Outlook verfügt über einen in­te­grier­ten Spam­fil­ter, der emp­fan­ge­ne Spam-Mails au­to­ma­tisch entfernt bzw. in den Junk-Ordner ver­schiebt. Die Regeln für die Filterung können Sie in den Ein­stel­lun­gen des Junk-Filters passgenau an Ihre Vor­stel­lun­gen anpassen.

Kurz­an­lei­tung: Outlook-Spam­fil­ter ein­stel­len

  1. Rufen Sie die Re­gis­ter­kar­te „Start“ auf.
  2. Klicken Sie auf „Sperren“.
  3. Wählen Sie den Menüpunkt „Junk-E-Mail-Ein­stel­lun­gen“ aus.
  4. Stellen Sie den Grad des Fil­ter­schut­zes auf „Niedrig“ oder „Hoch“, um den Outlook-Spam­fil­ter an­zu­schal­ten.
Hinweis

Die An­lei­tun­gen in diesem Artikel sind für die Outlook-Version von Microsoft 365 sowie für die Outlook-Versionen 2021, 2019 und 2016 gültig.

Outlook-Spam­fil­ter ein­rich­ten: Diese Mög­lich­kei­ten haben Sie

Outlook bietet einige Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten für den Umgang mit Spam. Neben der klas­si­schen Filterung, für die Sie den Grad vorgeben können, haben Sie unter anderem die Option, Ab­sen­der­adres­sen zu blo­ckie­ren bzw. sichere Absender- und Emp­fän­ger­adres­sen zu de­fi­nie­ren.

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Klas­si­schen Spam­fil­ter ein­rich­ten

Das Menü für die Kon­fi­gu­ra­ti­on des Outlook-Junk-E-Mail-Filters öffnen Sie grund­sätz­lich über das Menüband der „Start“-Re­gis­ter­kar­te. Die genaue Vor­ge­hens­wei­se hängt dabei von Ihren Ein­stel­lun­gen für die Outlook-Ansicht ab: Haben Sie das klas­si­sche Menüband ein­ge­stellt, drücken Sie zunächst auf die Schalt­flä­che „Sperren“ (in der Kategorie „Löschen“ zu finden) und danach auf „Junk-E-Mail-Optionen“.

Bild: Junk-E-Mail-Optionen im klassischen Menüband von Outlook
Schalt­flä­che „Junk-E-Mail-Optionen“ im klas­si­schen Outlook-Menüband

In der ver­ein­fach­ten Ansicht des Menübands finden Sie die „Sperren“-Schalt­flä­che erst nach einem Klick auf das Drei-Punkte-Icon:

Bild: Junk-E-Mail-Optionen im vereinfachten Menüband von Outlook
Schalt­flä­che „Junk-E-Mail-Optionen“ im ver­ein­fach­ten Outlook-Menüband
Tipp

Lesen Sie in unserem separaten Artikel, wie Sie die Outlook-Ansicht ändern.

Im nächsten Fenster ak­ti­vie­ren Sie den Outlook-Spam­fil­ter, indem Sie entweder „Niedrig“ oder „Hoch“ auswählen. Welche Variante für Sie die bessere ist, probieren Sie am besten in den nächsten Tagen oder Wochen aus. Bleibt zu viel Spam im Post­ein­gang, schalten Sie auf „Hoch“. Werden dagegen zu viele normale E-Mails wie abon­nier­te News­let­ter als Spam gefiltert, schalten Sie wieder auf „Niedrig“.

Bild: Optionen des E-Mail-Filters von Outlook
Die Ein­stel­lun­gen des Outlook-Spam­fil­ters
Hinweis

Der Outlook-Spam­fil­ter ver­frach­tet sämtliche Spam-E-Mails in den Ordner „Junk-E-Mail“ des je­wei­li­gen E-Mail-Kontos. Prüfen Sie re­gel­mä­ßig, ob normale E-Mails ver­se­hent­lich dort gelandet sind.

Sichere Absender und Empfänger festlegen

Outlook gibt Ihnen die Mög­lich­keit, eine Whitelist für ver­trau­ens­wür­di­ge Adressen an­zu­fer­ti­gen. Alle E-Mails von Absendern, die nicht in dieser Liste stehen, werden dann au­to­ma­tisch als Spam gefiltert. Sie sollten sich also gut überlegen, ob Sie diese Funktion ak­ti­vie­ren wollen: Unter den ge­fil­ter­ten Mails sind dann er­fah­rungs­ge­mäß auch viele durchaus er­wünsch­te E-Mails, z. B. von in­ter­es­sier­ten Neu­kun­din­nen oder Neukunden, die ein Angebot einholen möchten.

Um die Whitelist an­zu­schal­ten, ak­ti­vie­ren Sie in den Junk-E-Mail-Optionen den Punkt „Nur sichere Absender und Empfänger“. An­schlie­ßend wechseln Sie in den Reiter „Sichere Absender“ und tragen dort alle Adressen ein, von denen Sie E-Mails erhalten möchten. Ak­ti­vie­ren Sie das Feld „Meine Kontakte sind auch ver­trau­ens­wür­di­ge Absender“, um Ihre ge­spei­cher­ten Kontakte au­to­ma­tisch zu der Liste hin­zu­zu­fü­gen.

Bild: Outlook-Menü „Sichere Absender“
Über die „Im­por­tie­ren“-Funktion können Sie Excel-Kon­takt­lis­ten und Co. zu der Auf­lis­tung sicherer Kon­takt­per­so­nen hin­zu­fü­gen.

Blo­ckier­te Absender eintragen

In der Liste „Blo­ckier­te Absender“ sehen Sie alle Ab­sen­der­adres­sen, die bereits blockiert wurden. Falls Sie eine Adresse manuell vorgeben wollen, klicken Sie einfach auf „Hin­zu­fü­gen“. Über den Button „Entfernen“ können Sie die Blo­ckie­rung einzelner Adressen bei Bedarf auch wieder aufheben.

Bild: Outlook: Liste blockierter Absender
In der Liste blo­ckier­ter Ab­sen­der­adres­sen können Sie die Blo­ckie­rung einzelner Ab­sen­de­rin­nen und Absender durch den Outlook-Spam­fil­ter jederzeit wieder aufheben.

Aus­ge­wähl­te Län­der­do­mains blo­ckie­ren

Viele Spam­ver­sen­den­de verwenden Ab­sen­der­adres­sen mit Domains aus eher un­be­kann­ten Ländern, etwa von kleinen In­sel­staa­ten in der Südsee, wo Domains billig zu re­gis­trie­ren sind. Über die Re­gis­ter­kar­te „In­ter­na­tio­nal“ können Sie bestimmte Län­der­do­mains, von denen Sie vor­aus­sicht­lich nie eine sinnvolle E-Mail erhalten werden, au­to­ma­tisch als Spam markieren.

Bild: Domains blockieren in Outlook
Unter dem Reiter „In­ter­na­tio­nal“ können Sie in­ter­na­tio­na­le Ab­sen­der­do­mains blo­ckie­ren.

Mail manuell als Spam einstufen

Wird eine Spam-E-Mail nicht au­to­ma­tisch als Spam erkannt, markieren Sie sie einfach im Post­ein­gang per Rechts­klick und wählen dann nach­ein­an­der „Sperren“ und „Absender sperren“ aus.

Tipp

Microsoft 365 Business von IONOS enthält neben Word, Excel und Power­Point auch Outlook mit vor­kon­fi­gu­rier­tem Spam­fil­ter. Alle Office-Programme werden au­to­ma­tisch immer in der aktuellen Version zur Verfügung gestellt. Zu­sätz­lich sind 1 TB Spei­cher­platz auf OneDrive für Ihre Daten enthalten.

Wie funk­tio­niert ein typischer Spam­fil­ter?

Spam­fil­ter erkennen Spam-Mails anhand typischer Inhalte wie häufig ver­wen­de­ter Links oder den von Spammern und Spam­me­rin­nen ver­wen­de­ten Tracking-Pixels. Bekannte Mail­ser­ver, die nach­weis­lich für Spam­ver­sand genutzt werden, werden von den E-Mail-Anbietern auf so­ge­nann­te Grey Lists gesetzt und direkt vom Mail­ser­ver ab­ge­fan­gen. So gelangen sie gar nicht erst auf den eigenen PC und müssen daher auch nicht mehr vom Outlook-Spam­fil­ter überprüft werden. Die res­sour­cen­scho­nen­de Methode basiert auf so­ge­nann­ten Domain Name System-based Blackhole Lists (DNSBL), in Echtzeit ab­ruf­ba­ren Black­lists für dubiose Ab­sen­der­adres­sen.

Weiterhin ist es wichtig, dass der E-Mail-Filter von Outlook gut trainiert wird, um seine Er­ken­nungs­ra­te zu ver­bes­sern. Bekommen Sie Spam-Mails in Ihren Post­ein­gang, sollten Sie diese nicht einfach löschen, sondern als Spam markieren. Anhand dieser Mar­kie­run­gen kann der Spam­fil­ter da­zu­ler­nen und seine Tref­fer­quo­te erhöhen. Das Gleiche gilt für E-Mails, die ver­se­hent­lich als Spam iden­ti­fi­ziert wurden. Sie können den Outlook-Spam­fil­ter auch so ein­stel­len, dass bestimmte E-Mail-Adressen grund­sätz­lich blockiert werden.

Tipp

Kos­ten­lo­se E-Mail-Adressen von GMX, Web.de oder Gmail sind im privaten Bereich sehr beliebt. Bei ge­schäft­li­chen E-Mails machen Adressen mit einer Fir­men­do­main al­ler­dings einen pro­fes­sio­nel­le­ren Eindruck. Bei IONOS können Sie Ihre E-Mail-Adresse mit eigener Domain erstellen!

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