PHP-Sicherheitslücke: Websites bei IONOS sind geschützt
Zwei kritische Lücken im PHP-Kern gefährden Websites weltweit. IONOS hat das offizielle Sicherheitsupdate bereits auf allen selbst betriebenen Plattformen eingespielt, sodass Kundinnen und Kunden dort nicht selbst tätig werden müssen.
Im PHP-Kern sind gestern zwei kritische Sicherheitslücken bekannt geworden, über die Angreifer eigenen Code auf einer Website ausführen und so auf Kundendaten zugreifen könnten. Betroffen sind PHP-Installationen weltweit, unabhängig vom Hosting-Anbieter. Das PHP-Projekt hat am 21. Oktober 2026 Sicherheitsupdates veröffentlicht, die diese Sicherheitslücken schließen.
Bei IONOS nutzen unter anderem Webhosting, Managed WordPress, MyWebsite 8, Managed Nextcloud sowie HiDrive Next PHP. IONOS hat das offizielle Update bereits auf allen Plattformen eingespielt, die das Unternehmen selbst betreibt. Kundinnen und Kunden müssen nicht selbst tätig werden. Wer PHP selbst betreibt, etwa auf einem VPS oder Dedicated Server, sollte das Update mit der aktuellen PHP-Version umgehend einspielen. Aktuelle Informationen veröffentlicht IONOS unter https://www.ionos-status.de/.
IONOS hat schon vor Erscheinen der Updates zusätzliche Schutzmaßnahmen umgesetzt. Auf den Hosting-Plattformen des Unternehmens sind angepasste PHP-Konfigurationen sowie Firewall-Regeln aktiv, die verdächtige Anfragen blockieren und das Risiko senken. Nur das offizielle Update schließt jedoch dauerhaft die Sicherheitslücke.
Vorsicht vor Phishing: Betrüger nutzen solche Lücken vermehrt für Phishing – sie verschicken gefälschte E-Mails, um an Zugangsdaten zu geraten. IONOS rät, keine Links in E-Mails anzuklicken, die sich auf die PHP-Lücke berufen, und keine Zugangsdaten einzugeben.