GPU-Server bieten enorme Re­chen­ka­pa­zi­tä­ten und eröffnen Mög­lich­kei­ten, die mit tra­di­tio­nel­len CPUs allein nicht rea­li­sier­bar wären. Für viele moderne An­wen­dungs­ge­bie­te eignen sie sich dank der Mög­lich­keit, Prozesse par­al­le­li­siert aus­zu­füh­ren, her­vor­ra­gend.

GPU Server
Leistung neu definiert – mit RTX PRO 6000 GPUs auf de­di­zier­ter Hardware
  • Neue NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Hoch­leis­tungs-GPUs verfügbar
  • Un­über­trof­fe­ne Per­for­mance für komplexe KI- und Da­ten­auf­ga­ben
  • Gehostet in sicheren und zu­ver­läs­si­gen Re­chen­zen­tren
  • Flexible Preise – basierend auf Ihrem tat­säch­li­chen Verbrauch

Was sind GPU-Server?

Ein GPU-Server ist ein Server, der mit Gra­fik­pro­zes­so­ren (Graphics Pro­ces­sing Units bzw. GPUs) aus­ge­stat­tet ist. GPUs wurden ur­sprüng­lich für die Gra­fik­dar­stel­lung, ins­be­son­de­re für Com­pu­ter­spie­le und Ani­ma­tio­nen, ent­wi­ckelt. In den letzten Jahren hat sich jedoch gezeigt, dass sie dank ihrer hohen Per­for­manz auch für all­ge­mei­ne Re­chen­auf­ga­ben ein­ge­setzt werden können. Ihre Stärken entfalten sie ins­be­son­de­re dann, wenn parallele Be­rech­nun­gen er­for­der­lich werden. Während tra­di­tio­nel­le Server auf CPUs setzen, die Aufgaben se­quen­zi­ell ab­ar­bei­ten, können GPUs nämlich mehrere Prozesse gleich­zei­tig ausführen.

Fakt

Der Haupt­un­ter­schied zwischen CPU und GPU liegt in ihrer Ar­chi­tek­tur und ihrem Ver­wen­dungs­zweck. Eine CPU ist für all­ge­mei­ne Re­chen­auf­ga­ben optimiert und arbeitet se­quen­zi­ell, was sie viel­sei­tig, aber weniger effizient für parallele Prozesse macht. GPUs hingegen sind speziell für die parallele Ver­ar­bei­tung vieler kleiner Aufgaben ausgelegt. Während eine CPU über wenige leis­tungs­star­ke Kerne verfügt, hat eine GPU oft Tausende kleiner Kerne, die gleich­zei­tig arbeiten können.

Was sind die Vorteile von GPU-Servern?

Aufgrund ihrer Ar­chi­tek­tur bieten GPU-Server zahl­rei­che Vorteile, die sie von tra­di­tio­nel­len CPU-basierten Servern abheben.

Hohe Re­chen­leis­tung bei großer Da­ten­men­ge: GPUs sind darauf ausgelegt, große Mengen an Daten parallel zu ver­ar­bei­ten. Dadurch können sie sehr schnell Aufgaben be­wäl­ti­gen, die mit her­kömm­li­chen CPUs Tage oder sogar Wochen in Anspruch nähmen.

Effizienz bei par­al­le­len Aufgaben: An­wen­dun­gen aus den Bereichen Machine Learning und künst­li­che In­tel­li­genz, Bild- und Sprach­er­ken­nung oder Si­mu­la­tio­nen pro­fi­tie­ren enorm von der Fähigkeit der GPUs, mehrere Prozesse gleich­zei­tig zu be­ar­bei­ten.

Kos­ten­vor­tei­le bei hoher Leistung: Obwohl die An­schaf­fungs­kos­ten eines GPU-Servers je nach konkreter Hardware höher sein können, amor­ti­sie­ren sich diese durch die schnel­le­ren Be­rech­nungs­zei­ten und die Mög­lich­keit, mehrere Aufgaben gleich­zei­tig zu erledigen.

Ska­lier­bar­keit: GPU-Server können leicht erweitert werden, um mit stei­gen­den An­for­de­run­gen Schritt zu halten.

An­pas­sungs­fä­hig­keit: Mit einer Vielzahl von Frame­works und Tools wie Ten­sor­Flow oder PyTorch können GPU-Server für ver­schie­de­ne An­for­de­run­gen optimiert werden.

Für welche An­wen­dungs­ge­bie­te eignen sich GPU-Server?

Die Ein­satz­mög­lich­kei­ten von GPU-Servern sind viel­fäl­tig. Besonders relevant sind sie heute in An­wen­dungs­ge­bie­ten, die ein hohes Maß an Re­chen­leis­tung und Par­al­le­li­sie­rung erfordern. Zu den wich­tigs­ten Ein­satz­fel­dern zählen in­zwi­schen vor allem ge­ne­ra­ti­ve KI, Large Language Models, mul­ti­mo­da­le Modelle sowie klas­si­sche An­wen­dun­gen aus den Bereichen künst­li­che In­tel­li­genz und ma­schi­nel­les Lernen. GPU-Server eignen sich hier sowohl für das Training als auch für Fine-Tuning und Inferenz an­spruchs­vol­ler Modelle.

Darüber hinaus spielen GPU-Server eine wichtige Rolle bei der Ver­ar­bei­tung von Bild-, Video- und Au­dio­da­ten. Sie kommen unter anderem bei Computer Vision, Echtzeit-Analysen, Bild- und Sprach­er­ken­nung sowie in der Me­di­en­ver­ar­bei­tung zum Einsatz. Auch für Rendering, 3D-Grafik und gra­fik­na­he An­wen­dun­gen sind sie weiterhin eine leis­tungs­fä­hi­ge Lösung.

Auch für das Durch­füh­ren komplexer Si­mu­la­tio­nen in wis­sen­schaft­li­chen Bereichen wie Physik, Chemie, Kli­ma­for­schung oder Bio­wis­sen­schaf­ten sind GPU-Server eine geeignete Wahl. Dank der Vielzahl an Kernen können viele kleine Aufgaben gleich­zei­tig erledigt und Be­rech­nun­gen effizient par­al­le­li­siert werden. Das macht GPU-Server auch im Bereich des High Per­for­mance Com­pu­tings zu einer zentralen In­fra­struk­tur.

Hinzu kommen moderne Ein­satz­fel­der wie digitale Zwillinge, in­dus­tri­el­le Si­mu­la­tio­nen und Robotik. In solchen Szenarien helfen GPU-Server dabei, komplexe virtuelle Modelle in hoher Ge­schwin­dig­keit zu berechnen, zu si­mu­lie­ren und zu op­ti­mie­ren. Auch für da­ten­in­ten­si­ve Analyse-Workloads können sie je nach Anwendung deutliche Vorteile bieten.

Welche aktuellen High-Per­for­mance-Server-GPUs gibt es?

Die Wahl der richtigen GPU ist ent­schei­dend, um die beste Leistung aus Ihrem Server her­aus­zu­ho­len. Ein Vergleich der Server-GPUs zeigt, dass sie sich in Teilen für un­ter­schied­li­che An­wen­dungs­ge­bie­te eignen:

  • NVIDIA B200: Die B200-GPU gehört zur aktuellen NVIDIA-Blackwell-Ge­ne­ra­ti­on im High-End-Bereich und ist für sehr re­chen­in­ten­si­ve KI-In­fra­struk­tu­ren gedacht. Sie kommt ins­be­son­de­re in leis­tungs­star­ken Systemen für Training, Fine-Tuning und Inferenz großer Modelle zum Einsatz.
  • NVIDIA RTX PRO 6000: Die RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition verbindet KI- und Visual-Computing-Leistung in einem Modell. Sie eignet sich für Inferenz, Rendering, Si­mu­la­tio­nen und gra­fik­na­he Re­chen­las­ten im Re­chen­zen­trum.
  • NVIDIA L40S: Die NVIDIA L40S ist eine viel­sei­ti­ge Server-GPU für KI-, Grafik- und Video-Workloads. Sie ist vor allem dann in­ter­es­sant, wenn neben KI-An­wen­dun­gen auch Rendering, 3D-Grafik oder Me­di­en­ver­ar­bei­tung gefragt sind.
  • NVIDIA H200: Die NVIDIA H200 ist eine leis­tungs­star­ke Wei­ter­ent­wick­lung der Hopper-Ge­ne­ra­ti­on und eignet sich besonders für ge­ne­ra­ti­ve KI, große Sprach­mo­del­le und High Per­for­mance Computing. Vor allem bei spei­cher­in­ten­si­ven Workloads spielt sie ihre Stärken aus.
  • NVIDIA H100: Die GPU NVIDIA H100 ist ideal für KI- und High Per­for­mance Computing-An­wen­dun­gen. Sie bietet Tensor-Kerne, die speziell für ma­schi­nel­les Lernen und KI-Training optimiert sind.
  • NVIDIA A100: Die NVIDIA-GPU A100 un­ter­stützt be­schleu­nig­tes Training und Inferenz von KI-Modellen. Mit ihren Tensor-Kernen der dritten Ge­ne­ra­ti­on bietet sie gute Leistung für Deep-Learning-Aufgaben sowie im Bereich des High Per­for­mance Com­pu­tings.
  • NVIDIA A30: Die GPU NVIDIA A30 kom­bi­niert Re­chen­leis­tung mit Effizienz. Sie ist besonders geeignet für Workloads, die sowohl Trainings- als auch Inferenz-Aufgaben umfassen, wie bei­spiels­wei­se KI-gestützte Analysen oder Cloud-Dienste.
  • Intel Gaudi 3: Dieser KI-Be­schleu­ni­ger wurde speziell für künst­li­che In­tel­li­genz und ma­schi­nel­les Lernen ent­wi­ckelt. Mit einer Ar­chi­tek­tur, die auf niedrigen En­er­gie­ver­brauch und hohe Ska­lier­bar­keit ausgelegt ist, ist er eine Al­ter­na­ti­ve zu NVIDIA-GPUs und überzeugt durch die Op­ti­mie­rung auf spe­zi­fi­sche KI-Frame­works.
  • AMD Instinct MI350X: Die AMD Instinct MI350X ist für KI- und HPC-Workloads im Re­chen­zen­trum ausgelegt. Sie empfiehlt sich für das Training großer Modelle, schnelle Inferenz und komplexe wis­sen­schaft­li­che Be­rech­nun­gen.
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