Wenn Sie sich nach einer neuen Hosting-Lösung für ein be­stehen­des Projekt suchen – etwa weil Sie mehr Per­for­mance benötigen, eine fle­xi­ble­re Ska­lie­rung wünschen oder schlicht­weg den Anbieter wechseln wollen –, steht eine Frage besonders im Vor­der­grund: Was geschieht mit den vor­han­de­nen Daten, Struk­tu­ren und Kon­fi­gu­ra­tio­nen?

Und eine Antwort ist schnell gefunden: Mit dem not­wen­di­gen Know-how, der ent­spre­chen­den Planung und spe­zi­fi­scher Software über­tra­gen Sie die ge­wünsch­ten Daten einfach auf den neuen Server. Dieser Transfer von einem System auf ein anderes wird auch als Da­ten­mi­gra­ti­on (aus lat. migratio = „Über­sied­lung“) be­zeich­net. Dabei steigt der Schwie­rig­keits­grad des Mi­gra­ti­ons­pro­zes­ses mit der Kom­ple­xi­tät und Größe des Projektes. Außerdem ist es von Bedeutung, ob Sie Ihre Daten auf einen Server des gleichen Typs migrieren oder ob der neue Server eine gänzlich neue Ar­chi­tek­tur aufweist.

Bei uns erfahren Sie, worauf Sie beim Umzug Ihrer Ser­ver­da­ten unbedingt achten sollten und wie die Server-Migration bei IONOS funk­tio­niert.

Free VPS Trial
vServer kostenlos testen für 30 Tage

Lassen Sie sich von den Vorteilen über­zeu­gen. Probieren Sie Ihren Virtual Server ganz in Ruhe 30 Tage lang aus!

Daten auf einen neuen Server migrieren – eine Frage der richtigen Planung

Damit der voll­stän­di­ge Transfer Ihrer Ser­ver­da­ten gelingt, sollten Sie bereits im Vorfeld einige wichtige Rah­men­be­din­gun­gen klären. An erster Stelle steht hierbei die Wahl des ge­eig­ne­ten Ziel­ser­vers. Planen Sie bei­spiels­wei­se einen Wechsel Ihres Anbieters, kommen zu­sätz­li­che Aufgaben auf Sie zu, die Sie bei einem an­bie­ter­inter­nen Umzug nicht be­wäl­ti­gen müssen. Ferner macht es einen Un­ter­schied, ob Sie Ihre Daten von einem de­di­zier­ten Server auf einen anderen trans­fe­rie­ren oder ob die neue Ser­ver­struk­tur auf Clustern basiert und mehrere ver­schie­de­ne Systeme be­inhal­tet.

Damit Sie nicht einen un­ver­hält­nis­mä­ßig hohen Aufwand betreiben müssen, sollten Sie sich also die Frage stellen, ob der geplante Mi­gra­ti­ons­pro­zess an­ge­mes­sen ist und die Ent­wick­lung Ihrer Website auf lange Sicht positiv be­ein­flus­sen kann. Bei einem Wechsel der Server-Ar­chi­tek­tur werden Sie nämlich nicht daran vor­bei­kom­men, Än­de­run­gen an den Kon­fi­gu­ra­tio­nen vor­zu­neh­men – sei es aufgrund eines anderen Be­triebs­sys­tems, un­ter­schied­li­cher Software-Versionen oder einer an­ders­ar­ti­gen Sys­tem­steue­rung. Und selbst wenn Sie lediglich auf einen leis­tungs­stär­ke­ren Server des gleichen Typs umsteigen, müssen Sie Ihre An­wen­dun­gen und Dienste ent­spre­chend kon­fi­gu­rie­ren, um die Vorteile des zu­sätz­li­chen Ar­beits­spei­chers, der ver­bes­ser­ten CPU-Leistung oder der erhöhten Spei­cher­ka­pa­zi­tät zu nutzen.

Tipp

Egal, ob Sie sich für ein einfaches Per­for­mance-Upgrade oder einen Kom­plett­wech­sel der Server-Ar­chi­tek­tur ent­schei­den: Sie sollten im Vorfeld die optimalen Be­din­gun­gen für den Umzug schaffen. Dazu zählen Faktoren wie aus­rei­chend Spei­cher­platz und Re­chen­power zuzüglich 30 bis 40 Prozent Puffer bzw. ein de­tail­lier­ter Ska­lie­rungs­plan, aber auch eine schnelle Netz­werk­ver­bin­dung.

Wann ist eine Server-Da­ten­mi­gra­ti­on sinnvoll?

Es gibt ganz un­ter­schied­li­che Be­weg­grün­de dafür, Daten auf einen neuen Server zu über­tra­gen. In den über­wie­gen­den Fällen ist aber der Bedarf an zu­sätz­li­chen Ka­pa­zi­tä­ten der ent­schei­den­de Anlass. Wenn die Hardware den An­sprü­chen nicht mehr gewachsen und eine Auf­rüs­tung nicht möglich ist, gibt es keine Al­ter­na­ti­ve zum Umzug auf einen neuen Server. Umgekehrt kann es auch sinnvoll sein, die Daten auf einen kleineren Server zu migrieren, wenn die ver­füg­ba­re Re­chen­power den Bedarf weit über­steigt. Hier ist vor allem der Kos­ten­fak­tor maßgebend, der oftmals auch die Ursache für einen An­bie­ter­wech­sel ist.

Wer seine Ser­ver­res­sour­cen mietet, schaut aber nicht aus­schließ­lich auf die Kosten für den je­wei­li­gen Hosting-Dienst. Auch die Ver­trags­kon­di­tio­nen können einen Wechsel sinnvoll er­schei­nen lassen. In Punkten wie Ver­füg­bar­keit, Da­ten­si­cher­heit oder dem Support-Angebot un­ter­schei­den sich die Pakete der ver­schie­de­nen Anbieter, weshalb ein Vergleich für viele Pro­jekt­be­trei­ber loh­nens­wert ist. Ein weiterer Grund dafür, Daten zu migrieren, kann der Wunsch sein, die eigene IT-Abteilung zu entlasten. In diesem Fall fällt die Wahl auf eine Managed-Server-Lösung, die vom Anbieter nicht nur gehostet, sondern auch in­stand­ge­hal­ten und ak­tua­li­siert wird.

Den aktuellen Server für die an­ste­hen­de Migration vor­be­rei­ten

Um die Kon­fi­gu­ra­ti­on und den Start des neuen Servers so einfach wie möglich zu gestalten, lohnt es sich, den aktuell genutzten Server im Vorfeld auf­zu­räu­men. Somit wird die Da­ten­mi­gra­ti­on zum optimalen Zeitpunkt, um über­flüs­si­ge bzw. veraltete Seiten, Back-ups, E-Mail-Accounts oder Nut­zer­kon­ten zu entfernen. Auf diese Weise re­du­zie­ren Sie ei­ner­seits die Da­ten­men­ge, die trans­fe­riert werden soll, auf ein Minimum und erhalten an­de­rer­seits aus­sa­ge­kräf­ti­ge­re Werte für die be­nö­tig­ten Res­sour­cen auf dem Ziel­sys­tem.

Außerdem sollten Sie einen genauen Zeitplan für die Ab­schal­tung der aktiven Ser­ver­pro­zes­se ent­wi­ckeln, damit hierbei später keine Kom­pli­ka­tio­nen entstehen und schlimms­ten­falls Daten ver­lo­ren­ge­hen. Legen Sie einen Zeitpunkt fest, an dem jegliche Ver­än­de­run­gen an Dateien, Skripten und Kon­fi­gu­ra­tio­nen gestoppt werden, und blo­ckie­ren Sie, sofern möglich, vor­über­ge­hend den Zugriff auf Ihre Da­ten­ban­ken. An­dern­falls können Sie die Ak­tua­li­sie­rung des Da­ten­be­stands aber auch zu einem späteren Zeitpunkt vornehmen. In den meisten Fällen wird der Da­ten­trans­fer mithilfe eines kom­plet­ten Server-Back-ups durch­ge­führt (das Sie unbedingt auch an­fer­ti­gen sollten, wenn Sie eine andere Mi­gra­ti­ons-Strategie anstreben).

Wie funk­tio­niert die Da­ten­mi­gra­ti­on für Server?

Die ein­fachs­te Lösung, um Ihre Daten zu migrieren, liegt darin, eine Eins-zu-Eins-Kopie des Ist-Zustands als Grundlage zu nehmen. Diese über­tra­gen Sie auf die neue Server-Hardware, bevor Sie not­wen­di­ge Kon­fi­gu­ra­tio­nen und An­pas­sun­gen vornehmen und an­schlie­ßend die Funk­tio­na­li­tät testen. Zum Abschluss passen Sie die DNS- bzw. IP-Ein­stel­lun­gen an, woraufhin Sie Ihr Web­pro­jekt fortan auf dem neuen System live schalten können. Auch wenn diese Vor­ge­hens­wei­se für ge­wöhn­lich die Un­ter­stüt­zung von Sys­tem­ad­mi­nis­tra­to­ren erfordert, ist sie dennoch leicht zu planen und durch­zu­füh­ren. Al­ler­dings ist sie auch mit einem kom­plet­ten Ein­frie­ren des aktuellen Servers verbunden, sodass Ihr Web­an­ge­bot für die Dauer der Da­ten­mi­gra­ti­on nicht er­reich­bar bzw. nutzbar ist.

Wenn Sie also einen Service anbieten, der einen kon­stan­ten Da­ten­bank­zu­griff erfordert, sind Sie auf eine hybride Mi­gra­ti­ons­lö­sung an­ge­wie­sen, bei der der aktuelle Server weiterhin aktiv bleibt. In einem solchen Fall de­kla­rie­ren Sie die aktuelle Datenbank auf dem Server als „Master“, der die neue Datenbank nach der Kon­fi­gu­ra­ti­on als „Slave“ un­ter­ge­ord­net wird. Auf diese Weise können die beiden An­wen­dun­gen in Echtzeit syn­chro­ni­sie­ren. Sind beide Da­ten­ban­ken auf dem gleichen Stand, kehren Sie die Rollen um, sodass die neue Datenbank zum „Master“ wird. Ihr Projekt bleibt so auch während der Da­ten­mi­gra­ti­on verfügbar.

Zudem bietet diese Strategie den positiven Ne­ben­ef­fekt, dass Sie jederzeit auf die alte Datenbank (die immer noch den aktuellen Da­ten­stand aufweist) zu­rück­grei­fen können, wenn es auf dem neuen Server zu Kom­pli­ka­tio­nen kommen sollte. Um die Funk­tio­na­li­tät eines Web- oder Ap­pli­ka­ti­ons­ser­vers zu testen, ohne die alte Version ab­schal­ten zu müssen, greifen Sie außerdem auf einen Load Balancer zurück: Indem Sie den Traffic Ihres Web­pro­jekts zunächst nur teilweise auf den neuen Server umleiten, sehen Sie, ob dieser or­dent­lich kon­fi­gu­riert ist und wie gewünscht funk­tio­niert. Wiederum pro­fi­tie­ren Sie davon, dass keine Aus­fall­zeit entsteht und Sie eine Rück­ver­si­che­rung in der Hin­ter­hand haben.

Welche Mittel stehen für die Da­ten­mi­gra­ti­on auf einen neuen Server zur Verfügung?

Es exis­tie­ren ver­schie­de­ne Tools und Services, die die Server-Migration erheblich ver­ein­fa­chen. Wenn Sie bei­spiels­wei­se einen einfachen Umzug Ihrer Daten vornehmen möchten, ohne dass Sie das Be­triebs­sys­tem oder andere Software anpassen müssen, sollten Sie nicht auf ein Control Panel ver­zich­ten. Ein solches Ver­wal­tungs­pro­gramm für Server un­ter­stützt Sie dabei, Back-ups von Ihren Daten zu erstellen und an­schlie­ßend auf den neuen Server zu migrieren. Der er­for­der­li­che Kon­fi­gu­ra­ti­ons­auf­wand fällt dabei minimal aus. Content-Ma­nage­ment-Systeme wie WordPress lassen sich darüber hinaus auch mit einfachen FTP- und Back-up-An­wen­dun­gen trans­fe­rie­ren und bieten für die Migration der ver­knüpf­ten Datenbank oftmals eigene Plug-ins an, die den Prozess größ­ten­teils au­to­ma­ti­sie­ren.

Bei kom­ple­xe­ren Projekten machen sich Root-Rechte in jedem Fall bezahlt: Via SSH trans­fe­rie­ren Sie über die jeweilige Kom­man­do­zei­le komplette Da­ten­ban­ken inklusive aller Be­rech­ti­gun­gen und Nut­zer­da­ten auf einen neuen Server. MySQL-Da­ten­ban­ken schicken Sie bei­spiels­wei­se mithilfe der Anwendung MySQLdump als Kopie an das Ziel­sys­tem. Als Nutzer von Microsoft SQL Server können Sie zu diesem Zweck sogar auf in­te­grier­te Funk­tio­nen zu­rück­grei­fen.

Sie können die Migration Ihrer Ser­ver­da­ten aber auch in fremde Hände geben: Viele Hosting-Anbieter of­fe­rie­ren Ihren Kunden nicht nur spe­zi­fi­sche Software für die manuelle Durch­füh­rung eines Ser­ver­da­ten-Transfers, sondern bieten auch an, die Da­ten­mi­gra­ti­on aktiv zu un­ter­stüt­zen. Ferner exis­tie­ren Dienste, die sich auf die Migration von Web­pro­jek­ten spe­zia­li­siert haben und einen Rund­um­ser­vice liefern – egal, ob es sich um einen einfachen Wechsel von einem Shared Server zu einem anderen handelt, ein Provider-Wechsel geplant ist oder ein Wechsel auf einen Server-Cluster an­ge­strebt wird.

Welche Probleme können bei der Server-Migration auftreten?

Damit die Ser­ver­da­ten wie gewünscht über­tra­gen werden, ist eine be­stän­di­ge Ver­bin­dung notwendig. Es ist daher wenig über­ra­schend, dass Ver­bin­dungs­pro­ble­me zu den häu­figs­ten Feh­ler­quel­len bei der Server-Migration zählen. So kann eine un­ter­bro­che­ne Ver­bin­dung dafür sorgen, dass die Über­tra­gung komplett ab­ge­bro­chen wird und von vorne gestartet werden muss. Kurz­zei­ti­ge Ver­bin­dungs­pro­ble­me bleiben aber oftmals unbemerkt und müssen nicht einmal einen Stopp des Mi­gra­ti­ons­pro­zes­ses zur Folge haben. In einigen Fällen kann es jedoch dazu kommen, dass nicht alle Daten den Ziel­ser­ver erreichen, wodurch wiederum die Funk­tio­na­li­tät der mi­grier­ten An­wen­dun­gen gefährdet werden kann.

Wenn bestimmte Dateien nicht er­folg­reich auf den neuen Server über­tra­gen werden können, kann dies jedoch auch andere Hin­ter­grün­de haben. So treten ins­be­son­de­re beim Wechsel des Be­triebs­sys­tems Kom­pa­ti­bi­li­täts­pro­ble­me auf, wenn bestimmte Da­tei­for­ma­te, Pro­gram­mier­spra­chen etc. nicht nativ un­ter­stützt werden. Ferner ver­ur­sa­chen immer wieder auch un­ter­schied­li­che Zu­griffs­rech­te oder ein Pass­wort­schutz auf Ausgangs- und Ziel­rech­ner für Kom­pli­ka­tio­nen. Des Weiteren ist die Da­ten­mi­gra­ti­on feh­ler­haft, wenn das Ziel­sys­tem nicht über den be­nö­tig­ten Spei­cher­platz verfügt oder die DNS-Einträge nicht ord­nungs­ge­mäß geändert worden sind.

Server-Da­ten­mi­gra­ti­on: Check­lis­te

Mit dem eigenen Projekt auf einen neuen Server um­zu­zie­hen, kann abhängig von der Größe des Projekts und der an­ge­peil­ten neuen Ziel­ar­chi­tek­tur ein sehr komplexer und auf­wen­di­ger Prozess sein, der gut geplant und sorg­fäl­tig durch­ge­führt werden sollte. Die folgende Check­lis­te fasst die wich­tigs­ten Fragen bei der Server-Migration zusammen:

  • Welche Ar­chi­tek­tur soll der neue Server aufweisen?
  • Passt die an­ge­streb­te Ar­chi­tek­tur zu Ihrem Web­pro­jekt?
  • Sind die not­wen­di­gen fi­nan­zi­el­len Mittel und Fach­kräf­te für die Migration und die an­schlie­ßen­de Server-Kon­fi­gu­ra­ti­on vorhanden?
  • Ist die aus­ge­wähl­te Hardware flexibel genug für die zu­künf­ti­ge Ent­wick­lung Ihres Projekts?
  • Soll der Mi­gra­ti­ons­pro­zess im laufenden Betrieb statt­fin­den oder sollen sämtliche Ak­ti­vi­tä­ten für die Dauer des Vorgangs un­ter­bun­den werden?
  • Steht die Auf­recht­erhal­tung des Betriebs in einem an­ge­mes­se­nen Ver­hält­nis zu den damit ver­bun­de­nen Res­sour­cen und der erhöhten Kom­ple­xi­tät?
  • Welche Schritte können an­dern­falls getätigt werden, um die Aus­fall­zeit möglichst gering zu halten?
  • Wie soll die In­te­gri­tät und Ak­tua­li­tät der Da­ten­bank­ein­trä­ge ge­währ­leis­tet werden?
  • Wie wird die Funk­tio­na­li­tät des neuen Servers getestet?
  • Was geschieht, wenn bestimmte An­wen­dun­gen nach der Da­ten­mi­gra­ti­on nicht funk­tio­nie­ren?
Tipp

Sie möchten Ihre Server-Daten auf einen IONOS Cloud Server migrieren? Erfahren Sie hier mehr, wie Sie von einem Server Umzug pro­fi­tie­ren.

Server-Migration bei IONOS: So erzeugen und im­por­tie­ren Sie Server-Images über Ihr Cloud-Panel

Alle Nutzer einer IONOS Cloud-Server-Lösung haben die Mög­lich­keit, Daten über das IONOS Cloud-Panel auf einen neuen Server zu migrieren. Zu diesem Zweck kann ein Image/ISO-Abbild des ur­sprüng­li­chen Servers erstellt und für die Ein­rich­tung des neuen Servers verwendet werden. Derartige Image-Dateien werden für Ihr Projekt u. U. sogar in re­gel­mä­ßi­gen Abständen au­to­ma­tisch erstellt, wenn Sie einen ent­spre­chen­den Back-up-Plan im Panel angelegt haben. Sowohl bei der au­to­ma­ti­schen als auch bei der manuellen Er­stel­lung kann der zu­grun­de­lie­gen­de Server während des Prozesses nicht be­ar­bei­tet werden. Ferner gilt für jedes Server-Image eine Grö­ßen­be­schrän­kung von 500 GB. Die möglichen Formate der Abbilder sind:

  • .vdi
  • .qcow
  • .qcow2
  • .vhd
  • .vhdx
  • .vmd
  • .iso

Image-/ISO-Abbild erzeugen

Insofern Sie nicht auf ein au­to­ma­tisch er­stell­tes Back-up-Image zu­rück­grei­fen, ist es zunächst notwendig, das Server-Abbild für die geplante Da­ten­mi­gra­ti­on zu erzeugen. Für diesen Schritt stehen Ihnen zwei Mög­lich­kei­ten zur Verfügung: So können Sie eine separate Software verwenden oder die im Cloud-Panel in­te­grier­te Funktion für den Ko­pier­pro­zess in Anspruch nehmen.

Für erst­ge­nann­te Lösung empfehlen wir die Tools Disk2vhd und QEMU. Disk2vhd ist speziell für Windows-Be­triebs­sys­te­me ent­wi­ckelt worden und er­mög­licht die Er­stel­lung von Image-Dateien in Mi­cro­softs Format für virtuelle Maschinen VHD (Virtual Hard Disk). QEMU ist Be­stand­teil der meisten Linux-Re­po­si­to­rys und darüber hinaus auch für macOS und Windows verfügbar. Es erlaubt die Image-Formate .vmdk, .vhdx, .qcow, .qcow2 und .vdi.

Wollen Sie statt­des­sen die in­te­grier­te Funktion im Cloud-Panel nutzen, rufen Sie einfach den Bereich „In­fra­struk­tur“ auf. Wählen Sie dort unter „Images“ den Button „Erstellen“ aus und klicken an­schlie­ßend auf die Schalt­flä­che „Image erstellen“. Nachdem Sie im Anschluss den zu ko­pie­ren­den Server aus­ge­wählt haben, startet ein ab­schlie­ßen­der Klick auf „Erstellen“ den Prozess.

Image im­por­tie­ren

Nachdem Sie ein Abbild des Aus­gangs­ser­vers an­ge­fer­tigt haben, können Sie dieses nutzen, um einen neuen Server mit eben diesem Da­ten­be­stand zu erstellen. Die ent­spre­chen­de Option finden Sie wiederum im Bereich „In­fra­struk­tur“ -> „Images“ des Cloud-Panels.

  1. Um mithilfe eines Images Daten auf den neuen Server zu migrieren, klicken Sie zunächst auf die Schalt­flä­che „Erstellen“ und geben der Kopie im Panel eine passende Be­zeich­nung.
  2. Wählen Sie die Option „Image im­por­tie­ren“ aus und geben im Feld „Be­triebs­sys­tem“ das Be­triebs­sys­tem des Server-Images an.
  3. In die Zeile „URL“ kopieren Sie nun die Adresse des Ortes, an dem die Image-Datei hin­ter­legt ist.
  4. In den er­wei­ter­ten Ein­stel­lun­gen können Sie ab­schlie­ßend unter dem Eintrag „Anzeigen“ das Re­chen­zen­trum Ihrer Wahl angeben.
  5. Per Klick auf „Erstellen“ starten Sie den Im­port­vor­gang.
Tipp

Nach der In­stal­la­ti­on eines im­por­tier­ten CentOS-7-Images ist es notwendig, ein neues Kernel-Image zu erstellen. Eine Kopie eines Microsoft-Windows-Servers erfordert die Ak­ti­vie­rung des LSI_SAS-Con­trol­lers.

ISO im­por­tie­ren

Für ISO-Kopien des Aus­gangs­ser­vers ist eine eigene Import-Schalt­flä­che im „Images“-Bereich des Cloud-Panels auf­ge­führt. Zu­sätz­lich haben Sie hier die Mög­lich­keit, entweder das Be­triebs­sys­tem des Servers anzugeben oder mit­zu­tei­len, dass es sich bei der ISO um eine einzelne Anwendung handelt.

  1. Erzeugen Sie im ersten Schritt via „Erstellen“ einen neuen Server-Eintrag und geben einen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Namen für das Server-Abbild an.
  2. Als nächstes wählen Sie die Option „ISO im­por­tie­ren“ und geben an, ob es sich um ein Image einer Anwendung oder eines Be­triebs­sys­tems handelt.
  1. Im nächsten Feld ist die Angabe der URL er­for­der­lich, unter der das ISO-Image her­un­ter­ge­la­den werden kann.
  2. Unter „Weitere Ein­stel­lun­gen“ können Sie nun per Klick auf „Anzeigen“ noch das ge­wünsch­te Re­chen­zen­trum aussuchen, bevor Sie den Import der ISO-Datei mit „Erstellen“ beginnen.
Tipp

Nach Abschluss des Im­port­vor­gangs können Sie die absolute Größe des ein­ge­bun­de­nen Images in der Übersicht einsehen.

Zum Hauptmenü