Zahl­rei­che Web­sei­ten­be­trei­ber nutzen RSS, um ihre Online-Angebote mit Inhalten pro­fes­sio­nel­ler Content-Provider auf­zu­wer­ten. Doch was hat es mit der Feed-Tech­no­lo­gie auf sich? Wir be­trach­ten das Thema im Kontext der Content-Syn­di­ca­ti­on und geben Ihnen einen Überblick über die Funk­tio­nen und Nut­zungs­mög­lich­kei­ten von RSS.

Was ist ein RSS-Feed?

Bei RSS handelt es sich um eine Web-Feed-Tech­no­lo­gie, die es Anbietern von Online-Inhalten er­mög­licht, neue Inhalte auf Webseiten in stan­dar­di­sier­ter Form zu ver­öf­fent­li­chen. Web-Feeds findet man auf Nach­rich­ten-Portalen, Blogs, Foren oder Wikis – also dy­na­mi­schen Web-Angeboten, denen gemein ist, dass sie in der Regel einer fort­lau­fen­den Ak­tua­li­sie­rung un­ter­lie­gen. Ziel ist es, In­ter­net­nut­zer wie über einen News­ti­cker kon­ti­nu­ier­lich über neue Inhalte zu in­for­mie­ren. Der In­for­ma­ti­ons­fluss geht dabei vom Empfänger aus, der den als Pull-Medium kon­zi­pier­ten Web-Feed bei Interesse abonniert. Dabei kommt in der Regel eine Feed­rea­der-Software (meist eine App oder Web-App) zum Einsatz. Nutzer abon­nie­ren Kanäle, um sich von Content-Providern au­to­ma­tisch mit aktuellen Nach­rich­ten versorgen zu lassen. Die URLs zu diesen Feeds lassen sich über den Web­brow­ser beziehen.

Darüber hinaus nutzt man RSS-Feeds im Rahmen von Content-Syn­di­ca­ti­on-Maßnahmen, also bei der Mehr­fach­ver­wen­dung von Inhalten. Dadurch, dass RSS Inhalte einer Website struk­tu­riert auf­be­rei­tet, lassen diese sich bequem in andere Webseiten einbinden. Betreiber von Online-Platt­for­men nutzen diese Mög­lich­keit mitunter, um den eigenen Content durch Fremd­in­hal­te zu ergänzen, der eigenen Homepage einen Por­tal­cha­rak­ter zu geben oder um sich als News-Ag­gre­ga­to­ren zu eta­blie­ren.

Die Nutzung fremder Web-Inhalte im Rahmen der Content-Syn­di­ca­ti­on birgt jedoch ur­he­ber­recht­li­che Risiken. Zudem sorgen syn­di­zier­te Inhalte in der Regel für Duplicate Content, der unter Umständen zur Abwertung im Such­ma­schi­nen­ran­king führen kann.

Wie funk­tio­niert ein RSS-Feed?

RSS wurde 1999 von Netscape Com­mu­ni­ca­ti­ons ent­wi­ckelt. Damals stand die Abkürzung für RDF Site Summary, eine Tech­no­lo­gie, die im Rahmen des in­di­vi­dua­li­sier­ba­ren Nach­rich­ten­an­ge­bots My Netscape Network zum Einsatz kam. Bereits ein Jahr später wurde das Resource De­scrip­ti­on Framework (RDF) durch ein ein­fa­che­res XML-Format ersetzt, was eine Umdeutung der Abkürzung RSS in Rich Site Summary zur Folge hatte. Mit der Version RSS 2.0 wurde dann die Be­zeich­nung Really Simple Syn­di­ca­ti­on ein­ge­führt. Als Nach­fol­ger von RSS gilt das an RSS an­ge­lehn­te Format Atom.

Aktuell stellt RSS eine Sammlung von XML-Da­tei­for­ma­ten dar, mit denen struk­tu­rier­te Web-Feeds unter eigens dafür ein­ge­rich­te­ten URLs angeboten werden können. Oft sind die un­ter­schied­li­chen RSS-Channels the­ma­tisch un­ter­glie­dert. So bietet bei­spiels­wei­se ZEIT Online separate Feeds zu Ressorts wie Politik, Wirt­schaft, Sport oder Kultur an.

Allen RSS-Da­tei­for­ma­ten ist gemein, dass es sich um reine In­halts­ele­men­te handelt. Die Tech­no­lo­gie verwendet die Ex­ten­si­ble Markup Language (XML), um In­for­ma­tio­nen se­man­tisch aus­zu­zeich­nen. Angaben zur Dar­stel­lung der Inhalte sind in RSS-Do­ku­men­ten nicht enthalten. Dadurch lassen sich Web-Feeds auf Basis von RSS mit un­ter­schied­lichs­ten Tech­no­lo­gien kom­bi­nie­ren, um Inhalte me­di­en­über­grei­fend im Internet zu prä­sen­tie­ren. Vor der Dar­stel­lung müssen RSS-Dokumente jedoch zunächst in HTML um­ge­wan­delt werden. In Feed-Readern ent­hal­te­ne RSS-Parser sind in der Lage, die XML-Aus­zeich­nun­gen zu in­ter­pre­tie­ren und die In­for­ma­tio­nen als HTML-Dokument auf­zu­be­rei­ten.

Dar­stel­lung von RSS-Feeds

Die Dar­stel­lung von Web-Feeds kann über spezielle Feed-Reader erfolgen. Eine aus­führ­li­che Liste ent­spre­chen­der Software für Windows, Mac und Linux bietet die Website rss-readers.org. Heut­zu­ta­ge verfügen jedoch die meisten Web-Browser über einen in­te­grier­ten RSS-Parser, sodass immer weniger In­ter­net­nut­zer auf eine ge­son­der­te Le­se­soft­ware zu­rück­grei­fen. Zudem werden RSS-Feeds von E-Mail-Client-Pro­gram­men wie Microsoft Outlook oder Mozilla Thun­der­bird un­ter­stützt.  Die Prä­sen­ta­ti­on der Inhalte richtet sich danach, welche In­for­ma­tio­nen vom Content-Provider zur Verfügung gestellt werden, und variiert je nach Dar­stel­lungs­me­di­um. Üblich sind kurze In­for­ma­ti­ons­blö­cke im Stil eines News­ti­ckers, die neben der Ar­ti­kel­über­schrift einen Text­an­riss mit Link zur Quelle enthalten und zum Teil durch Bilder auf­ge­wer­tet werden. Folgende Screen­shots zeigen die Dar­stel­lung des RSS-Feeds von ZEIT ONLINE in Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer und Opera. In Mozilla Firefox werden RSS-Feeds in Form dy­na­mi­scher Le­se­zei­chen abonniert. Die dar­ge­stell­ten In­for­ma­tio­nen be­schrän­ken sich auf die Ar­ti­kel­über­schrift inklusive Dachzeile. Ein Klick auf einen mit einem Hyperlink hin­ter­leg­ten Eintrag führt zur Quell­web­site, die den je­wei­li­gen Artikel in Volltext be­reit­hält.

Im Microsoft Internet Explorer (IE) werden RSS-Feeds über die Explorer-Leiste verwaltet. Die Einträge umfassen Schlag­zei­len, Ar­ti­kel­bil­der, einen kurzen Teaser-Text sowie das Ver­öf­fent­li­chungs­da­tum des an­ge­ris­se­nen Artikels. Ein Hyperlink zur Quell­web­site ist in der Über­schrift hin­ter­legt.

Wer Opera nutzt, hat die Mög­lich­keit, News-Feed im Rahmen der Funktion per­so­na­li­sier­te Nach­rich­ten zu speichern. Anders als Firefox und IE stellt Opera Nutzern vor­ausge­wähl­te Quellen bereit.

Anders als Firefox, IE und Opera un­ter­stützt Googles Web­brow­ser Chrome RSS-Feeds nicht nativ. Statt das XML-Dokument hinter der RSS-URL zu parsen und in eine HTML-Seite zu über­set­zen, gibt Chrome den Quelltext des Feeds in Rohform aus – ein gutes Beispiel für die Syntax der  Aus­zeich­nungs­spra­che XML.

Sollen RSS-Feeds mit Chrome verwaltet werden, muss der Browser durch optionale Er­wei­te­run­gen auf­ge­rüs­tet werden. Kos­ten­lo­se Add-ons finden Nutzer im Chrome Web Sore.

Aufbau eines RSS-Dokuments

RSS-Dokumente weisen eine über­schau­ba­re Struktur auf. Grund­ele­men­te sind die XML-Tags <rss>, <channel>, <item>.

Tag Funktion
rss Das rss-Element ist das Top-Level-Element eines RSS-Feeds. Es definiert die ver­wen­de­te RSS-Version und muss in jedem RSS-Dokument enthalten sein.
channel Das channel-Element be­schreibt den RSS-Channel und enthält relevante Metadaten.
item Das item-Element dient der Aus­zeich­nung der Ar­ti­kel­blö­cke.

Jedes XML-Dokument beginnt mit einem Tag, das die jeweilige XML-Version sowie den ver­wen­de­ten Zei­chen­satz de­kla­riert – im aktuellen Beispiel XML 1.0 und UTF-8.

<? xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>

Auf die initiale XML-De­kla­ra­ti­on folgt das rss-Tag. Dieses gibt die jeweilige RSS-Version an und be­inhal­tet im aktuellen Beispiel darüber hinaus Verweise auf zu­sätz­li­che Spe­zi­fi­ka­tio­nen, die in Form von XML-Na­mens­räu­men ein­ge­bun­den werden können. Im Beispiel sind das die se­man­ti­schen Aus­zeich­nun­gen gemäß Dublin Core (dc) und Atom (atom).

<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0">

Die ei­gent­li­chen Inhalte des RSS-Dokuments sind im channel-Tag ver­schach­telt. Dieses be­inhal­tet die über­grei­fen­de Be­schrei­bung des Newsfeeds (title, de­scrip­ti­on) inklusive Metadaten (language, copyright, docs, generator, ma­na­gin­gE­di­tor, webMaster), Logos und Links.

<channel>
    <title>Politik - aktuelle Nachrichten und Reportagen</title>
    <link>http://www.zeit.de/politik/index</link>
    <description>Aktuelle Nachrichten, Hintergründe und Kommentare zu deutscher und internationaler Politik</description>
    <language>de-de</language>
    <copyright>Copyright © 2016, ZEIT ONLINE GmbH</copyright>
    <atom:link href="http://newsfeed.zeit.de/politik/index" type="application/rss+xml"/>
    <docs>http://www.zeit.de/hilfe/rss</docs>
    <generator>zeit.web 3.14</generator>
    <managingEditor>online-cr.zeit.de (Chefredaktion ZEIT ONLINE)</managingEditor>
    <webMaster>webmaster@zeit.de (Technik ZEIT ONLINE)</webMaster>
    <image>
      <url>http://images.zeit.de/bilder/elemente_01_06/logos/homepage_top.gif</url>
      <title>Politik - aktuelle Nachrichten und Reportagen</title>
      <link>http://www.zeit.de/politik/index</link>
    </image>
[…]
</channel>

Die innerhalb des channel-Tags ver­wen­de­ten Kind-Elemente un­ter­tei­len sich in Pflicht­an­ga­ben und optionale Elemente. 

Pflicht-Elemente Funktion
title Das title-Element enthält den Titel des RSS-Channels.
link Das link-Element enthält den Link zur Website.
de­scrip­ti­on Das de­scrip­ti­on-Element enthält eine Be­schrei­bung des RSS-Channels.
Optionale Tags Funktion
language Das language-Element gibt die Sprache des RSS-Channels an.
copyright Das copyright-Element enthält Copyright-In­for­ma­tio­nen zum Channel.
atom:link Das von der Atom-Spe­zi­fi­ka­ti­on über­nom­me­ne link-Element er­mög­licht es, die Beziehung zum ver­link­ten Element zu de­fi­nie­ren. Der Stan­dard­wert ist rel="alternate", also eine al­ter­na­ti­ve Re­prä­sen­ta­ti­on der aktuellen Ressource. In diesem Fall: die URL des Newsfeeds selbst.
docs Das docs-Element enthält eine URL zur Do­ku­men­ta­ti­on des ver­wen­de­ten RSS-Formats.
generator Das generator-Element enthält einen String, der anzeigt, mit welchem Programm der Channel erzeugt wurde.
ma­na­gin­gE­di­tor Das ma­na­gin­gE­di­tor-Element enthält die E-Mail-Adresse der Person, die für die Inhalte des Channels ver­ant­wort­lich ist.
webMaster Das webMaster-Element enthält die E-Mail-Adresse der Person, die für tech­ni­sche Probleme im Zu­sam­men­hang mit dem Channel ver­ant­wort­lich ist. Im aktuellen Beispiel ist dies al­ler­dings nicht im Sinne der Spe­zi­fi­ka­ti­on umgesetzt.
image Das image-Element spe­zi­fi­ziert eine Grafik, die zusammen mit dem Channel angezeigt werden kann. Die Angaben <url>, <title> und <link> sind ob­li­ga­to­risch.

Darüber hinaus be­inhal­tet der channel-Tag die einzelnen item-Blöcke, die der Aus­zeich­nung der Artikel-Vorschau dienen. Jeder item-Block re­prä­sen­tiert einen Artikel und enthält im aktuellen Beispiel die Tags <title>, <link>, <de­scrip­ti­on>, <category>, <dc:creator>, <pubDate> und <guid>.

<item>
      <title>US-Wahl: "Ich habe Angst vor Trumps Anhängern"</title>
      <link>http://www.zeit.de/video/2016-10/5191437254001/us-wahl-ich-habe-angst-vor-trumps-anhaengern</link>
      <description>a href="http://www.zeit.de/video/2016-10/5191437254001/us-wahl-ich-habe-angst-vor-trumps-anhaengern";img style="float:left; margin-right:5px" src="http://img.zeit.de/video/2016-10/5191437254001/imagegroup/wide__148x84"/a In Hudson im Bundesstaat New York gibt es eine kleine muslimische Gemeinde. Mohammed Rony sorgt sich darum, was ein Wahlsieg von Donald Trump für Muslime bedeuten könnte.</description>
      <category>Gesellschaft</category>
      <dc:creator>ZEIT ONLINE: Gesellschaft - </dc:creator>
      <pubDate>Tue, 01 Nov 2016 15:46:16 -0000</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">http://www.zeit.de/video/2016-10/5191437254001/us-wahl-ich-habe-angst-vor-trumps-anhaengern</guid>
    </item>

Abgesehen vom category-Tag darf jedes Kind-Element pro Item nur einmal verwendet werden.

Tag Funktion
title Das title-Element enthält die Über­schrift des Artikels.
link Das link-Element enthält den Link zum Artikel.
de­scrip­ti­on Das de­scrip­ti­on-Element enthält einen Text­an­riss oder Teaser.
category Das category-Element ordnet dem Artikel einer Kategorie zu. Es darf als einziges Element mehrmals innerhalb eines item-Tags verwendet werden.
dc:creator Das dc:creator-Element gibt die Person oder Or­ga­ni­sa­ti­on an, die für die An­fer­ti­gung des Dokuments ver­ant­wort­lich ist.
pubDate Das pubDate-Element gibt den Zeitpunkt an, an dem der jeweilige Artikel ver­öf­fent­licht wurde.
guid Das guid-Element enthält einen Globally Unique Iden­ti­fier, durch den sich ein Eintrag eindeutig iden­ti­fi­zie­ren lässt. Üb­li­cher­wei­se benutzt ein Feed­rea­der dieses guid, um neue von gelesenen Elementen zu un­ter­schei­den.

Wie abonniert man einen RSS-Feed?

Web­sei­ten­be­trei­ber stellen RSS-Feeds in der Regel unter eigens dafür ein­ge­rich­te­ten URLs zur Verfügung. Der Link zur Feed-URL wird meist durch eine Schalt­flä­che oder das RSS-Logo (auch: Feed-Icon) auf der Website ein­ge­bun­den. Modernen Feed­rea­dern genügt jedoch auch die URL einer Website. Das Programm ermittelt die Feed-URL in diesem Fall selbst.

Im IONOS-Blog wurde der Link zum RSS-Feed fol­gen­der­ma­ßen umgesetzt:

Die Schalt­flä­che „RSS-Feed abon­nie­ren“ ist mit der RSS-URL https://blog.IONOS.de/feed/ verknüpft. Andere Websites führen RSS-Links im Footer oder in der Na­vi­ga­ti­ons-Leiste auf.

Ruft ein In­ter­net­nut­zer eine Feed-URL wie https://blog.IONOS.de/feed/ im Web­brow­ser auf, iden­ti­fi­zie­ren die meisten Programme das hin­ter­leg­te XML-Dokument anhand des rss-Tags als News-Feed und bieten ent­spre­chen­de Aktionen an. Folgender Screen­shot de­mons­triert dies am Beispiel von Mozilla Firefox. Der Browser in­ter­pre­tiert das mittels XML se­man­tisch aus­ge­zeich­ne­te Text­do­ku­ment als HTML-Seite und bietet im Kopf­be­reich der so erzeugten Website ver­schie­de­ne Abon­ne­ment-Funk­tio­nen an.

Neben der Funktion, einen RSS-Feed als dy­na­mi­sches Le­se­zei­chen zu speichern, bietet Firefox die Mög­lich­keit, das Abon­ne­ment über eine externe Anwendung zu verwalten. 

Wie kann man einen RSS-Feeds erstellen?

Für Web­sei­ten­be­trei­ber stellen RSS-Feeds eine gute Mög­lich­keit dar, Abon­nen­ten in re­gel­mä­ßi­gen Abständen über Neue­run­gen zu in­for­mie­ren und diese so zu einem erneuten Besuch der Website zu animieren. Im Rahmen des On­line­mar­ke­tings werden RSS-Feeds daher als Werkzeug zur Kun­den­bin­dung dis­ku­tiert.

Um die Inhalte der eigenen Website als Feed auf­zu­be­rei­ten, stehen Be­trei­bern grund­sätz­lich drei Mög­lich­kei­ten offen.

  • Die manuelle Er­stel­lung eines RSS-Dokuments mittels XML
  • Die Da­ten­in­te­gra­ti­on durch externe Programme und Web-Services
  • Die au­to­ma­ti­sier­te Ausgabe von RSS-Do­ku­men­ten durch ein Content-Ma­nage­ment-System (CMS)

RSS-Feeds manuell erstellen

Grund­sätz­lich lassen sich RSS-Feeds mit über­schau­ba­rem Aufwand manuell erstellen. Dabei wird die zu­grun­de­lie­gen­de XML-Datei in einem klas­si­schen Text­edi­tor an­ge­fer­tigt. Als Vorlage dient das bereits er­läu­ter­te RSS-Grund­sche­ma.

1. Textdatei erstellen: Im ersten Schritt wird das RSS-Grund­sche­ma mit den Inhalten der je­wei­li­gen Website befüllt. Üb­li­cher­wei­se umfassen RSS-Feeds 10 bis 15 Items.

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0">
        <channel>
            <title>Name des Channels</title>
            <link>http://www.example.com/</link>
            <description>Beschreibung des Channels</description>
            <item>
                <title>Artikel 1</title>
                <link>example.com/1</link>
                <guid>example.com/1</guid>
                <pubDate>Mi, 02. Nov. 2016, 13:20:00 GMT</pubDate>
                <description>Beschreibung des ersten Artikels</description>
            </item>
            <item>
                <title>Artikel 2</title>
                <link>example.com/2</link>
                <guid>example.com/2</guid>
                <pubDate>Di, 01. Nov. 2016, 12:15:12 GMT</pubDate>
                <description>Beschreibung des zweiten Artikels</description>
            </item>
    </channel>
</rss>

2. Textdatei im XML-Format ab­spei­chern: Im zweiten Schritt wird das so erstellte Text­do­ku­ment als .xml-Datei ge­spei­chert. Diese wird im dritten Schritt unter einer eigenen URL auf der je­wei­li­gen Website be­reit­ge­stellt.

3. RSS-Dokument ver­öf­fent­li­chen: Damit Web­sei­ten­be­su­cher den er­stell­ten Feed abon­nie­ren können, wird die zu­grun­de­lie­gen­de XML-Datei auf den Server geladen und innerhalb der Website verlinkt.

Ein manuell er­stell­ter RSS-Feed hat den Vorteil, dass Web­sei­ten­be­trei­ber genau auswählen können, welche Artikel über dieses Medium syn­di­ziert werden. Der Nachteil ist, dass auch die Ak­tua­li­sie­rung des Feeds von Hand erfolgen muss. Blogger und andere Web­sei­ten­be­trei­ber, die ihre Leser re­gel­mä­ßig über neue Inhalte in­for­mie­ren möchten, müssen für jeden neuen Artikel auf der Website auch einen ent­spre­chen­den Eintrag im XML-Dokument erstellen. Damit das Dokument nicht zu umfassend wird, empfiehlt es sich, für jede neuen Eintrag, der hin­zu­kommt, einen älteren Eintrag zu löschen. 

Aufgrund des hohen Ar­beits­auf­wands bei der Ak­tua­li­sie­rung werden RSS-Feeds in der Praxis nur selten manuell erstellt.

Da­ten­in­te­gra­ti­on durch externe Programme und Web­ser­vices

Wer XML-Dokumente nicht selbst schreiben möchten, kann auf Programme und Web­ser­vices zu­rück­grei­fen, die Web­sei­ten­be­trei­bern beim Erstellen, Ver­öf­fent­li­chen und Pflegen von RSS-Feeds unter die Arme greifen.

  • RSS-Builder: Die Freeware RSS-Builder bietet die Mög­lich­keit, RSS-Einträge über eine gut struk­tu­rier­te Be­nut­zer­ober­flä­che ein­zu­pfle­gen und sich das XML-Dokument per Kopfdruck ausgeben zu lassen. Zudem bietet die Software einen in­te­grier­ten FTP-Client, sodass auch der Upload der Datei über dieses Tool erfolgen kann. Bereits erstellte XML-Dokumente lassen sich mit RSS-Builder öffnen und ak­tua­li­sie­ren. Nachteil: Das Programm steht lediglich für Windows 7 zur Verfügung und setzt das .NET Framework 1.1. voraus. RSS-Builder wird aktuell nicht wei­ter­ent­wi­ckelt.
  • Feedity Feed Builder: Die Web-App Feedity Feed Builder stellt Funk­tio­nen bereit, mit denen sich dy­na­mi­sche Webseiten auslesen und au­to­ma­tisch struk­tu­rie­ren lassen. Um RSS-Feeds au­to­ma­tisch zu erstellen, müssen Anwender lediglich eine Webpage ihres Projekts ex­em­pla­risch aus­zeich­nen. Das se­man­ti­sche Markup erfolgt mit Hilfe des Visual Selectors in der Frond-End-Ansicht. Die Funktion Auto-Selection überträgt Aus­zeich­nun­gen au­to­ma­tisch auf ver­gleich­ba­re Elemente.  RSS-Feeds die mit Feedity erstellt wurden, ak­tua­li­sie­ren sich somit au­to­matsch, wenn neue Inhalte hin­zu­kom­men. Nachteil: Das Tool lässt sich nur dann effektiv nutzen, wenn alle Funk­tio­nen durch ein kos­ten­pflich­ti­ges Upgrade frei ge­schal­tet wurden.

RSS-Feed mit CMS oder Blog­soft­ware erstellen

Im Regelfall werden dy­na­mi­sche Webseiten auf Basis eines CMS oder einer Blog­soft­ware erstellt. Diese Systeme bieten den Vorteil, dass sämtliche Inhalte bereits getrennt von der Prä­sen­ta­ti­ons­ebe­ne se­man­tisch struk­tu­riert in Da­ten­ban­ken vorliegen und erst im Au­gen­blick des Web­sei­ten­auf­rufs dynamisch erzeugt werden. Um statt einer Website einen RSS-Feed aus­zu­ge­ben, wird somit lediglich ein anderes Template benötig, das ent­spre­chen­de Prä­sen­ta­ti­ons­vor­schrif­ten be­inhal­tet. RSS-Funk­tio­nen sind daher in allen gängigen Content-Ma­nage­ment-Systemen enthalten. Werden die Inhalte auf der Website über­ar­bei­tet, ak­tua­li­siert sich auch das XML-Dokument au­to­ma­tisch. Je nach Software kann eine Dritt­an­bie­ter-Software wie Google FeedB­ur­ner hilfreich sein, um ein CMS oder eine Blog­soft­ware um RSS-Funk­tio­na­li­tä­ten sowie um Analytics und Werbung zu erweitern. 

Fremd­in­hal­te als RSS-Feed einbinden

Inhalte, die se­man­tisch struk­tu­riert in Form eines stan­dar­di­sier­ten XML-Dokuments vorliegen, eigenen sich ideal für die ma­schi­nel­le Wei­ter­ver­ar­bei­tung. Diese kann eine Auf­be­rei­tung für ver­schie­de­ne – meist mobile – Endgeräte umfassen und bietet Content-Providern die Mög­lich­keit, ihre Inhalte auf diversen Medien zur Verfügung zu stellen.    Web­sei­ten­be­trei­ber nutzen RSS mitunter, um Fremd­in­hal­te in ihre Website zu in­te­grie­ren. Wird der auf­be­rei­te­te Content einer Website in eine andere ein­ge­bun­den, spricht man von Syn­di­ca­ti­on. Im Internet finden sich zahl­rei­che In­ter­net­sei­ten wie Blogs oder Foren, die RSS-Feeds von News-Portalen oder re­le­van­ten Bran­chen­sei­ten nutzen, um ihren Besuchern die neusten Meldungen re­prä­sen­ta­ti­ver Content-Provider zur Verfügung zu stellen. Eine solche Mehr­fach­ver­wen­dung kann in einem kom­mer­zi­el­len Rahmen erfolgen, große Nach­rich­ten­por­ta­le gestatten die nicht-kom­mer­zi­el­le Nutzung ihren RSS-Feed in der Regel jedoch un­ent­gelt­lich, behalten sich aber das Recht vor, die Über­nah­men von Inhalten ohne Angabe von Gründen zu un­ter­sa­gen. Eine einfache Software-Lösung, mit der sich RSS-Feeds einbinden lassen, stellt FeedWind von Mikle dar. Das kos­ten­lo­se Tool steht unter https://feed.mikle.com/ als Web-App bereit und bietet alle Funk­tio­nen, die Web­sei­ten­be­trei­ber benötigen, um frei ver­füg­ba­re RSS-Dokumente für eigene Projekte auf­zu­be­rei­ten.  Die In­te­gra­ti­on von RSS-Feed erfolgt mit FeedWind bequem in sechs einfachen Schritten: 1. Passenden RSS-Feed suchen: In der Regel weisen Content-Anbieter ver­füg­ba­re RSS-Channels gut sichtbar auf der Website aus. Soll ein solcher Feed für ein anderes Projekt über­nom­men werden, muss zunächst die URL zum XML-Dokument ermittelt werden.   2. XML-Daten über die Feed-URL im­por­tie­ren: Bevor man einen RSS-Feed für die Prä­sen­ta­ti­on auf der eigenen Website auf­be­rei­ten kann, muss die URL zum XML-Dokument in die Web-App im­por­tiert werden. FeedWind bietet dazu folgende Ein­ga­be­zei­le:

Nachdem die URL eingefügt wurde, erfolgt der Import über einen Klick auf die mit einem Plus­zei­chen (+) markierte Schalt­flä­che.

Nach dem Import erzeugt FeedWind eine Vorschau des RSS-Widgets ent­spre­chend der Stan­dard­ein­stel­lun­gen.

Im Anschluss stehen Web­sei­ten­be­trei­bern um­fang­rei­che Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten zur Verfügung, mit denen das RSS-Widget in­di­vi­du­ell an die Ziel-Website angepasst werden kann. 

3. All­ge­mei­ne Ein­stel­lun­gen: Im Rahmen all­ge­mei­ner Ein­stel­lun­gen haben Web­sei­ten­be­trei­ber die Mög­lich­keit, die Höhe und Breite des RSS-Widgets zu de­fi­nie­ren. Soll sich das Feld au­to­ma­tisch an das Display des dar­stel­len­den Geräts anpassen, kann dieses statt­des­sen auch als responsiv definiert werden.

Das FeedWind-Widget scrollt au­to­ma­tisch durch die ver­schie­de­nen Items des zu­grun­de­lie­gen­den XML-Dokuments. Al­ter­na­tiv haben Web­sei­ten­be­su­cher die Mög­lich­keit, über eine Scroll-Bar nach in­ter­es­san­ten Einträgen zu suchen. Beide Funk­tio­nen können im Rahmen der all­ge­mei­nen Ein­stel­lun­gen de­ak­ti­viert werden. Darüber hinaus lassen sich die Ani­ma­tio­nen der Au­to­scroll-Funktion, deren Ge­schwin­dig­keit und Richtung de­fi­nie­ren.

In der Rubrik „Style“ kon­fi­gu­rie­ren Web­sei­ten­be­trei­ber, wie die Inhalte im RSS-Widget angezeigt werden. Zur Auswahl stehen die Optionen Text, Thumbnail und HTML. Durch einen Klick auf „Advanced settings“ lassen sich er­wei­ter­te Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten anzeigen.

Web­sei­ten­be­trei­ber de­fi­nie­ren so,  ob Links in einem neuen Fester geöffnet werden und  welcher Font für die Dar­stel­lung der Inhalte verwendet wird. Zudem lässt sich in den er­wei­ter­ten Ein­stel­lun­gen die Text­aus­rich­tung de­fi­nie­ren.

Das FeedWind-Widget kann wahlweise mit normalen oder runden Ecken sowie mit oder ohne Um­ran­dungs­li­nie dar­ge­stellt werden. Möchten Sie ein in­di­vi­du­el­les Ge­stal­tungs­kon­zept rea­li­sie­ren, besteht zudem die Mög­lich­keit, ein eigenes CSS zu im­por­tie­ren.

4. Titel for­ma­tie­ren:  FeedWind übernimmt den Titel des RSS-Channels au­to­ma­tisch aus dem XML-Dokument. Al­ter­na­tiv kann man einen in­di­vi­du­el­len Titel eintragen und mit einer be­lie­bi­gen Website verlinken.

Für die Dar­stel­lung der Kopfzeile stehen unter „Advanced settings“ erweitere Farb­ein­stel­lun­gen  zur Verfügung. Wahlweise kann man ein Hin­ter­grund-Bild im­por­tie­ren.

5. Inhalte for­ma­tie­ren: Inhalte lassen sich mit FeedWind in drei Formaten dar­stel­len: Als Liste von Ar­ti­kel­über­schrif­ten, als Kom­bi­na­ti­on aus Über­schrift und Ar­ti­kel­be­schrei­bung oder als bloße Auf­lis­tung der Ar­ti­kel­be­schrei­bun­gen. Zudem kann man jedes Item mit einem Link zur Quelle versehen.

In­di­vi­du­el­le Kon­fi­gu­ra­ti­ons­mög­lich­kei­ten finden sich zudem für die Schrift­grö­ße von Titel und Teaser sowie für die Anzahl der dar­ge­stell­ten Zeichen. Titel, Teaser-Text und Hin­ter­grund lassen sich zudem durch Farb­an­pas­sun­gen in­di­vi­dua­li­sie­ren.

Die Schalt­flä­che „Advanced settings“ hält weitere Dar­stel­lungs­op­tio­nen bereit. Dort de­fi­nie­ren Nutzer, wie viele Items im Widget angezeigt werden sollen und in welcher Rei­hen­fol­ge. Mögliche Optionen sind: neuste Beiträge zuerst, älteste Beiträge zuerst oder die zufällige Auswahl.

Auf Wunsch lassen sich Trenn­li­ni­en sowie das Ver­öf­fent­li­chungs­da­tum im passenden Format hin­zu­fü­gen.

6. HTML-Code ge­ne­rie­ren: Wurden die ge­wünsch­ten Ein­stel­lun­gen vor­ge­nom­men, genügt ein Klick auf die Schalt­flä­che „Get Code“, um sich einen HTML-Codeblock ausgeben zu lassen, der ein Ja­va­Script mit dem Widget-Code einbindet.

7. HTML-Code den Webseiten-Quelltext in­te­grie­ren: Um das via FeedWind erzeugte RSS-Widget online zustellen, fügen Web­sei­ten­be­trei­ber den Widget-Code einfach an ge­wünsch­ter Stelle in den HTML-Quelltext Ihrer Website ein. Pra­xis­bei­spie­le für die Ein­bin­dung von FeedWind finden Sie unter anderem auf der Website des Ta­xi­un­ter­neh­mens Wesemann, die ihren Besuchern Lo­kal­nach­rich­ten der Thüringer All­ge­mei­nen via RSS-Feed anbietet. Statt externe RSS-Feeds ein­zu­bin­den, kann FeedWind auch genutzt werden, um eine Übersicht der eigenen Inhalte auf der Start­sei­te be­reit­zu­stel­len. Auf diese Weise wird das Widget bei­spiels­wei­se auf der Start­sei­te des Brett- und Rol­len­spiel-Webshops Fan­ta­sy­kon­tor ein­ge­setzt.

RSS-Feeds und SEO

In der Ver­gan­gen­heit wurden RSS-Feeds mitunter als Backlink-Quelle für die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) miss­braucht. Dazu trugen Web­sei­ten­be­trei­ber die Feeds der eigenen Seite in eine Vielzahl von RSS-Ver­zeich­nis­sen ein. Ein solches Vorgehen ist aus heutiger Sicht jedoch nicht zu empfehlen. Denn ähnlich wie Einträge in Web-Ver­zeich­nis­sen werten Such­ma­schi­nen diese Praxis zurecht als Spam-Maßnahme. RSS-Feeds werden daher schon lange nicht mehr als Werkzeug für den Link­auf­bau be­trach­tet. SEO-Potenzial bietet jedoch die Mög­lich­keit, über Feeds Traffic zu ge­ne­rie­ren.

Eine zentrale Rolle spielen dabei so­ge­nann­te News-Ag­gre­ga­to­ren wie Yahoo News, Google News oder Feedly. Diese stützen sich auf RSS-Feeds. Web­sei­ten­be­trei­ber, denen es gelingt, den eigenen Feed in diese Dienste ein­zu­spei­sen, können mit kon­ti­nu­ier­li­chen Traffic-Strömen rechnen. Wie Sie dabei vorgehen, wird im Content-Marketing-Blog blau­e­oran­ge.de aus­führ­lich erklärt.

Tipp

Sie möchten wissen, wie fit Ihre Webseite für Such­ma­schi­nen ist? Testen Sie es hier mit dem kos­ten­lo­sen Website-Check!

Vorsicht ist geboten, wenn Web­sei­ten­be­trei­ber nahezu aus­schließ­lich Fremd­in­hal­te per RSS in die eigene Seite einbinden. Was in Maßen eine Be­rei­che­rung für das Web­an­ge­bot darstellt, kann, wenn es im großen Stil passiert, ebenfalls zu einer Abwertung im Such­ma­schi­nen­ran­king führen. Google und andere Such­ma­schi­nen werten die im Feed ent­hal­te­nen Kurz­be­schrei­bun­gen mitunter als Duplicate Content. Dies betrifft vor allem Websites, die keine oder nur wenig eigene Inhalte be­reit­stel­len. Sie sollten sich daher immer fragen, ob ein Feed eine Be­rei­che­rung für die Besucher Ihrer Website darstellt.

FAQs

Nach­fol­gend haben wir die wich­tigs­ten Fragen und Antworten zum Thema nochmals für Sie zu­sam­men­ge­fasst.

Was ist ein RSS-Feed?

RSS ist eine Web-Feed-Tech­no­lo­gie, über die Online-Kanäle neue Inhalte in stan­dar­di­sier­ter Form ver­öf­fent­li­chen. Die so in Form eines Web-Feeds (News­ti­ckers) ver­öf­fent­lich­ten Beiträge können von In­ter­es­sier­ten Nutzern mittels einer Feed­rea­der-Software abonniert werden.

Wie funk­tio­niert ein RSS-Feed?

Aktuell stellt RSS eine Sammlung von XML-Da­tei­for­ma­ten dar, mit denen struk­tu­rier­te Web-Feeds unter eigens dafür ein­ge­rich­te­ten URLs angeboten werden können.

Wie abonniert man einen RSS-Feed?

Web­sei­ten­be­trei­ber stellen RSS-Feeds in der Regel unter eigens dafür ein­ge­rich­te­ten URLs zur Verfügung, die mit dem ver­wen­de­ten Feed­rea­der abonniert werden muss.

Wie kann man einen RSS-Feeds erstellen?

Um Inhalte einer Website als Feed auf­zu­be­rei­ten, stehen grund­sätz­lich drei Mög­lich­kei­ten zur Verfügung:

1. Manuelle Er­stel­lung eines RSS-Dokuments mittels XML

2. Da­ten­in­te­gra­ti­on durch externe Programme und Web-Services

3. Au­to­ma­ti­sier­te Ausgabe von RSS-Do­ku­men­ten durch ein Content-Ma­nage­ment-System (CMS)

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