Diese Version ist zum einen einfacher zu lesen, denn das Sternchen macht die Hervorhebung direkt klar, und zum anderen sind die vier Zeichen sehr viel schneller zu tippen als Tags. Bereits ohne Konvertierung (also im Plain Text) kann ein Leser leicht feststellen, was der Verfasser meint – selbst wenn man die Markdown-Syntax nicht beherrscht.
Das macht Markdown vor allem für solche Nutzer interessant, die zwar keinen IT-Hintergrund haben und auch keine Webdesign-Kenntnisse besitzen, aber dennoch regelmäßig Texte für das Internet verfassen: Blogger, die mit einem Content-Management-System (CMS) arbeiten beispielsweise. Aber auch technikaffine Menschen greifen zu Markdown, wenn sie einfache Texte verfassen. So verwenden manche Programmierer die Markdown Language, um begleitende Dokumente (z. B. Readme-Dateien) zu verfassen, die gar nicht erst konvertiert werden. Ob der Nutzer den Text in einem Markdown-Viewer öffnet oder im rohen Zustand liest, macht kaum einen Unterschied in puncto Lesbarkeit.
Für die bekanntesten CMS wie WordPress oder Joomla existieren Plug-ins, die es den Systemen ermöglichen, Markdown zu verstehen. Auch viele Wikis, Foren (reddit beispielsweise) sowie der Website-Generator Jekyll können mit der vereinfachten Auszeichnungssprache umgehen.