Die beste Option für ein ge­mein­sa­mes Online-Abenteuer in Navezgane ist ein eigener „7 Days to Die“-Server. Wenn Sie die passende Hardware parat haben, beziehen Sie die hierfür benötigte Dedicated-Server-Software des Zombie-Survival-Games bequem über den Kom­man­do­zei­len-Client SteamCMD.

Das Zombie-Sandbox-RPG „7 Days to Die“ befindet sich zwar seit 2013 in der Early-Access-Phase – das Ent­wick­ler­team The Fun Pimps sorgt jedoch in aller Re­gel­mä­ßig­keit für in­halt­li­chen Nachschub, Bugfixes und sonstige Ver­bes­se­run­gen. Wollen Sie den Zombies gemeinsam ge­gen­über­tre­ten, empfiehlt sich aus Per­for­mance-Gründen das Hosting eines eigenen „7 Days to Die“-Dedicated-Servers. Welche Hardware Sie hierfür benötigen und wie Sie die Ser­ver­an­wen­dung in­stal­lie­ren und ein­rich­ten, erfahren Sie im Folgenden.

Free Cloud Server Trial
Virtual Private Server auf En­ter­pri­se-Level
  • KVM-basierte vServer für Ent­wick­ler
  • In­te­griert in die IONOS Compute Engine
  • Ska­lier­bar bis zur En­ter­pri­se-Cloud

7 Days to Die: Dedicated Server im Re­chen­zen­trum oder Koop-Spiel?

„7 Days to Die“ verfügt über eine in­te­grier­te Funktion, um Mehr­spie­ler-Abenteuer über das Internet zu hosten. Diese – wahlweise privaten oder öf­fent­li­chen – Spiel­sit­zun­gen laufen direkt auf Ihrem Gerät, was den Vorteil hat, dass Sie keine zu­sätz­li­che Hardware kaufen bzw. mieten müssen. Diese Option ist al­ler­dings nur zu empfehlen, wenn Sie das Game mit einigen wenigen Leuten spielen möchten. Zudem müssen Sie sich bewusst sein, dass der Server nur läuft, wenn Sie die Sitzung ausführen. Sobald Sie Ihr Gerät her­un­ter­fah­ren oder „7 Days to Die“ beenden, ist der Server für alle Spieler offline.

Für Szenarien mit mehr als vier Spielern sollten Sie unbedingt die „7 Days to Die“-Dedicated-Server-Software und passende, de­di­zier­te Hardware nutzen. An­dern­falls können Sie den Nutzern, die sich mit dem Server verbunden haben, lang­fris­tig kein stabiles Spiel­erleb­nis bieten. Wenn Sie die Hardware hierfür bei einem Provider mieten, haben Sie u. a. den Vorteil, dass Sie sich nicht um Si­cher­heits­maß­nah­men und Wartung kümmern müssen. Zudem pro­fi­tie­ren Sie von den ex­zel­len­ten In­ter­net­an­bin­dun­gen der Anbieter, die deutlich leis­tungs­stär­ker als die ver­füg­ba­ren An­schlüs­se in Pri­vat­haus­hal­ten sind.

Tipp

Wenn Sie die Hardware für Ihren „7 Days to Die“-Server bei einem Hosting-Provider mieten, besitzen Sie bei der Nutzung dieser Res­sour­cen große Frei­hei­ten. Sie können bei­spiels­wei­se zu­sätz­lich einen Mumble-Server ein­rich­ten, um auch gleich die passende Lösung für die Kom­mu­ni­ka­ti­on in „7 Days to Die“ parat zu haben. Natürlich ist es ebenso möglich, weitere Gaming-Server wie einen Valheim-Server zu erstellen.

Welche Sys­tem­an­for­de­run­gen stellt ein „7 Days to Die“-Server?

Seitens der Ent­wick­ler gibt es keine of­fi­zi­el­len Angaben zu den Hardware-An­for­de­run­gen für das Hosting der „7 Days to Die“-Dedicated-Server-Software. Die nach­fol­gend ge­lie­fer­ten Werte ori­en­tie­ren sich daher an Er­fah­rungs­wer­ten. Grund­sätz­lich verhält es sich in puncto An­for­de­run­gen wie bei anderen Mul­ti­play­er-Spielen: Je größer die geplante Spielwelt ist und je mehr Spieler mit der Welt in­ter­agie­ren, desto mehr CPU und Ar­beits­spei­cher sind ein­zu­pla­nen. Gleiches gilt in Bezug auf ver­wen­de­te Mods.

Für den Start ist min­des­tens folgende Hardware zu empfehlen:

  • Prozessor (CPU): AMD oder Intel (2 Cores) ab 2,4 Gigahertz für 1–4 Spieler; 3 Gigahertz für 5–16 Spieler
  • Ar­beits­spei­cher (RAM): 3–4 Gigabyte für 2–4 Spieler; 8 Gigabyte für 5–16 Spieler
  • Fest­plat­ten­spei­cher: 12 Gigabyte; zu­sätz­li­cher Spei­cher­platz für Spei­cher­stän­de und in­stal­lier­te Mods

Zu­sätz­lich zur Re­chen­power für die „7 Days to Die“-Server-Anwendung sind Res­sour­cen für das jeweilige Be­triebs­sys­tem (Linux oder Windows) ein­zu­pla­nen. Für Windows Server 2019 wäre bei­spiels­wei­se folgende weitere Leistung für den rei­bungs­lo­sen Betrieb er­for­der­lich:

  • 1,4-GHz-Prozessor (64-Bit)
  • 512 MB bzw. 2 GB Ar­beits­spei­cher (ohne bzw. mit gra­fi­scher Ober­flä­che)
  • 32 bzw. 36 GB Fest­plat­ten­spei­cher (ohne bzw. mit gra­fi­scher Ober­flä­che)

Welche „7 Days to Die“-Server-Optionen bietet IONOS?

Hardware für die Aus­füh­rung der „7 Days to Die“-Dedicated-Server-Software können Sie bei vielen Anbietern mieten. Ty­pi­scher­wei­se haben Sie dabei nicht nur ver­schie­de­ne Leis­tungs­ta­ri­fe, sondern auch un­ter­schied­li­che Ser­ver­ty­pen zur Auswahl. Gerade für Ein­stei­ger ist diese Vielfalt aber häufig un­prak­tisch, da sie die Suche nach dem passenden Paket – das nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Leistung bietet – erschwert.

Bei IONOS können Sie bei­spiels­wei­se zwischen folgenden drei Server-Modellen, die jeweils über mehrere Tarife verfügen, wählen:

  • Cloud Server: Cloud Server von IONOS gewähren Ihnen Zugriff auf eine vir­tua­li­sier­te Server-Umgebung, die sich bequem skalieren und situativ an den Bedarf anpassen lässt. Es wird mi­nu­ten­ge­nau ab­ge­rech­net, sodass Sie nur das zahlen, was Sie tat­säch­lich ver­brau­chen.
  • vServer: vServer, auch Virtual Private Server (VPS), fußen ebenfalls auf vir­tua­li­sier­ter Hardware. Im Gegensatz zum Cloud-Server-Modell fallen hier jedoch mo­nat­li­che Fixkosten an.
  • Dedicated Server: Wenn Sie sich für einen Dedicated Server ent­schei­den, stellt Ihnen IONOS de­di­zier­te En­ter­pri­se-Hardware mit hoher Single-Core-Re­chen­power zur Verfügung.

„7 Days to Die“-Dedicated-Server-Szenarien und passende IONOS-Lösungen

Ihr Server soll rund um die Uhr laufen? Eine große Spielwelt und der Einsatz von Mods sind besonders wichtig? Viel­leicht wollen Sie auch die in­of­fi­zi­el­le Spie­ler­gren­ze von 16 Spielern pro Server über­schrei­ten oder mehrere Server parallel betreiben?

Wir haben drei mögliche Szenarien für Ihren eigenen „7 Days to Die“-Server aus­ge­ar­bei­tet und passende IONOS-Server zu­ge­ord­net.

„7 Days to Die“-Server-SzenarioEmp­foh­le­ner IONOS-Server
2–4 Spieler, dauerhaft onlineVPS L
5–16 Spieler, große Spielwelt + Mods, dauerhaft onlineVPS XL RAM
> 16 Spieler, Multi-Server, große Spielwelt + Mods, dauerhaft onlineDedicated Server AR6-32 SSD
Tipp

Mieten Sie noch heute Ihren Cloud Server oder vServer bei IONOS und genießen Sie die Vorteile flexibler, vir­tua­li­sier­ter Hardware mit höchsten Si­cher­heits­stan­dards, ga­ran­tier­ter Ver­füg­bar­keit (99,99 Prozent) und un­be­grenz­tem Traffic.

7 Days to Die: Dedicated Server erstellen – Schritt-für-Schritt-Tutorial

Mit der passenden Hardware aus­ge­rüs­tet können Sie Ihr Vorhaben eines eigenen „7 Days to Die“-Servers in die Tat umsetzen. Sie benötigen lediglich ein passendes Be­triebs­sys­tem – hierzu stehen die klas­si­schen Linux- und Windows-Ser­ver­sys­te­me wie Ubuntu, Debian oder Windows Server zur Auswahl – und den Steam-Kom­man­do­zei­len-Client SteamCMD.

Im nach­fol­gen­den Tutorial zeigen wir den Ein­rich­tungs­pro­zess am Beispiel von IONOS-Kunden (vServer, Cloud Server, Dedicated Server). Als Be­triebs­sys­tem kommt dabei Windows Server 2019 zum Einsatz.

Schritt 1: Remote-Ver­bin­dung zum Server aufbauen

Im ersten Schritt gilt es, eine Fern­ver­bin­dung zu Ihrem ge­mie­te­ten Server auf­zu­bau­en. Die Ein­rich­tung können Sie als IONOS-Kunde bequem über das Cloud Panel, das web­ba­sier­te Kun­den­cen­ter, erledigen. Melden Sie sich hierfür auf der Login-Seite mit Ihren IONOS-An­mel­de­da­ten an und gehen an­schlie­ßend fol­gen­der­ma­ßen vor:

  1. Rufen Sie die Rubrik „Server & Cloud“ auf.
  2. Wählen Sie die Server-Hardware aus, die Sie für den „7 Days to Die“-Server gemietet haben.
  3. Klicken Sie den Eintrag des Servers an und na­vi­gie­ren Sie zur Übersicht der Zu­gangs­da­ten.
  4. Drücken Sie auf den Download-Button im Feld „Remote-Desktop-Ver­bin­dung“.

Führen Sie die Datei mit der vor­ge­schla­ge­nen Option „Remote-Desktop-Ver­bin­dung“ aus und klicken Sie im Fol­ge­dia­log auf „Verbinden“. Geben Sie die in­di­vi­du­el­len An­mel­de­da­ten für Ihren Server ein. Sollten Sie diese noch nicht angepasst haben, finden Sie sie ebenfalls in der Auf­lis­tung der Zu­gangs­da­ten (Benutzer und Initial-Passwort).

Hinweis

Beim ersten Ver­bin­dungs­auf­bau müssen Sie das Si­cher­heits­zer­ti­fi­kat des Servers als ver­trau­ens­wür­dig einstufen. Erst im Anschluss können Sie die Remote-Ver­bin­dung eta­blie­ren!

Schritt 2: SteamCMD in­stal­lie­ren

Die „7 Days to Die“-Dedicated-Server-Anwendung können Sie mithilfe von SteamCMD beziehen. Bei diesem Tool handelt es sich um eine Kom­man­do­zei­len-Version des Steam-Clients, über die Sie sich schnell und bequem mit den Servern der Spie­le­platt­form verbinden können. Das In­stal­la­ti­ons­pa­ket (in diesem Fall für Windows) laden Sie über diesen Download-Link herunter.

Tipp

An anderer Stelle im Digital Guide gehen wir de­tail­liert darauf ein, wie Sie SteamCMD in­stal­lie­ren – sowohl unter Windows als auch unter Linux.

Entpacken Sie die ZIP-Datei in ein Ver­zeich­nis Ihrer Wahl (z. B. unter C:\SteamCMD) und starten Sie die In­stal­la­ti­on per Dop­pel­klick auf die steamcmd.exe. Windows startet in der Folge au­to­ma­tisch die Ein­ga­be­auf­for­de­rung und den Download aller weiteren er­for­der­li­chen SteamCMD-Dateien. Nach er­folg­rei­cher In­stal­la­ti­on sehen Sie die Ein­ga­be­zei­le „steam>“.

Schritt 3: „7 Days to Die“-Dedicated-Server in­stal­lie­ren

Über die Steam-Ein­ga­be­zei­le können Sie nun eine Ver­bin­dung zu den Steam-Servern aufbauen, um die Dedicated-Server-Anwendung her­un­ter­zu­la­den. Als erstes melden Sie sich zu diesem Zweck an – im Fall von „7 Days to Die“ genügt die Anmeldung als anonymer Nutzer:

login anonymous

Im nächsten Schritt erstellen Sie das In­stal­la­ti­ons­ver­zeich­nis für den Server:

force_install_dir C:\7daystodie-ds\

Schließ­lich laden Sie die Anwendung mit folgendem Kommando herunter:

app_update 294420 validate

Sind Download und In­stal­la­ti­on ab­ge­schlos­sen, beenden Sie die Kom­man­do­zei­len­an­wen­dung mit dem Befehl „quit“.

Tipp

Die Zahl „294420“ ist die App-ID der „7 Days to Die“-Server-Anwendung im Steam-Netzwerk. Via „app_update 294420“ können Sie die Ser­ver­da­tei­en später jederzeit updaten.

Schritt 4: Server-Ports freigeben

Damit Ihr Server Daten mit dem Steam-Netzwerk aus­tau­schen kann und über das Internet verfügbar ist, müssen Sie außerdem die passenden Ports in den Firewall-Ein­stel­lun­gen freigeben. Im Fall von „7 Days to Die“ handelt es sich um den TCP/UDP-Port 26900 sowie die UDP-Ports 26901, 26902 und 26903.

IONOS-Kunden können die Firewall-Richt­li­ni­en Ihres ge­mie­te­ten Servers über das bereits in Schritt 1 genutzte Cloud Panel anpassen:

  1. Melden Sie sich im IONOS Cloud Panel an.
  2. Rufen Sie die Rubrik „Server & Cloud“ auf.
  3. Klicken Sie im linken Sei­ten­me­nü nach­ein­an­der auf „Netzwerk“ und „Firewall-Richt­li­ni­en“.
  4. Tragen Sie unter „Eingehend“ die Regeln für die ge­wünsch­ten Ports ein.
  5. Speichern Sie neue Regeln per Klick auf „Regel hin­zu­fü­gen“.
Hinweis

Die Freigabe von Ports nimmt einige Zeit in Anspruch. Im oberen Bereich der Firewall-Ein­stel­lun­gen im IONOS Cloud Panel können Sie sich über den aktuellen Status der Kon­fi­gu­ra­ti­on in­for­mie­ren. In einigen Fällen kann es er­for­der­lich sein, den Server nach der Kon­fi­gu­ra­ti­on neu zu starten.

Schritt 5: Server kon­fi­gu­rie­ren und starten

Na­vi­gie­ren Sie in das In­stal­la­ti­ons­ver­zeich­nis des „7 Days to Die“-Servers und öffnen Sie die Datei ser­ver­con­fig.xml mit dem Editor Ihrer Wahl. In dieser Datei können Sie die grund­le­gen­den Ein­stel­lun­gen für Ihren Server – wie den Ser­ver­na­men, das er­for­der­li­che Passwort oder die Spie­ler­zahl – festlegen, indem Sie die ent­spre­chen­den Werte anpassen. Wichtig ist, dass Sie den rest­li­chen Inhalt der Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei so belassen: Än­de­run­gen sind aus­schließ­lich zwischen den An­füh­rungs­zei­chen der value-Einträge zu tätigen.

Eine aus­führ­li­che Auf­lis­tung möglicher Ein­stel­lun­gen liefert die Dedicated-Server-Seite im „7 Days to Die“-Steam-Wiki.

Speichern Sie die ser­ver­con­fig.xml, sofern Sie Än­de­run­gen vor­ge­nom­men haben. An­schlie­ßend starten Sie den Server auf Basis der Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei, indem Sie das Batch-Skript start­de­di­ca­ted.bat ausführen.

Schritt 6: Mit dem „7 Days to Die“-Server verbinden

Sie können sich nun jederzeit auf Ihrem er­stell­ten „7 Days to Die“-Dedicated-Server anmelden. Starten Sie hierfür das Spiel über Steam und klicken Sie im Menü auf die Option „Spiel beitreten“. Im Server-Browser nutzen Sie nun die Such­funk­ti­on, um nach Ihrem Server zu suchen. Tippen Sie hierzu den Ser­ver­na­men ein, den Sie in der ser­ver­con­fig.xml vergeben haben. Al­ter­na­tiv können Sie die Option „MIT IP VERBINDEN …“ verwenden und die IP-Adresse Ihres Servers eintippen, um die Ver­bin­dung zu eta­blie­ren.

Steht die Ver­bin­dung, können Sie sich endlich in Ihr selbst ge­hos­te­tes Online-Abenteuer in Navezgane stürzen.

Tipp: .gg Domain

Setzen Sie ein Statement mit Ihrer eigenen .gg Domain und lassen die Spiele beginnen. Re­gis­trie­ren Sie jetzt Ihre eigene .gg-Domain bei IONOS.

Domain-Check

Autor

Zum Hauptmenü