Einen Onlineshop gründen – Grundlagen

Einen Onlineshop zu eröffnen, ist leichter als Sie vielleicht denken: Praktisch jedes Produkt lässt sich mit der richtigen Strategie auch online verkaufen. Dank umfangreicher Webshop-Software im Baukastenstil benötigen Sie dazu nicht mal Programmierkenntnisse. Mit gut durchdachten Online-Marketing-Kampagnen und leistungsstarken Tools vermarkten Sie Shop und Ware schnell, wirksam und in einigen Fällen sogar kostenfrei.

Online-Shop-Baukasten von IONOS

Sie wollen einen Online Shop erstellen? Haben aber bisher keine Erfahrung damit gemacht, wie Sie Ihr Geschäft einfach und schnell online bringen können? Dann ist ein Online-Shop-Baukasten genau das wonach Sie suchen! 

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Das Geschäftskonzept als Grundstein

Für ein erfolgreiches Onlinegeschäft müssen Sie Nischen finden. Beginnen Sie damit, den Markt zu analysieren, indem Sie sich darüber informieren, was die Konkurrenz macht und zu welchen Preisen sie Produkte anbietet, die Sie ebenfalls in Ihrem Sortiment aufführen. Wägen Sie ab, ob es sinnvoll ist, in den Preiskampf einzusteigen, oder ob Sie angesichts zu niedriger Preise nicht lieber mit einem ausgefallenen Konzept punkten wollen. Überlegen Sie genau, worin die Stärken Ihres Produktes bzw. Ihrer Produkte liegen, und heben Sie diese bei der Präsentation besonders hervor.

Tipp

Machen Sie Ihren Kunden deutlich, warum diese Ihren Shop anderen vorziehen sollten, indem Sie Ihre Qualitäten verdeutlichen – z. B. zuverlässige und schnelle Lieferung, gewährte Garantien etc.

Der Name Ihres Shops sollte zu dem Konzept passen, das Sie entwickeln, wenn Sie den Onlineshop gründen. Um aus der Masse herauszustechen, ist die Wahl eines einfachen und unverwechselbaren, aber zugleich originellen Namen das A und O. Ein Name, der den Nutzern im Gedächtnis bleibt, ist in der Regel die halbe Miete. Fokussieren Sie eine spezielle Branche, ist es zudem vorteilhaft, wenn dies auch im Namen der Domain ersichtlich wird (etwa: www.katzenspielzeug.de). So weiß Ihre Zielgruppe gleich, dass sie bei Ihnen richtig ist. Bauen Sie Ihren Shop außerdem von Anfang an mit URLs auf, die möglichst Kategorie- und Produktnamen beinhalten.

Hinweis

Ihr Geschäftskonzept ist eher außergewöhnlich? Egal, ob Sie Selbstgemachtes verkaufen oder Kunst online anbieten möchten – finden Sie den passenden Ansatz, um das Interesse für Ihre Ware zu wecken, haben Sie eine solide Basis für Ihr E-Commerce-Geschäft.

Kapital und Formalitäten: So gelingt der Start

Um einen Onlineshop gründen zu können, benötigen Sie Startkapital. Kalkulieren Sie bei der Bestimmung des erforderlichen Startkapitals großzügig, um am Ende nicht durch auftretende Mehrkosten aus der Bahn geworfen zu werden.

Gerade zu Beginn müssen Sie viel in Ihren Shop investieren, um Kunden und Suchmaschinen auf Sie aufmerksam zu machen. Aus diesem Grund sollten Sie neben Ihrem Warenlager und der Größe Ihres Startsortiments auch Kosten für Ihre Marketing-Maßnahmen – online und offline – in die Kalkulation miteinbeziehen. Da Sie nicht davon ausgehen können, mit Ihrem Shop von Beginn an Gewinn zu erzielen, sind auch die Instandhaltungskosten der ersten Monate zu berücksichtigen. Dazu zählen die Kosten für das Hosting Ihres Shops und den Einkauf neuer Ware sowie die Bezahlung Ihres Teams und anderer Dienstleister wie Auslieferer.

Sobald Ihre Kalkulation steht, fehlt Ihnen nur noch ein letzter Schritt, um mit der Erstellung des Shops beginnen zu können: die Anmeldung Ihres Gewerbes. Beim für Sie zuständigen Gewerbeamt müssen Sie dazu einen Gewerbeschein beantragen. Neben dem Anmeldeformular und Ihrem Personalausweis benötigen Sie an dieser Stelle auch spezielle Nachweise wie den Gesundheitspass bzw. das Gesundheitszeugnis, falls Sie beispielsweise Lebensmittel in Ihrem Shop anbieten möchten. Beim Handel mit gebrauchter Ware wie z. B. Autos ist das polizeiliche Führungszeugnis vorzulegen. Ist Ihr Unternehmen im Handelsregister eingetragen, fordert das Gewerbeamt auch daraus einen Auszug ein. Die Bearbeitungsgebühr fällt je nach Bundesland unterschiedlich aus.

Tipp

Steuerliche Registrierung Ihrer Selbständigkeit: Melden Sie Ihr Gewerbe oder Ihre Freiberuflichkeit direkt online an. Ihre Steuernummer wird Ihnen vom Finanzamt direkt nach Hause geschickt. Bei Accountable können Sie Ihre Steuernummer kostenlos online beantragen, ohne bei ELSTER registriert sein zu müssen.

Bevor Sie Ihren Onlineshop eröffnen, sollten Sie außerdem in jedem Fall die aktuelle Versicherungslage prüfen. Nur wenn Ware und Mitarbeiter ausreichend geschützt sind, können Sie böse Überraschungen vermeiden und sich bedenkenlos dem E-Commerce widmen.

Checklist

Wie es Baukasten-Software vereinfacht, einen Onlineshop zu gründen

Einfach zu bedienende Baukästen ermöglichen den Aufbau und Betrieb eines Webshops innerhalb weniger Tage – sofern Sie bereits ein ausgearbeitetes Shop-Konzept haben. Standardmäßig enthalten die entsprechenden Software-Anwendungen auch für die mobile Ansicht optimierte Templates. Für kleine und mittelständische Unternehmen reichen in der Regel die günstigen Onlineshop-Systeme, die schon für 10 bis 40 Euro im Monat zu haben sind. Hochpreisige Software unterscheiden sich meist nur hinsichtlich ihrer Kapazitäten und Extra-Features.

Entscheidend ist auch, wie gut Sie mit der Anwendung zurechtkommen, denn die besten Funktionen nutzen Ihnen nichts, wenn Sie mit diesen nicht umzugehen wissen. Nehmen Sie sich die Zeit, alle Optionen kennenzulernen, und informieren Sie sich darüber hinaus in Ratgebern zu Onlineshop-Programmen.

Tipp

In unserem großen Shopsysteme-Vergleich haben wir einige spannende Software-Lösungen für die Kreation des eigenen Shops für Sie zusammengetragen.

Bei vielen Providern ist das Hosting im Monatspreis inbegriffen und Sie erhalten Ihren Webshop zusammen mit Ihrer Wunschdomain. Da Sie die technische Basis Ihres Shops nur mieten, verringert sich Ihr Verwaltungsaufwand: Der Betreiber ist für den technisch sicheren und zuverlässigen Betrieb seiner Rechenzentren selbst verantwortlich und Ihr Shop ist rund um die Uhr online verfügbar. Sie können sich ganz auf die Gestaltung und Vermarktung Ihres Sortiments und den Verkauf und Versand Ihrer Produkte oder Dienstleistungen konzentrieren.

Onlineshop eröffnen: Rechtliche Grundlagen

Die rechtliche Grundvoraussetzung, wenn Sie einen Onlineshop gründen wollen, ist die bereits erwähnte Gewerbeanmeldung. Über den Gewerbeschein hinaus gilt es jedoch auch weitere Dinge zu beachten, um rechtlich abgesichert zu sein und Abmahnungen zu vermeiden.

  • Impressum: Per Gesetz sind Sie als Onlineshop-Betreiber dazu verpflichtet, ausführliche Angaben über sich bzw. Ihr Unternehmen im sogenannten Impressum preiszugeben. Dieses muss von jeder Seite Ihres Shops aus verfügbar sein und sollte daher einen eigenen Reiter erhalten – standardmäßig aufrufbar über eine Verlinkung am Seitenende. Informieren Sie sich, welche Informationen Sie in Ihrem Fall angeben müssen. Neben den Pflichtangaben wie Name, Anschrift oder Kontaktmöglichkeit gehören unter Umständen auch Informationen über zuständige Aufsichtsbehörden oder Handelsregister sowie die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer in das Impressum.
     
  • Rechte von Fotos und Texten: Bei der Bestückung Ihres Onlineshops mit Bildern und Produktbeschreibung sollten Sie unbedingt auf eigene Inhalte zurückgreifen. Kopieren Sie Inhalte anderer Anbieter, machen Sie sich strafbar. Erstellen Sie Texte und Fotos daher entweder selbst oder beauftragen Sie Profis damit. Wahlweise können Sie über Agenturen auch nach Texten und Bilden suchen, deren Nutzung lizenzrechtlich erlaubt ist (meist erhalten Sie das Nutzungsrecht jedoch nur gegen eine Lizenzzahlung). Alternativ können Sie auch direkt den Rechteinhaber um die Nutzungserlaubnis bitten. Eine positive Rückmeldung sollte jedoch in jedem Fall schriftlich festgehalten werden.
     
  • Preisangaben: Es gibt strikte Regelungen, wie Sie den Preis Ihrer Ware online präsentieren müssen. Zum einen ist der tatsächliche Endpreis – inklusive Umsatzsteuer und Versandkosten – anzugeben, wobei die Versandkosten nicht als Teil der Produktbeschreibung, sondern erst bei der Abwicklung der Bestellung erscheinen müssen. Bei Produkten, die nach Gewicht bzw. Volumen verkauft werden, ist außerdem der Grundpreis anzugeben, also z. B. 100g = 1,99 Euro. Da Kleinunternehmen bis zu einem Umsatz von 22.000 Euro (Stand Jahr 2021 - aktuell Höhe siehe auch UstG §19) von der Umsatzsteuer befreit sind, müssen Sie in einem solchen Fall alle Preise ohne Mehrwertsteuer angeben.
     
  • Widerrufsbelehrung: Sie müssen Ihre Kunden über deren Rückgaberecht aufklären – standardmäßig besteht dieses mindestens 14 Tage. Das Gesetz sieht je nach angebotenem Produkt verschiedene Muster vor, die nicht abgeändert werden dürfen.
     
  • AGB: Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen dürfen bei keinem Webshop fehlen. Sie geben dem Kunden Auskunft über alle relevanten Vertragsbedingungen wie Art und Weise des Versands, Lieferfristen und Warenverfügbarkeit, Zahlungsmodalitäten, Garantieleistungen oder die Datenschutzerklärung.
Hinweis

Shop-Anwendungen bieten oft vorgefertigte AGB-Texte, die alle Informationen enthalten, zu denen sich ein Shop-Betreiber rechtlich verpflichtet. Dazu gehören zum Beispiel das 14-tägige Widerrufsrecht Ihrer Kunden, die Versandkosten oder Lieferzeiten. Niemals fehlen sollte dabei der verbindliche Bestellbutton, der mit den Wörtern „kostenpflichtig bestellen“ oder „kaufen“ beschriftet sein muss. Auch Kanzleien bieten im Netz mitunter kostenlose Formulierungshilfen und unterstützen Sie dabei, Ihre juristisch relevanten Texte immer auf dem aktuellen Stand der Gesetzgebung zu halten.

Zahlungs- und Versandarten

Die Rolle der verfügbaren Zahlungsarten sollten Sie nicht unterschätzen, wenn Sie Ihren Onlineshop eröffnen. Kann ein potenzieller Käufer seine bevorzugte Zahlungsweise in Ihrem Shop nicht auswählen, sucht er sich unter Umständen eine andere Verkaufsplattform. Zu den gefragtesten Bezahlmethoden, die Sie in jedem Fall anbieten sollten, gehören Rechnung, Nachnahme, Lastschrift, Vorkasse, Kreditkarte und PayPal (und andere E-Payment-Anbieter).

Schnittstellen zu den gängigsten Online-Bezahlmethoden für die Transaktionen zwischen Ihnen und Ihren Kunden sind in den meisten Shop-Systemen enthalten. Weitere Zahlungsoptionen lassen sich für gewöhnlich per Erweiterung hinzufügen. Statten Sie Ihren Shop zusätzlich auch mit TLS/SSL-Verschlüsselung aus, um die Transaktionen für Sie und Ihre Kunden abzusichern. Damit schaffen Sie bei Ihren Kunden Vertrauen.

Um mit der Konkurrenz mithalten zu können, ist neben diversen Zahlungsmethoden auch eine zuverlässige und schnelle Lieferung Ihrer Ware wichtig. Moderne Webshop-Programme haben aus diesem Grund Schnittstellen zu den wichtigsten Kurierdiensten wie DHL, UPS und Hermes bereits integriert. Bedenken Sie, dass das nachträgliche Einbinden von Schnittstellen sehr kostspielig werden kann, wenn sie extra programmiert werden müssen. Überlegen Sie sich daher gut, welche Funktionen Ihr Shop auf jeden Fall haben muss, um sich solch eine teure Aufrüstung zu sparen.

Das passende Marketing-Konzept für Ihren Shop

Wenn Sie einen Onlineshop gründen, fördern Sie dessen Wachstum und Erfolg am besten durch eine umfassende Marketing-Strategie, die sich aus Online- und Offline-Elementen zusammensetzen kann. Der wichtigste Unterschied, den Online-Marketing im Vergleich zu Offline-Kampagnen mit sich bringt: Neben dem Kunden werden auch die Suchmaschinen angesprochen, denn Online-Marketing-Maßnahmen sorgen für eine bessere Position Ihrer Website in den Suchergebnissen der User.

Versuchen Sie frühzeitig zu ermitteln, über welche Kanäle Sie potenzielle Kunden erreichen. Während Kampagnen mit Flyern, Plakaten und Werbung in Printmedien und TV für einige Projekte ein probates Werbemittel darstellen können, fahren Sie in anderen Fällen mit einem Verzicht darauf vielleicht besser. In gleicher Weise gilt es für Sie auch herauszufinden, inwieweit es sich lohnt, online Werbung zu schalten, z. B. in Suchmaschinen (SEA), auf Websites oder in sozialen Medien.

In Sachen Suchmaschinenoptimierung (SEO) sollten Sie, unabhängig von der Entscheidung für Online-bzw. Offline-Werbung, auf jeden Fall aktiv werden. Dabei kommt es vor allem auf folgende Punkte an:

  • informative, individuelle Produktbeschreibungen mit Keywords, Bildern und Produktvideos
  • Einbindung von Kundenreferenzen und Share-Buttons für Facebook
  • Anzeige von Gütesiegeln wie z. B. Trusted Shops
  • interne Verlinkung der Seiten Ihres Webshops

Wenn Sie die genannten Aspekte in Ihren Onlineshop einfließen lassen oder eine SEO-Agentur mit der Optimierung beauftragen, wird sich das am Ende nicht nur in den Suchergebnissen, sondern auch in Ihren Verkaufszahlen widerspiegeln. Gemeinsam mit den anderen relevanten Grundlagen wie dem Geschäftskonzept, der Klärung aller Rechtsangelegenheiten, der Implementierung diverser Zahlungs- und Versandmethoden sowie der richtigen Kalkulation sorgt ein stimmiges Marketing-Konzept dafür, dass sich der erwünschte Erfolg einstellt, nachdem Sie Ihren Onlineshop gegründet haben.

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Häufig gestellte Fragen zum Thema Onlineshop gründen

Nachfolgend findet man einige häufig gestellte Fragen rund um das Thema "Einen eigenen Onlineshop gründen". Damit gelingt die Grüdung Ihres eigenen Webshops ganz bestimmt.

Woher bekomme ich AGB-Texte für meinen Online Shop?

Eine Alternative sind fertige AGB-Texte, wie sie zum Beispiel von Kanzleien online angeboten werden. Hier gibt es entweder kostenlose Textmuster, die Sie selbst regelmäßig aktualisieren müssen oder Angebote in Abo-Form, mit denen Sie regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden. Die AGB-Texte enthalten alle für den Onlinehandel relevanten Bestimmungen wie zum Beispiel das 14-tägige Widerrufsrecht. In den AGB sind Sie zur Veröffentlichung von allen Zahlungsarten, Versandkosten, Mehrwertsteuer, Fristen und Garantien verpflichtet.

Welche Vorteile bieten Baukastenlösungen für den Aufbau meines Shops?

Software für Onlineshops ist heute einfach, sicher und günstig. Einfach zu bedienende Designvorlagen ermöglichen den Aufbau und Betrieb eines Webshops schon nach wenigen Tagen – sofern Sie bereits ein ausgearbeitetes Shop-Konzept haben. Für kleine und mittelständische Unternehmen reichen oft die günstigen Online-Shopsysteme, die schon für 10 bis 40 Euro im Monat zu haben sind. Die hochpreisigen Softwares unterscheiden sich meist nur hinsichtlich ihrer Kapazitäten und Extra-Features. Nutzen Sie die von vielen Providern angebotenen Gratis-Testversionen, um genau zu analysieren, was Sie brauchen. Sollten Sie sich nämlich zu früh für eine zu einfache Baukastenlösung entscheiden, die keine erfolgsorientierte Suchmaschinenoptimierung bietet oder die Produktanzahl zu sehr beschränkt, kann Ihr Shop eventuell nicht ausreichend wachsen.

Bei den sogenannten Provider-Shops (Miet-Baukastenlösungen, die über Ihren Browser laufen) ist das Hosting im Monatspreis inbegriffen, und Sie bekommen Ihren Webshop zusammen mit Ihrer Wunschdomain. Da Sie den browserbasierten Shop von einem anderen Betreiber „mieten", verringert sich Ihr Verwaltungsaufwand: Der Betreiber ist für den technisch sicheren und zuverlässigen Betrieb seiner Rechenzentren selbst verantwortlich. So ist Ihr Shop rund um die Uhr online verfügbar. Sie können sich währenddessen ganz um die Gestaltung und Vermarktung Ihres Sortiments und den Verkauf und Versand Ihrer Produkte oder Dienstleistungen kümmern.

Wie bezahlen meine Kunden, und wie versende ich die Ware?

Schnittstellen zu den gängigsten Online-Bezahlmethoden für die Transaktionen zwischen Ihnen und Ihren Kunden sind in den browserbasierten Webshop-Softwares enthalten. Sie lassen sich zudem mit Extras wie der Bonitätsprüfung erweitern (falls Sie Lastschrift, Rechnungskauf oder Ratenzahlung anbieten möchten). Zudem sind solche Webshop-Lösungen (auch Provider-Shops genannt) mit SSL-Verschlüsselung ausgestattet, um die Transaktionen für Sie und Ihre Kunden abzusichern. Das schafft bei Ihren Kunden Vertrauen in Ihre Datensicherheit.

Um mit der Konkurrenz mithalten zu können, ist eine zuverlässige und schnelle Lieferung Ihrer Ware wichtig. Moderne Webshop-Softwares haben Schnittstellen zu den wichtigsten Kurierdiensten (DHL, UPS, Hermes) bereits integriert. Bedenken Sie, dass das nachträgliche Einbinden von Schnittstellen sehr kostspielig werden kann, wenn sie extra programmiert werden müssen. Überlegen Sie sich gut, welche Funktionen Ihr Shop auf jeden Fall haben muss, um sich eine teure Aufrüstung zu sparen.

Welche URL sollte ich bei der Gründung meines Online Shops wählen?

Auf die richtige Internetadresse kommt es an: Wählen Sie Ihren unverwechselbaren Shopnamen als URL. Die neuen Domain-Endungen wie etwa .shop können Ihre URL noch kompakter aussehen lassen. Kryptische URL-Parameter sollten Sie vermeiden: Sie lassen sich nicht merken und können selbst Google durcheinander bringen. Unterseiten könnten unentdeckt bleiben. Bauen Sie Ihren Shop daher von Anfang an mit URLs auf, die rein aus Kategorie- und Produktnamen bestehen.

Wie wichtig ist eine individuelle Produktbeschreibung für das Online Marketing meines Shops?

Die Produktbeschreibung Ihres Webshops kann maßgebend über die Rankingergebnisse in den Suchmaschinen entscheiden. Recherchieren Sie nach populären Suchbegriffen und binden Sie das beste Keyword gelegentlich in den Produkttext ein. Strukturieren Sie diesen mit Zwischenüberschriften, Tabellen oder Listen – je nachdem, was die Informationen hergeben und wie Sie Ihre Produkte präsentieren wollen. Und vergessen Sie nicht, alle Bilder passend zu betiteln. Kopieren Sie keine Produkttexte von Herstellungsseiten. Google straft jeden kopierten Text als „Duplicate Content" ab.


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