Die meisten Web­de­si­gner wissen um die Bedeutung und Vorteile von Websites mit re­spon­si­ve Desing. Wenn man sich für die Umsetzung eines re­spon­si­ven In­ter­net­auf­tritts ent­schie­den hat, sollte dessen Dar­stel­lung auf un­ter­schied­li­chen Geräten (Desktop-Computer, Laptop, Tablet, Smart­phone) bereits im Ent­wick­lungs­pro­zess geprüft werden. Spä­tes­tens in der ab­schlie­ßen­den Testphase sollte die Website mit einem „Re­spon­si­ve-Check“ ausgiebig auf Fehler und Un­ge­reimt­hei­ten un­ter­sucht werden: Über ver­schie­de­ne Webdesign-Testing-Tools wird hierbei nach­voll­zo­gen, wie sich das Layout an ver­schie­de­ne Geräte bzw. Auf­lö­sun­gen anpasst. Dabei lohnt es sich, bestimmte Tools ein­zu­set­zen – wir stellen Ihnen 7 der besten kos­ten­lo­sen vor.

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Re­spon­si­ve-Design-Test im Web­brow­ser

Die nach­fol­gend vor­ge­stell­ten Tools laufen allesamt im Browser und können ohne Anmeldung kos­ten­frei genutzt werden. Alle An­wen­dun­gen sind Websites im Sinne von Web-Apps, die äußerst simpel zu bedienen sind: Geben Sie einfach die URL des In­ter­net­auf­tritts an, den Sie auf sein re­spon­si­ves Verhalten hin prüfen möchten, und an­schlie­ßend können Sie sich die Dar­stel­lung der Seite in ver­schie­de­nen Bild­schirm­grö­ßen anschauen. Das Re­spon­si­ve-Test-Tool simuliert dabei die Wie­der­ga­be der Website in einer be­stimm­ten Auflösung. Wie im Browser können Sie sich dann durch die über­prüf­te Website klicken. Die Webdesign-Tools erlauben somit nicht nur die Ansicht einer einzelnen Webseite, sondern auch die Na­vi­ga­ti­on innerhalb des kom­plet­ten In­ter­net­auf­tritts in ver­schie­de­nen Auf­lö­sun­gen.

Mozilla Firefox Tool

Wenn Sie Firefox als Web­brow­ser nutzen, ist es ganz leicht, eine Website auf ihr Re­spon­si­ve Design zu testen: Klicken Sie im Browser-Menü „Extras“ unter „Web-Ent­wick­ler“ auf den Befehl „Bild­schirm­grö­ßen testen“ – schon wird die momentan auf­ge­ru­fe­ne Webseite in einem ska­lier­ba­ren Fenster auf schwarzem Hin­ter­grund angezeigt. Nun lässt sich die Auflösung beinah beliebig verändern – bei­spiels­wei­se indem Sie die den Bild­aus­schnitt mit der Maus größer oder kleiner ziehen. Es gibt aber auch vor­ein­ge­stell­te, gängige Auf­lö­sun­gen, die Sie im Quer- und Hoch­for­mat aus­rich­ten können.

Screenfly

Bei dieser Web-App für den Re­spon­si­ve-Webdesign-Test haben Sie die Wahl zwischen vielen gängigen Auf­lö­sun­gen (etwa von Standard-Laptop- und Desktop-Größen sowie von bekannten Smart­phones und Tablets). Mit Screenfly können Sie aber auch in­di­vi­du­el­le Auf­lö­sun­gen testen, was diese Anwendung zu einer besonders viel­sei­ti­gen macht.

re­spon­siv­e­px

Dieses Tool bietet eine ähnliche freie Auswahl der Auflösung wie Screenfly. mithilfe von re­spon­siv­e­px können Sie die Höhe und Breite des vir­tu­el­len Bild­schirms bis maximal 3.000 Pixel ausweiten.

Screen­check von Cyber Crab

Eine weitere sehr variable Web-App für einen Re­spon­si­ve-Test im Stile der beiden oben genannten. Screen­check wurde von den Software-Ent­wick­lern von cybercrab.com pro­gram­miert und kann auf deren Website genutzt werden.

De­mons­t­ra­ting Re­spon­si­ve Design

Auch bei De­mons­t­ra­ting Re­spon­si­ve Design stehen Ihnen nur drei ver­schie­de­ne Bild­schirm­grö­ßen zur Verfügung (die Smart­phone- und Tablet-Variante auch im Quer­for­mat). Al­ler­dings können Sie mit diesem Tool sehr an­schau­lich und schnell zwischen den einzelnen Dar­stel­lungs­for­men wechseln.

Re­spon­si­na­tor

Mit dem Re­spon­si­na­tor wird eine Website auf insgesamt sechs ver­schie­de­nen Mo­bil­ge­rä­ten simuliert – jeweils in beiden möglichen Aus­rich­tun­gen. Mit dabei sind ver­schie­de­ne Varianten des iPhones, von Android-Smart­phones sowie das iPad.

Am I Re­spon­si­ve?

Die Website von Am I Re­spon­si­ve stellt Ihnen vier ver­schie­de­ne Apple-Geräte zum Testen Ihrer Website zur Verfügung: Desktop (Auflösung: 1.600 x 992 Pixel), Laptop (1.280 x 802 Pixel), Tablet (768 x 1.024 Pixel) und Mobile (320 x 480 Pixel). Ein Vorteil der Anwendung ist, dass Sie die un­ter­schied­li­chen Größen im direkten Verglich sehen können.

Fazit

Möchten Sie eine Website auf ihr Re­spon­si­ve Design testen, erweisen sich die genannten Webdesign-Testing-Tools als sehr hilfreich. Indes dürfen Sie sich nicht aus­schließ­lich auf solche An­wen­dun­gen verlassen. Statt­des­sen sollten Sie immer auch mit so vielen realen Geräten wie möglich Ihren In­ter­net­auf­tritt prüfen, da ein Re­spon­si­ve-Test-Tool die Website-Dar­stel­lung auf ver­schie­de­nen Bild­schir­men nur simuliert.

Manche Sach­ver­hal­te lassen sich über die Si­mu­la­ti­on eines Re­spon­si­ve-Webdesign-Test-Tools schlicht­weg nicht nach­voll­zie­hen: Etwa wie sich ver­schie­den leis­tungs­star­ke Geräte, un­ter­schied­li­che Browser oder die Multi-Touch-Screen-Bedienung auf das Nut­zungs­er­leb­nis einer Website auswirken. Außerdem wird die Dar­stel­lung einer Webseite durch ein Tool stel­len­wei­se ver­fälscht – bei­spiels­wei­se erscheint innerhalb des Re­spon­si­ve-Design-Tests oftmals ein Scroll-Balken auf der Webseite; dieser ist in der Form auf einem Mo­bil­ge­rät mit Touch-Bedienung al­ler­dings nicht vorhanden.

Trotzdem eignet sich die Nutzung von On­line­tools als Be­stand­teil eines um­fas­sen­den Re­spon­si­ve-Tests. Web­de­si­gner pro­fi­tie­ren dabei vor allem von der un­kom­pli­zier­ten und schnellen Ab­än­de­rung der Auflösung, was den Testing-Prozess ungemein be­schleu­nigt.

Tipp

Mit dem kos­ten­lo­sen Website-Check von IONOS können Sie Ihre Webseite neben der Re­spon­si­vi­tät noch auf weitere wichtige Aspekte testen. 

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