Code-Editoren sind spe­zia­li­sier­te Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­me, die das Schreiben, Be­ar­bei­ten und Verwalten von Quellcode er­leich­tern. Sie bieten Funk­tio­nen wie Syn­tax­her­vor­he­bung, Au­to­ver­voll­stän­di­gung und Feh­ler­er­ken­nung, um die Arbeit von Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­lern ef­fi­zi­en­ter und über­sicht­li­cher zu gestalten.

Die vor­ge­stell­ten Code-Editoren im ta­bel­la­ri­schen Überblick

Ver­öf­fent­li­chung Plattform(en) Preis Be­son­der­heit
Acode 2014 Android kos­ten­frei besonders um­fang­reich für mobilen Editor
BBEdit 1992 macOS ++ HTML-Syntax-Checker, ein­ge­bau­ter FTP-Client
CotEditor 2014 macOS kos­ten­frei perfekte In­te­gra­ti­on ins macOS-Ökosystem
GNU Emacs 1984 Windows, Linux, macOS, Android kos­ten­frei erstes Programm des GNU-Soft­ware­pro­jekts
Notepad++ 2003 Windows kos­ten­frei stan­dard­mä­ßig in­te­grier­ter Makro-Editor
Phoenix Code Editor 2023 Windows, macOS, Linux, Web-App kos­ten­frei Code-Programm mit Browser-Funktion
RJ TextEd 2004 Windows kos­ten­frei in­te­grier­ter (S)FTP-Client
Visual Studio Code 2015 Windows, macOS, Linux kos­ten­frei enorme Er­wei­ter­bar­keit dank Mar­ket­place
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Welche Ei­gen­schaf­ten zeichnen einen guten Web-Code-Editor aus?

Klas­si­sche Coding-Programme bilden eine Art Zwi­schen­lö­sung im Vergleich zu einfachen Text-Editoren und komplexen IDEs (In­te­grier­te Ent­wick­lungs­um­ge­bun­gen). Von Erst­ge­nann­ten heben sie sich durch einen er­wei­ter­ten Funk­ti­ons­um­fang ab. Letzt­ge­nann­te umfassen gleich mehrere Tools für die Ent­wick­lung von Software, die un­ter­ein­an­der vernetzt sind. Ein Code-Editor ist in diesen komplexen Ent­wick­lungs­um­ge­bun­gen in der Regel zwar ebenfalls in­te­griert – aber eben nur eine von vielen Kom­po­nen­ten.

Auch innerhalb der Gruppe der Code-Editoren gibt es Un­ter­schie­de, was ins­be­son­de­re auf die Vielzahl an Aus­zeich­nungs- und Pro­gram­mier­spra­chen zu­rück­zu­füh­ren ist. So gibt es bei­spiels­wei­se Editoren, die sich ins­be­son­de­re eignen, wenn Sie in C++, Java oder Python Code schreiben, aber eben auch solche, die speziell auf moderne Web­ent­wick­lung und -design zu­ge­schnit­ten sind. Grund­vor­aus­set­zung für solche Editoren ist, dass sie zumindest das Schreiben und Editieren folgender Quell­codes er­mög­li­chen bzw. ver­ein­fa­chen: HTML, CSS und Ja­va­Script. Eines der ty­pischs­ten Features von Web-Code-Editoren ist ein so­ge­nann­ter WYSIWYG-Modus (What You See Is What You Get), der Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­lern bereits im Vorhinein zeigt, wie der Code später im Browser dar­ge­stellt wird.

Weitere Merkmale guter Code-Editoren für Mac und Co. sind:

  • Mög­lich­keit, Projekte in be­lie­bi­ger Zei­chen­ko­die­rung zu speichern
  • Syn­tax­her­vor­he­bung für ver­schie­de­ne Sprachen (im besten Fall kon­fi­gu­rier­bar)
  • Flexible „Suchen und Ersetzen“-Funktion, die auch reguläre Ausdrücke ver­ar­bei­ten kann
  • Ein- und Aus­blen­de­funk­ti­on für logisch zu­sam­men­ge­hö­ren­de Code­ab­schnit­te (Code-Folding)
  • Au­to­ver­voll­stän­di­gung von Code (Wörter, Funk­tio­nen, Parameter)
  • Makro-Editor
  • Einfache Ver­wal­tung kom­plet­ter Code-Snippets

Die besten Code-Editoren für Windows, macOS, Linux und Android im Überblick

Code-Editoren sind sehr einfache Programme, die nur wenig Spei­cher­platz und Sys­tem­per­for­mance erfordern. Auf welchem Gerät bzw. welchem Be­triebs­sys­tem die Programme zum Einsatz kommen, hängt daher grund­sätz­lich von den Vorlieben des Users ab. Natürlich läuft aber nicht jeder Code-Editor auf allen Be­triebs­sys­te­men, weshalb die Auswahl bei­spiels­wei­se dann ein­ge­schränkt ist, wenn Sie aus­schließ­lich nach einem Linux-Code-Editor suchen. Wie bei anderer Software lässt sich außerdem zwischen pro­prie­tä­rer Software, Open-Source-Lösungen sowie Freeware un­ter­schei­den, weshalb die Ent­schei­dung für bzw. gegen einen Web-Code-Editor am Ende häufig auch unter Be­rück­sich­ti­gung der Kosten getroffen wird.

Um Ihnen die Suche nach dem passenden Code-Editor für Ihr Web­pro­jekt zu ver­ein­fa­chen, stellen wir in den folgenden Ab­schnit­ten die wich­tigs­ten Vertreter für die je­wei­li­gen Be­triebs­sys­te­me sowie einige platt­form­über­grei­fen­de Lösungen vor.

Die besten platt­form­über­grei­fen­den Web-Code-Editoren

Es existiert eine Reihe von Coding-Pro­gram­men, die platt­form­über­grei­fend ein­setz­bar sind. Die Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­ler bieten in diesem Fall also ver­schie­de­ne In­stal­la­ti­ons­da­tei­en für die je­wei­li­gen Systeme an, sodass Sie lediglich die passende Datei auswählen müssen, um das Programm unter Windows bzw. macOS oder Linux zu in­stal­lie­ren. Dabei ist es al­ler­dings möglich, dass sich die Editionen von System zu System un­ter­schei­den, sodass bestimmte Funk­tio­nen zum Beispiel nur für Linux-User verfügbar sind.

GNU Emacs (Windows, Linux, macOS, Android)

1984 ent­wi­ckel­te Richard Stallman eine über­ar­bei­te­te, quell­of­fe­ne Variante des acht Jahre zuvor ver­öf­fent­lich­ten Editors Emacs unter dem Namen GNU Emacs. Der mitt­ler­wei­le GNU-GPL-li­zen­zier­te Code-Editor wurde damit zum ersten Programm des damals ent­ste­hen­den GNU-Projekts, das einen großen Anteil an der Ent­wick­lung der Open-Source-Szene und des Be­triebs­sys­tems Linux hatte. Mitt­ler­wei­le gibt es die Software aber nicht nur für GNU/Linux, sondern auch für macOS und Windows und sogar für Android. Über die in C ge­schrie­be­ne Pro­gram­mier­schnitt­stel­le, die einen ein­ge­bau­ten In­ter­pre­ter für die Pro­gram­mier­spra­che Lisp enthält, lässt sich die Software beliebig um Funk­tio­nen und Sprach­un­ter­stüt­zun­gen erweitern. Für den Download und die In­stal­la­ti­on dieser Er­wei­te­run­gen, die in GNU Emacs als „Modes“ be­zeich­net werden, verfügt das kos­ten­lo­se Code-Programm über einen eigenen Pa­ket­ma­na­ger.

Bild: Screenshot der GNU Emacs Homepage
Screen­shot der Homepage von GNU Emacs

GNU Emacs bietet aufgrund seiner starken Er­wei­ter­bar­keit nicht nur Zugriff auf die stan­dard­mä­ßi­gen Werkzeuge eines Code-Editors wie Au­to­ver­voll­stän­di­gung und Syn­tax­her­vor­he­bung, sondern – falls gewünscht – auch Zugriff auf Features, die weit über das Schreiben und Editieren von Text und Code hin­aus­ge­hen. So können Sie dem Programm bei­spiels­wei­se einen Au­dio­play­er, einen Projekt-Planer und sogar einen Webserver hin­zu­fü­gen. Eine Be­son­der­heit des Editor-Ur­ge­steins ist die Bedienung über Tas­ten­kür­zel, die man sich in kurzer Zeit aneignen kann. Zudem lässt Emacs weit­ge­hend auch die Steuerung mit der Maus zu.

Vorteile Nachteile
✓ hoch­gra­dig er­wei­ter­bar ✗ teilweise un­ge­wohn­te Steuerung via Tas­ten­kür­zel
✓ Android-Version er­hält­lich ✗ eng­lisch­spra­chi­ge Be­nut­zer­ober­flä­che

Phoenix Code Editor (Windows, Linux, macOS, Browser)

Der Phoenix Code Editor ist der of­fi­zi­el­le Nach­fol­ger des ein­ge­stell­ten Adobe-Projekts Brackets und wird von ehe­ma­li­gen Mit­glie­dern des Brackets-Teams als Open-Source-Projekt wei­ter­ent­wi­ckelt. Der unter der AGPL-3.0-Lizenz ver­öf­fent­lich­te Editor ist platt­form­über­grei­fend für Windows, macOS, Linux sowie als brow­ser­ba­sier­te Web-App verfügbar. Wie sein Vorgänger basiert Phoenix voll­stän­dig auf HTML, CSS und Ja­va­Script und richtet sich damit besonders an Web­ent­wi­ckeln­de, die in einer modernen, leicht­ge­wich­ti­gen Umgebung arbeiten möchten.

Bild: Screenshot der Phoenix-Code Homepage
Screen­shot der Homepage von Phoenix Code

Phoenix bietet alle we­sent­li­chen Funk­tio­nen eines Web-Code-Editors wie Syn­tax­her­vor­he­bung, Au­to­ver­voll­stän­di­gung und au­to­ma­ti­sches Schließen von Klammern. Ein be­son­de­res Feature ist die in­te­grier­te Live-Vorschau, mit der sich Än­de­run­gen an HTML- und CSS-Dateien in Echtzeit im Browser anzeigen lassen. Über den in­te­grier­ten Extension-Manager können Sie den Editor um zahl­rei­che Er­wei­te­run­gen ergänzen. Viele davon sind weiterhin mit älteren Brackets-Er­wei­te­run­gen kom­pa­ti­bel. Durch die offene Ar­chi­tek­tur und aktive Community erhält Phoenix re­gel­mä­ßig neue Features und Ver­bes­se­run­gen.

Vorteile Nachteile
✓ moderne, leicht­ge­wich­ti­ge Al­ter­na­ti­ve zu Brackets ✗ noch im Aufbau be­find­li­che Community
✓ läuft im Browser ✗ teils Kom­pa­ti­bi­li­täts­pro­ble­me mit älteren Er­wei­te­run­gen

Visual Studio Code (Windows, Linux, macOS)

Mit Visual Studio Code, kurz VS Code, ver­öf­fent­lich­te Microsoft im Jahre 2015 einen platt­form­über­grei­fen­den, quell­of­fe­nen Code-Editor, der sich seither zu einem der be­lieb­tes­ten Ent­wick­ler-Tools weltweit ent­wi­ckelt hat. Der unter der MIT-Lizenz ver­füg­ba­re Editor basiert auf dem Framework Electron und ist für Windows, macOS und Linux er­hält­lich. VS Code un­ter­stützt eine Vielzahl an Pro­gram­mier­spra­chen und Frame­works und lässt sich über den in­te­grier­ten Mar­ket­place nahezu un­be­grenzt um Funk­tio­nen erweitern, auch ver­schie­de­ne Pro­gram­mier­spra­chen können dank der Mo­du­la­ri­tät hin­zu­ge­fügt werden.

Bild: Screenshot der VS Code Homepage
Screen­shot der Homepage von VS Code

Schon in der Grund­ver­si­on bietet Visual Studio Code alle zentralen Funk­tio­nen eines modernen Editors: Syn­tax­her­vor­he­bung, in­tel­li­gen­te Code­ver­voll­stän­di­gung (In­tel­li­Sen­se), Code-Folding, in­te­grier­te Git-Un­ter­stüt­zung sowie eine ein­ge­bau­te Terminal-Konsole. Durch Er­wei­te­run­gen aus dem Mar­ket­place können Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­ler das Code-Programm exakt auf ihre An­for­de­run­gen zu­schnei­den, sodass es sich auch für Web­ent­wick­lung her­vor­ra­gend eignet. So stehen bei­spiels­wei­se Er­wei­te­run­gen für eine Live-Preview zur Verfügung. Die über­sicht­li­che Be­nut­zer­ober­flä­che und re­gel­mä­ßi­ge Updates machen VS Code zu einer flexiblen und zu­kunfts­si­che­ren Lösung für nahezu jedes Ent­wick­ler­um­feld.

Vorteile Nachteile
✓ große Auswahl an Er­wei­te­run­gen über den Mar­ket­place ✗ hoher Spei­cher­ver­brauch durch Electron
✓ in­te­grier­te Git- und Debug-Funk­tio­nen ✗ teils komplexe Ein­rich­tung für Neulinge

Die besten Code-Editoren für Windows

Seit jeher ist das Thema Web­ent­wick­lung eng mit UNIX bzw. Linux verknüpft. Ent­schei­den­de Web-Tools und -Software wie der Apache-Webserver gehören in nahezu allen Dis­tri­bu­tio­nen dieser Be­triebs­sys­tem­fa­mi­lie zum Stan­dard­re­per­toire – zudem sind die ad­mi­nis­tra­ti­ven Frei­hei­ten für viele Nut­ze­rin­nen und Nutzer ein ent­schei­den­der Vorteil gegenüber Windows. Dennoch erfreuen sich auch die Microsoft-Systeme einer nicht un­be­deu­ten­den Nut­zer­ba­sis, wenn es um die Pro­gram­mie­rung und Ver­wal­tung einer neuen Website geht. Das zeigt sich nicht zuletzt auch in der Tatsache, dass es Coding-Programme gibt, die exklusiv für Windows ent­wi­ckelt wurden.

Notepad++ (Windows)

2003 pro­gram­mier­te der Soft­ware­ent­wick­ler Don Ho den Microsoft-Code-Editor Notepad++, der sich in den Fol­ge­jah­ren zu einem der wich­tigs­ten Tools für die Web­ent­wick­lung auf Windows-Maschinen mauserte. Das Dop­pel­plus im Namen des kos­ten­lo­sen Code-Editors für Windows geht auf den Fakt zurück, dass er in der Sprache C++ ge­schrie­ben ist. (Zu­sätz­lich nutzt Notepad++ die Text-Editor-Kom­po­nen­te der Bi­blio­thek Scintilla.)

Bild: Screenshot der Notepad++ Homepage
Screen­shot der Homepage von Notepad++

Bereits in den Werks­ein­stel­lun­gen bietet Notepad++ die ele­men­ta­ren Features eines guten HTML-Code-Editors: Die Syntax diverser Sprachen lässt sich farblich her­vor­he­ben, wobei Sie optional auch eigene Her­vor­he­bungs­merk­ma­le de­fi­nie­ren können – gleiches gilt für die Grup­pie­rung zu­sam­men­ge­hö­ren­der Code-Ab­schnit­te. Darüber hinaus bietet Notepad++ eine „Suchen und Ersetzen“-Funktion ebenso wie eine Funktion zur Aufnahme und Wie­der­ga­be von Makros und ein Au­to­ver­voll­stän­di­gungs-Feature (Wörter, Funk­tio­nen, Parameter). Wenn die ent­spre­chen­den Browser in­stal­liert sind, lassen sich die in Notepad++ er­stell­ten HTML-Dokumente jederzeit vorab in Firefox, Chrome, Safari oder Internet Explorer be­trach­ten.

Vorteile Nachteile
✓ mi­ni­ma­lis­ti­scher Pro­gramm­code ✗ Probleme mit sehr großen Dateien
✓ stan­dard­mä­ßig in­te­grier­ter Makro-Editor ✗ keine in­te­grier­te Live-Preview

RJ TextEd (Windows)

Der Windows-exklusive Code-Editor RJ TextEd wurde von Rickard Johansson ent­wi­ckelt und steht als kos­ten­lo­se Freeware-Anwendung zur Verfügung. Der Fokus des Code-Programms liegt auf der Be­ar­bei­tung von Quell- und Text­da­tei­en (Unicode-fähig), sodass er seine Stärken ins­be­son­de­re im Bereich Web­ent­wick­lung mit Sprachen wie HTML, CSS, Ja­va­Script oder PHP aus­spie­len kann.

Bild: Screenshot der RJ TextEd Homepage
Screen­shot der Homepage von RJ TextEd

RJ TextEd un­ter­stützt eine breite Palette an Funk­tio­nen: Unicode-Support inklusive Datei- und Pfadnamen, Tabs für mehrere Dokumente, au­to­ma­ti­sche Ver­voll­stän­di­gung, Code-Folding, Sprach­aus­wahl, Datei-Explorer mit Dual-Pane-Ansicht, (S)FTP-Client für Datei-Uploads, Themen- und Lay­out­an­pas­sung sowie um­fang­rei­che Such-/Ersetz-Funk­tio­nen über mehrere Dateien hinweg.

Zu­sätz­lich zur Version für aktuelle Windows-Be­triebs­sys­te­me bietet RJ TextEd eine separate Version speziell für ältere Windows-Systeme wie Windows XP und Vista an. Diese Variante ist so kon­zi­piert, dass die grund­le­gen­den Funk­tio­nen des Editors auch auf älteren Be­triebs­sys­te­men stabil und per­for­mant laufen. Damit können auch Nut­ze­rin­nen und Nutzer ver­al­te­ter PCs weiterhin den vollen Funk­ti­ons­um­fang von RJ TextEd nutzen, ohne auf aktuelle Windows-Features an­ge­wie­sen zu sein.

Vorteile Nachteile
✓ starke Web Funk­tio­na­li­tät ✗ Nicht so ver­brei­tet, daher kleinere Community und Er­wei­te­rungs Ökosystem
✓ Um­fang­rei­che Features: Vorschau, FTP/SFTP, Unicode, Themen
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Die besten Code-Editoren für Mac-Computer

macOS, das Be­triebs­sys­tem von Apple-Geräten wie dem iMac oder dem MacBook, ist bei vielen App- und Web­ent­wick­lern beliebt. Das liegt ins­be­son­de­re daran, dass das System als BSD-Ab­kömm­ling (Berkeley Software Dis­tri­bu­ti­on) diverse UNIX-Ent­wick­lungs­tools nativ un­ter­stützt. Auch die gute Per­for­mance der Apple-Geräte ist ein Grund dafür, Web­an­wen­dun­gen auf einem Mac zu ent­wi­ckeln. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich Apps für iOS nur von einem macOS-Gerät aus pro­gram­mie­ren lassen.

CotEditor (macOS)

Der kos­ten­lo­se, quell­of­fe­ne CotEditor ist ein speziell für macOS ent­wi­ckel­ter Text- und Code-Editor, der sich durch seine tiefe In­te­gra­ti­on ins Apple-Be­triebs­sys­tem und seine über­sicht­li­che Be­nut­zer­ober­flä­che aus­zeich­net. Seit seiner Erst­ver­öf­fent­li­chung im Jahr 2014 wird CotEditor von einer en­ga­gier­ten Community gepflegt und kon­ti­nu­ier­lich an neue macOS-Versionen angepasst.

Bild: Screenshot der CotEditor Homepage
Screen­shot der Homepage von CotEditor

Die Software ist voll­stän­dig in Swift pro­gram­miert und nutzt die nativen Frame­works von macOS, wodurch sie sich nahtlos in das Be­triebs­sys­tem einfügt, inklusive Dun­kel­mo­dus, iCloud-Un­ter­stüt­zung und der Nutzung sys­tem­ei­ge­ner Recht­schreib- und Tex­terken­nungs­funk­tio­nen. CotEditor ist damit vor allem für Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­ler in­ter­es­sant, die einen leicht­ge­wich­ti­gen, aber leis­tungs­fä­hi­gen Editor suchen, der perfekt auf die macOS-Umgebung zu­ge­schnit­ten ist.

Trotz seines mi­ni­ma­lis­ti­schen Designs bietet CotEditor alle wichtigen Werkzeuge für ef­fi­zi­en­tes Arbeiten mit Quellcode: Eine farbliche Syn­tax­her­vor­he­bung für über 60 Pro­gram­mier­spra­chen, au­to­ma­ti­sches Einrücken sowie Code-Faltung sorgen für Übersicht. Über die Multi-Tab-Ansicht lassen sich mehrere Dokumente gleich­zei­tig be­ar­bei­ten, während die Suchen-und-Ersetzen-Funktion auch reguläre Ausdrücke un­ter­stützt. Für Pro­gram­mie­ren­de in­ter­es­sant ist auch der Zeilen- und Zei­chen­zäh­ler, die Unicode-In­spek­ti­ons­funk­ti­on sowie die Mög­lich­keit, eigene Syn­tax­de­fi­ni­tio­nen und Themen zu erstellen oder an­zu­pas­sen.

Vorteile Nachteile
✓ voll­stän­dig in macOS in­te­griert, schnell und res­sour­cen­scho­nend ✗ keine in­te­grier­te Git- oder FTP-Funktion
✓ un­ter­stützt zahl­rei­che Pro­gram­mier­spra­chen und reguläre Ausdrücke

BBEdit (macOS)

Unter den Code-Editoren für Mac ist BBEdit si­cher­lich ein Urgestein. Die pro­prie­tä­re Editor-Lösung der ame­ri­ka­ni­schen Firma Bare Bones Software wurde bereits 1992 als Programm für den OS-X- bzw. macOS-Vorgänger Macintosh System Software 6 vor­ge­stellt. Seitdem wurde die Software kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt, weshalb sie auch noch nach mehr als zwei Jahr­zehn­ten zu den be­lieb­tes­ten Code-Editoren für Mac-User zählt. Zu­sätz­lich zu der kos­ten­pflich­ti­gen Lizenz-Edition, bietet Bare Bones Software eine un­li­zen­zier­te De­mo­ver­si­on mit ein­ge­schränk­tem Funk­ti­ons­um­fang, die Sie kos­ten­frei verwenden und jederzeit upgraden können.

Bild: Screenshot der BBEdit Homepage
Screen­shot der Homepage von BBEdit

Das Code-Programm bietet eine aus­ge­wo­ge­ne Mischung an grund­le­gen­den Code-Editor-Funk­tio­nen und Zu­satz­fea­tures, die Web­ent­wick­le­rin­nen und -ent­wick­lern die Arbeit erheblich er­leich­tern: So sind Syntax-High­light­ing für diverse Sprachen, Au­to­ver­voll­stän­di­gung, eine do­ku­men­ten­über­grei­fen­de „Suchen und Ersetzen“-Funktion und Code-Folding ebenso im­ple­men­tiert wie der Da­tei­zu­griff via (S)FTP, eine Un­ter­stüt­zung von Git und Sub­ver­si­on oder ein um­fang­rei­ches Set an HTML- und CSS-Markup-Tools (inklusive Support für HTML5). Für eine Live-Vorschau des Codes kann man den ebenfalls stan­dard­mä­ßig in­te­grier­ten WebKit Inspector verwenden. Auch in Sachen Feh­ler­über­prü­fung weiß BBEdit zu über­zeu­gen: Recht­schreib­feh­ler können Sie direkt im Code-Editor mit der macOS-Kor­rek­tur­funk­ti­on aufdecken, während Sie Fehler im Code Ihrer HTML-Seiten mithilfe des HTML Syntax Checkers beheben.

Vorteile Nachteile
✓ kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­run­gen der Software ✗ eng­lisch­spra­chi­ge Be­nut­zer­ober­flä­che
✓ ein­ge­bau­ter FTP-Client

Acode – der Code-Editor für Android

Mit Acode steht Android-Nutzenden ein moderner, funk­ti­ons­rei­cher Code-Editor und Web-IDE zur Verfügung, der sich in den letzten Jahren zu einer der be­lieb­tes­ten Lösungen für mobiles Pro­gram­mie­ren ent­wi­ckelt hat. Die App wurde von Foxdebug ent­wi­ckelt, und ist sowohl in einer kos­ten­lo­sen als auch in einer wer­be­frei­en Premium-Version verfügbar. Acode un­ter­stützt Sie, wenn Sie bei­spiels­wei­se HTML-, CSS-, Ja­va­Script-, PHP-, Python-, C++-, Java-, JSON-Code schreiben. Es bietet damit eine au­ßer­ge­wöhn­lich breite Sprach­un­ter­stüt­zung für ein mobiles Tool. Dank Syn­tax­her­vor­he­bung, au­to­ma­ti­scher Ein­rü­ckung, Code-Faltung und einer Live-Vorschau eignet sich Acode ideal, um Web­pro­jek­te direkt auf Smart­phone oder Tablet zu schreiben, zu testen und zu verwalten.

Bild: Screenshot der Acode Homepage
Screen­shot der Homepage von Acode

Acode bietet viele Features, die man sonst nur von Desktop-Editoren kennt: Über die in­te­grier­te Da­tei­ver­wal­tung lassen sich sowohl lokale Projekte als auch Remote-Ver­bin­dun­gen per FTP, SFTP oder WebDAV verwalten. Der Editor verfügt zudem über GitHub-In­te­gra­ti­on, Er­wei­te­rungs­un­ter­stüt­zung (Plugins) und er­mög­licht das Ausführen von Code direkt innerhalb der App. Auch das Arbeiten an größeren Projekten ist dank Tabs, Pro­jekt­spei­cher­funk­ti­on und an­pass­ba­rer Ober­flä­che kom­for­ta­bel möglich. Besonders Web­ent­wick­le­rin­nen und -ent­wick­ler pro­fi­tie­ren von der in­te­grier­ten Vorschau-Funktion, mit der sich HTML-Dateien direkt im Brow­ser­fens­ter der App dar­stel­len lassen.

Vorteile Nachteile
✓ sehr um­fang­rei­che Features, fast wie auf dem Desktop ✗ komplexe Ober­flä­che für Ein­stei­ge­rin­nen und Ein­stei­ger
✓ un­ter­stützt viele Sprachen und Remote-Ver­bin­dun­gen
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