Deck ist eine Pro­jekt­ma­nage­ment-App, die Tools zur Auf­ga­ben­or­ga­ni­sa­ti­on, Prio­ri­sie­rung und Team­ko­or­di­na­ti­on bietet. Die für die Nextcloud-Umgebung ent­wi­ckel­te Anwendung er­leich­tert die Ver­wal­tung von Projekten und trägt zu einer besseren Zu­sam­men­ar­beit in Teams bei. Nextcloud Deck lässt sich un­kom­pli­ziert über den App Store der Cloud-Software in­stal­lie­ren und ge­rä­te­über­grei­fend nutzen.

Was ist Nextcloud Deck?

Deck ist eine Pro­jekt­ma­nage­ment-App im Stil eines Kanban-Boards und als Er­wei­te­rung der Open-Source-Software Nextcloud kon­zi­piert. Die intuitive Be­dien­ober­flä­che der App er­mög­licht es, Projekte in Form von Boards, Listen und Karten zu or­ga­ni­sie­ren. Letztere re­prä­sen­tie­ren jeweils eine spe­zi­fi­sche Aufgabe.

Das Or­ga­ni­sa­ti­ons­tool fügt sich nahtlos in die Nextcloud-Umgebung ein und kann mit der Circles-App kom­bi­niert werden, um ge­schäft­li­che und private Projekte effizient innerhalb be­stimm­ter Per­so­nen­grup­pen zu verwalten. Das schafft sowohl für Ein­zel­per­so­nen als auch für Teams die Mög­lich­keit, Nextcloud Deck flexibel ein­zu­set­zen. Darüber hinaus ist Deck ebenso als mobile App für Android (über den F-Droid Store sowie Google Play) und iOS (über den App Store) verfügbar.

Welche Funk­tio­nen bietet Deck für Nextcloud?

Nextcloud Deck ist mit ver­schie­de­nen leis­tungs­star­ken Features zur Or­ga­ni­sa­ti­on von Projekten und Aufgaben aus­ge­stat­tet. Zu den wich­tigs­ten Funk­tio­nen zählen:

  • Kanban-Boards: Nextcloud Deck gestattet es Ihnen, Ihre Projekte in Boards, Spalten und Karten mit Tasks zu un­ter­tei­len. Aufgaben können flexibel be­ar­bei­tet und von einer Liste in eine andere ver­scho­ben werden.
  • Auf­ga­ben­ma­nage­ment: Die einzelnen Karten lassen sich mit Details wie Fäl­lig­keits­da­ten, Check­lis­ten oder Dateien an­rei­chern, um Aufgaben präzise zu de­fi­nie­ren. Es ist außerdem möglich, Karten ein­zu­fär­ben und mit Labels zu versehen, damit sie schnell gefunden werden.
  • Teilen und Zu­sam­men­ar­beit: Boards sowie Karten können mit dem Pro­jekt­team, Freun­din­nen und Freunden oder Fa­mi­li­en­mit­glie­dern geteilt und gemeinsam be­ar­bei­tet werden.
  • Ak­ti­vi­täts­pro­to­koll: Updates und Än­de­run­gen an Karten oder Boards werden im Activity Stream do­ku­men­tiert, sodass sich der Pro­jekt­fort­schritt jederzeit nach­voll­zie­hen lässt.
  • Ver­wal­tung von Zu­griffs­rech­ten: Sie haben die Mög­lich­keit, fest­zu­le­gen, welche Team­mit­glie­der Boards und Karten erstellen, be­ar­bei­ten oder nur einsehen dürfen.
  • Such­funk­ti­on: Um­fang­rei­che Fil­ter­op­tio­nen er­leich­tern das Auffinden von Karten oder Projekten – auch in großen Boards.
Tipp

Sie suchen nach dem passenden Cloud-Speicher? Ent­schei­den Sie sich für Managed Nextcloud von IONOS, pro­fi­tie­ren Sie von einer sicheren und kom­for­ta­blen Lösung, bei der IONOS die Updates und Wartung Ihrer Nextcloud-Instanz für Sie übernimmt. Das heißt, Sie genießen sämtliche Vorteile der Cloud-Software, müssen sich jedoch nicht um deren Ad­mi­nis­tra­ti­on kümmern und auch tech­ni­sche Vor­kennt­nis­se werden nicht benötigt.

Welche Vorteile hat das Pro­jekt­ma­nage­ment mit Deck?

Nextcloud Deck als Tool für das Pro­jekt­ma­nage­ment zu verwenden, empfiehlt sich aus ver­schie­de­nen Gründen. Zu den größten Vorteilen der App zählen ihre hohe Fle­xi­bi­li­tät und einfache Ska­lier­bar­keit. Ob spe­zi­fi­sche Workflows, in­di­vi­du­el­le Boards oder spezielle Labels: Mit Deck können Sie Nextcloud-Projekte nach den eigenen Be­dürf­nis­sen gestalten. Darüber hinaus eignet sich die Nextcloud-App von simplen To-do-Listen bis hin zu team­über­grei­fen­den Pro­jekt­ar­bei­ten für Projekte jeglicher Größe und Kom­ple­xi­tät.

Ein weiterer Vorzug ist die intuitive Be­dien­ober­flä­che, die neuen Usern den Einstieg er­leich­tert. Auch Personen ohne tech­ni­sche Vor­kennt­nis­se werden sich schnell zu­recht­fin­den. Dank der nahtlosen In­te­gra­ti­on in die Nextcloud-Plattform pro­fi­tie­ren Sie zudem von einer ein­heit­li­chen Ar­beits­um­ge­bung.

Was außerdem nicht unerwähnt bleiben sollte: Wie die Nextcloud-Software ist auch die Deck-App auf maximale Da­ten­sou­ve­rä­ni­tät ausgelegt. Wer in Ei­gen­re­gie einen Server betreibt, behält die volle Kontrolle über die eigenen Daten. Wird das Hosting von einem Dritt­dienst rea­li­siert, hängt das Si­cher­heits­ni­veau vom Nextcloud-Anbieter ab. Ent­schei­den Sie sich als Hosting-Dienst für IONOS, bleibt die Da­ten­sou­ve­rä­ni­tät voll­stän­dig in Ihren Händen.

Wie in­stal­liert man Nextcloud Deck?

Die In­stal­la­ti­on von Nextcloud Deck gestaltet sich un­kom­pli­ziert und erfordert keine spe­zi­fi­schen Kennt­nis­se. Wie andere Nextcloud-Apps lässt sich auch Deck aus dem in­te­grier­ten Nextcloud App Store her­un­ter­la­den und ak­ti­vie­ren:

  1. Anmeldung bei Nextcloud: Loggen Sie sich als Admin in Ihren Nextcloud-Account ein.
  2. Aufrufen des App Stores von Nextcloud: Klicken Sie auf das Account-Icon oben rechts und wählen Sie danach den Eintrag „Apps” aus.
  3. Suchen der Deck-App: Tragen Sie den Namen der App – also „Deck” – in das Suchfeld ein.
  4. In­stal­la­ti­on der App: Klicken Sie auf „Her­un­ter­la­den und ak­ti­vie­ren“, um die App her­un­ter­zu­la­den und zu in­stal­lie­ren. Sobald die App aktiviert ist, wird Ihnen das Deck-Symbol in der Haupt­na­vi­ga­ti­on angezeigt.
Bild: Deck im Nextcloud App Store
Deck ist im Nextcloud App Store in der Kategorie „Ora­ni­sa­ti­on“ zu finden.

Nextcloud Deck: Anleitung

Nextcloud Deck ist ein viel­sei­ti­ges Tool, das durch seine einfache Be­dien­bar­keit und klare Struktur besticht. Dank der be­nut­zer­freund­li­chen Ober­flä­che lassen sich Projekte un­kom­pli­ziert und effizient or­ga­ni­sie­ren. Das nach­fol­gen­de Tutorial zeigt Ihnen die ersten Schritte, um Deck optimal zu nutzen.

Boards erstellen

  1. Klicken Sie in der Deck-App auf „Board hin­zu­fü­gen“.
  2. Tragen Sie den Namen des Boards in das Ein­ga­be­feld ein.
  3. Um Boards optisch von­ein­an­der ab­zu­gren­zen, haben Sie optional die Mög­lich­keit, ein Farb­sche­ma zu wählen.
  4. Be­stä­ti­gen Sie die Er­stel­lung per Ein­ga­be­tas­te oder durch einen Klick auf „Board sichern“.
Bild: Board sichern in Nextcloud Deck
Deck ist nach der In­stal­la­ti­on in der oberen Me­nü­leis­te im Nextcloud-Hauptmenü zu finden.

Hin­zu­fü­gen von Spalten und Karten

Bei einer Spalte handelt es sich um eine Liste mit Karten be­zie­hungs­wei­se Aufgaben. Diese erstellen Sie wie folgt:

  1. Tragen Sie den Namen der Liste – etwa „Backlog“ oder „To-do“ – im Board in die Zeile mit dem Plus-Symbol (oben rechts) ein.
  2. Tippen Sie auf das Plus­sym­bol, um die Liste anzulegen.
  3. Um Karten für eine bestimmte Spalte zu erstellen, klicken Sie an­schlie­ßend bei der je­wei­li­gen Liste auf den Button „Karte hin­zu­fü­gen“.
  4. Nachdem Sie der Karte eine Be­zeich­nung zu­ge­wie­sen haben, klicken Sie auf die En­ter­tas­te.
Bild: Liste und Karte in Nextcloud Deck
Nextcloud Deck: Hin­zu­ge­füg­te Liste mit einer Karte

Boards teilen

  1. Klicken Sie in der oberen Leiste auf „Teilen“.
  2. In das Popup-Fenster, das sich nun öffnet, geben Sie die ge­wünsch­ten Ac­count­na­men oder Gruppen ein, mit denen Sie das Board teilen wollen.
  3. Mit einem Klick auf Enter fügt Nextcloud die ent­spre­chen­den Nut­ze­rin­nen be­zie­hungs­wei­se Nutzer oder das jeweilige Team hinzu.
Bild: Board teilen in Nextcloud Deck
Sie können frei ent­schei­den, ob die ge­wünsch­ten Personen geteilte Boards nur einsehen oder auch be­ar­bei­ten können.
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