Künst­li­che In­tel­li­genz ist per De­fi­ni­ti­on ein Teil­ge­biet der In­for­ma­tik, das zum Ziel hat, ein tech­ni­sches Äqui­va­lent zur mensch­li­chen In­tel­li­genz zu schaffen. Was „In­tel­li­genz“ ausmacht und auf welchem Wege man sie technisch nach­bil­det – dazu gibt es jedoch viele Theorien und me­tho­di­sche Ansätze. Eine genauere De­fi­ni­ti­on von künst­li­cher In­tel­li­genz ist daher wegen des komplexen Begriffs der In­tel­li­genz kaum möglich.

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Ver­schie­de­ne KI-De­fi­ni­tio­nen im Überblick

Künst­li­che In­tel­li­genz wird vor allem für tech­ni­sche Auf­ga­ben­ge­bie­te ent­wi­ckelt. Dabei geht weniger darum, dass die KI mensch­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on be­herrscht, sondern darum, dass sie hoch­spe­zia­li­sier­te Aufgaben effizient ausführt. Für diese Tech­no­lo­gien verwendet man den ein­ge­schränk­ten Turing-Test: Verfügt ein tech­ni­sches System in einem Teil­ge­biet über die gleichen Fä­hig­kei­ten wie ein Mensch – etwa bei einer me­di­zi­ni­schen Diagnose oder einem Schach­spiel –, so spricht man von einem künstlich in­tel­li­gen­ten System. Es gibt dem­entspre­chend zwei De­fi­ni­tio­nen von künst­li­cher In­tel­li­genz: eine „starke“ und eine „schwache“.

Starke künst­li­che In­tel­li­genz – die Vision

Die starke KI-De­fi­ni­ti­on bezieht sich auf eine In­tel­li­genz, die in der Lage ist, den Menschen mit seinen viel­fäl­ti­gen Fä­hig­kei­ten in Gänze zu ersetzen. Es gibt ver­schie­de­ne Di­men­sio­nen von In­tel­li­genz, die zur starken KI gehören: die kognitive, sen­so­mo­to­ri­sche, emo­tio­na­le und soziale In­tel­li­genz. Die meisten aktuellen An­wen­dun­gen künst­li­cher In­tel­li­genz betreffen den Bereich ko­gni­ti­ver In­tel­li­genz – also Logik, Planung, Pro­blem­lö­sung, Ei­gen­stän­dig­keit oder in­di­vi­du­el­le Per­spek­tiv­bil­dung.

Schwache künst­li­che In­tel­li­genz – die Realität

Die schwache KI-De­fi­ni­ti­on be­zeich­net hingegen die Ent­wick­lung und den Einsatz künst­li­cher In­tel­li­genz in klar ab­ge­grenz­ten An­wen­dungs­ge­bie­ten. An diesem Punkt befindet sich die aktuelle KI-Forschung. Fast alle ge­gen­wär­ti­gen Ein­satz­be­rei­che künst­li­cher In­tel­li­genz gehören in den Bereich der „schwachen“ – aber überaus spe­zia­li­sier­ten – KI, z. B. die Ent­wick­lung selbst­fah­ren­der Autos, die me­di­zi­ni­sche Dia­gnos­tik oder in­tel­li­gen­te Such- und Au­to­ma­ti­sie­rungs­al­go­rith­men.

Auf dem Gebiet der schwachen KI konnte die Forschung in den ver­gan­ge­nen Jahren bahn­bre­chen­de Erfolge verbuchen. Die Ent­wick­lung in­tel­li­gen­ter Systeme in einzelnen Teil­be­rei­chen erwies sich nicht nur als we­sent­lich prak­ti­ka­bler, sondern auch als ethisch un­be­denk­li­cher als die Forschung an einer Su­per­in­tel­li­genz.

Wie funk­tio­niert künst­li­che In­tel­li­genz?

Wie lässt sich nun die Funk­ti­ons­wei­se künst­li­cher In­tel­li­genz be­schrei­ben? Eine KI ist immer nur so gut, wie die Art ihrer tech­ni­schen Wis­sens­re­prä­sen­ta­ti­on. Es gibt hierbei zwei grund­le­gen­de me­tho­di­sche Ansätze:

  1. Bei der sym­bol­ver­ar­bei­ten­den KI wird das ab­zu­ru­fen­de Wissen durch Symbole re­prä­sen­tiert; sie arbeitet mit so­ge­nann­ter Sym­bol­ma­ni­pu­la­ti­on. Die sym­bo­li­sche KI geht In­for­ma­ti­ons­ver­ar­bei­tung „von oben“ an und operiert mit Symbolen, abs­trak­ten Zu­sam­men­hän­gen und logischen Schlüssen.
  2. Bei der neu­ro­na­len KI wird das ab­zu­ru­fen­de Wissen durch künst­li­che Neuronen und ihre Ver­knüp­fung re­prä­sen­tiert. Die neuronale KI geht In­for­ma­ti­ons­ver­ar­bei­tung „von unten“ an und simuliert einzelne künst­li­che Neuronen, die sich in größeren Gruppen anordnen und gemeinsam ein künst­li­ches neu­ro­na­les Netzwerk bilden.

Sym­bo­li­sche KI

Die sym­bo­li­sche KI gilt als klas­si­scher Ansatz von künst­li­cher In­tel­li­genz. Dieser beruht auf der Idee, dass mensch­li­ches Denken un­ab­hän­gig von konkreten Er­fah­rungs­wer­ten von einer über­ge­ord­ne­ten logisch-be­griff­li­chen Ebene her re­kon­stru­iert werden kann (Top-down-Ansatz). Wissen wird demnach in abs­trak­ten Symbolen re­prä­sen­tiert, wozu auch die Schrift- und Laut­spra­che gehören. Maschinen lernen, diese Symbole auf Basis von Al­go­rith­men zu erkennen, zu verstehen und zu verwenden. Das in­tel­li­gen­te System bezieht seine In­for­ma­tio­nen dabei aus so­ge­nann­ten Ex­per­ten­sys­te­men.

Klas­si­sche An­wen­dun­gen der sym­bo­li­schen KI sind die Text­ver­ar­bei­tung und Sprach­er­ken­nung, aber auch andere logische Dis­zi­pli­nen wie die Be­herr­schung eines Schach­spiels. Die sym­bo­li­sche KI arbeitet nach festen Regeln und kann mit stei­gen­der Computer-Re­chen­leis­tung immer kom­ple­xe­re Probleme lösen. So gewann Deep Blue von IBM im Jahr 1996 mithilfe sym­bo­li­scher KI gegen den damaligen Schach­welt­meis­ter Garri Kasparow.

Neuronale KI

Es waren Geoffrey Hinton und zwei seiner Kollegen, die 1986 die neuronale KI-Forschung und damit das For­schungs­feld der künst­li­chen In­tel­li­genz wie­der­be­leb­ten. Mit ihrer Wei­ter­ent­wick­lung des Back­pro­pa­ga­ti­on-Al­go­rith­mus schufen sie die Grundlage für das Deep Learning, mit dem heute fast jede KI arbeitet. Dank dieses Lern­al­go­rith­mus können tiefe neuronale Netzwerke stetig da­zu­ler­nen und ei­gen­stän­dig wachsen.

Neuronale künst­li­che In­tel­li­genz seg­men­tiert das Wissen ähnlich wie beim mensch­li­chen Gehirn in winzige Funk­ti­ons­ein­hei­ten, die künst­li­chen Neuronen, die sich zu immer größer werdenden Gruppen vernetzen (Buttom-up-Ansatz). Es entsteht ein viel­fäl­tig ver­zweig­tes Netzwerk künst­li­cher Neuronen. Im Gegensatz zur sym­bo­li­schen KI wird das neuronale Netz „trainiert“ – in der Robotik bei­spiels­wei­se mit sen­so­mo­to­ri­schen Daten. Mithilfe von Machine Learning generiert die KI ihr ständig wach­sen­des Wissen. Hier liegt die große In­no­va­ti­on: Zwar be­an­sprucht das Training ver­hält­nis­mä­ßig viel Zeit, doch ist das System schließ­lich in der Lage, ei­gen­stän­dig zu lernen.

Künst­li­che In­tel­li­genz: Beispiele für An­wen­dun­gen und Projekte

Ob Ge­sichts­er­ken­nung, Sprach­as­sis­tenz, Bil­der­ken­nung oder Über­set­zungs­soft­ware – KI ist längst Teil unseres Alltags geworden. Selbst, wenn Sie bewusst auf derartige Tools ver­zich­ten, können Sie sich dem Einfluss künst­li­cher In­tel­li­genz im digitalen Umfeld kaum entziehen. So stecken bei­spiels­wei­se auch hinter den Pro­dukt­vor­schlä­gen in On­line­shops oder den Re­com­men­da­ti­ons bei YouTube, Netflix und Co. KI-Systeme, die darauf getrimmt sind, Ihnen immer besser passende Emp­feh­lun­gen aus­zu­spie­len.

Nach­fol­gend haben wir einige Beispiele für den Einsatz künst­li­cher In­tel­li­genz auf­ge­lis­tet:

  • ChatGPT: ChatGPT ist ein von OpenAI ent­wi­ckel­ter Chatbot, der auf KI basiert. Das Large Language Model (LLM) versteht Text­ein­ga­ben in na­tür­li­cher Sprache und kann unter anderem Fragen be­ant­wor­ten und Texte erstellen, um­schrei­ben und über­set­zen.
  • RankBrain: RankBrain ist ein KI-Al­go­rith­mus von Google, der ur­sprüng­lich ent­wi­ckelt wurde, um längere, noch un­be­kann­te Such­an­fra­gen besser zu verstehen. 2015 teilte Google mit, RankBrain sei neben Links und Content der dritt­wich­tigs­te Faktor aus über 200 Ranking-Faktoren bei der Google-Suche. Damit hat RankBrain einen großen Einfluss auf SEO.
  • DeepMind: DeepMind ist ein 2014 von Google auf­ge­kauf­tes Un­ter­neh­men, das zahl­rei­che in­no­va­ti­ve KI-Tech­no­lo­gien wie AlphaGo – das Com­pu­ter­pro­gramm, das das Brett­spiel „Go“ bis zur Per­fek­ti­on meisterte – ge­schaf­fen hat. Im April 2023 ver­kün­de­te Google die Zu­sam­men­le­gung mit der haus­ei­ge­nen KI-Abteilung Google Brain. Die Be­son­der­heit der KI-Forschung von DeepMind liegt unter anderem darin, dass das Un­ter­neh­men künst­li­che In­tel­li­genz um einen Kurz­zeit­spei­cher ergänzt.
  • DALL-E: Das KI-System DALL-E kreiert in wenigen Sekunden aus ge­schrie­be­nen Eingaben ein­drucks­vol­le, ein­zig­ar­ti­ge 2D- oder 3D-Bilder. Die offene Be­ta­ver­si­on der Software von OpenAI ist seit September 2022 verfügbar. Nach Angaben des Ent­wick­ler­teams werden täglich über zwei Millionen Bilder mit der Anwendung erstellt.
  • Amazons Alexa und Apples Siri: Bei den KI-As­sis­ten­ten Alexa und Siri handelt es sich um KIs, die Nut­ze­rin­nen und Nutzern mithilfe von Sprach­steue­rung bei all­täg­li­chen Aufgaben wie dem Abrufen von In­for­ma­tio­nen helfen. Durch Speech Synthesis können sie Antworten in na­tür­li­cher Sprache ausgeben.
Tipp

Wie IONOS künst­li­che In­tel­li­genz sowohl intern als auch extern nutzt und welche Er­fah­run­gen damit gemacht wurden, können Sie in diesem IONOS Blog­bei­trag lesen.

Chancen und Risiken von KI

Es gibt positive und negative Zu­kunfts­pro­gno­sen darüber, wie KI unser Leben verändern wird. Im Folgenden haben wir die wich­tigs­ten Chancen und Risiken bzw. Vor- und Nachteile von KI zu­sam­men­ge­fasst.

Die Vorteile und Chancen künst­li­cher In­tel­li­genz im Überblick

Aus dem Einsatz von KI ergeben sich eine ganze Reihe von Vorteilen und Chancen. Die wich­tigs­ten Vorteile der Tech­no­lo­gie betreffen die Ar­beits­welt, ihre hohe Leis­tungs­stär­ke und die wirt­schaft­li­chen Per­spek­ti­ven, die sie eröffnet.

Ar­beits­plät­ze und Ar­beits­er­leich­te­rung

KI könnte für wertvolle neue Ar­beits­plät­ze sorgen und insgesamt einen wirt­schaft­li­chen Auf­schwung bedeuten. Darüber, dass die Tech­no­lo­gie ein­schnei­den­de Aus­wir­kun­gen auf den Ar­beits­markt haben wird, sind sich alle Experten und Ex­per­tin­nen einig. Die Ver­ein­fa­chun­gen durch KI bieten grund­sätz­lich die Chance für mehr Freizeit.

Komfort

KI-Be­für­wor­ter und -Be­für­wor­te­rin­nen sehen die Vorteile außerdem in dem er­heb­li­chen Komfort, den jede tech­ni­sche Neuerung für den Le­bens­all­tag bedeutet. Das bezieht sich auf das selbst­fah­ren­de Auto genauso wie auf die in­tel­li­gen­te Über­set­zungs­soft­ware – solche Ent­wick­lun­gen stellen eine große Ent­las­tung für Ver­brau­cher und Ver­brau­che­rin­nen dar.

Au­ßer­or­dent­li­che Leis­tungs­stär­ke

Auch bei Aufgaben von öf­fent­li­chem Nutzen hat KI er­heb­li­che Vorteile. Maschinen haben eine geringere Feh­ler­quo­te als Menschen und ihre Leis­tungs­fä­hig­keit ist enorm. Ins­be­son­de­re im Ge­sund­heits­we­sen und in der Justiz bewertet man die große Viel­sei­tig­keit in­tel­li­gen­ter Maschinen als viel­ver­spre­chend. Obwohl Ex­per­tin­nen und Experten bei­spiels­wei­se nicht erwarten, dass Rich­te­rin­nen und Richter in Zukunft durch künst­li­che Technik ersetzt werden, kann diese dennoch dabei helfen, Muster eines Ver­fah­rens schneller zu erkennen und zu ob­jek­ti­ven Urteilen zu kommen.

Wirt­schaft­li­che Vorteile

Natürlich ver­spricht die Tech­no­lo­gie auch einen großen kom­mer­zi­el­len Gewinn für die be­tei­lig­ten Wirt­schafts­zwei­ge. Un­ter­neh­men der deutschen Wirt­schaft konnten 2019 mit Produkten und Dienst­leis­tun­gen mit direktem KI-Einsatz laut BMWi-Bericht einen Umsatz von knapp 60 Mil­li­ar­den Euro erzielen. Das Markt­vo­lu­men alleine von ge­ne­ra­ti­ver KI in Deutsch­land betrug 2023 ca. 1,79 Mil­li­ar­den Dollar.

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Fu­tu­ris­ti­sche Projekte

Nicht zuletzt beflügelt künst­li­che In­tel­li­genz den na­tür­li­chen Ent­de­cker­drang des Menschen – sie wird bereits für die Ex­plo­ra­ti­on von Ölquellen oder zur Steuerung von Mars­ro­bo­tern wei­ter­ent­wi­ckelt. Es ist zu vermuten, dass sich mit dem Fort­schritt der Technik auch die Ein­satz­be­rei­che weiter ausdehnen.

Nachteile und Risiken von KI

Pro­mi­nen­te Ex­per­tin­nen und Experten warnen aber auch vor den Risiken künst­li­cher In­tel­li­genz. Diese kri­ti­schen Stimmen finden Rückhalt durch größere In­itia­ti­ven: So mo­bi­li­siert z. B. die For­schungs- und Lob­by­or­ga­ni­sa­ti­on Future of Life Institute (FLI) re­gel­mä­ßig re­nom­mier­te Kritiker, um zu einem ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit der Technik auf­zu­ru­fen.

Un­ter­le­gen­heit des Menschen

Ein mögliches Risiko, das viele fürchten und das schon oft Ge­gen­stand der Science-Fiction war, ist die Ent­wick­lung einer „Su­per­in­tel­li­genz“. Unter einer Su­per­in­tel­li­genz versteht man eine Tech­no­lo­gie, die sich selbst optimiert und dadurch vom Menschen un­ab­hän­gig wird. Eine vor­sätz­lich bösartige KI halten Forscher und For­sche­rin­nen al­ler­dings für nahezu aus­ge­schlos­sen. Ein tat­säch­li­ches Risiko sehen viele jedoch in einer künst­li­chen In­tel­li­genz, die so kompetent ist, dass sich ihre Ak­ti­vi­tä­ten ver­selbst­stän­di­gen.

Ab­hän­gig­keit von der Technik

Auch eine wachsende Ab­hän­gig­keit des Menschen von tech­no­lo­gi­schen Systemen zählt zu den be­fürch­te­ten Szenarien. In der me­di­zi­ni­schen Ver­sor­gung etwa, wo der Einsatz von Pfle­ge­ro­bo­tern bereits getestet wird, mache sich der Mensch zunehmend zum über­wach­ten Objekt tech­ni­scher Systeme. Dabei laufe er Gefahr, ein Stück seiner Pri­vat­sphä­re und Selbst­be­stim­mung auf­zu­ge­ben.

Da­ten­schutz und Macht­ver­tei­lung

In­tel­li­gen­te Al­go­rith­men können die wach­sen­den Da­ten­sät­ze immer ef­fi­zi­en­ter ver­ar­bei­ten. Vor allem für den In­ter­net­han­del ist dies zunächst eine positive Nachricht. Doch die Wei­ter­ver­ar­bei­tung von Daten durch KI-Tech­no­lo­gien wird für Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher immer schwerer nach­zu­voll­zie­hen und zu kon­trol­lie­ren.

Fil­ter­bla­sen und selektive Wahr­neh­mung

Der Netz­ak­ti­vist Eli Pariser führt als weiteres Risiko künst­li­cher In­tel­li­genz so­ge­nann­te Filter- oder In­for­ma­ti­ons­bla­sen an. Wenn Al­go­rith­men die Inhalte, die sie Nut­ze­rin­nen und Nutzern anbieten, zunehmend aus deren vor­he­ri­gem Verhalten ableiten (per­so­na­li­sier­te Inhalte), werde das an­ge­bo­te­ne „Weltbild“ immer enger, so die Sorge. KI-Tech­no­lo­gien könnten die selektive Wahr­neh­mung fördern und dadurch eine wachsende „ideo­lo­gi­sche Distanz zwischen In­di­vi­du­en“ ver­stär­ken.

Be­ein­flus­sung von Mei­nungs­bil­dung

Darüber hinaus könnten KI-Tech­no­lo­gien öf­fent­li­che Meinungen gezielt lenken. Anlass für diese Bedenken bieten Tech­no­lo­gien, die ihre User bis ins Detail kennen, oder der Einsatz von Social Bots, die die öf­fent­li­che Haltung be­ein­flus­sen.

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