Installation des Cyber Protection Agents schlägt auf Grund einer falschen Kernelversion fehl (Ubuntu 18.04, Ubuntu 20.04 und Debian)

Für Cloud Backup

Der Cyber Protection Agent unterstützt Linux mit Kernel 2.6.9 bis 5.1 und glibc 2.3.4 sowie eine Reihe von x86- und x86_64-Distributionen. Diese sind im folgenden Artikel aufgeführt:

https://dl.managed-protection.com/u/baas/help/20.08/user/de-DE/index.html#33496.html

Stellen Sie sicher, dass auf Ihrem Server ein Kernel installiert ist, der vom Cyber Protection Agent unterstützt wird.

Wenn die installierte Kernelversion nicht unterstützt wird, wird Ihnen die folgende Fehlermeldung angezeigt:

Failed to install the required package 'RPM' by using APT. │
         │ Please install it manually.

root@localhost:~# apt-get install rpm
Reading package lists... Done
Building dependency tree
Reading state information... Done
E: Unable to locate package rpm

Prüfen Sie in diesem Fall zunächst die installierte Kernelversion und führen Sie ein Update des Kernels durch.

Kernelversion prüfen

Um die Kernelversion zu prüfen, geben Sie den folgenden Befehl ein:

root@localhost:~# uname -r

Kernel updaten

Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie den Kernel aktualisieren können. 

Achtung
  • Führen Sie stets ein Backup durch, bevor Sie ein Kernelupdate durchführen. Hierzu können Sie beíspielsweise WinSCP verwenden. Wie Sie ein Backup auf einem anderen Server speichern, wird im folgenden Artikel erklärt:

    Daten auf Backup-Server sichern (Linux)

  • Prüfen Sie vor der Installation des Kernels die Versionshinweise

  • Aktualisieren Sie alle Pakete. Geben Sie hierzu den folgenden Befehl ein:
    apt update && apt upgrade

  • Um die neuste Kernelversion zu installieren, geben Sie die folgenden Befehl ein:
    apt-get dist-upgrade
    Durch die Eingabe dieses Befehls führt Ubuntu eine intelligente Behandlung von Abhängigkeiten beim Kernelupdate durch. 

  • Führen Sie einen Neustart durch. Geben Sie hierzu den folgenden Befehl ein:
    sudo reboot

  • Um zu prüfen, ob die Installation erfolgreich war, geben Sie den folgenden Befehl ein:
    uname -r

  • Um zu überprüfen, ob die richtigen Kernel-Header installiert wurden, geben Sie folgenden Befehl ein:
    ls -l /usr/src/linux-headers-$(uname -r)