Einige Bauch­ent­schei­dun­gen stellen sich nach nur kurzer Zeit als Fehler heraus. Wenn Sie bei­spiels­wei­se Ihr Google-Konto vor Kurzem gelöscht haben, nun aber gerne wieder Zugriff auf Ihre Daten hätten, führt kein Weg an der Wie­der­her­stel­lung vorbei. Liegt der Zeitpunkt der Löschung noch nicht zu weit in der Ver­gan­gen­heit, können Sie Ihren Google-Account pro­blem­los wie­der­her­stel­len. Dafür bietet Google Ihnen sogar viele un­ter­schied­li­che Optionen zur Auswahl an.

Ist die Wie­der­her­stel­lung kom­pli­ziert?

Die Wie­der­her­stel­lung an sich gelingt kin­der­leicht. Google selbst muss dabei aber viele Si­cher­heits­aspek­te beachten, weshalb das Un­ter­neh­men etwas vagere For­mu­lie­run­gen verwendet und seinen Nutzern mitteilt, dass kürzlich gelöschte Konten nur „mög­li­cher­wei­se“ wie­der­her­ge­stellt werden können.

Ent­schei­dend für den Erfolg der Kon­to­wie­der­her­stel­lung ist dabei der Zeit­fak­tor. Haben Sie Ihr Konto gerade eben erst gelöscht und wollen es nun wie­der­her­stel­len, stehen die Chancen gut, dass Sie damit er­folg­reich sind. Wenn Sie Ihren Google-Account jedoch schon vor Jahren gelöscht haben und nun versuchen, ihn zu re­ak­ti­vie­ren, ist es wahr­schein­lich zu spät für eine er­folg­rei­che Wie­der­her­stel­lung.

Wie groß oder klein das Zeit­fens­ter zwischen Löschung und Wie­der­her­stel­lung eines Google-Accounts sein darf, weiß al­ler­dings nur Google. Fakt ist aber, dass Ihr Konto nicht sofort, nachdem Sie auf „Account löschen“ geklickt haben, entfernt wird. Al­ler­dings sollten Sie si­cher­heits­hal­ber beim Wie­der­her­stel­len des Google-Kontos keine Zeit verlieren!

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Google-Account wie­der­her­stel­len: Schritt für Schritt

Google bietet gleich mehrere Wege zur er­folg­rei­chen Wie­der­her­stel­lung. Die einzelnen Optionen un­ter­schei­den sich hin­sicht­lich der Au­then­ti­fi­zie­rung, denn Sie müssen sich gegenüber dem Web-Dienst au­then­ti­fi­zie­ren. Denn würde Google die Wie­der­her­stel­lung zu einfach gestalten, wären sensible Daten in Gefahr.

Egal, welchen Weg Sie für die Wie­der­her­stel­lung wählen, Sie beginnen auf der Website zur Google-Konto-Wie­der­her­stel­lung. Hier geben Sie zunächst die E-Mail-Adresse oder Te­le­fon­num­mer an, die mit Ihrem Konto bei dem Such­ma­schi­nen­rie­sen verknüpft ist.

Hinweis

Sie wollten ur­sprüng­lich gar nicht Ihr ganzes Google-Konto löschen, sondern sich nur vom E-Mail-Dienst ver­ab­schie­den? Die gute Nachricht: Es ist möglich, nur das Gmail-Konto zu löschen.

Mög­lich­keit 1: Wie­der­her­stel­lung mit dem letzten bekannten Passwort

Schritt 1: Eingabe des letzten Passworts

Schritt 2: Er­folg­rei­cher Login

Mög­lich­keit 2: Wie­der­her­stel­lung mit ver­knüpf­ter Te­le­fon­num­mer

Schritt 1: Andere Option zur Be­stä­ti­gung wählen

Daraufhin sendet Google Ihnen einen Code zu. Dieser geht – je nach gewählter Option – per SMS oder per Anruf an Ihr Mo­bil­te­le­fon. Dieser Schritt kann selbst­ver­ständ­lich nur dann funk­tio­nie­ren, wenn Sie die Kon­takt­in­for­ma­tio­nen vor der Löschung im Account hin­ter­legt haben.

Schritt 2: Code eingeben und be­stä­ti­gen

Geben Sie den per E-Mail oder SMS er­hal­te­nen Code ein und klicken Sie auf „Weiter“. Danach werden Sie au­to­ma­tisch zur richtigen Maske wei­ter­ge­lei­tet. Be­stä­ti­gen Sie Ihr neues Passwort mit Klick auf „Passwort ändern“. Ihr Konto ist nun wie­der­her­ge­stellt.

Mög­lich­keit 3: Wie­der­her­stel­lung über das Er­stel­lungs­da­tum des Kontos

Schritt 1: Andere Option zur Be­stä­ti­gung wählen

Klicken Sie wie­der­holt auf „Andere Option wählen“, bis Ihnen die Option „Wann haben Sie Ihr Google-Konto erstellt?“ angezeigt wird. Tragen Sie dann das jeweilige Er­stel­lungs­da­tum ein. Monat und Jahr reichen dabei aus.

Diese Wie­der­her­stel­lungs­me­tho­de greift auf Ihr Er­in­ne­rungs­ver­mö­gen zurück. Sollten Sie das Datum der Er­stel­lung aber nicht mehr parat haben, lohnt sich viel­leicht ein Blick in eines Ihrer älteren, externen Post­fä­cher. Dort könnte sich noch eine Be­stä­ti­gungs­mail für die Er­stel­lung des Google-Kontos befinden.

Schritt 2: Passwort ändern und Wie­der­her­stel­lung ab­schlie­ßen

Sie werden nun au­to­ma­tisch zu einer Seite wei­ter­ge­lei­tet, auf der Sie ein neues Passwort vergeben müssen. Be­stä­ti­gen Sie Ihr neues Passwort mit Klick auf „Passwort ändern“.

Mög­lich­keit 4: Wie­der­her­stel­lung mit aktueller E-Mail-Adresse

Schritt 1: Andere Option zur Be­stä­ti­gung wählen und auf „Ich hab mein Smart­phone nicht bei mir“ klicken.

Schritt 2: Be­stä­ti­gungs­code empfangen und nutzen

Google hat Ihnen nun an Ihre an­ge­ge­be­ne E-Mail-Adresse einen Be­stä­ti­gungs­code gesendet. Kopieren Sie diesen Code, geben Sie ihn im ent­spre­chen­den Feld der Wie­der­her­stel­lungs­mas­ke ein und be­stä­ti­gen Sie Ihre Eingabe mit Klick auf „Weiter“.

Schritt 3: Zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen senden

Mit dieser Methode allein könnte praktisch jeder in ein ge­lösch­tes Google-Konto ein­drin­gen. Deshalb legt Google für diesen Weg weitere Hürden bei der Wie­der­her­stel­lung fest: Ein Mit­ar­bei­ter des Un­ter­neh­mens überprüft Ihr Anliegen manuell, ehe Ihr Konto wieder für Sie zu­gäng­lich gemacht wird.

Bevor Sie den Prozess ab­schlie­ßen, haben Sie deshalb die Chance, eine in­di­vi­du­el­le Nachricht hin­zu­zu­fü­gen. Tragen Sie im Frei­text­feld etwaige In­for­ma­tio­nen ein, die Google dabei helfen, Ihre Identität zu prüfen und fest­zu­stel­len, ob Sie tat­säch­lich der Besitzer des wie­der­her­zu­stel­len­den Google-Accounts sind. Diese Methode dauert am längsten: Da sich ein Mit­ar­bei­ter per­sön­lich um die Wie­der­her­stel­lung kümmert, müssen Sie mit mehreren Stunden Ver­zö­ge­rung rechnen. Zudem ist nicht ga­ran­tiert, dass die Wie­der­her­stel­lung klappt: Sollte der Mit­ar­bei­ter Zweifel haben, kann er Ihre Anfrage auch ablehnen.

Tipp

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