Dank immer schnel­le­rer DSL-Zugänge ist die Ladezeit von In­ter­net­sei­ten im All­ge­mei­nen immer geringer geworden. In der Kon­se­quenz werden schnelle Sei­ten­auf­ru­fe heute als selbst­ver­ständ­lich angesehen, sodass langsam ladende Web­pro­jek­te kaum noch Chancen haben, auf dem Markt zu bestehen. Er­schwe­rend kommt hinzu, dass auch das Thema Ver­schlüs­se­lung zunehmend an Bedeutung gewinnt: Der HTTPS-Standard erweist sich zwar als ver­läss­li­cher Ver­bün­de­ter beim Schutz der Nutzer-Pri­vat­sphä­re, hat aber durch TLS-Handshake sowie Zer­ti­fi­kats- und Schlüs­sel­aus­tausch eine zu­sätz­li­che Ver­zö­ge­rung des La­de­pro­zes­ses zur Folge – eine Situation, die das von Google in­iti­ier­te QUIC-Protokoll zukünftig lösen soll.

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Was ist QUIC (Quick UDP Internet Con­nec­tions)?

Bei QUIC handelt es sich um ein ex­pe­ri­men­tel­les Trans­port­pro­to­koll des Such­ma­schi­nen­rie­sen Google, das der Öf­fent­lich­keit erstmals im Jahr 2013 vor­ge­stellt wurde. Der Name des Pro­to­kolls steht dabei für „Quick UDP Internet Con­nec­tions“, was darauf zu­rück­zu­füh­ren ist, dass es das schnelle und un­kom­pli­zier­te Versenden einfacher Da­ten­pa­ke­te über das ver­bin­dungs­lo­se UDP-Protokoll (User Datagram Protocol) er­mög­licht. Hin­ter­grund der Arbeiten an QUIC war der Wunsch, eine Al­ter­na­ti­ve zu der eta­blier­ten Si­cher­heits­lö­sung aus TCP, HTTP/2 und TLS/SSL zu ent­wi­ckeln, die den gleichen Schutz bietet, gleich­zei­tig aber eine re­du­zier­te Ver­bin­dungs- und Trans­port­ver­zö­ge­rung aufweist und Multiplex-Ver­bin­dun­gen er­mög­licht.

Google hat QUIC zu diesem Zweck so entworfen, dass das Protokoll die Ver­bin­dungs­kon­trol­le selbst regelt. Beim ersten Handshake zwischen Sender und Empfänger tauschen diese die Zer­ti­fi­ka­te und Schlüssel aus, die für die Ver­schlüs­se­lung der ver­sen­de­ten Da­ta­gram­me benötigt werden. Bei späteren Kom­mu­ni­ka­tio­nen entfällt dieser Austausch, was die Latenz minimiert. Als Ver­schlüs­se­lungs­pro­to­koll kommt dabei die aktuelle, ge­schwin­dig­keits­op­ti­mier­te TLS-Version 1.3 (im März 2017 stan­dar­di­siert) zum Einsatz, die den Vorzug vor der haus­ei­ge­nen Crypto-Lösung erhielt. In Sachen Mul­ti­plex­ing ori­en­tiert sich QUIC an dem ebenfalls von Google er­ar­bei­te­ten SPDY-Protokoll, das die Vorlage zu HTTP/2 gab: Über eine einzige Client-Server-Ver­bin­dung können mehrere ver­schie­de­ne Da­ten­strö­me über­tra­gen werden, wodurch die Ladezeit zu­sätz­lich reduziert wird.

Hinweis

Seit 2016 be­schäf­tigt sich eine of­fi­zi­el­le Ar­beits­grup­pe der IETF mit der Op­ti­mie­rung des QUIC-Pro­to­kolls. Beinahe 50 Ent­wick­ler von Google, Mozilla, Microsoft und anderen Firmen setzen sich unter der Leitung von Lars Eggert und Mark Not­ting­ham für die Wei­ter­ent­wick­lung und Ver­brei­tung der Spe­zi­fi­ka­ti­on ein. Auf den Google-Servern ist das Protokoll bereits seit einigen Jahren (2013) im Einsatz. Zu­sätz­lich wurde QUIC auch in den haus­ei­ge­nen Browser Chrome im­ple­men­tiert, weshalb bereits aktuell ein Teil des In­ter­net­ver­kehrs (z. B. YouTube) über das fort­schritt­li­che Trans­port­pro­to­koll ab­ge­wi­ckelt wird.

Welche Vorteile bietet QUIC?

Einige wichtige Ei­gen­schaf­ten und Vorzüge von QUIC sind bereits zur Sprache gekommen, sollen an dieser Stelle gemeinsam mit weiteren Ver­bes­se­run­gen aber noch einmal etwas genauer be­leuch­tet werden. Als Ver­gleichs­pro­to­koll dient TCP, das zwar als Weg­be­rei­ter im Konzept des auf­stre­ben­den Trans­port­pro­to­kolls eine wichtige Rolle spielt, dem Google-Protokoll aber in einigen Punkten deutlich un­ter­le­gen ist, wie folgende Vorteile von QUIC ver­deut­li­chen.

Schneller Ver­bin­dungs­auf­bau

Der Haupt­grund für das Per­for­mance-Plus von QUIC gegenüber TCP ist der we­sent­lich schnel­le­re Ver­bin­dungs­auf­bau. Selbst ohne Ver­schlüs­se­lung via SSL/TLS setzt eine Ver­bin­dung über das klas­si­sche Trans­port­pro­to­koll mit dem so­ge­nann­ten Drei-Wege-Handshake mehr Schritte voraus als die UDP-basierte Google-Lösung. QUIC startet eine Ver­bin­dung mit einem einzigen Paket (bzw. zwei Paketen, wenn es sich um die erste Ver­bin­dungs­auf­nah­me handelt) und über­mit­telt dabei sogar alle not­wen­di­gen TLS- bzw. HTTPS-Parameter. In den meisten Fällen kann ein Client also Daten direkt an einen Server senden, ohne auf eine Antwort von diesem an­ge­wie­sen zu sein, während TCP zunächst die Be­stä­ti­gung des Servers einholen und ver­ar­bei­ten muss.

Mög­lich­keit von Multiplex-Ver­bin­dun­gen

TCP greift auf die TCP-Ports und IP-Adressen der ver­bun­de­nen Systeme zurück, um eine Ver­bin­dung zu iden­ti­fi­zie­ren. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, dass ein Client in einer einzigen Ver­bin­dung über mehrere Ports mit dem Server kom­mu­ni­ziert. Das QUIC-Protokoll löst die Situation auf andere Weise: Es greift auf eine 64-Bit-Ver­bin­dungs­er­ken­nung und ver­schie­de­ne „Streams“ zum Transport der Daten innerhalb einer Ver­bin­dung zurück. Eine QUIC-Ver­bin­dung ist daher nicht an einen be­stimm­ten Port (in diesem Fall UDP-Port), eine IP-Adresse oder einen be­stimm­ten Endpunkt gebunden. Port- und IP-Wechsel sind in der Kon­se­quenz ebenso möglich wie die bereits er­läu­ter­ten Multiplex-Ver­bin­dun­gen.

Vergabe ein­zig­ar­ti­ger Se­quenz­num­mern

Jedes Da­ten­seg­ment einer QUIC-Ver­bin­dung erhält eine eigene Se­quenz­num­mer, un­ab­hän­gig davon, ob es sich um ein ori­gi­na­les oder um ein wei­ter­ge­lei­te­tes Segment handelt. TCP macht diesen Un­ter­schied stan­dard­mä­ßig nicht, weshalb ein Host den Status einer Sequenz auch nicht ermitteln kann – erst durch den Einsatz der Timestamps-Er­wei­te­rung (dt. „Zeit­stem­pel“) er­mög­licht auch das klas­si­sche Trans­port­pro­to­koll eine solche Un­ter­schei­dung. Die fort­lau­fen­de Mar­kie­rung der Pakete ist deshalb von Vorteil, weil sie eine ak­ku­ra­te­re Schätzung der Pa­ket­um­lauf­zeit (RTT: Round Trip Time) er­mög­licht.

Vor­wärts­feh­ler­kor­rek­tur

Verloren gegangene Pakete stellen beim Da­ten­trans­port über QUIC kein großes Problem dar. Dank eines einfachen XOR-basierten Feh­ler­kor­rek­tur­sys­tems ist keine erneute Über­tra­gung der ent­spre­chen­den Daten notwendig. Diese können jederzeit mithilfe von FEC-Paketen (Forward Error Correction) – Back-ups der Ori­gi­nal­pa­ke­te für eine Da­ten­grup­pe – re­kon­stru­iert werden. Die Feh­ler­kor­rek­tur funk­tio­niert al­ler­dings nicht, wenn mehrere Pakete einer Da­ten­grup­pe fehlen.

Über­las­tungs­steue­rung (Packet Pacing)

TCP versucht Daten immer so schnell wie möglich zu versenden, was für schnelle Da­ten­ver­bin­dun­gen zwar von Vorteil, aber auch mit einer gewissen Ver­lust­ra­te verbunden ist. Geht ein Paket verloren, wird ebenso schnell die Neu­über­tra­gung (TCP Fast Re­trans­mit) initiiert. Hierfür ver­klei­nert TCP jedoch vor­über­ge­hend das Stau­fens­ter, was häufig zur Folge hat, dass die Daten stoßweise über­tra­gen werden. Das QUIC-Protokoll wirkt der­ar­ti­gen Last­spit­zen mithilfe des so­ge­nann­ten Packet Pacing entgegen. Das Verfahren sorgt dafür, dass die Über­tra­gungs­ra­te au­to­ma­tisch begrenzt wird. So kommt es auch bei Ver­bin­dun­gen mit geringer Band­brei­te nicht zu Über­las­tun­gen. Neu ist diese Technik jedoch nicht: Einige Linux-Kernel nutzen das Verfahren auch für das TCP-Protokoll.

Au­then­ti­fi­zie­rung und Ver­schlüs­se­lung

Der Si­cher­heits­aspekt stand bei der Planung und Kon­zi­pie­rung von QUIC von Beginn an im Fokus. Im Zuge dessen haben sich die Ent­wick­ler auch einem der größten Probleme von TCP gewidmet: Der Header der ver­schick­ten Pakete liegt im Klartext vor und kann ohne vorherige Au­then­ti­fi­zie­rung gelesen werden. Man-in-the-Middle-Attacken und Pa­ket­ma­ni­pu­la­tio­nen (z. B. der Se­quenz­num­mern) sind daher keine Sel­ten­heit. QUIC-Pakete jedoch sind immer au­then­ti­fi­ziert und größ­ten­teils ver­schlüs­selt (inklusive Payload). Die Teile des Headers, die nicht in ver­schlüs­sel­ter Form vorliegen, sind aufgrund der Au­then­ti­fi­zie­rung auf Emp­fän­ger­sei­te vor Injektion und Ma­ni­pu­la­ti­on geschützt.

Hardware-Un­ab­hän­gig­keit

Ein weiterer großer Vorteil von QUIC gegenüber TCP: Das Google-Protokoll ist vom System losgelöst. Während das TCP-Protokoll von den je­wei­li­gen Platt­for­men bzw. Geräten un­ter­stützt werden muss, damit eine Kom­mu­ni­ka­ti­on möglich ist, ist die QUIC-Un­ter­stüt­zung lediglich auf An­wen­dungs­ebe­ne notwendig. Software-Firmen haben es also prin­zi­pi­ell selbst in der Hand, das Protokoll ein­zu­bin­den – sie sind dabei nicht auf die Hardware-Her­stel­ler an­ge­wie­sen. Bis dato sind es zwar vor allem Google-An­wen­dun­gen wie die Google-Server, Chromium oder Chrome, die über QUIC-Im­ple­men­tie­run­gen verfügen. Mit dem Browser Opera, der Server-Software Caddy und den Load-Balancing- und Webserver-Produkten von LiteSpeed Tech­no­lo­gies gibt es aber bereits Dritt­an­bie­ter-Ap­pli­ka­tio­nen, die Ver­bin­dun­gen über das neue Trans­port­pro­to­koll er­mög­li­chen.

Die Nachteile des QUIC-Pro­to­kolls

Dass QUIC künftig wohl immer häufiger zum Einsatz kommen dürfte, ist vor allem auf das En­ga­ge­ment der IETF zu­rück­zu­füh­ren. Dank der An­pas­sun­gen an all­ge­mei­ne Standards seit Gründung der Ar­beits­grup­pe im Jahr 2016 hat sich das Protokoll von einem stark auf Google aus­ge­rich­te­ten zu einem all­ge­mei­nen Netz­werk­pro­to­koll ent­wi­ckelt, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der Op­ti­mie­rungs­pro­zess ist al­ler­dings noch lange nicht ab­ge­schlos­sen: Das QUIC-Team befasst sich auch weiterhin mit be­stehen­den Problemen, für die es die passenden Lösungen zu finden gilt.

Ins­be­son­de­re das Thema Si­cher­heit, eines der wich­tigs­ten bei der Ent­wick­lung des Pro­to­kolls, sorgt dabei für Dis­kus­si­ons­stoff. Denn während Au­then­ti­fi­zie­rung und Ver­schlüs­se­lung zwei­fels­oh­ne für einen si­che­re­ren Da­ten­trans­port sorgen, sind sie gleich­zei­tig auch für einen ent­schei­den­den Nachteil von QUIC ver­ant­wort­lich: Da die Paket-Header weniger Klar­text­in­for­ma­tio­nen enthalten als es bei TCP-Ver­bin­dun­gen der Fall ist, sind Aufgaben wie Feh­ler­be­he­bung, Traffic-Re­gu­lie­rung oder Netzwerk-Ma­nage­ment bei QUIC-Ver­bin­dun­gen deutlich erschwert. Netz­be­trei­ber sowie Her­stel­ler von Firewalls und anderen Mit­tel­bo­xen sehen deshalb Schwie­rig­kei­ten darin, die Qualität ihrer Dienste zu ge­währ­leis­ten.

Ein weiteres Problem des QUIC-Pro­to­kolls ist, dass die au­to­ma­ti­sche Über­las­tungs­steue­rung bei Da­ten­ver­bin­dun­gen mit hoher Band­brei­te in einigen Fällen zu einer schlech­te­ren Über­tra­gungs­ra­te führen kann.

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QUIC ak­ti­vie­ren bzw. de­ak­ti­vie­ren – so funk­tio­niert’s

Auch wenn die Ent­wick­lung des QUIC-Pro­to­kolls ins­be­son­de­re in den letzten Jahren erheblich vor­an­ge­trie­ben wurde, kommt es bis dato aus­schließ­lich ex­pe­ri­men­tell in den Browsern Google Chrome und Opera zum Einsatz. In Ersterem ist es stan­dard­mä­ßig aktiviert, in Letzterem ist es stan­dard­mä­ßig de­ak­ti­viert. Opera-Nutzer müssen das Protokoll also zunächst manuell frei­schal­ten, um schon jetzt von dem po­ten­zi­el­len Per­for­mance-Boost pro­fi­tie­ren zu können. Wie genau Ak­ti­vie­rung und De­ak­ti­vie­rung von QUIC in den beiden Web-Clients funk­tio­nie­ren, erfahren Sie in den folgenden Ab­schnit­ten.

So kon­fi­gu­rie­ren Sie QUIC in Chrome

Um die Ein­stel­lun­gen des QUIC-Pro­to­kolls in Googles Browser Chrome zu ändern, ist es notwendig, das Kon­fi­gu­ra­ti­ons­me­nü der ex­pe­ri­men­tel­len Features auf­zu­ru­fen. Hierfür geben Sie einfach folgenden Befehl in die Adress­zei­le ein:

chrome://flags

Suchen Sie dort nach dem Menüpunkt „Ex­pe­ri­men­tal QUIC protocol“, bei­spiels­wei­se mithilfe der Such­funk­ti­on, die Sie über die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on [STRG] + [F] starten können. Haben Sie bisher an den Grund­ein­stel­lun­gen keinerlei Än­de­run­gen vor­ge­nom­men, sollte für das Protokoll die Option „Default“ (dt. Standard) aus­ge­wählt sein. Im Fall von QUIC steht diese Chrome-Stan­dard­kon­fi­gu­ra­ti­on dafür, dass das Protokoll aktiviert ist.

Wollen Sie das Protokoll de­ak­ti­vie­ren, wählen Sie einfach den Eintrag „Disabled“ aus und klicken an­schlie­ßend auf die Schalt­flä­che „JETZT NEU STARTEN“. Chrome wird in der Folge beendet – beim nächsten Start des Browsers sind die neuen Ein­stel­lun­gen aktiv. Wollen Sie das Protokoll wieder ak­ti­vie­ren, gehen Sie auf die gleiche Weise vor, wählen jedoch entweder die ei­gent­li­che Ein­stel­lung „Default“ oder al­ter­na­tiv den Punkt „Enabled“ aus.

Tipp

Chrome bietet die Mög­lich­keit, aktive QUIC-Sitzungen ein­zu­se­hen. Hierfür muss lediglich der Befehl chrome://net-internals/#quic in die Adress­leis­te eingefügt werden.

So schalten Sie QUIC in Opera ein bzw. aus

Opera, der auf Chromium basiert, hat bereits seit Version 16, die im August 2013 ver­öf­fent­licht wurde, eine ex­pe­ri­men­tel­le Fassung des QUIC-Pro­to­kolls in­te­griert. Der Un­ter­schied zu Google Chrome besteht darin, dass das Protokoll in Opera stan­dard­mä­ßig de­ak­ti­viert ist. Um die neue Da­ten­trans­port-Tech­no­lo­gie in Opera zu nutzen, müssen Sie also selbst aktiv werden. Die passende Option finden Sie – ähnlich wie im Google-Browser – im Kon­fi­gu­ra­ti­ons­me­nü für die ex­pe­ri­men­tel­len Features. Dieses heißt in Opera „Ex­pe­ri­men­te“ und lässt sich mit folgendem Befehl über die Adress­leis­te aufrufen:

opera://flags

In der Auf­lis­tung der ver­schie­de­nen Test-Features finden Sie das Op­ti­ons­me­nü für das Protokoll unter dem Eintrag „Ex­pe­ri­men­tal QUIC protocol“. Um QUIC zu ak­ti­vie­ren, ändern Sie den Status einfach auf „Enabled“ und wählen im Anschluss die Schalt­flä­che „Jetzt neu starten“. Wollen Sie die Ein­stel­lung zu einem späteren Zeitpunkt rück­gän­gig machen, können Sie dies an gleicher Stelle durch die Auswahl „Disabled“ tun.

Tipp

Auch in Opera können Sie sich aktive Da­ten­ver­bin­dun­gen, die über QUIC laufen, anzeigen lassen. Hierfür fügen Sie nach der Ak­ti­vie­rung des Pro­to­kolls den Befehl opera://net-internals/#quic in die Brow­ser­zei­le ein.

Welche Websites nutzen das QUIC-Protokoll bereits?

Als Initiator von QUIC hat Google das Protokoll bereits 2013 in seine Server in­te­griert, weshalb die ver­schie­de­nen Google-Dienste zu den be­kann­tes­ten Web­an­wen­dun­gen zählen, die den Da­ten­trans­port über das womöglich zu­kunfts­wei­sen­de Protokoll erlauben. Allen voran ist hierbei natürlich die im Zentrum des Un­ter­neh­mens stehende Such­ma­schi­ne zu nennen. Doch auch die anderen Web­ser­vices wie der Kar­ten­dienst Google Maps, das Netzwerk Google+, der E-Mail-Dienst Google Mail, die Office-Lösung Google Docs oder das Video-Portal YouTube können über das QUIC-Protokoll aus­ge­lie­fert werden, sofern der Benutzer den passenden Client verwendet.

Welche anderen Web­an­ge­bo­te QUIC un­ter­stüt­zen, können Chrome-User mithilfe der Extension HTTP/2 and SPDY indicator über­prü­fen. Die Er­wei­te­rung fügt neben der Adress­leis­te des Browsers ein kleines Blitz-Symbol hinzu, das sich grün färbt, wenn die auf­ge­ru­fe­ne Seite das Trans­port­pro­to­koll un­ter­stützt. Navigiert man mit der Maus über das Symbol, verrät ein Tooltip zudem die Ver­si­ons­num­mer.

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