Die Windows-Re­gis­trie­rungs­da­ten­bank – häufig auch einfach nur Registry genannt – zählt seit ihrer Im­ple­men­tie­rung in Windows 3.1 zu den wich­tigs­ten Kom­po­nen­ten von Microsoft-Be­triebs­sys­te­men. Die hier­ar­chisch auf­ge­bau­te Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­ten­bank speichert alle wichtigen In­for­ma­tio­nen und Ein­stel­lun­gen zu Windows und damit bei­spiels­wei­se auch Boot­pro­zess-In­for­ma­tio­nen, gültige Be­nut­zer­rech­te oder In­for­ma­tio­nen über den Zustand von Windows-Features und -Updates. Aufgrund dieser zentralen Bedeutung für die Funk­tio­na­li­tät des Be­triebs­sys­tems spielt die Registry jedoch auch bei vielen Fehlern – wie eben dem 0x80070005-Error – eine ent­schei­den­de Rolle. Warum das so ist und wie Sie das 0x80070005-Problem beheben können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Windows-Fehler „0x80070005“: Was steckt dahinter?

Der Windows-Feh­ler­code „0x80070005“ hängt mit der In­stal­la­ti­on von Updates für das Be­triebs­sys­tem sowie für andere Microsoft-An­wen­dun­gen zusammen (wie für Office oder den Microsoft Store bzw. Apps aus dem Microsoft Store). Doch auch bei der Ak­ti­vie­rung von Windows bzw. anderen Microsoft-Kom­po­nen­ten sowie beim Ver­bin­dungs­auf­bau zu Netz­wer­ken erscheint diese Feh­ler­mel­dung häufig. Die Ursache ist in allen Fällen meist dieselbe: Dem Nutzer fehlt die er­for­der­li­che Zu­griffs­be­rech­ti­gung für eine Datei oder die Registry. Das kann das Ergebnis falscher bzw. feh­ler­haf­ter Sys­tem­ein­stel­lun­gen bzw. Registry-Einträge sein oder das Resultat be­schä­dig­ter Sys­tem­da­tei­en.

Bei dem 0x80070005-Error handelt es sich um ein ver­si­ons­über­grei­fen­de Problem, das sowohl Nutzer von Windows 10 als auch Nutzer älterer Editionen wie Windows 8 oder Windows 7 betrifft.

So beheben Sie den 0x80070005-Error

Dass be­schä­dig­te Dateien oder feh­ler­haf­te Registry-Einträge für Kom­pli­ka­tio­nen wie den 0x80070005-Fehler sorgen, kann durch ganz ver­schie­de­ne Umstände zustande kommen: So kann bei­spiels­wei­se ein un­sach­ge­mä­ßes Hoch- bzw. Her­un­ter­fah­ren des PCs (z. B. bei einem Blue­screen) ebenso ver­ant­wort­lich dafür sein wie defekte Hardware (das gilt ins­be­son­de­re für die Fest­plat­te) oder Malware. Zudem besteht immer auch die Mög­lich­keit, dass der Nutzer die Ver­ant­wor­tung für feh­ler­haf­te Ein­stel­lun­gen und selbst trägt, weil er – bewusst oder unbewusst – Än­de­run­gen an der Registry vor­ge­nom­men oder Dateien gelöscht hat. Dabei spielen nicht selten so­ge­nann­te Registry-Cleaner oder ver­gleich­ba­re Per­for­mance-Op­ti­mie­rungs-Tools eine ent­schei­den­de Rolle, die dem User beim Aufräumen und Re­pa­rie­ren der Re­gis­trie­rungs­da­ten­bank helfen sollen, dabei aber über das ei­gent­li­che Ziel hin­aus­schie­ßen.

Aufgrund der Tatsache, dass es so viele ver­schie­de­ne denkbare Ursachen für das Auftreten des 0x80070005-Errors gibt, lässt sich keine all­ge­mein­gül­ti­ge Lösung für das Zu­griffs­pro­blem for­mu­lie­ren. Es exis­tie­ren vielmehr ver­schie­de­ne Ansätze, wie man den Fehler auf eigene Faust beheben kann, falls man nicht die Hilfe des Microsoft-Supports in Anspruch nehmen möchte. Die viel­ver­spre­chends­ten Optionen zeigen wir Ihnen in den folgenden Ab­schnit­ten auf.

Hinweis

Für die meisten Lö­sungs­an­sät­ze zur Behebung des 0x80070005-Fehlers benötigen Sie Ad­mi­nis­tra­tor-Rechte! Außerdem lassen sich mit diesen Rechten feh­ler­haf­te Registry-Einträge manuell kor­ri­gie­ren. Das ist al­ler­dings nur zu empfehlen, wenn Sie über das not­wen­di­ge Know-how verfügen!

Lösung 1: Mit Ad­mi­nis­tra­tor-Account anmelden

Wenn Sie beim Ausführen einer Datei oder bei der In­stal­la­ti­on einer Anwendung mit dem Feh­ler­code „0x80070005“ kon­fron­tiert werden, sollte ein erster Lö­sungs­ver­such darin bestehen, den Computer neu zu starten und sich an­schlie­ßend mit einem Ad­mi­nis­tra­tor-Konto an­zu­mel­den. Für ge­wöhn­lich legen Sie bei der In­stal­la­ti­on von Windows auf privaten Rechnern nämlich nur ein einfaches Be­nut­zer­pro­fil an, das nicht über die maximalen Zu­griffs­rech­te verfügt.

Da der Standard-Ad­mi­nis­tra­tor-Account außerdem in den meisten Fällen noch nicht aktiviert ist, müssen Sie das als erstes erledigen. Rufen Sie hierfür über das Startmenü die Ein­ga­be­auf­for­de­rung auf und geben dort folgenden Befehl ein:

net user administrator /active:yes

Starten Sie danach den Rechner neu und wählen Sie im An­mel­de­bild­schirm das Ad­mi­nis­tra­tor-Konto anstelle des Be­nut­zer­kon­tos aus, mit dem Sie sich für ge­wöhn­lich anmelden. An­schlie­ßend versuchen Sie erneut, die Datei aus­zu­füh­ren bzw. die In­stal­la­ti­on oder Anwendung zu starten, die zuvor zu dem 0x80070005-Fehler geführt hat.

Wollen Sie den Ad­mi­nis­tra­tor-Account zu einem späteren Zeitpunkt wieder de­ak­ti­vie­ren, können Sie dies jederzeit über folgende Kom­man­do­zei­len-Eingabe tun:

net user administrator /active:no

Lösung 2: Das Sys­tem­da­tei-Über­prü­fungs­pro­gramm SFC ausführen

Wenn Windows-Funk­tio­nen und -An­wen­dun­gen nicht funk­tio­nie­ren, sondern statt­des­sen den Feh­ler­code „0x80070005“ anzeigen, kann dies auch mit fehlenden bzw. be­schä­dig­ten Sys­tem­da­tei­en zu­sam­men­hän­gen. Mit dem Tool SFC (System File Checker) hat Microsoft eine haus­ei­ge­ne Lösung in seine Windows-Systeme in­te­griert, mit der Sie der Pro­ble­ma­tik auf den Grund gehen können. SFC überprüft alle ge­schütz­ten Sys­tem­da­tei­en und ersetzt feh­ler­haf­te Dateien durch zwi­schen­ge­spei­cher­te Kopien. Sie können das Über­prü­fungs­pro­gramm jederzeit über die Kom­man­do­zei­le starten – al­ler­dings müssen Sie die Be­fehls­zei­le in diesem Fall als Ad­mi­nis­tra­tor ausführen. Tippen Sie hierfür „cmd“ in das Suchfeld bzw. die Suchen-Funktion im Startmenü ein und markieren Sie die Ein­ga­be­auf­for­de­rung per Rechts­klick. Im auf­pop­pen­den Menü wählen Sie die Option „Als Ad­mi­nis­tra­tor ausführen“:

Geben Sie nun folgenden Befehl ein, um das Sys­tem­da­tei-Über­prü­fungs­pro­gramm zu starten:

sfc /scannow

SFC startet an­schlie­ßend sofort mit der Über­prü­fung und Reparatur. Dieser Prozess dauert einige Minuten das Tool zeigt wäh­rend­des­sen den aktuellen Fort­schritt an.

Nach er­folg­rei­cher Über­prü­fung erhalten Sie eine Meldung darüber, ob be­schä­dig­te oder fehlende Dateien gefunden wurden und ob SFC die Situation lösen konnte. Konnte das System-Tool einen Fehler in den Sys­tem­da­tei­en nicht beheben, lässt sich über die Log-Datei des Programms her­aus­fin­den, um welche Dateien es sich dabei handelt. Mit folgendem Kom­man­do­zei­len-Befehl kopieren Sie den Inhalt des Logs in eine Textdatei mit dem Namen sfcde­tails.txt auf Ihrem Desktop:

findstr /c:"[SR]" %windir%\Logs\CBS\CBS.log >"%userprofile%\Desktop\sfcdetails.txt"

Lösung 3: Fest­plat­te auf Da­tei­sys­tem­feh­ler un­ter­su­chen

Der 0x80070005-Error kann auch das Ergebnis von Da­tei­sys­tem­feh­lern sein – also von Fehlern, die für feh­ler­haf­te Fest­plat­ten-Sektoren sorgen. In einem solchen Fall ist die Fest­plat­te zwar nicht defekt, funk­tio­niert al­ler­dings nicht mehr ord­nungs­ge­mäß, da eine oder mehrere auf ihr abgelegte Dateien feh­ler­haft sind. Prak­ti­scher­wei­se hat Windows auch für diesen Fall mit CHKDSK (Check Disk) ein eigenes Tool parat, das das Da­tei­sys­tem auf derartige Fehler über­prü­fen kann. Werden solche Fehler entdeckt, versucht die Anwendung außerdem, diese zu beheben.

Hinweis

Da­tei­sys­tem­feh­ler können auf ganz un­ter­schied­li­che Art und Weise entstehen: So können Sys­tem­ab­stür­ze ebenso für die feh­ler­haf­ten Sektoren ver­ant­wort­lich sein wie das nicht ord­nungs­ge­mä­ße Löschen, Ver­schie­ben oder Verändern von Dateien. Ins­be­son­de­re an den Dateien von Windows und anderen Mi­cro­sof­t­an­wen­dun­gen sollten Sie daher nur An­pas­sun­gen vornehmen, wenn Sie über das not­wen­di­ge Know-how verfügen!

Für den Start des Fest­plat­ten-Tools haben Sie zwei Mög­lich­kei­ten: Entweder Sie starten die Über­prü­fung über den Explorer oder Sie nutzen die Ein­ga­be­auf­for­de­rung. Für erstere Variante drücken Sie zunächst die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on [Windows-Taste] + [E] und wählen dann die zu über­prü­fen­de Fest­plat­te per Rechts­klick aus. Im daraufhin er­schei­nen­den Menü klicken Sie auf „Ei­gen­schaf­ten“:

Wechseln Sie nun in den Reiter „Tools“ und klicken in der Kategorie „Feh­ler­über­prü­fung“ auf „Prüfen“. Drücken Sie auf „Laufwerk scannen“ bzw. „Starten“, um mit der Über­prü­fung und der Reparatur zu beginnen:

Für den Lö­sungs­weg über die Kom­man­do­zei­le starten Sie die Be­fehls­zei­le wie im vor­an­ge­gan­ge­nen Lö­sungs­schritt be­schrie­ben als Ad­mi­nis­tra­tor. An­schlie­ßend geben Sie folgenden Befehl ein, um die Über­prü­fung des Laufwerks C: via CHKDSK zu in­iti­ie­ren (für die Über­prü­fung anderer Laufwerke ersetzen Sie einfach C durch den ent­spre­chen­den Buch­sta­ben):

chkdsk C: /f /r

Sie erhalten dann die Nachricht, dass der System-Check aktuell nicht durch­ge­führt werden kann, da das Laufwerk gerade von anderen Prozessen genutzt wird. Durch das Drücken der Taste „J“ können Sie jedoch die Anweisung erteilen, dass CHKDSK beim nächsten Sys­tem­start aus­ge­führt wird. Drücken Sie also die Taste, schließen Sie die Kom­man­do­zei­le und starten Ihren PC neu, um den Über­prü­fungs­pro­zess in Gang zu setzen.

Lösung 4: Malware-Scan

Sind Dateien be­schä­digt oder Einträge in der Re­gis­trie­rungs­da­ten­bank feh­ler­haft, kann dies unter Umständen darauf zu­rück­zu­füh­ren sein, dass Ihr System mit Malware infiziert wurde. In einem solchen Fall lässt sich das 0x80070005-Problem für ge­wöhn­lich nicht mithilfe von Über­prü­fungs-Tools wie SFC oder CHKDSK beheben – zumindest solange nicht, bis Sie die je­wei­li­gen Schad­pro­gram­me von Ihrem Computer entfernt haben. Auch wenn Sie eine Si­cher­heits­soft­ware in­stal­liert haben bzw. die ein­ge­bau­ten Si­cher­heits-Tools von Windows nutzen, ist ein um­fang­rei­cher Malware-Scan in jedem Fall zu empfehlen, wenn Sie re­gel­mä­ßig mit Feh­ler­codes wie „0x80070005“ zu kämpfen haben.

Mit dem Malicious Software Removal Tool (MSRT) bietet Microsoft eine Lösung an, die au­to­ma­tisch auf Ihrem System in­stal­liert ist und durch­ge­führt wird, wenn Sie die au­to­ma­ti­sche Update-Funktion aktiviert haben. Haben Sie diese Option aus­ge­schal­tet, können Sie MSRT aber ebenfalls nutzen, indem Sie das Tool im of­fi­zi­el­len Microsoft-Download-Center her­un­ter­la­den und an­schlie­ßend ausführen. Al­ter­na­tiv zur Microsoft-Lösung können Sie auch die Malware-Scan-Tools der eta­blier­ten Anbieter wie Kaspersky, Avira, Norton oder Bit­de­fen­der nutzen, um schäd­li­che Software auf Ihrem System ausfindig zu machen und zu be­sei­ti­gen.

Tipp

Lesen Sie in unserem großen Ratgeber zum Thema Malware, wie Sie Schad­soft­ware früh­zei­tig erkennen und wie Sie sich bereits im Vorfeld gegen Viren, Spyware, Trojaner und Co. schützen können!

Lösung 5: Windows auf den neuesten Stand bringen

In einigen Fällen besteht die Ursache für einen 0x80070005-Fehler darin, dass Windows oder An­wen­dun­gen wie der Microsoft Store nicht auf dem neuesten Stand sind. Über­prü­fen Sie daher, ob Sie alle aktuellen Updates Ihrer Microsoft-An­wen­dun­gen auch tat­säch­lich in­stal­liert haben, indem Sie manuell nach neuen Ak­tua­li­sie­run­gen suchen. Nutzen Sie Windows 10, können Sie dies auf folgende Weise be­werk­stel­li­gen:

  1. Rufen Sie das Startmenü auf und wählen dort den Eintrag „Ein­stel­lun­gen“.
  2. Klicken Sie auf die Schalt­flä­che „Update und Si­cher­heit“.
  3. Drücken Sie auf den Button „Nach Updates suchen“, um die Update-Abfrage manuell zu starten. Sind Ak­tua­li­sie­run­gen verfügbar, er­mög­licht das Center direkt im Anschluss, diese zu in­stal­lie­ren.

In älteren Windows-Editionen wie Windows 8 oder Windows Vista sind folgende Schritte für ein manuelles Update er­for­der­lich:

  1. Rufen Sie das Startmenü auf und öffnen Sie über dieses die Sys­tem­steue­rung.
  2. Wählen Sie – je nach aus­ge­wähl­ter Ansicht (Kategorie vs. Symbol) – das Menü „System und Si­cher­heit“ bzw. „Windows Update“ aus.
  3. Klicken Sie unter der Rubrik „Windows Update“ auf „Nach Updates suchen“.

Lösung 6: Microsoft Store zu­rück­set­zen und re­pa­rie­ren

Wenn der 0x80070005-Error ins­be­son­de­re bei der Nutzung von Apps aus dem Microsoft Store bzw. bei der Nutzung des Microsoft Stores selbst auftaucht, können Sie versuchen, den Fehler durch Zu­rück­set­zen des Store-Caches zu beheben. Zu diesem Zweck haben sowohl Windows 8 und Windows 8.1 als auch Windows 10 ein kleines Hilfs­pro­gramm namens wsreset in­te­griert, das sich wie folgt einsetzen lässt:

Drücken Sie die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on [Windows-Taste] + [R], um den „Ausführen“-Dialog zu öffnen. Al­ter­na­tiv können Sie den Dialog natürlich auch über die gleich­na­mi­ge Schalt­flä­che im Startmenü aufrufen. Geben Sie nun den Namen des Reset-Programms ein:

wsreset

Drücken Sie die [Enter]-Taste bzw. auf „OK“, um den Cache des Microsoft Stores zu­rück­zu­set­zen. Während des kurzen Reset-Prozesses öffnet sich ein Ein­ga­be­auf­for­de­rungs-Fenster, das sich schließt, sobald der Vorgang er­folg­reich ab­ge­schlos­sen werden konnte. Im Anschluss startet der Windows Store au­to­ma­tisch.

Besteht das 0x80070005-Problem auch nach dem Leeren des Microsoft-Store-Caches, haben Nutzer von Windows 10 mit der Pro­blem­be­hand­lung (Trou­ble­shoo­ting) eine weitere Lö­sungs­op­ti­on, die speziell zur Lösung solcher Probleme kon­zi­piert ist, die die ord­nungs­ge­mä­ße Nutzung von Apps aus dem Microsoft Store ver­hin­dern. Sie können diese Funktion auf folgendem Weg nutzen:

  1. Öffnen Sie das Startmenü und klicken dort auf die Schalt­flä­che „Ein­stel­lun­gen“.
  2. Wählen Sie die Kategorie „Update und Si­cher­heit“ aus.
  3. Wechseln Sie im linken Sei­ten­me­nü in die Rubrik „Pro­blem­be­hand­lung“ und suchen Sie unter „Weitere Probleme suchen und beheben“ nach dem Eintrag „Windows Store-Apps“.
  4. Drücken Sie auf den Eintrag und ab­schlie­ßend auf „Pro­blem­be­hand­lung ausführen“.

Lösung 7: Sys­tem­wie­der­her­stel­lung

Wenn Sie die ent­spre­chen­de Option aktiviert haben, können Sie versuchen, den 0x80070005-Fehler mithilfe der Sys­tem­wie­der­her­stel­lung zu beheben. Diese stellt einen früheren Status des Systems wieder her und gewährt damit auch die Chance, feh­ler­haf­te Sys­tem­da­tei­en und Registry-Einträge zu be­sei­ti­gen bzw. zu kor­ri­gie­ren. Alle Nut­zer­da­ten und Dritt­an­wen­dungs­da­ten bleiben bei dem Vorgang erhalten, sodass Sie Ihre Bilder, Dokumente oder Video- und Mu­sik­da­tei­en nicht extra sichern müssen, wenn Sie von dieser Mög­lich­keit Gebrauch machen.

Hinweis

Wenn die Sys­tem­wie­der­her­stel­lungs­funk­ti­on bis dato de­ak­ti­viert war, entfällt dieser Lö­sungs­schritt, da Windows dann keinen Wie­der­her­stel­lungs­punkt zur Verfügung hat. Ak­ti­vie­ren Sie das Feature daher, wenn Sie es zum Beheben künftiger Sys­tem­kom­pli­ka­tio­nen nutzen möchten.

Sowohl unter Windows 10 als auch in älteren Windows-Versionen finden Sie die Sys­tem­wie­der­her­stel­lung in der Sys­tem­steue­rung, die Sie auf bekanntem Wege über das Startmenü öffnen. An­schlie­ßend verfahren Sie fol­gen­der­ma­ßen:

  1. Wählen Sie in der Sys­tem­steue­rung die Kategorie „Wie­der­her­stel­lung“ (Symbol-Ansicht) aus.
  2. Klicken Sie auf „Sys­tem­wie­der­her­stel­lung öffnen“.
  3. Drücken Sie auf „Weiter“ und wählen Sie dann den ge­wünsch­ten Wie­der­her­stel­lungs­punkt aus, bevor Sie erneut auf „Weiter“ drücken.
  4. Be­stä­ti­gen Sie Ihre Auswahl via „Fertig stellen“ und klicken Sie im daraufhin er­schei­nen­den Hin­weis­fens­ter auf „Ja“, um die Wie­der­her­stel­lung zu starten.

Lösung 8: Pro­ble­ma­ti­sche Software und defekte Hardware aus­tau­schen

Per­for­mance-Tools versuchen die Leistung des Computers zu ver­bes­sern, indem zum Beispiel nicht mehr benötigte Dateien oder veraltete Registry-Einträge löschen. Auch wenn diese Programme ei­gent­lich sicher kon­zi­piert sind, ist es dennoch nicht aus­zu­schlie­ßen, dass im Zuge der Op­ti­mie­rungs­maß­nah­men ver­ein­zelt Dateien bzw. Einträge aus­ge­wählt werden, die ei­gent­lich nicht in diese Kategorie fallen. Sollten Sie also ein Tuning-Tool verwenden und den Verdacht hegen, dass das Programm für das Er­schei­nen des Feh­ler­codes „0x80070005“ ver­ant­wort­lich sein könnte, ist es emp­feh­lens­wert, auf ein anderes Programm um­zu­stei­gen oder gänzlich auf den Einsatz einer solchen Software zu ver­zich­ten.

Stellen Sie während der Pro­blem­lö­sung fest, dass das Problem auf Hardware-Seiten liegt, sollten Sie ebenfalls nicht zögern und das defekte Gerät aus­tau­schen, um die Ent­ste­hung weiterer Sys­tem­feh­ler im Vorhinein zu ver­hin­dern.

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