Mithilfe von Nextcloud External Storage Support ist es möglich, externe Spei­cher­quel­len nahtlos in die eigene Nextcloud-Umgebung zu in­te­grie­ren. Ein externer Speicher bietet zu­sätz­li­chen Platz für Dateien, erhöht Ihre Fle­xi­bi­li­tät und trägt zu einer ef­fi­zi­en­te­ren Zu­sam­men­ar­beit von Teams bei. Nextcloud External Storage lässt sich in wenigen Minuten ein­rich­ten, erfordert jedoch eine sorg­fäl­ti­ge Kon­fi­gu­ra­ti­on.

Was bedeutet Nextcloud External Storage?

Mit Nextcloud External Storage ist die In­te­gra­ti­on externer Spei­cher­quel­len in Ihre Nextcloud-Instanz gemeint. Mithilfe der passenden App schaffen Sie eine Schnitt­stel­le zwischen der Cloud-Software und externen Speichern, um Daten aus un­ter­schied­li­chen Quellen zentral in Nextcloud verfügbar zu machen.

Die externen Spei­cher­quel­len lassen sich nicht nur einbinden, sondern auch in­di­vi­du­ell kon­fi­gu­rie­ren. Dies er­mög­licht eine flexible Anpassung an un­ter­schied­li­che An­for­de­run­gen, etwa für die In­te­gra­ti­on per­sön­li­cher Backups oder die Syn­chro­ni­sie­rung von Ge­schäfts­da­ten. Dank der gewohnten Nextcloud-Be­dien­ober­flä­che bleibt die Hand­ha­bung dabei intuitiv und un­kom­pli­ziert.

Welche externen Spei­cher­lö­sun­gen un­ter­stützt Nextcloud?

Nextcloud External Storage un­ter­stützt zahl­rei­che gängige Spei­cher­lö­sun­gen, die sich in die Cloud-Umgebung in­te­grie­ren lassen und sowohl private als auch ge­schäft­li­che An­wen­dungs­fäl­le abdecken. Im Cloud-Speicher können Sie unter anderem auf Backends für folgende Dienste zu­rück­grei­fen:

Neben den offiziell un­ter­stüt­zen Spei­cher­lö­sun­gen finden Sie im Nextcloud App Store auch An­wen­dun­gen für weitere Dienste wie OneDrive oder Dropbox. Diese Nextcloud-Apps werden jedoch von externen Ent­wick­lungs­teams be­reit­ge­stellt und stammen oftmals aus älteren Versionen. Eine veraltete Ap­pli­ka­ti­on kann Si­cher­heits­ri­si­ken und In­kom­pa­ti­bi­li­tä­ten mit sich bringen. Wer dennoch anstrebt, eine ent­spre­chen­de App aus­zu­pro­bie­ren, sollte dies zunächst in einer Test­um­ge­bung tun und im Vorhinein ein Backup erstellen.

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Ist es sinnvoll, Nextcloud mit einem externen Speicher zu ver­knüp­fen?

Ob es sich empfiehlt, in Nextcloud einen externen Speicher ein­zu­bin­den, hängt vor allem vom An­wen­dungs­fall ab. Es gibt jedoch ver­schie­de­ne Szenarien, in denen die In­te­gra­ti­on einer externen Spei­cher­lö­sung sinnvoll ist. Dazu zählen ins­be­son­de­re:

  • Mehr Speicher er­for­der­lich: Wenn der Spei­cher­platz Ihrer Nextcloud-Instanz begrenzt ist, bietet die Ein­bin­dung von Nextcloud External Storage eine kos­ten­ef­fi­zi­en­te Mög­lich­keit, für zu­sätz­li­chen Platz zu sorgen.
  • Zentrale Da­ten­ver­wal­tung gewünscht: Durch externe Speicher ist es möglich, Da­ten­quel­len in einer einzigen Be­dien­ober­flä­che zu bündeln. Dieser Umstand erweist sich vor allem für Teams und Un­ter­neh­men als praktisch, die mit un­ter­schied­li­chen Spei­cher­lö­sun­gen hantieren. Falls Sie sowieso bereits Dienste wie FTP-Server oder Google Drive nutzen, können diese in­te­griert werden, ohne die be­stehen­de In­fra­struk­tur auf­zu­ge­ben.
  • Flexibler Spei­cher­be­darf: Externe Spei­cher­quel­len er­mög­li­chen eine un­kom­pli­zier­te Er­wei­te­rung der Spei­cher­ka­pa­zi­tät. Damit ist ein externer Speicher in Nextcloud auch für Personen und Un­ter­neh­men sinnvoll, die auf wachsende Da­ten­men­gen oder sich ändernde An­for­de­run­gen reagieren wollen.

Es gibt aber auch einige Nachteile be­zie­hungs­wei­se Ein­schrän­kun­gen, die im Zuge der Ent­schei­dungs­fin­dung be­rück­sich­tigt werden sollten. Ei­ner­seits kann ein externes Spei­cher­sys­tem die Per­for­mance schmälern, was sich darauf zu­rück­füh­ren lässt, dass Nextcloud das aktuelle Ver­zeich­nis bei jedem Sei­ten­auf­ruf nach Än­de­run­gen durch­sucht. An­de­rer­seits erfordern die Ein­rich­tung und Ver­wal­tung externer Speicher ein gewisses tech­ni­sches Knowhow und eine sorg­fäl­ti­ge Kon­fi­gu­ra­ti­on. Fehler be­ein­träch­ti­gen unter Umständen die Sta­bi­li­tät und Si­cher­heit.

Wie kon­fi­gu­riert man External Storage in Nextcloud?

Wie in Nextcloud ein externer Speicher ein­ge­rich­tet wird, zeigt die nach­fol­gen­de Schritt-für-Schritt-Anleitung auf:

  1. Melden Sie sich mit Ad­mi­nis­trie­rungs­rech­ten in Ihrer Nextcloud-Instanz an.
  2. Für die Ein­rich­tung eines externen Speichers benötigen Sie die App „External Storage Support“. Diese lässt sich über den Nextcloud App Store ak­ti­vie­ren, indem Sie beim ent­spre­chen­den Eintrag auf den gleich­na­mi­gen Button drücken.
Bild: Nextcloud-Apps: External Storage Support
Sie finden „External Storage Support“ stan­dard­mä­ßig in der Nextcloud-Rubrik „De­ak­ti­vier­te Apps“.
  1. Nachdem dies erledigt ist, klicken Sie oben rechts auf das Profil-Symbol und wählen im Dropdown-Menü „Ad­mi­nis­tra­ti­ons­ein­stel­lun­gen“ aus.
  2. Tippen Sie im Ver­wal­tungs­be­reich erst auf den Eintrag „Externer Speicher” und an­schlie­ßend auf „Speicher hin­zu­fü­gen“. Wählen Sie dann den ge­wünsch­ten External Storage aus.
Bild: Nextcloud: Menü „Externer Speicher“
Sobald Sie auf „Speicher hin­zu­fü­gen“ prä­sen­tiert Ihnen Nextcloud eine Auswahl an externen Spei­cher­lö­sun­gen für die Ver­knüp­fung.
  1. Füllen Sie die Kon­fi­gu­ra­ti­ons­fel­der aus, die In­for­ma­tio­nen wie Host­adres­se und Passwort abfragen. Welche Felder Ihnen angezeigt werden, hängt vom gewählten Dienst ab. Die aus­zu­fül­len­den Kon­fi­gu­ra­ti­ons­fel­der kenn­zeich­net Nextcloud mit einem roten Rand.
  2. Nachdem Sie alle er­for­der­li­chen Daten ein­ge­tra­gen haben, wird die externe Spei­cher­lö­sung Ihrer Cloud au­to­ma­tisch hin­zu­ge­fügt. Hat alles funk­tio­niert, zeigt Ihnen das System neben dem Speicher einen grünen Punkt an. Wird Ihnen dagegen ein gelber oder roter Punkt angezeigt, besteht keine Ver­bin­dung zu dem externen Dienst. In diesem Fall ist es notwendig, die Kon­fi­gu­ra­ti­on zu über­prü­fen, da sich wahr­schein­lich ein Fehler ein­ge­schli­chen hat.
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