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Zero-Trust für sensible Workloads: IONOS CLOUD startet Confidential Computing

IONOS CLOUD bietet ab sofort Confidential VMs und schützt sensible Daten damit erstmals während der aktiven Verarbeitung im Arbeitsspeicher.

Karlsruhe, 18. September 2026.

IONOS CLOUD erweitert sein Portfolio um Confidential VMs auf Basis der AMD SEV-SNP-Technologie (Secure Encrypted Virtualization – Secure Nested Paging). Damit werden sensible Daten bereits während der Verarbeitung im Arbeitsspeicher geschützt. Das Angebot richtet sich an Organisationen mit besonders sensiblen Workloads in der Public Cloud. Dazu zählen beispielsweise Behörden, Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie Unternehmen aus regulierten Branchen, die die Anforderungen der DSGVO, von NIS2 oder – im Finanzsektor – von DORA erfüllen müssen.

Vertrauen wird technisch überprüfbar

Mit Confidential Computing wird die aktive Datenverarbeitung im Arbeitsspeicher durch Verschlüsselung auf CPU-Ebene geschützt. Selbst privilegierte Zugriffe auf Infrastrukturebene, einschließlich der Administratorrechte, reichen nicht aus, um Daten oder Modell-Inputs auszulesen. Die Isolation der Workloads kann kryptografisch attestiert werden: Die Vertraulichkeit wird damit nachweisbar bestätigt und nicht nur zugesichert. Diese überprüfbare Sicherheit wird von regulierten Branchen zunehmend in Ausschreibungen gefordert.

AMD SEV-SNP: Zero-Trust-Architektur in der Public Cloud

IONOS CLOUD setzt dabei auf AMD SEV-SNP auf der aktuellen AMD-EPYC-Turin-Plattform als technologische Basis. Nach erfolgreicher Beta-Phase sind die Confidential VMs jetzt in der Public Cloud verfügbar und können sowohl über eine API als auch den DCD (Data Center Designer) bereitgestellt werden. Confidential Computing richtet sich an technisch versierte Nutzer und Systemintegratoren, da der produktive Einsatz fundierte Kenntnisse in der Konfiguration vertraulicher Ausführungsumgebungen voraussetzt.

Weitere Informationen unter: https://cloud.ionos.de/compute/confidential-compute