Angebote und Dienst­leis­tun­gen im Internet ent­wi­ckeln sich stetig weiter. Das betrifft auch die gängigen Online-Zah­lungs­sys­te­me. Immer wieder kommen neue, prak­ti­sche Be­zahl­me­tho­den auf den Markt. Doch können diese den klas­si­schen Verfahren den Rang ablaufen? Welche Vorteile bietet E-Payment gegenüber Rech­nungs­kauf, Last­schrift oder der Zahlung per Nachnahme? Und welche neuen Risiken birgt die Ab­wick­lung des Zah­lungs­ver­kehrs über Dritt­an­bie­ter? Um Kunden den best­mög­li­chen Service zu bieten, müssen Sie als Händler den Überblick behalten und Ihren Kunden eine Auswahl sicherer Online-Be­zahl­sys­te­me zur Verfügung stellen.

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Was sind die be­lieb­tes­ten Online-Zah­lungs­ar­ten?

Das Kauf­ver­hal­ten der deutschen Kon­su­men­ten hat sich im Zuge der digitalen Re­vo­lu­ti­on nach­hal­tig verändert – in manchen Bereichen gab es al­ler­dings über­ra­schen­der­wei­se kaum Ver­än­de­run­gen. Dieses Phänomen wird etwa in aktuellen Studien über die be­lieb­tes­ten Online-Zah­lungs­ar­ten der Deutschen deutlich. Laut dem Statistik-Portal Statista be­vor­zu­gen bei­spiels­wei­se 69 Prozent der 865 Befragten den Be­zahl­dienst­leis­ter PayPal. Eine ebenfalls recht große Gruppe, nämlich 41 Prozent der Befragten, hält am klas­si­schen Kauf auf Rechnung fest. Be­zah­lun­gen per Last­schrift, Gutschein und Kre­dit­kar­te sowie die Über­wei­sung per Sofort-Dienst (ehemals „Sofort-Über­wei­sung“) sind laut Umfrage ebenfalls beliebt, wie die folgende Grafik zeigt:

Infografik: So bezahlen die Deutschen beim Onlineshopping | Statista Mehr In­fo­gra­fi­ken finden Sie bei Statista

Eine neuere Studie des Kölner Han­dels­in­sti­tuts ECC Payment weist ebenfalls darauf hin, dass sich die Zah­lungs­ge­wohn­hei­ten der Deutschen im Internet mit der Zeit ver­fes­tigt haben. Jedoch gibt es einen kleinen Un­ter­schied: PayPal wird laut dieser Studie nur von knapp 32 Prozent der 1.877 Befragten (darunter 883 Deutsche) bevorzugt, während der Rech­nungs­kauf mit 41,3 Prozent in den Stu­di­en­ergeb­nis­sen ganz klar vorne liegt. Diese Ab­wei­chung lässt sich jedoch unter anderem dadurch erklären, dass die für die letzt­ge­nann­te Studie Befragten un­ter­schied­li­chen Nationen und nicht nur Deutsch­land ent­stamm­ten.

Tipp

Was ist Strong Customer Au­then­ti­ca­ti­on (SCA)? Erfahren Sie mehr über den EU-Standard für sicheren Zah­lungs­ver­kehr in unserem Artikel zu diesem Thema.

Die gängigen Online-Be­zahl­sys­te­me im Detail

Im Durch­schnitt bieten deutsche On­line­shops ihren Kunden sieben un­ter­schied­li­che Zah­lungs­ar­ten an. Eine möglichst große Auswahl an Optionen ist jedoch nicht das einzige aus­schlag­ge­ben­de Kriterium für eine positive Kauf­erfah­rung. Noch wichtiger ist es, das Angebot an Be­zahl­me­tho­den genau auf die Be­dürf­nis­se der je­wei­li­gen Ziel­grup­pe(n) ab­zu­stim­men.

So sind für die deutschen Kon­su­men­ten vor allem die Themen Da­ten­schutz und Trans­ak­ti­ons­si­cher­heit von Bedeutung. Me­di­en­be­rich­te über Phishing und Da­ten­dieb­stahl haben zu einer gesunden Skepsis beim Bezahlen im Internet geführt. Dies erklärt auch, warum sich der Kauf per Rechnung bei vielen Kunden un­ge­bro­che­ner Be­liebt­heit erfreut – das Risiko liegt ganz beim Shop-Betreiber und es werden keine sensiblen Bankdaten an ihn über­mit­telt.

Trotz dieser Tendenzen zeigt sich aber eine deutliche Dis­kre­panz zwischen den Wünschen der Kunden und dem Angebot der Verkäufer. Denn laut der oben genannten ECC-Payment-Studie konnten nur etwas mehr als 50 Prozent der Käufer bei ihrem letzten On­line­kauf auf ihre prä­fe­rier­te Zah­lungs­art zu­rück­grei­fen. Die Bezahlung per Rechnung gilt vielen Shop-Be­trei­bern nämlich als Aus­lauf­mo­dell und steht deshalb in vielen Fällen gar nicht mehr zur Auswahl. Statt­des­sen bieten sie haupt­säch­lich solche Online-Be­zahl­sys­te­me an, die für den Verkäufer mit weniger Risiken verbunden sind, nämlich PayPal und/oder Vorkasse.

Um einem Sei­ten­be­su­cher den Schritt vom In­ter­es­sen­ten zum zahlenden Kunden zu er­leich­tern, empfiehlt es sich aber, der Kund­schaft auch bei den Zah­lungs­ar­ten ent­ge­gen­zu­kom­men. Dabei gilt: Die perfekte Lösung für den Geld­trans­fer im Internet gibt es bisher nicht. Jede Be­zahl­me­tho­de bietet sowohl Vor- als auch Nachteile für Konsument und Shop-Betreiber. Sichere Online-Be­zahl­sys­te­me sind daher oft ein Kom­pro­miss aus Käufer- und Ver­käu­fer­schutz.

Grund­sätz­lich un­ter­schei­det man zwischen tra­di­tio­nel­len und modernen Be­zahl­me­tho­den. Die tra­di­tio­nel­len Be­zahl­ver­fah­ren sind der Kauf auf Rechnung, Bezahlung per Vorkasse, das SEPA-Last­schrift­ver­fah­ren (Single Euro Payments Area), die Zahlung per Nachnahme, die Kre­dit­kar­te sowie der Ratenkauf und die Ver­wen­dung von Gut­schei­nen. Zu den modernen Verfahren zählen zum Beispiel PayPal sowie der Sofort-Dienst von Klarna. Die tra­di­tio­nel­len Be­zahl­me­tho­den sind nach wie vor die be­lieb­tes­ten, und dies wird sich aufgrund des jahr­zehn­te­wäh­ren­den Kun­den­ver­trau­ens in sie auch nicht so schnell ändern. Jedoch haben die modernen Be­zahl­sys­te­me in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Hier sticht vor allem PayPal heraus.

Im Folgenden stellen wir alle gängigen Online-Be­zahl­sys­te­me im Detail vor:

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Kauf auf Rechnung

Der Rech­nungs­kauf ist bei Käufern besonders beliebt. Und das nicht ohne Grund: Bei dieser Be­zahl­me­tho­de liegt das gesamte Risiko der Trans­ak­ti­on auf Seiten des On­line­händ­lers. Dieser ver­schickt die Ware bei Be­stel­lung zusammen mit einer pos­ta­li­schen und/oder elek­tro­ni­schen Rechnung. Das Geld erhält er erst, wenn das Paket beim Kunden ein­ge­trof­fen ist und dieser die Ware be­gut­ach­tet und aus­pro­biert hat. An­schlie­ßend ver­an­lasst der Kunde die Über­wei­sung per Über­wei­sungs­schein oder On­line­ban­king. Sensible Bankdaten müssen so nicht im Internet preis­ge­ge­ben werden. Bezahlt der Kunde nach Erhalt der Ware aber nicht, dann führt der Rech­nungs­kauf für den Shop-Betreiber zu einem hohen Aufwand. Mahn­ge­büh­ren ein­zu­for­dern oder in schweren Fällen einen Anwalt ein­zu­schal­ten, kostet nämlich sowohl Zeit als auch Geld. Ver­gess­li­che Kunden, die eine Rech­nungs­be­glei­chung unnötig hin­aus­zö­gern, sind aber nicht das einzige Risiko – auch das Be­trugs­po­ten­zi­al ist beim Rech­nungs­kauf deutlich größer als bei anderen Be­zahl­me­tho­den.

Trotz dieser gra­vie­ren­den Nachteile empfiehlt es sich für Händler, den Kauf auf Rechnung an­zu­bie­ten. Denn viele Kunden ziehen diese Art der Trans­ak­ti­on allen anderen Online-Zah­lungs­mög­lich­kei­ten vor, weshalb die Rech­nungs­kauf-Option die Kauf­ab­bruch­quo­te nach­weis­lich senken kann. Mi­ni­mie­ren lässt sich das Risiko für den Shop-Betreiber durch externe Dienst­leis­ter wie Klarna oder PayPal (genauer gesagt durch den Rech­nungs­kauf von PayPal PLUS). Diese über­neh­men die Zah­lungs­an­sprü­che des Händlers im Rahmen des Fac­to­rings und die Ab­wick­lung der Kun­den­zah­lung. Al­ter­na­tiv bieten viele On­line­shops den Kauf auf Rechnung aus­schließ­lich für Stamm­kun­den an, um das Risiko für Betrug und aus­blei­ben­de Zahlungen zu ver­rin­gern – jedoch sollten Sie Ihren Kunden in diesem Fall mitteilen, dass der Rech­nungs­kauf zu einem späteren Zeitpunkt eine Option ist. Trans­ak­ti­ons­kos­ten fallen beim Rech­nungs­kauf nicht an, weshalb sie die kos­ten­güns­tigs­te Zah­lungs­art sowohl für Käufer als auch Verkäufer ist.

Vorteile Nachteile
bei Käufern besonders beliebt, da risikoarm volles Trans­ak­ti­ons­ri­si­ko beim Verkäufer (kann gegen Gebühr an externe Dienst­leis­ter aus­ge­la­gert werden)
ver­rin­gert nach­weis­lich die Kauf­ab­bruch­quo­te hohes Be­trugs­po­ten­zi­al
keine Trans­ak­ti­ons­kos­ten wenig Mög­lich­keit zur Da­ten­samm­lung

Bezahlung per Vorkasse

Die Zahlung per Vorkasse ist das genaue Gegenteil des Rech­nungs­kaufs. Ent­schei­det sich ein Kunde für diese Be­zahl­me­tho­de, wird die bestellte Ware vom On­line­händ­ler erst dann versendet, wenn der in Rechnung gestellte Betrag auf dem Konto des Un­ter­neh­mens ein­ge­gan­gen ist. Somit trägt der Kunde das Risiko der Trans­ak­ti­on. Gerät dieser also an einen un­se­riö­sen On­line­shop, bleibt der Wa­ren­ver­sand trotz Zahlung unter Umständen aus. Und auch die Rück­ab­wick­lung des Kaufs bei man­gel­haf­ter oder falscher Ware gestaltet sich deutlich schwie­ri­ger als beim Rech­nungs­kauf.

Um Kunden diese Zah­lungs­mög­lich­keit dennoch schmack­haft zu machen, verlangen viele Händler die Vorkasse nur beim ersten Einkauf oder gewähren at­trak­ti­ve Rabatte. Vor­teil­haft für den Kunden ist zudem, dass die Über­wei­sung auf her­kömm­li­chem Wege erfolgt. Sensible Bankdaten bleiben also auch hierbei sicher. Als klas­si­sche Über­wei­sung ver­ur­sacht die Zahlung per Vorkasse keine Trans­ak­ti­ons­kos­ten. Da sich jedoch immer weniger On­line­kun­den darauf einlassen, in Vor­leis­tung zu gehen, sollten Händler darauf achten, dass sie neben dem Kauf per Vorkasse noch weitere Be­zahl­me­tho­den im On­line­shop anbieten. Für On­line­kun­den ist diese Zah­lungs­mög­lich­keit nur dann zu empfehlen, wenn die Ver­trau­ens­wür­dig­keit des Händlers zwei­fels­frei si­cher­ge­stellt ist.

Vorteile Nachteile
volles Trans­ak­ti­ons­ri­si­ko beim Käufer bei Käufern eher unbeliebt
keine Trans­ak­ti­ons­kos­ten Vertrauen des Kunden er­for­der­lich
wenig Mög­lich­keit zur Da­ten­samm­lung
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SEPA-Last­schrift­ver­fah­ren

Auch die Last­schrift gehört zu den klas­si­schen Be­zahl­me­tho­den. Im On­line­shop bietet sie sich vor allem aufgrund ihrer Pla­nungs­si­cher­heit und der relativ geringen Trans­ak­ti­ons­kos­ten an. Auch für den Käufer ist eine Zahlung per Last­schrift im On­line­shop recht bequem: Nachdem er dem Shop-Betreiber eine Ein­zugs­er­mäch­ti­gung in Form eines schrift­li­chen SEPA-Mandats erteilt hat, werden Rech­nungs­be­trä­ge direkt vom Bankkonto des Kunden abgebucht – in der Regel, sobald die Ware versendet wurde. Gegen un­be­rech­tig­te Ab­bu­chun­gen können Käufer bei ihrer Bank Wi­der­spruch einlegen und eine Rück­bu­chung des Betrags erwirken. Diese Mög­lich­keit bietet einen Schutz gegen unseriöse Händler und In­ter­net­be­trü­ger.

Große Risiken birgt das Last­schrift­ver­fah­ren jedoch bei der Über­mitt­lung der für die Trans­ak­ti­on er­for­der­li­chen Bankdaten. Benötigt werden seit der voll­stän­di­gen SEPA-Um­stel­lung im Jahr 2014 die IBAN (In­ter­na­tio­nal Bank Account Number), die direkt mit einem Kun­den­kon­to bei einem be­stimm­ten Geld­in­sti­tut verbunden ist, sowie bei grenz­über­schrei­ten­den Trans­ak­tio­nen der BIC (Bank Iden­ti­fier Code). Das Last­schrift­ver­fah­ren ist somit für Da­ten­dieb­stahl und Phishing anfällig, weshalb es von vielen Kon­su­men­ten gemieden wird. On­line­shop-Betreiber sollten aus diesem Grund immer darauf achten, dass sensible Kun­den­da­ten aus­schließ­lich über ver­schlüs­sel­te Wege über­tra­gen werden. Einen zu­ver­läs­si­gen Schutz bietet das Ver­schlüs­se­lungs­pro­to­koll SSL (Secure Socket Layer). Um Zah­lungs­aus­fäl­len durch un­ge­deck­te Bank­kon­ten und den damit ver­bun­de­nen Rück­last­schrif­tent­gel­ten vor­zu­beu­gen, kann eine vor­ge­schal­te­te Bo­ni­täts­prü­fung durch externe Dienst­leis­ter wie Klarna oder PayPal im Rahmen von PayPal Plus ver­an­lasst werden. Das ver­ur­sacht jedoch zu­sätz­li­che Trans­ak­ti­ons­kos­ten.

Vorteile Nachteile
bequem für Käufer und Verkäufer An­fäl­lig­keit für Da­ten­dieb­stahl und Phishing macht Si­cher­heits­maß­nah­men notwendig
Pla­nungs­si­cher­heit zu­sätz­li­che Kosten für Bo­ni­täts­prü­fun­gen durch externe Dienst­leis­ter
geringe Trans­ak­ti­ons­kos­ten

Zahlung per Nachnahme

Ein prak­ti­ka­bler Kom­pro­miss zwischen Käufer- und Ver­käu­fer­schutz ist die Zahlung per Nachnahme. Auch diese gehört zu den klas­si­schen Be­zahl­me­tho­den, die von vielen On­line­shops angeboten werden. Dabei begleicht der Kunde die Rechnung, indem er den Betrag direkt bei Lieferung an den Post­zu­stel­ler zahlt, der diesen dann an den Händler wei­ter­lei­tet. In der Regel wird hierbei nur Bargeld ak­zep­tiert – hat der Empfänger keines parat oder ist er nicht per­sön­lich an­zu­tref­fen, muss er die Ware im Zu­stell­la­ger abholen. Für den Kunden hat diese Be­zahl­me­tho­de den Vorteil, dass die Trans­ak­ti­on jenseits des Internets erfolgt und daher keine Bankdaten an den Händler über­mit­telt werden müssen. Die Zahlung per Nachnahme ist daher eine der si­chers­ten Optionen, Waren aus dem Internet zu bezahlen.

In Deutsch­land wird dieser Service von ver­schie­de­nen Lo­gis­tik­un­ter­neh­men wie DHL, UPS, GLS und DPD angeboten. Zu­sätz­lich zum Rech­nungs­be­trag und den Ver­sand­kos­ten fällt eine so­ge­nann­te Nach­nah­me­ge­bühr für den externen Dienst­leis­ter an (in der Regel zwischen 3 und 8 Euro je nach Un­ter­neh­men), die im Nor­mal­fall vom Kunden getragen wird. Für den Händler besteht jedoch das Risiko, dass der Kunde die Ware nicht ent­ge­gen­nimmt – dann ver­blei­ben die Kosten bei ihm. Da es an der Haustür nur begrenzt möglich ist, die bestellte Ware auf Voll­stän­dig­keit und Funk­ti­ons­fä­hig­keit zu prüfen, gestaltet sich eine Er­stat­tung bei man­gel­haf­ter Ware für den Kunden schwie­ri­ger als beim Rech­nungs­kauf, weshalb er die Vor- und Nachteile dieser Zah­lungs­art genau abwägen sollte.

Vorteile Nachteile
Zah­lungs­ge­wiss­heit ab dem Zeitpunkt der Aus­lie­fe­rung Trans­ak­ti­ons­kos­ten ver­blei­ben beim Händler, wenn die Ware nicht an­ge­nom­men wird
Nach­nah­me­ge­bühr wird vom Kunden über­nom­men wenig Mög­lich­kei­ten zur Da­ten­samm­lung

Kre­dit­kar­te

Die wohl bequemste und in­ter­na­tio­nal am häu­figs­ten genutzte Mög­lich­keit, Waren im Internet zu bezahlen, ist die Kre­dit­kar­te. In der Regel muss ein Kunde während des Be­zahl­vor­gangs lediglich die Kre­dit­kar­ten­ge­sell­schaft, seine per­sön­li­che Kar­ten­num­mer sowie eine Si­cher­heits­num­mer in das vor­ge­fer­tig­te Be­stell­for­mu­lar des On­line­shops eingeben. Der Händler zieht den in Rechnung ge­stell­ten Betrag vom ent­spre­chen­den Kre­dit­in­sti­tut be­zie­hungs­wei­se von einer Bank ein und versendet die Ware. Trifft diese un­voll­stän­dig oder defekt ein, kann der Käufer eine Rück­bu­chung über die Kar­ten­ge­sell­schaft erwirken. Gleiches gilt auch, falls gar keine Ware eintrifft. Aufgrund der un­kom­pli­zier­ten und schnellen Zah­lungs­ab­wick­lung steht diese Be­zahl­me­tho­de in nahezu jedem On­line­shop zur Verfügung. Händler zahlen dafür ein In­ter­ban­ken­ent­gelt von maximal 0,3 Prozent der je­wei­li­gen Zah­lungs­sum­me. Indem ein Shop-Betreiber die Zahlung per Kre­dit­kar­te anbietet, kann er auch vermehrt aus­län­di­sche Kunden für sein Geschäft gewinnen.

Da diese Art der Trans­ak­ti­on eine Über­mitt­lung sensibler Bankdaten über das Internet vor­aus­setzt, gelten jedoch dieselben Risiken und Vor­sichts­maß­nah­men wie beim Last­schrift­ver­fah­ren: Kar­ten­num­mern sollten aus­schließ­lich auf ver­schlüs­sel­tem Wege über­tra­gen werden. Zudem geraten Kre­dit­kar­ten­kun­den immer wieder ins Visier von In­ter­net­be­trü­gern, die durch Phishing-Methoden versuchen, an sensible Daten zu gelangen. On­line­shop-Betreiber stellt diese Zah­lungs­op­ti­on zudem vor die Her­aus­for­de­rung, dass Kun­den­da­ten sicher verwahrt werden müssen. Me­di­en­be­rich­te zeigen, dass es Hackern in der Ver­gan­gen­heit immer wieder gelungen ist, sich Zugang zu ent­spre­chen­den Da­ten­ban­ken großer On­line­shops zu ver­schaf­fen. Außerdem kam es zu Fällen, in denen Mit­ar­bei­ter sensible Daten an Dritte wei­ter­ge­ge­ben haben.

Vorteile Nachteile
un­kom­pli­zier­te und schnelle Zah­lungs­ab­wick­lung An­fäl­lig­keit für Da­ten­dieb­stahl und Phishing macht Si­cher­heits­maß­nah­men notwendig
in­ter­na­tio­na­le Ver­brei­tung, dadurch attraktiv für aus­län­di­sche Kunden

Ratenkauf

Der Ratenkauf, der bei Auto- und Haus­käu­fen schon seit Langem gang und gäbe ist, gilt im E-Commerce immer noch als relativ neu. Diese auch als Fi­nan­zie­rung bekannte Zah­lungs­art wird für die deutschen On­line­shop­per aber zunehmend in­ter­es­sant. Und auch der In­ter­net­han­del sieht in ihm bisher un­ge­nutz­te Um­satz­po­ten­zia­le: Mitt­ler­wei­le wird diese Zah­lungs­art von knapp einem Viertel der On­line­shops in Deutsch­land angeboten – meist für größere Wa­ren­kör­be im Wert von mehreren Hundert Euro, mitunter aber auch völlig un­ab­hän­gig vom Ein­kaufs­wert. Wie im Ver­sand­han­del ent­rich­tet der Käufer den Kaufpreis in Teil­zah­lun­gen, deren Laufzeit und Höhe er in einem gewissen Umfang, nämlich abhängig von der Nut­zungs­dau­er der Ware, selbst bestimmen darf. So muss etwa ein PC schneller abbezahlt werden als eine Ein­bau­kü­che. Dafür schließt er einen Kauf­ver­trag ab, der den Bar­zah­lungs- sowie den Teil­zah­lungs­preis inklusive aller Raten, Zinsen und Be­ar­bei­tungs­ge­büh­ren auflistet. Aufgrund dieser Zu­satz­kos­ten ist der Ratenkauf natürlich teurer als eine sofortige Kom­plett­be­zah­lung.

Für den Kunden ist die Fi­nan­zie­rung eines On­line­kaufs in vielerlei Hinsicht bequem. Sie ist nämlich deutlich weniger formell und aufwändig als die Be­an­tra­gung eines Bank­kre­dits. Und die Ware ist bereits ver­wend­bar, auch wenn die nötigen Geld­mit­tel noch nicht voll­stän­dig flüssig sind. Shop-Betreiber können die Ratenkauf-Option in Zu­sam­men­ar­beit mit ihrer Hausbank anbieten, was wegen der relativ um­ständ­li­chen Im­ple­men­tie­rung aber nicht emp­feh­lens­wert ist. Statt­des­sen sollten sie auf Fertig-Module von Banken wie der Consors Finanz oder Santander Bank oder von Spe­zi­al­dienst­leis­tern wie Klarna, Skrill oder Ratepay zu­rück­grei­fen. Diese lassen sich ganz einfach ins Shop-Interface in­te­grie­ren. Der Kunde füllt dann beim Kauf­ab­schluss ein Online-An­trags­for­mu­lar aus. Manche Anbieter versenden dann eine vor­läu­fi­ge Kre­dit­zu­sa­ge oder Absage, die end­gül­ti­ge Be­wil­li­gung oder Ablehnung erfolgt auf pos­ta­li­schem Wege einige Tage später. Spe­zia­li­sier­te Dienst­leis­ter ver­zich­ten dagegen auf diesen Schritt. Um even­tu­el­le Zah­lungs­aus­fäl­le müssen sie sich dennoch keine Sorgen machen: Der Kunde schließt den Ra­ten­kauf­ver­trag nämlich nicht mit Ihnen, sondern mit dem je­wei­li­gen Dienst­leis­ter ab, an den er auch die Teil­zah­lun­gen ent­rich­tet. Sie als On­line­shop-Betreiber dagegen erhalten die voll­stän­di­ge Fi­nan­zie­rungs­sum­me bereits nach Er­brin­gung des Lie­fer­nach­wei­ses.

Vorteile Nachteile
Zah­lungs­ge­wiss­heit ab dem Zeitpunkt des Ver­trags­ab­schlus­ses Ratenkauf meist erst ab Wa­ren­kör­ben im Wert von mehreren Hundert Euro loh­nens­wert
volles Trans­ak­ti­ons­ri­si­ko beim externen Dienst­leis­ter um­ständ­li­che Im­ple­men­tie­rung in Zu­sam­men­ar­beit mit der je­wei­li­gen Hausbank
großes Um­satz­po­ten­zi­al, da relativ neu Trans­ak­ti­ons­kos­ten

Coupons und Gut­schei­ne

Coupons gelten nur im in­di­rek­ten Sinne als Zah­lungs­art, sind aber ein ef­fek­ti­ves Mittel zur Kun­den­bin­dung. Im Rahmen von Ra­batt­ak­tio­nen kann der Käufer einen einmalig ver­wend­ba­ren Code im Be­stell­for­mu­lar des On­line­shops eingeben, um einen pro­zen­tua­len (zum Beispiel 25 Prozent) oder absoluten (zum Beispiel 10 Euro) Preis­nach­lass auf seinen Einkauf zu erhalten. Da solche Aktionen aber für den Verkäufer natürlich Kosten ver­ur­sa­chen, sollten man sie möglichst punktuell einsetzen. Gute Ge­le­gen­hei­ten stellen etwa Feiertage wie Ostern oder Weih­nach­ten sowie Ab­ver­käu­fe und Sales-Aktionen dar. Im Rahmen der Neu­kun­den­ge­win­nung können Rabatte auch für eine Erst­re­gis­trie­rung im Shop oder eine Anmeldung für den News­let­ter angeboten werden. Im Falle einer Abon­ne­ment­kün­di­gung dienen sie zudem der Kun­den­rück­ge­win­nung. Wichtig ist dabei, stets volle Trans­pa­renz bezüglich den geltenden Kon­di­tio­nen und Ein­schrän­kun­gen si­cher­zu­stel­len, damit die Wer­be­ak­ti­on den Kunden nicht in die Irre führt.

Mit Gut­schei­nen sind in diesem Kontext dagegen er­werb­ba­re Gut­ha­ben­kar­ten gemeint, die selbst als Ware im Shop angeboten werden. Sie dienen häufig als Geschenk, wenn es an einer konkreten Ge­schenk­idee mangelt. Durch sie können po­ten­zi­el­le Kunden auf das Un­ter­neh­men auf­merk­sam gemacht werden. Durch den Verkauf des Gut­scheins nimmt der Händler bereits Geld ein, selbst wenn es nie zu einer Einlösung kommt. Da sich der Be­schenk­te mit der Karte kaufen kann, was er sich wünscht, ver­rin­gert sich außerdem die Wahr­schein­lich­keit eines Umtauschs, der bei Ge­schen­ken ansonsten häufig vorkommt. Zudem hat sich her­aus­ge­stellt, dass Kunden meist für mehr als den Gut­schein­wert einkaufen, was den Umsatz weiter ankurbelt.

Vorteile Nachteile
Vorteile für Neu­kun­den­ge­win­nung, Kun­den­bin­dung und Kun­den­rück­ge­win­nung Risiko ir­re­füh­ren­der Werbung
Kunden kaufen oft über den Gut­schein­wert hinaus ein Risiko von Fehl­kal­ku­la­tio­nen
geringe Wahr­schein­lich­keit eines Umtauschs
Wer­be­wir­kung

On­line­zah­lung über externe Dienst­lei­ter

Immer mehr Kunden vertrauen in On­line­shops auf Zah­lungs­ar­ten von externen Dienst­leis­tern. Diese bieten sowohl Kunden als auch Händlern zahl­rei­che Vorteile. Shop-Betreiber pro­fi­tie­ren von der Aus­la­ge­rung der Zah­lungs­ab­wick­lung, da das For­de­rungs­ma­nage­ment vom je­wei­li­gen Dienst­leis­ter über­nom­men wird. Zudem stellen moderne Systeme die ge­ringst­mög­li­che Ver­zö­ge­rung zwischen dem Zah­lungs­aus­gang beim Kunden und dem Zah­lungs­ein­gang beim Händler sicher. Waren können somit deutlich schneller aus­ge­lie­fert werden. Bemerkbar macht sich diese Be­schleu­ni­gung vor allem bei digitalen Gütern wie Mu­sik­da­tei­en oder On­line­zeit­schrif­ten, die dem Kunden in Se­kun­den­schnel­le zur Verfügung stehen. Be­zahl­dienst­leis­ter erfreuen sich daher vor allem im Mi­cro­pay­ment großer Be­liebt­heit.

Während das Bezahlen im Internet bei Anbietern wie PayPal, Skrill (ehemals Mo­ney­boo­kers) oder Amazon Pay über ein spe­zi­el­les Kun­den­kon­to erfolgt, stellen Dienst­leis­ter wie Giropay oder Klarna (bekannt für die Sofort-Über­wei­sung) eine Ver­bin­dung zwischen dem On­line­shop und dem On­line­ban­king-Zugang des Kunden her und er­mög­li­chen so eine Di­rekt­über­wei­sung vom Girokonto.

Die Vor- und Nachteile:

  • Be­zahl­an­bie­ter mit Kun­den­kon­to: Bei diesen Online-Be­zahl­sys­te­men werden sensible Kon­to­da­ten nicht dem On­line­händ­ler zur Verfügung gestellt, sondern lediglich beim Be­zahl­dienst­leis­ter hin­ter­legt. So wird das Risiko für den Kunden minimiert, Daten an unseriöse On­line­shops zu über­mit­teln. Der Markt­füh­rer PayPal bietet seinen Nutzern zudem einen Käu­fer­schutz an. Dieser er­mög­licht die Rück­bu­chung von Zahlungen, wenn der Wa­ren­ver­sand ausbleibt oder man­gel­haf­te Ware aus­ge­lie­fert wird. Da Kun­den­kon­ten bei Be­zahl­an­bie­tern ebenfalls durch Zu­gangs­da­ten und Pass­wör­ter geschützt werden, rücken jedoch auch diese zunehmend ins Visier von In­ter­net­be­trü­gern.
  • Di­rekt­über­wei­sung via Dritt­an­bie­ter: Bei Giropay werden Kunden durch die Angabe ihrer Bankdaten im Be­stell­for­mu­lar eines On­line­händ­lers direkt zum On­line­ban­king-Zugang des Gi­ro­kon­tos wei­ter­ge­lei­tet. Von dort aus über­wei­sen sie den Rech­nungs­be­trag wie gewohnt an den Händler. Zur Si­cher­heit muss jede Über­wei­sung mit einer TAN (Trans­ak­ti­ons­num­mer) bestätigt werden. Anders erfolgt die Di­rekt­über­wei­sung beim Sofort-Dienst von Klarna: Dort meldet man sich mit seinen Bankdaten auf der ge­si­cher­ten Be­zahl­sei­te der Sofort GmbH an. Diese führt im Anschluss die Über­wei­sung im Namen des Kunden durch. Der Service ver­ur­sacht keine Kosten, wird von Ver­brau­cher­schüt­zern aber kri­ti­siert, da dem Be­zahl­an­bie­ter PIN und TAN aus­ge­hän­digt werden und die Sofort GmbH einen um­fang­rei­chen Einblick in das Kun­den­kon­to erhält.
Vorteile Nachteile
un­kom­pli­zier­te und schnelle Zah­lungs­ab­wick­lung für den Verkäufer wenig Mög­lich­keit zur Da­ten­samm­lung
Trans­ak­ti­ons­ri­si­ko wird an einen externen Dienst­leis­ter aus­ge­la­gert

Si­cher­heit und Risiken bei Online-Zah­lungs­sys­te­men

Nach der Vor­stel­lung aller in Deutsch­land gängigen Online-Be­zahl­sys­te­me bleiben womöglich noch einige Fragen offen: Wie steht es etwa um die Si­cher­heit der Zah­lungs­mög­lich­kei­ten im Internet? Was sind die Risiken? Und wie groß ist der Aufwand bei der Im­ple­men­tie­rung von PayPal, Giropay und ver­gleich­ba­ren Diensten? Wir be­ant­wor­ten die häu­figs­ten Fragen:

Wie sicher sind die gängigen Zah­lungs­mög­lich­kei­ten im Internet?

Vertrauen ist das A und O im On­line­han­del. Das gilt besonders für Deutsch­land, wo man Trans­ak­tio­nen im Internet ten­den­zi­ell kri­ti­scher ge­gen­über­steht als anderswo. Mit dem Trusted-Shops-Gü­te­sie­gel schaffen Sie das Vertrauen, das Neukunden vom Einkauf auf Ihrer Seite überzeugt. Achten Sie darauf, dass ein von Ihnen prä­fe­rier­tes Bau­kas­ten­sys­tem für eine Trusted-Shops-Zer­ti­fi­zie­rung vor­be­rei­tet ist. Außerdem sollte es SSL-Zer­ti­fi­ka­te be­reit­stel­len, um eine ver­schlüs­sel­te Da­ten­über­tra­gung zu ge­währ­leis­ten. So sind Ihre Kunden ga­ran­tiert vor Ein­grif­fen durch Dritte geschützt. Eine weitere Garantie für die Si­cher­heit der Da­ten­über­tra­gung, gerade während des Be­zahl­vor­gangs, sollte das Hosting Ihres On­line­shops bieten. Achten Sie darauf, dass Ihr Shop rund um die Uhr er­reich­bar ist und stabil läuft. Das ge­währ­leis­ten Sie zum Beispiel mit einem Webhoster, der Ihren Shop geo­red­un­dant auf ge­trenn­ten Re­chen­zen­tren speichert. So ist ein Ausfall Ihres On­line­shops nahezu aus­ge­schlos­sen.

Nutzen Sie auch die Mög­lich­keit, die Bezahlung über PayPal an­zu­bie­ten. Immer mehr Kunden vertrauen auf dieses moderne Online-Be­zahl­sys­tem. Der Vorteil liegt in der besonders schnellen und sicheren Ab­wick­lung der Trans­ak­ti­on dank Käu­fer­schutz. Mit dem Ver­käu­fer­schutz schützt PayPal wiederum Sie vor Zah­lungs­aus­fall. So wird PayPal Ihnen das Geld, das Ihnen nach dem Verkauf eines Produkts zusteht, in jedem Fall auszahlen. Auch dann, wenn ein Kunde das Produkt grundlos bemängelt, wenn sein Konto nicht gedeckt ist oder wenn ein Fall von Kre­dit­kar­ten­be­trug vorliegt.

Wie mache ich Be­zahl­me­tho­den in meinem On­line­shop sicher?

Damit sich Ihre Kunden bei der Eingabe sensibler Daten wie Adress­da­ten und Bankkonto- oder Kre­dit­kar­ten­da­ten sicher fühlen, sollten Sie dafür sorgen, dass unbefugte Dritte diese Vorgänge nicht einsehen können. Sichern Sie alle Trans­ak­tio­nen, die Kunden in Ihrem Shop tätigen, durch ein ge­eig­ne­tes SSL-Zer­ti­fi­kat ab. Ihre Kunden erkennen die ge­si­cher­te Ver­bin­dung an der URL (https statt http) sowie an dem Schloss-Symbol in der Adress­zei­le des Browsers. Das gibt Ihren Kunden ein besseres Gefühl, wenn sie Ihnen bei der Be­stel­lung und Bezahlung ihre Daten an­ver­trau­en. Weisen Sie in Ihrem Shop ruhig auf die Sicherung durch SSL-Zer­ti­fi­ka­te hin.

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Wie aufwendig ist die In­te­gra­ti­on ver­schie­de­ner Zah­lungs­ar­ten in meinen Shop?

In den meisten Bau­kas­ten­sys­te­men für On­line­shops sind die gängigen Be­zahl­me­tho­den bereits technisch in­te­griert. Sie wählen lediglich aus ver­schie­de­nen Optionen aus. Dafür sind keinerlei Pro­gram­mier­kennt­nis­se er­for­der­lich. Oft müssen Sie nicht einmal Software auf Ihrem Computer in­stal­lie­ren. Das Programm, mit dem Sie Ihren Shop aufbauen und managen, läuft einfach auf Ihrem In­ter­net­brow­ser. Die be­lieb­tes­ten Be­zahl­me­tho­den, etwa Kauf auf Rechnung, PayPal, Last­schrift oder Kre­dit­kar­te sind bereits vor­ein­ge­stellt. Weitere Features wie die Ra­ten­zah­lung können Sie in der Regel zu­sätz­lich erwerben.

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