Der Verlust von Daten ist nicht nur ärgerlich, sondern kann im schlimms­ten Fall auch richtig teuer werden. Um Daten effektiv zu sichern, können Nutzer tech­ni­scher Geräte re­gel­mä­ßi­ge Backups erstellen. Auch Apple-Geräte wie das iPhone oder das MacBook erlauben Backups, um wichtige Dateien wie Dokumente, Fotos und Videos lang­fris­tig vor Verlust zu schützen. Im Notfall lassen sich diese Daten dank der prak­ti­schen Si­cher­heits­ko­pien lückenlos wie­der­her­stel­len. Muss ein Mac zur Reparatur ein­ge­schickt werden, ist das Erstellen eines Backups zudem eine wichtige und zugleich vor­be­rei­ten­de Maßnahme, da bei einigen Re­pa­ra­tu­ren die Fest­plat­te gelöscht werden muss.

Erfahren Sie in den nach­fol­gen­den Ab­schnit­ten, welche Mög­lich­kei­ten Ihnen für ein Backup Ihres Macs zur Verfügung stehen und wie die Da­ten­si­che­rung in den einzelnen Fällen genau funk­tio­niert.

Da­ten­si­che­rung auf Mac-Geräten: Diese Mög­lich­kei­ten haben Sie

Wenn Sie Ihr Mac-Gerät verloren haben, die Fest­plat­te defekt ist oder es durch eigene Un­vor­sich­tig­keit zu Da­ten­ver­lus­ten kommt, ist der Schreck zunächst groß. Haben Sie al­ler­dings eine Backup-Lösung ein­ge­rich­tet, die Ihre Daten in re­gel­mä­ßi­gen Abständen gesichert hat, sind die ver­lo­ren­ge­gan­gen Daten im besten Fall mit wenigen Klicks wie­der­her­ge­stellt. Um ein Mac-Backup zu erstellen, stellt Apple eine Reihe von Stan­dard­mög­lich­kei­ten zur Verfügung, aus denen Sie frei wählen können:

  • macOS-Backup-Software Time Machine (seit macOS 10.5 verfügbar)
  • manuelles Backup Ihrer Mac-Daten
  • cloud­ba­sier­te Mac-Da­ten­si­che­rung in der iCloud

Al­ter­na­tiv können Sie sich natürlich auch eine Dritt­an­bie­ter-Lösung (Desktop- oder Cloud-Variante) für das Backup von MacBook und Co. suchen und diese für die Da­ten­si­che­rung verwenden.

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  • Ser­ver­stand­ort Deutsch­land (ISO 27001-zer­ti­fi­ziert)
  • Höchste Da­ten­si­cher­heit im Einklang mit der DSGVO

Backup am Mac: Vor­be­rei­ten­de Maßnahmen

Wenn Sie sich für ein Backup in der Cloud ent­schei­den, benötigen Sie im Prinzip nur Ihre An­mel­de­infor­ma­tio­nen, um die Da­ten­si­che­rung ein­zu­rich­ten und durch­zu­füh­ren. Vor­aus­set­zung dafür ist natürlich, dass Sie bereits ein Konto bei dem je­wei­li­gen Service erstellt haben. Bei der iCloud geben Sie Ihre Apple-ID an, die Sie auch für die Anmeldung bei iTunes und Co. benötigen.

Für manuelle Mac-Backups mit einem Desktop-Programm wie Time Machine oder einer Dritt­an­bie­ter-Al­ter­na­ti­ve benötigen Sie ein externes Spei­cher­me­di­um. Hierzu eignet sich am besten eine externe Fest­plat­te mit USB- oder Thun­der­bolt-Schnitt­stel­le. Zu empfehlen sind SSD-Platten, die nicht nur sehr robust und un­emp­find­lich gegenüber Er­schüt­te­run­gen und Stürzen, sondern auch deutlich leis­tungs­fä­hi­ger als klas­si­sche HDD-Fest­plat­ten sind.

Tipp

Für eine optimale Vor­be­rei­tung sollten Sie außerdem die ungefähre Spei­cher­grö­ße der zu si­chern­den Dateien ermitteln: Wollen Sie nur einzelne Ordner manuell sichern, können Sie sich die Größe in den Ei­gen­schaf­ten anzeigen lassen. Für eine Kom­plett­si­che­rung wie bei einem Time-Machine-Backup sollte das externe Spei­cher­me­di­um min­des­tens die doppelte Spei­cher­ka­pa­zi­tät Ihres Mac-Geräts besitzen.

Time-Machine-Backup: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Das be­triebs­ei­ge­ne Programm Time Machine bietet die wohl ein­fachs­te Option, Daten und Kon­fi­gu­ra­tio­nen Ihres Macs un­kom­pli­ziert zu sichern und wie­der­her­zu­stel­len. Time Machine ist seit Version 10.5 Teil des macOS-Be­triebs­sys­tems und als solches auf ent­spre­chen­den Geräten stan­dard­mä­ßig in­stal­liert. Um Ihren Mac für ein Backup mit Time Machine startklar zu machen, benötigen Sie lediglich ein externes Spei­cher­me­di­um. Lesen Sie im Folgenden, wie die Da­ten­si­che­rung mit der Software im Einzelnen funk­tio­niert.

Time Machine ein­rich­ten und für das Backup von MacBook und Co. nutzen

Um den Backup-Prozess mit Time Machine ein­zu­rich­ten, schließen Sie im ersten Schritt ein externes Spei­cher­me­di­um mit genügend freiem Spei­cher­platz an Ihr Mac-Gerät an. In der Folge öffnet sich au­to­ma­tisch ein Dia­log­fens­ter, in dem Sie den an­ge­schlos­se­nen Speicher als Backup-Da­ten­trä­ger („Backup-Volume“) be­stä­ti­gen können.

Falls sich der Dialog bei Ihnen nicht au­to­ma­tisch öffnet, lässt sich die externe Fest­plat­te auch manuell als Da­ten­trä­ger für das Time-Machine-Backup festlegen:

  1. Starten Sie Time Machine über das Apple-Menü, indem Sie nach­ein­an­der die Einträge „Sys­tem­ein­stel­lun­gen“ und „Time Machine“ wählen.
  2. Drücken Sie auf die Schalt­flä­che „Backup-Volume auswählen“.
  1. Wählen Sie nun Ihre externe Fest­plat­te aus und ak­ti­vie­ren Sie die Check-Box „Backups ver­schlüs­seln“, wenn Sie Ihr Mac-Backup zu­sätz­lich durch eine Ver­schlüs­se­lung schützen möchten. Klicken Sie an­schlie­ßend auf „Volumen verwenden“.

Nachdem die Ein­rich­tung ab­ge­schlos­sen ist, sollte Ihr Mac-Gerät sofort mit der Er­stel­lung eines Backups beginnen. Die erste Sicherung dauert dabei in der Regel etwas länger – Ihr Mac-Computer lässt sich aber weiter ohne Ein­schrän­kun­gen verwenden.

Hinweis

Um die re­gel­mä­ßi­ge au­to­ma­ti­sche Da­ten­si­che­rung Ihres Macs mit Time Machine zu ak­ti­vie­ren, müssen Sie die Check-Box „Au­to­ma­ti­sche Da­ten­si­che­rung“ im Ein­stel­lungs­me­nü des Backup-Programms markieren.

Time-Machine-Al­ter­na­ti­ven: Programme von Dritt­an­bie­tern

Neben Time Machine gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Programme von Dritt­an­bie­tern, mit denen Sie eine Mac-Da­ten­si­che­rung durch­füh­ren können. Eine gute, aber kos­ten­pflich­ti­ge Al­ter­na­ti­ve ist bei­spiels­wei­se das Programm Carbon Copy Cloner. Die in den USA ent­wi­ckel­te Software stellt immer ein Eins-zu-Eins-Abbild Ihres Macs her, weshalb der Spei­cher­be­darf nie größer als das tat­säch­lich belegte Volumen Ihrer internen Fest­plat­te ist. Time Machine sichert im Vergleich dazu immer mehrere Versionen Ihrer Daten, was grund­sätz­lich mehr Spei­cher­platz erfordert.

Ein cloud­ba­sier­tes Mac-Backup erstellen – so funk­tio­niert’s

Cloud­ba­sier­te Spei­cher­diens­te bieten Ihnen ebenfalls die Mög­lich­keit, Mac-Backups zu erstellen. Dabei werden die Daten nicht auf einem externen Spei­cher­me­di­um, sondern auf einem Server im Re­chen­zen­trum des je­wei­li­gen Anbieters ge­spei­chert. Bei Apple-Geräten bietet sich dafür natürlich der native Dienst iCloud an, der den Vorteil hat, dass er sehr gut in macOS und iOS in­te­griert ist.

Sie können aber auch auf andere Cloud-Lösungen wie Google Drive, OneDrive oder den HiDrive Cloud-Speicher von IONOS zu­rück­grei­fen, um Backups Ihrer Mac-Daten in der Cloud zu speichern.

Der generelle Vorteil von cloud­ba­sier­ten Spei­cher­diens­ten ist, dass die Daten von überall aus verfügbar sind. Zudem lassen sich Daten ver­schie­de­ner Geräte pro­blem­los mit­ein­an­der syn­chro­ni­sie­ren.

HiDrive Cloud-Speicher
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iCloud-Backup erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Um iCloud bzw. iCloud Drive auf einem Mac-Gerät ein­zu­rich­ten und für re­gel­mä­ßi­ge Backups zu nutzen, befolgen Sie einfach die nach­fol­gen­den Schritte:

  1. Öffnen Sie über das Apple-Menü die „Sys­tem­ein­stel­lun­gen“.
  2. Wählen Sie in der linken Spalte „iCloud“ aus und melden Sie sich mit Ihrer Apple-ID bei dem Cloud-Service an.
  1. Wählen Sie „iCloud Drive“ aus und klicken Sie auf die Schalt­flä­che „Optionen“.
  2. Setzen Sie ein Häkchen bei „Schreib­tisch“ & „Dokumente“.
  3. Be­stä­ti­gen Sie an­schlie­ßend Ihre Auswahl mit „Fertig“.
Hinweis

Da sich nur die Ordner „Schreib­tisch“ und „Dokumente“ auswählen lassen, wird auch nur für diese ein cloud­ba­sier­tes Mac-Backup erstellt, nicht jedoch z. B. für den Ordner „Download“.

Auf eigene Faust: Wie Sie ein manuelles Mac-Backup erstellen

Eine weitere Mög­lich­keit, Fotos, Videos, Dokumente und Co. zu sichern, ist das direkte Kopieren der Daten auf einen externen Da­ten­trä­ger. Schließen Sie hierfür einfach das ge­wünsch­te Spei­cher­me­di­um an ihren Mac an und wählen Sie an­schlie­ßend alle Daten bzw. Ordner im Finder aus, die Sie sichern möchten. Per Copy-and-Paste kopieren Sie diese im letzten Schritt auf Ihre externe Spei­cher­quel­le. Diese Methode eignet sich ins­be­son­de­re dann, wenn Sie nur einzelne Ordner bzw. Dateien sichern wollen.

Hinweis

Bedenken Sie, dass Sie bei der manuellen Backup-Variante selbst für die re­gel­mä­ßi­ge Ak­tua­li­sie­rung der ge­si­cher­ten Dateien ver­ant­wort­lich sind. Nehmen Sie also Ver­än­de­run­gen an den Ori­gi­nal­da­ten vor, müssen Sie diese auch in Ihr manuelles Backup über­neh­men, wenn dieses immer auf dem neuesten Stand sein soll.

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