Wer­be­fil­ter – so­ge­nann­te Adblocker – gehören platt­form­über­grei­fend zu den be­lieb­tes­ten Brow­ser­er­wei­te­run­gen. Ent­spre­chen­de Add-ons stehen für alle gängigen Web­brow­ser zur Verfügung.

Einmal aktiviert, re­du­zie­ren Adblocker Vi­deo­wer­bung und Display-Ads auf Webseiten auf ein Minimum. Doch das hat nicht nur Vorteile. Zahl­rei­che Web­in­hal­te sind wer­be­fi­nan­ziert. Der Zugang zu ent­spre­chen­den Angeboten ist für Adblock-Nutzer oft ein­ge­schränkt. Wir zeigen Ihnen daher, wie Sie Brow­ser­er­wei­te­run­gen mit Wer­be­fil­ter­funk­ti­on bei Bedarf de­ak­ti­vie­ren oder Aus­nah­me­re­geln für aus­ge­wähl­te Websites de­fi­nie­ren.

Adblocker in Mozilla Firefox de­ak­ti­vie­ren

Wenn Sie bei der Web­nut­zung auf Mozilla Firefox setzen, stehen Ihnen diverse Add-ons mit Wer­be­fil­ter­funk­ti­on zur Verfügung. Am Vorgang, wie Sie einen in­stal­lier­ten Adblocker aus­schal­ten, ändert die Wahl des Tools jedoch nichts. Die De­ak­ti­vie­rung des Add-ons erfolgt immer anhand der folgenden drei Schritte:

  • Schritt 1: Klicken Sie auf das Menü-Icon in der rechten oberen Ecke Ihres Brow­ser­fens­ters.
  • Schritt 2: Wählen Sie den Menüpunkt „Add-ons“ aus.
  • Schritt 3: Suchen Sie unter „Er­wei­te­run­gen“ das von Ihnen ver­wen­de­te Adblock-Add-on und klicken Sie auf den Button „De­ak­ti­vie­ren“.

Möchten Sie das Add-on gänzlich von Ihrer Fest­plat­te löschen, nutzen Sie dazu die Schalt­flä­che „Entfernen“.

Adblocker in Google Chrome de­ak­ti­vie­ren

Auch Nutzer des Google-Browsers Chrome de­ak­ti­vie­ren einen in­stal­lier­ten Adblocker in drei Schritten:

  • Schritt 1: Klicken Sie auf das Menü-Icon in der rechten oberen Ecke Ihres Brow­ser­fens­ters.
  • Schritt 2: Bewegen Sie die Maus auf den Menüpunkt „Weitere Tools“ und wählen Sie in dem sich öffnenden Pop-up-Menü den Punkt „Er­wei­te­run­gen“ aus.
  • Schritt 3: Suchen Sie in den Er­wei­te­run­gen nach dem von Ihnen ver­wen­de­ten Adblocker und schalten Sie diesen aus, indem Sie auf den blau her­vor­ge­ho­be­nen Schie­be­reg­ler klicken.

Adblocker im Microsoft Edge de­ak­ti­vie­ren

Bei Microsoft Edge de­ak­ti­vie­ren Sie in­stal­lier­te Brow­ser­er­wei­te­run­gen ebenfalls in einem Pop-up-Menü, das sich über ein in der Steu­er­leis­te plat­zier­tes Menü-Icon aufrufen lässt.

  • Schritt 1: Klicken Sie auf das Menü-Icon in der rechten oberen Ecke Ihres Brow­ser­fens­ters.
  • Schritt 2: Wählen Sie den Menü-Punkt „Er­wei­te­run­gen“ aus.
  • Schritt 3: Suchen Sie in den Er­wei­te­run­gen nach dem ge­wünsch­ten Wer­be­fil­ter-Add-on und de­ak­ti­vie­ren Sie dieses mit einem Klick auf den Schie­be­reg­ler.

Adblocker in Apple Safari de­ak­ti­vie­ren

Bei Apple werden Er­wei­te­run­gen für den Web­brow­ser Safari über den App Store her­un­ter­ge­la­den und als Programm im Be­triebs­sys­tem in­stal­liert. Der Klickpfad zur De­ak­ti­vie­rung des Ad­blo­ckers gestaltet sich daher etwas anders als bei Mozilla Firefox und Google Chrome.

  • Schritt 1: Klicken Sie in der Me­nü­leis­te auf „Safari“ und wählen Sie den Menüpunkt „Ein­stel­lun­gen …“ aus.
  • Schritt 2: Na­vi­gie­ren Sie in den Reiter „Er­wei­te­run­gen“ und suchen Sie nach dem von Ihnen ver­wen­de­ten Adblocker.
  • Schritt 3: De­ak­ti­vie­ren Sie die Check­bo­xen für die Adblocker-Engine und das Control Panel.

Ausnahmen für aus­ge­wähl­te Seiten

Sie möchten Ihren Adblocker nicht gänzlich de­ak­ti­vie­ren, sondern lediglich die Fil­ter­re­geln für aus­ge­wähl­te Seiten anpassen? Kein Problem – die meisten Browser-Add-ons mit Wer­be­fil­ter-Funktion bieten die Mög­lich­keit, eine so­ge­nann­te Whitelist anzulegen. Bei Webseiten, die Sie auf die Whitelist setzen, wird der Adblocker au­to­ma­tisch de­ak­ti­viert, sobald Sie diese aufrufen. In diesem Fall zeigt Ihr Browser alle vom Web­sei­ten­be­trei­ber vor­ge­se­he­nen Wer­be­mit­tel un­ver­än­dert an.

Ein Grund, den Adblocker für aus­ge­wähl­te Seiten zu de­ak­ti­vie­ren, ist der un­ge­hin­der­te Zugang zu Web­in­hal­ten. Zahlreche Web­sei­ten­be­trei­ber be­strei­ten nämlich ihren Le­bens­un­ter­halt durch Wer­be­ein­nah­men. Auch alle großen On­line­zei­tun­gen arbeiten wer­be­fi­nan­ziert. Bekommen Web­sei­ten­be­su­cher Anzeigen wie Wer­be­vi­de­os oder Display-Ads aufgrund eines Ad­blo­ckers jedoch gar nicht zu Gesicht, bleibt auch die Bezahlung durch We­be­trei­ben­de aus – was das bewährte Ge­schäfts­mo­dell gefährdet. Zahl­rei­che Anbieter von Online-Inhalten gehen daher dazu über, Adblock-Nutzer von Ihrem Web­an­ge­bot aus­zu­schlie­ßen, sofern diese nicht bereit sind, dem Wer­be­fil­ter eine Ausnahme für die jeweilige Website hin­zu­zu­fü­gen.

Gehen Sie dazu fol­gen­der­ma­ßen vor:

  • Schritt 1: Klicken Sie auf das Adblocker-Icon, um die Ein­stel­lun­gen zu öffnen. Eine ent­spre­chen­de Schalt­flä­che wird Ihnen in der Regel in der Me­nü­leis­te des Web­brow­sers angezeigt.
  • Schritt 2: In den Ein­stel­lun­gen des Add-ons finden Sie eine Funktion, mit der Sie den Wer­be­fil­ter für die aktuell auf­ge­ru­fe­ne Website de­ak­ti­vie­ren können. Dabei kann es sich je nach Web­brow­ser und Browser-Add-on um einen Schie­be­reg­ler oder eine ent­spre­chend benannte Schalt­flä­che handeln (z. B. „auf dieser Seite pausieren“). Klicken Sie auf das jeweilige Be­dien­ele­ment, um die aktuelle Website in die Whitelist des Ad­blo­ckers auf­zu­neh­men.

Die von Ihnen auf die Whitelist gesetzten Webseiten können Sie jederzeit in den Ein­stel­lun­gen des Wer­be­fil­ter-Add-ons einsehen.

Tipp

Wie sich der ver­brei­te­te Einsatz von Wer­be­fil­tern auf die Web­branche auswirkt, the­ma­ti­sie­ren wir im wei­ter­füh­ren­den Artikel „Adblocker – Aus­wir­kun­gen auf Design und Ent­wick­lung“.

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