Ein Te­le­fon­as­sis­tent in einer Arzt­pra­xis ist ein digitales oder KI-ge­stütz­tes System, das ein­ge­hen­de Anrufe au­to­ma­tisch ent­ge­gen­nimmt. Er hilft dabei, die Er­reich­bar­keit der Praxis zu sichern und gleich­zei­tig das Pra­xis­team zu entlasten.

Was ist ein Te­le­fon­as­sis­tent in Arzt­pra­xen?

Ein Te­le­fon­as­sis­tent in einer Praxis ist eine au­to­ma­ti­sier­te Lösung, die ein­ge­hen­de Anrufe annimmt und struk­tu­riert ver­ar­bei­tet. Er stellt sicher, dass Pa­ti­en­tin­nen und Patienten jederzeit und auch außerhalb der Sprech­zei­ten einen An­sprech­part­ner erreichen. Die Systeme setzen dabei zunehmend auf künst­li­che In­tel­li­genz, um na­tür­li­che Gespräche zu si­mu­lie­ren und Anliegen korrekt zu­zu­ord­nen. Durch Sprach­er­ken­nung kann ein KI-Te­le­fon­as­sis­tent in der Arzt­pra­xis Anliegen wie Ter­min­wün­sche, Re­zept­an­for­de­run­gen oder or­ga­ni­sa­to­ri­sche Fragen au­to­ma­tisch erfassen. Dies ver­bes­sert nicht nur die Er­reich­bar­keit, sondern reduziert auch War­te­zei­ten für Pa­ti­en­tin­nen und Patienten. Gleich­zei­tig kann das System dafür sorgen, dass dringende Anfragen prio­ri­siert oder direkt wei­ter­ge­lei­tet werden. Für eine Praxis entsteht dadurch ein ef­fi­zi­en­te­rer und sta­bi­le­rer Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fluss.

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Ein­satz­ge­bie­te von Te­le­fon­as­sis­ten­ten in der Praxis

Ein Te­le­fon­as­sis­tent wird in einer Arzt­pra­xis vor allem ein­ge­setzt, um das Pra­xis­team spürbar zu entlasten und die te­le­fo­ni­sche Er­reich­bar­keit dauerhaft si­cher­zu­stel­len. Durch die Au­to­ma­ti­sie­rung vieler Rou­ti­ne­auf­ga­ben können Pa­ti­en­tin­nen und Patienten jederzeit ihr Anliegen kom­mu­ni­zie­ren, ohne auf freie Leitungen warten zu müssen. Zu den typischen Ein­satz­ge­bie­ten von Te­le­fon­as­sis­ten­ten in der Arzt­pra­xis zählen:

  • 24/7-Er­reich­bar­keit: Der Assistent nimmt Anrufe jederzeit entgegen – auch nachts, am Wo­chen­en­de oder an Fei­er­ta­gen. Dadurch geht kein Anruf mehr verloren und Pa­ti­en­tin­nen und Patienten erhalten jederzeit erste In­for­ma­tio­nen oder können Anliegen hin­ter­las­sen.
  • Be­ar­bei­tung von Rou­ti­ne­an­fra­gen: Stan­dard­an­lie­gen wie Re­zept­be­stel­lun­gen, Öff­nungs­zei­ten oder all­ge­mei­ne Auskünfte können au­to­ma­tisch be­ant­wor­tet werden. Das reduziert das tägliche Te­le­fon­auf­kom­men erheblich und schafft mehr Freiraum für me­di­zi­ni­sche Tä­tig­kei­ten.
  • Or­ga­ni­sa­to­ri­sche In­for­ma­tio­nen: Fragen zu Über­wei­sun­gen, Attesten, Sprech­zei­ten oder Pra­xis­ab­läu­fen lassen sich ohne Wartezeit klären. Der Assistent liefert zu­ver­läs­si­ge, ein­heit­li­che Auskünfte und ver­hin­dert Miss­ver­ständ­nis­se.
  • Sor­tie­rung und Prio­ri­sie­rung von Anrufen: Der Te­le­fon­as­sis­tent struk­tu­riert ein­ge­hen­de Anrufe, erkennt dringende Anliegen und leitet sie korrekt weiter. Dadurch werden wichtige Fälle schneller be­ar­bei­tet.
  • Ent­las­tung des Teams im Ta­ges­ge­schäft: Durch die Au­to­ma­ti­sie­rung wie­der­keh­ren­der Te­le­fo­na­te bleibt dem Pra­xis­team mehr Zeit für den Pa­ti­en­ten­kon­takt vor Ort. Dies steigert die Effizienz und ver­bes­sert darüber hinaus die Ser­vice­qua­li­tät.

Welche Typen von Te­le­fon­as­sis­ten­ten gibt es?

Es gibt grund­sätz­lich zwei Arten von Te­le­fon­as­sis­ten­ten: lern­fä­hi­ge KI-Systeme und rein digitale, re­gel­ba­sier­te As­sis­ten­ten. Beide erfüllen un­ter­schied­li­che An­for­de­run­gen und un­ter­schei­den sich deutlich im Funk­ti­ons­um­fang.

Lern­fä­hi­ge KI-Systeme

KI-Te­le­fon­as­sis­ten­ten in der Arzt­pra­xis arbeiten mit na­tür­li­cher Sprach­ver­ar­bei­tung und ma­schi­nel­lem Lernen. Sie erkennen komplexe For­mu­lie­run­gen und können flexibel auf in­di­vi­du­el­le Pa­ti­en­ten­an­lie­gen reagieren. Zudem ver­bes­sern sie sich fort­lau­fend durch Trai­nings­da­ten und Nut­zungs­ver­hal­ten. Sie er­mög­li­chen dia­log­ori­en­tier­te Gespräche, die dank NLP einer echten mensch­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on na­he­kom­men. KI-Systeme können zudem Aufgaben wie Ter­min­bu­chun­gen oder die Klas­si­fi­zie­rung von Anfragen voll­au­to­ma­tisch über­neh­men. Diese Lösungen sind daher besonders geeignet für Praxen mit hohem An­ruf­auf­kom­men und viel­fäl­ti­gen Pa­ti­en­ten­an­lie­gen.

Re­gel­ba­sier­te digitale As­sis­ten­ten

Ein digitaler Te­le­fon­as­sis­tent in der Arzt­pra­xis arbeitet nach festen Vorgaben und Ent­schei­dungs­pfa­den. Diese Lösungen eignen sich vor allem für stan­dar­di­sier­te und gut struk­tu­rier­te Abläufe wie das Abspielen von In­for­ma­tio­nen oder das Erfassen von Re­zept­wün­schen. Da sie keine Sprach­in­tel­li­genz besitzen, sind die Dia­log­op­tio­nen begrenzt und folgen vor­de­fi­nier­ten Menüs. Diese Systeme sind häufig kos­ten­güns­ti­ger und technisch weniger komplex. Sie bieten Sta­bi­li­tät und Vor­her­seh­bar­keit, reagieren jedoch nicht flexibel auf un­er­war­te­te For­mu­lie­run­gen. Für Praxen mit klar de­fi­nier­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­for­de­run­gen können sie dennoch eine sinnvolle Lösung sein.

Die Typen von Te­le­fon­as­sis­ten­ten für Arzt­pra­xen im direkten Vergleich

Merkmal KI-basierter Assistent Re­gel­ba­sier­ter Assistent
Sprach­ver­ständ­nis +++ +
Fle­xi­bi­li­tät +++ +
Lern­fä­hig­keit
Au­to­ma­ti­sie­rungs­tie­fe +++ +
Ein­rich­tungs­auf­wand ++ +
Kosten ++ +

Legende: + steht für „niedrig“, ++ für „mittel“ und +++ für „hoch“

Welche Funk­tio­nen sollte ein KI-Te­le­fon­as­sis­tent bieten?

Ein KI-Te­le­fon­as­sis­tent in der Arzt­pra­xis bietet weit mehr als die reine Annahme von Anrufen. Er kann komplexe Aufgaben über­neh­men, dia­log­ori­en­tiert reagieren und auf diese Weise viele Prozesse innerhalb der Arzt­pra­xis au­to­ma­ti­sie­ren. Dabei schafft er Trans­pa­renz, entlastet Mit­ar­bei­ten­de und steigert die Ser­vice­qua­li­tät spürbar. Die Funk­tio­nen des As­sis­ten­ten lassen sich in ver­schie­de­ne Bereiche un­ter­tei­len:

  • Aus­kunfts­er­tei­lung: Er be­ant­wor­tet häufig gestellte Fragen nach Öff­nungs­zei­ten, Not­diens­ten oder Kontakt au­to­ma­tisch und korrekt. Die Praxis spart dadurch täglich viele wie­der­keh­ren­de Te­le­fo­na­te ein.
  • Ter­min­ma­nage­ment: KI-Systeme können Termine direkt im Pra­xis­ka­len­der eintragen oder ver­schie­ben. Diese au­to­ma­ti­schen Buchungen re­du­zie­ren die Ver­wal­tungs­ar­beit erheblich und entlasten das Team.
  • Re­zept­an­fra­gen au­to­ma­ti­sie­ren: Pa­ti­en­tin­nen und Patienten können Re­zept­wün­sche per Sprache über­mit­teln. Der Assistent erfasst die Daten struk­tu­riert und leitet sie an das Pra­xis­team weiter.
  • Not­fall­erken­nung: Durch in­tel­li­gen­te Analyse erkennt die KI dring­li­che Fälle und leitet diese prio­ri­siert weiter. So wird ge­währ­leis­tet, dass Notfälle auf keinen Fall un­ter­ge­hen.

Was kostet ein KI-Te­le­fon­as­sis­tent?

Die Kosten eines KI-Te­le­fon­as­sis­ten­ten variieren je nach Anbieter, Leis­tungs­um­fang und ge­wünsch­tem Au­to­ma­ti­sie­rungs­grad. In der Regel zahlen Praxen eine mo­nat­li­che Grund­ge­bühr, die grund­le­gen­de Funk­tio­nen wie An­ruf­an­nah­me, Stan­dard­dia­lo­ge und Basis-Support abdeckt. Hinzu kommen bei den meisten Anbietern nut­zungs­ab­hän­gi­ge Gebühren, die sich nach dem tat­säch­li­chen Te­le­fon­auf­kom­men richten. Bei besonders leis­tungs­star­ken oder in­di­vi­du­ell trai­nier­ten KI-Systemen können zudem Aufpreise für er­wei­ter­te Funk­tio­nen wie Ter­min­ma­nage­ment oder tiefere Sys­tem­in­te­gra­tio­nen entstehen.

KI-Te­le­fon­as­sis­ten­ten ein­rich­ten (am Beispiel von IONOS)

Die Ein­rich­tung eines KI-Te­le­fon­as­sis­ten­ten für Ihre Arzt­pra­xis ist in den meisten Fällen bewusst einfach gestaltet, sodass er schon in wenigen Minuten ein­satz­be­reit ist. Bei IONOS funk­tio­niert die Ein­rich­tung wie folgt:

  1. Über das Dashboard wählen Sie zunächst Ihr ge­wünsch­tes Paket aus.
  2. An­schlie­ßend verbinden Sie Ihre Website und IONOS zieht sich ganz au­to­ma­tisch die nötigen In­for­ma­tio­nen, damit die KI die Fragen Ihrer An­ru­fe­rin­nen und Anrufer gut be­ant­wor­ten kann.
  3. Sie haben selbst­ver­ständ­lich die Mög­lich­keit, den IONOS-Te­le­fon­as­sis­ten­ten in­di­vi­du­ell an­zu­pas­sen: Legen Sie fest, welche Fragen er stellen soll, wie er antwortet und ob er Anrufe bei Bedarf an bestimmte Mit­ar­bei­ten­de wei­ter­lei­ten soll. Ihre Anrufe laufen an­schlie­ßend über eine vom System be­reit­ge­stell­te As­sis­ten­ten-Rufnummer.
  4. Um den Überblick nicht zu verlieren, erhalten Sie eine Zu­sam­men­fas­sung der Te­le­fo­na­te per E-Mail. Durch das über­sicht­li­che Interface behalten Sie die Kontrolle über Wei­ter­lei­tungs­re­geln, Ge­sprächs­pro­to­kol­le und Ein­stel­lun­gen ganz ohne tief­ge­hen­des tech­ni­sches Vorwissen.
Bild: Konfiguration des IONOS KI Telefonassistenten
Sie können den IONOS KI Te­le­fon­as­sis­ten­ten so ein­stel­len, dass er perfekt zu Ihrer Arzt­pra­xis passt.

DSGVO und Da­ten­schutz in der Arzt­pra­xis

Da­ten­schutz am Telefon spielt in jeder Arzt­pra­xis eine zentrale Rolle – so auch beim Einsatz eines KI-Te­le­fon­as­sis­ten­ten. Da Pa­ti­en­ten­da­ten ver­ar­bei­tet werden, ist die DSGVO un­ein­ge­schränkt an­zu­wen­den. Seriöse Anbieter stellen sicher, dass alle Daten ver­schlüs­selt über­tra­gen und auf eu­ro­päi­schen, idea­ler­wei­se deutschen, Servern ge­spei­chert werden. Wichtig ist, dass Gespräche nur ge­spei­chert werden, wenn dies me­di­zi­nisch oder or­ga­ni­sa­to­risch notwendig ist und eine recht­li­che Grundlage vorliegt.

Zudem benötigen Sie einen Auf­trags­ver­ar­bei­tungs­ver­trag (AVV), der de­tail­liert festlegt, wie der Anbieter sensible Pa­ti­en­ten­da­ten ver­ar­bei­tet, schützt und speichert, inklusive tech­ni­scher Maßnahmen, Ver­ant­wort­lich­kei­ten und klarer Vorgaben zur Da­ten­si­cher­heit. Systeme, die Wert auf Da­ten­schutz legen, pro­to­kol­lie­ren DSGVO-konform und pseud­ony­mi­siert Ge­sprächs­in­hal­te in Textform. Die Praxis bleibt auf diese Weise jederzeit Herr der Daten und kann Lösch­fris­ten festlegen.

Darüber hinaus muss trans­pa­rent kom­mu­ni­ziert werden, dass ein Te­le­fon­as­sis­tent in der Praxis ein­ge­setzt wird. Dies kann bereits in der te­le­fo­ni­schen Begrüßung erfolgen. Pa­ti­en­tin­nen und Patienten sollten erfahren, wie mit ihren In­for­ma­tio­nen um­ge­gan­gen wird und welche Rechte sie haben. Richtig ein­ge­setzt, ist KI im Pra­xis­all­tag voll­stän­dig da­ten­schutz­kon­form.

Fazit: Die Zukunft der Praxis-Er­reich­bar­keit

Te­le­fon­as­sis­ten­ten, ins­be­son­de­re KI-basierte Systeme, werden in den kommenden Jahren zum Standard in Arzt­pra­xen werden. Sie ver­bes­sern die Er­reich­bar­keit erheblich und entlasten das Pra­xis­team spürbar. Gleich­zei­tig pro­fi­tie­ren Pa­ti­en­tin­nen und Patienten von kürzeren War­te­zei­ten und einem ver­läss­li­chen Service. Wer früh einsteigt, schafft bessere Abläufe und steigert die Zu­frie­den­heit aller Be­tei­lig­ten. Wenn Sie auf pro­fes­sio­nel­le Anbieter setzen, müssen Sie sich um den Da­ten­schutz der Arzt­pra­xis auch am Telefon dank 100-pro­zen­ti­ger DSGVO-Kon­for­mi­tät keine Sorgen machen. Zudem macht die As­sis­ten­ten-Tech­no­lo­gie Praxen un­ab­hän­gi­ger von Per­so­nal­eng­päs­sen. Es lohnt sich daher, die Mög­lich­kei­ten eines KI-Te­le­fon­as­sis­ten­ten für Ihre Arzt­pra­xis aktiv zu prüfen und in die eigene Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie zu in­te­grie­ren.

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