Wenn der Domain-Inhaber stirbt

Haftungsausschluss: Die hier durch die IONOS Internet SE zur Verfügung gestellte Information dient nur allgemeinen Informationszwecken. Da sich jede individuelle Situation von allen anderen unterscheidet, sollte sich jeder Betroffene kompetente rechtliche Beratung suchen.

Wenn ein Familienmitglied oder ein Freund stirbt, ist dies ein tragischer Verlust für die Hinterbliebenen. Vor dem Hintergrund dieser menschlichen Tragödie sind administrative Notwendigkeiten natürlich eine zusätzliche Last. Ist der Verstorbene ein Domain-Inhaber, z.B. für eine Website oder E-Mail-Postfächer, werden Fragen relevant wie: „Wie übernehme ich die Domain?“ oder „Wie geht es mit der Firmenhomepage weiter?".

Hat der Verstorbene keine Vorkehrungen getroffen oder sind Ihnen keine Vorkehrungen bekannt? Dann möchten wir Ihnen hier zeigen, wie Sie vorgehen können.

Eine Domain ist selbstverständlich mit vertraulichen Informationen verbunden, mit denen IONOS behutsam umgeht. IONOS gewährt daher nur den Personen Zugriff auf eine Domain, die auch wirklich im Namen des Verstorbenen handeln und rechtlich dazu befugt sind.

Berechtigt ist jede Person, die vom Verstorbenen als Nachlassverwalter eingesetzt worden ist. Dies ist durch eine notarielle oder beglaubigte Vollmacht geregelt.

Liegen keine Vollmachten vor, können Sie sich über ein „Nachlasszeugnis“ legitimieren. Dieser europäische Erbschein ist in allen Mitgliedsstaaten gültig. Er ist 6 Monate gültig und kann bei Bedarf verlängert werden. Wir empfehlen, einen Anwalt bzw. Notar zu konsultieren.

Ein Formblatt zum Nachlasszeugnis finden Sie hier im Word-Format  und hier im PDF-Format.