Was bedeutet Diversity and Inclusion am Arbeitsplatz?

Die Begriffe „Diversity” und „Inclusion“ bzw. „Diversität” und „Inklusion” sind fest miteinander verbunden und stehen (vereinfacht gesagt) gesellschaftlich für eine größtmögliche Vielfalt und respektvollen Umgang miteinander. Für Unternehmen spielen beide Punkte eine immer größere Rolle, wenn es darum geht, ein erfolgreiches Team aufzubauen und sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

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Diversity and Inclusion: Definition

Diversität und Inklusion werden in der Regel in einem Atemzug genannt und stehen auch im Zusammenhang – sind grundsätzlich aber eigenständige Konzepte.

Was bedeutet Diversity am Arbeitsplatz?

Diversität wird in Deutschland mit dem Begriff „Vielfalt“ gleichgesetzt. Bezogen auf eine Gesellschaft geht es dabei zum einen um ethnische Vielfalt, im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) werden aber noch fünf weitere Merkmale genannt: Alter, Behinderung, Geschlecht, sexuelle Identität und Weltanschauung bzw. Religion. Darüber hinaus lässt sich mit Blick auf die Arbeitswelt Diversität auch anhand unterschiedlichster Fähig- und Fertigkeiten, beruflicher Erfahrungen, Sozialkompetenzen, usw. ausdrücken.

Studien der letzten Jahre beweisen, dass Teams bzw. Firmen, die Wert auf eine möglichst diverse Mitarbeiterschaft legen, produktiver sind, eine höhere Toleranz (für Neues) und Mitarbeitermotivation. Dabei geht es weniger darum, eine Liste möglicher Diversitätsmerkmale nach Vorlage abzuarbeiten und entsprechendes Personal einzustellen, sondern Lücken und Potential zu entdecken – und schließlich fehlende Diversität als Ursache für Probleme innerhalb eines Teams zu identifizieren.

Tipp

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Was bedeutet Inklusion am Arbeitsplatz?

Inklusion ist der zweite Baustein beim Thema „Diversity and Incusion“. Kerngedanke der Inklusion ist, dass alle Menschen – unabhängig von Alter, Herkunft, Glauben, Behinderung, … - die gleichen Chancen und Zugang zu Ressourcen haben sollten. Jede Stimme muss gehört, jede Meinung als gleich wichtig eingestuft werden. Am Arbeitsplatz geht es einerseits darum, eine Atmosphäre geprägt von Geduld, Verständnis und Respekt zu schaffen. Andererseits sind an vielen Stellen ganz praktische Schritte zu gehen: beispielsweise barrierefreie Büroflächen für Menschen im Rollstuhl, Kinderbetreuung für junge Mütter im Beruf, eine ausgewogene Work-Life-Balance und die Bereitstellung von Informationen in allen im Unternehmen gesprochenen Sprachen.

Dabei ist es eine hohe Kunst tatsächlich alle Stimmen zu hören und allen Bedürfnissen gleichermaßen gerecht zu werden. Umfangreiche Konzeptarbeit und Arbeitsgruppen, die feste Verankerung von Werten und Maßnahmen in der Unternehmenskultur sowie Schulungen von Mitarbeitern und Führungskräften sind meist nur die Basis, um Inklusion am Arbeitsplatz überhaupt möglich zu machen. Den tatsächlichen Fortschritt wirklich zu messen und zu bewerten, ist deutlich komplexer als die Sicherstellung einer gewissen Diversität am Arbeitsplatz.

Fakt

Diversity und Inclusion kurz zusammengefasst: Diversität bedeutet das „Was“, die Vielfältigkeit der Menschen, und Inklusion das „Wie“, die Einbeziehung und Teilhabe aller. In Kombination bedeutet das, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich Menschen unterschiedlichster Herkunft, Vorlieben, Fähigkeiten usw. wertgeschätzt fühlen und erfolgreich miteinander arbeiten.

Vorteile von Diversity and Inclusion am Arbeitsplatz

Dass Diversität und Inklusion nicht nur kurzweilige Trends sind, sondern sich für Firmen auch langfristig als Teil der Unternehmensmission bzw. -vision eignen, lässt sich anhand von Studien und Statistiken belegen. Ganz konkret profitieren Unternehmen und Mitarbeitende von folgenden Vorteilen:

  1. Mehr Fähigkeiten sorgen für bessere Ergebnisse. Unterschiedliche Denkweisen führen zu unterschiedlichen Ergebnissen, so dass innerhalb eines diversen Teams oft ganz neue und/oder viel kreativere Lösungen entstehen. Die Wahrscheinlichkeit auf völlige neue Wege zu stoßen, steigt – ganz zu schweigen von der Produktivität jedes einzelnen, der sich durch das Wissen der anderen motiviert fühlt.
  2. Umsätze und/oder Gewinne steigen. Die steigende Produktivität und Kreativität wirken sich auch auf die Einnahmen eines Unternehmens aus.
  3. Unternehmen werden attraktiver für Bewerber, denn immer mehr potenzielle Mitarbeiter achten auf genau die Themen Diversity and Inclusion bei der Wahl ihres künftigen Arbeitgebers.
  4. Einmal eingestellte Mitarbeiter bleiben meist länger, da schnell ein ausgeprägtes Teamgefühl entsteht. So können Unternehmen die Kosten für die Suche und Einarbeitung immer neuer Teammitglieder reduzieren.
  5. Das Unternehmensimage verbessert sich insgesamt. Nicht nur bei Bewerbern, sondern auch bei Investoren oder Kunden können die Themen Diversität und Inklusion ein Kriterium bei der Auswahl sein.
  6. Mitarbeiter profitieren auch im Alltag von den im Job erworbenen sozialen Fähigkeiten. So lohnt sich die Investition in eine entsprechende Arbeitsatmosphäre nicht nur finanziell, sondern vor allem auch menschlich.
Tipp

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