Wie oft haben Sie schon den Ein­kaufs­zet­tel zu Hause vergessen? Wie viele Kle­be­zet­tel mit Memos und Notizen fliegen bei Ihnen herum? Und geht es Ihnen auch so, dass Sie gerade dann, wenn Sie einen guten Einfall haben, Ihr Notizbuch nicht da­bei­ha­ben? Die Lösung für all diese All­tags­pro­ble­me ist ein digitales Notizbuch. Mit diesem haben Sie Ihre sämt­li­chen Notizen jederzeit beisammen und greifen via Smart­phone & Co. auch von unterwegs auf sie zu.

Bei den digitalen No­tiz­bü­chern gehört Microsoft mit OneNote, das im aktuellen Microsoft-365-Paket enthalten, aber auch kostenlos einzeln er­hält­lich ist, zu den Markt­füh­rern. Der Nachteil: OneNote ist haupt­säch­lich für Windows-Nutzer gedacht. Für andere Platt­for­men wie Linux, macOS, Android oder iOS ist die OneNote-App zwar verfügbar, doch teilweise nur mit be­schränk­ten Funk­tio­nen. Viele User sind daher auf der Suche nach ge­eig­ne­ten Al­ter­na­ti­ven. Welche guten OneNote-Al­ter­na­ti­ven es gibt, erfahren Sie in diesem Überblick.

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Outline (for Mac): Der beste Freund von OneNote

Ob in Alltag, Beruf, Studium oder Schule: Das digitale Notizbuch Outline ist bei Apple-Nutzern sehr beliebt. Vor allem wenn Sie von unterwegs über Ihr iPhone oder Ihr iPad bzw. MacBook Notizen fest­hal­ten möchten, ist diese App bestens geeignet. Das Besondere: Outline ist voll­stän­dig mit OneNote kom­pa­ti­bel. Die App kom­bi­niert praktisch die Stärken von OneNote und ergänzt diese um weitere Funk­tio­nen – damit gehört Outline eindeutig zu den besten OneNote-Al­ter­na­ti­ven.

Ein klarer Pluspunkt ist die Über­sicht­lich­keit: Wie bei OneNote können Sie Ihre Notizen in ver­schie­de­nen Büchern sammeln, die sich wiederum in zahllose Re­gis­ter­kar­ten einteilen lassen. Unter diesen können Sie un­be­grenzt viele weitere Seiten anlegen. Das Prinzip gleicht also einem Kar­tei­kas­ten. Die einfache Bedienung er­mög­licht Ihnen ohne lange Ein­ge­wöh­nungs­zeit, Ihre Bücher nach per­sön­li­chen The­men­fel­dern zu verwalten. Ihre Notizen können Sie dabei nach Belieben auf dem White­board plat­zie­ren und per Mausklick um­struk­tu­rie­ren. Auch Ihre OneNote-Notizen lassen sich voll­stän­dig in Apples Outline über­tra­gen, öffnen und über­ar­bei­ten. Das schicke Apple-Design verleiht dem Ganzen den letzten Schliff. Al­ter­na­tiv können Sie auch das Format von OneNote im­por­tie­ren.

Zur Text­for­ma­tie­rung stehen Ihnen alle not­wen­di­gen Werkzeuge zur Verfügung, die Sie aus Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men wie Word kennen. Außerdem gibt es eine Zei­chen­funk­ti­on, mit der Sie entweder selbst zeichnen oder auf vor­ge­ge­be­ne Formen wie Kreise, Rechtecke oder Pfeile zu­rück­grei­fen können. Die in­te­grier­te Such­funk­ti­on erlaubt Ihnen, Ihre Notizen sehr leicht zu durch­fors­ten. Noch schneller finden Sie Ihre Notizen, wenn Sie einzelne Wörter mit Tags prio­ri­sie­ren. Um Ihre No­tiz­bü­cher vor un­er­wünsch­ten Zugriffen zu schützen, können Sie zu­sätz­lich Pass­wör­ter vergeben.

Auch in puncto Mul­ti­me­dia­li­tät zeigt sich Outline viel­sei­tig: So fügen Sie nicht nur Bilder, Grafiken und Screen­shots in Ihre Notizen ein, sondern auch Videos oder Sprach­nach­rich­ten. Sie können einzelne Notizen direkt aus­dru­cken oder im Word- bzw. PDF-Format speichern. PDF-Dokumente lassen sich zudem be­schrif­ten und kom­men­tie­ren.

Darüber hinaus haben Sie die Mög­lich­keit, Ihre No­tiz­bü­cher mit Ihren Ar­beits­kol­le­gen oder Freunden per E-Mail zu teilen und sie dazu ein­zu­la­den, ge­mein­sa­me Notizen anzulegen. Dazu wählen Sie eine beliebige Cloud-Lösung aus: Speichern Sie Ihre Notizen bei­spiels­wei­se in iCloud Drive, Box, OneDrive, Share­Point oder in der Dropbox. Höchst sensible Notizen sollten Sie jedoch lokal und offline schützen.

Hinweis

Eine ge­mein­sa­me No­ti­zer­stel­lung mit OneNote-Nutzern ist in Outline nur über Mi­cro­softs haus­ei­ge­ne Spei­cher­lö­sung OneDrive möglich ist.

Outline ist kos­ten­pflich­tig – das ist bei so einem großen Funk­ti­ons­um­fang auch nicht ver­wun­der­lich. Mit seiner at­trak­ti­ven OneNote-Kom­pa­ti­bi­li­tät nehmen das viele User al­ler­dings gerne in Kauf. Doch auch wenn die App höchst zu­ver­läs­sig ist, kommt es hier und da zu Syn­chro­ni­sa­ti­ons­feh­lern. Ins­be­son­de­re die Über­tra­gung von hand­schrift­li­chen Notizen gelingt nicht immer. Auch wenn Outline in vielen Punkten überzeugt, bleibt das Programm aus­schließ­lich für Apple-Nutzer in­ter­es­sant.

Vorteile Nachteile
Kom­pa­ti­bel mit OneNote Kos­ten­pflich­tig
Über­sicht­lich, leichte Bedienung Nur für iOS und macOS
Mul­ti­me­di­al: Zei­chen­funk­ti­on, Audio- und Sprach­da­tei­en, Excel-Tabellen, Grafiken, PDF-Dateien, Auf­ga­ben­lis­ten Ge­le­gent­li­che Syn­chro­ni­sa­ti­ons­feh­ler (vor allem bei hand­schrift­li­chen Notizen)
In­te­grier­te Such­funk­ti­on, Prio­ri­sie­run­gen über Tags Funktion „Mit Freunden teilen“ Ge­mein­sa­me No­ti­zer­stel­lung mit anderen OneNote-Nutzern nur über OneDrive möglich
PDF-Dateien können be­ar­bei­tet und kom­men­tiert werden  
Pass­wort­funk­ti­on  
Notiz per E-Mail erstellen und versenden  
Ver­schie­de­ne Cloud­sys­te­me zur Auswahl (iCloud Drive, Box, OneDrive, Dropbox)  

Evernote: Mehr Features, aber für mehr Geld

Was Outline fehlt, kann Evernote bieten: Das virtuelle Notizbuch ist – dank passender An­wen­dun­gen – auf jeglichen Platt­for­men voll funk­ti­ons­fä­hig und kann sowohl als App auf PC (Windows und macOS), Smart­phone und Tablet (iOS und Android) oder als Web­an­wen­dung genutzt werden. Gibt es ein neues Feature, so ist dieses für alle Be­triebs­sys­te­me glei­cher­ma­ßen verfügbar. Damit ist Evernote seinen Kon­tra­hen­ten einen Schritt voraus und erfreut sich als OneNote-Al­ter­na­ti­ve immer größerer Be­liebt­heit.

Hin­sicht­lich Über­sicht­lich­keit, Text­for­ma­tie­rung und Mul­ti­me­dia­li­tät ist Evernote mit Mi­cro­softs OneNote ver­gleich­bar. Auch hier können Sie beliebig viele No­tiz­bü­cher erstellen. Darin fassen Sie Ihre Notizen – ähnlich wie in einem Ordner – chro­no­lo­gisch zusammen. Für jede Notiz vergeben Sie Schlag­wör­ter, mit deren Hilfe Sie die ent­spre­chen­den Notizen wie­der­fin­den können. Die Schlag­wort­su­che funk­tio­niert ebenso bei ein­ge­füg­ten Bildern, Tabellen, PDFs oder Office-Do­ku­men­ten.

Evernote bietet zahl­rei­che weitere in­ter­es­san­te Features, z. B. die Offline-Nutzung oder durch­such­ba­re PDF-Dateien. Al­ler­dings sind die meisten Zu­satz­funk­tio­nen nur in den kos­ten­pflich­ti­gen Versionen „Evernote Premium“ und „Evernote Business“ er­hält­lich. Der kos­ten­lo­se Basic-Tarif ist hingegen stark ein­ge­schränkt. Hier ist lediglich die Such­funk­ti­on, die Passcode-Sperre sowie die Freigabe und Be­spre­chung von Notizen an Bekannte und Freunde in­te­griert. Außerdem stehen Ihnen monatlich 60 MB für Uploads zur Verfügung und Sie können nur zwischen zwei Geräten syn­chro­ni­sie­ren. In den kos­ten­pflich­ti­gen Versionen erhalten Sie hingegen 10 GB bzw. 20 GB pro Monat und dürfen Ihre Notizen un­be­grenzt auf allen Geräten syn­chro­ni­sie­ren.

Ein weiteres Manko ist die Nut­zer­freund­lich­keit. Da sich die Software mit un­zäh­li­gen Apps und Web­an­wen­dun­gen verbinden lässt – z. B. mit den täglichen Wet­ter­pro­gno­sen –, kann das Notizbuch schnell überladen wirken. Wer al­ler­dings re­gel­mä­ßig mit Evernote arbeitet, wird sich an die Bedienung gewöhnen.

Vorteile Nachteile
Mit jeglichen Platt­for­men kom­pa­ti­bel; Features auf allen glei­cher­ma­ßen funk­ti­ons­fä­hig Voller Nut­zungs­um­fang nur in den kos­ten­pflich­ti­gen Premium-Paketen
In­te­grier­te Such­funk­ti­on (No­tiz­su­che über Schlag­wör­ter) Basic-Tarif sehr ein­ge­schränkt, z. B. keine Offline-Funktion
Mul­ti­me­di­al: Bilder, Tabellen, PDF- und Office-Dateien, Audio- und Sprach­nach­rich­ten, Auf­ga­ben­lis­ten Nicht einfach zu bedienen; zu­sätz­li­cher Aufwand durch Schlag­wort­ver­ga­be
Er­in­ne­rungs­funk­ti­on  
In­te­gra­ti­on mit Google Drive  
Notizen freigeben und be­spre­chen  
Passcode-Sperre  
Web-Frontend  
Profi-Funk­tio­nen (Vi­si­ten­kar­ten scannen, Prä­sen­ta­tio­nen erstellen etc.) für Ge­schäfts­kun­den verfügbar  

Notion: Der „All-in-one“-Workspace

Als „All-in-one“-Workspace be­zeich­net das Ent­wick­ler-Team von Notion die haus­ei­ge­ne Al­ter­na­ti­ve zu OneNote. Ein Tool für das gesamte Team, zum Schreiben, Planen und Or­ga­ni­sie­ren – Notion bringt alle not­wen­di­gen Vor­aus­set­zun­gen mit sich, um mit der Notiz-Software von Microsoft mithalten zu können. Zu diesem Zweck stützt sich die Anwendung auf drei grund­le­gen­de Features: Im Team-Wiki lassen sich sämtliche wichtigen In­for­ma­tio­nen in gewohnter Wiki-Manier für aktuelle und künftige Projekte ar­chi­vie­ren und einsehen. Die konkrete Planung von Projekten und Aufgaben lässt sich derweil über Kanban-Boards, Tabellen oder Listen erledigen. Notizen und Dokumente verwaltet Notion derweil separat.

Auch wenn sich Notion in erster Linie an Un­ter­neh­men bzw. größere Teams richtet, ist die OneNote-Al­ter­na­ti­ve durchaus auch für Ein­zel­per­so­nen in­ter­es­sant – ins­be­son­de­re, da die Basis-Edition gänzlich kos­ten­frei zur Verfügung steht und eine un­be­grenz­te Zahl an Seiten und Notizen zulässt. Auch die Syn­chro­ni­sie­rung des Da­ten­be­stands über alle ver­wen­de­ten Geräte (macOS, Windows, iOS und Android) hinweg bleibt nicht­zah­len­den Nutzern nicht vor­be­hal­ten.

Der Erwerb eines kos­ten­pflich­ti­gen Notion-Abon­ne­ments ist dann zu empfehlen, wenn Sie Features für die Zu­sam­men­ar­beit wie einen ge­mein­sa­men Workspace, ein Rechte-System oder Ad­mi­nis­tra­to­ren-Tools benötigen. Auch eine Ver­si­ons­ver­wal­tung, Si­cher­heits-Me­cha­nis­men wie SAML-SSO oder die Mög­lich­keit, eine un­be­grenz­te Zahl an Team-Mit­glie­dern und Gästen hin­zu­zu­fü­gen, erhalten aus­schließ­lich zahlende Notion-Kunden.

Für die Ge­stal­tung der Ar­beits­um­ge­bung stellt die Al­ter­na­ti­ve zu OneNote über 40 Content-Blöcke und mehr als 50 Starter-Templates bereit. Ob Sie per Desktop-Anwendung, App oder über die Notion-Web­an­wen­dung auf Ihre Notizen und Planungen zugreifen möchten, ist Ihnen jederzeit selbst über­las­sen. Un­ab­hän­gig von der gewählten Variante müssen Sie dabei mit einer eng­lisch­spra­chi­gen Be­nut­zer­ober­flä­che vor­lieb­neh­men. Ein weiteres Manko ist die Be­gren­zung der möglichen Datei-Upload-Größe: User der Personal-Edition müssen sich mit einem Maximum von fünf Megabyte begnügen.

Vorteile Nachteile
Wahlweise als Desktop-Client, Mobile App oder Web­an­wen­dung verfügbar Sprache: Englisch
Große Auswahl an per­so­na­li­sier­ba­ren Templates für die Ge­stal­tung der Ar­beits­um­ge­bung Stark ein­ge­schränk­te Basis-Edition mit ein­ge­schränk­ter Datei-Upload-Größe (5 MB)
Ex­zel­len­te Kol­la­bo­ra­ti­ons-Features in den kos­ten­pflich­ti­gen Business-Versionen Na­vi­ga­ti­on aus­bau­fä­hig
Pro­jekt­pla­nung wahlweise per Kanban, Tabelle oder Liste  

Simp­len­o­te: Die schlichte Al­ter­na­ti­ve zu OneNote

Wenn Sie ein ef­fek­ti­ves und gleich­zei­tig schlich­tes Notizbuch ohne viele Features be­vor­zu­gen, sind Sie bei Simp­len­o­te gut auf­ge­ho­ben. Das Programm ist komplett kostenlos und zeichnet sich vor allem durch seine Ein­fach­heit aus. Es handelt sich um ein – wie der Name zu Recht ver­spricht – simpel zu be­die­nen­des Notizbuch, mit dem Sie auf jeglichen Platt­for­men wie iOS, Android, Mac, Windows, Linux oder im Web Notizen erstellen können.

Damit Sie Simp­len­o­te nutzen können, müssen Sie sich zunächst beim Anbieter kostenlos re­gis­trie­ren. Unter Ihrem Account werden alle Ihre Notizen au­to­ma­tisch ge­spei­chert. Ein Da­ten­li­mit ist nicht vor­ge­ge­ben. Al­ler­dings wird empfohlen, eine No­tiz­län­ge von mehreren tausend Wörtern nicht zu über­schrei­ten, um den Spei­cher­pro­zess nicht unnötig zu belasten.

Ihre Notizen sind – ähnlich wie bei Evernote – chro­no­lo­gisch nach Er­stell­da­tum an­ge­ord­net. Sie können sie aber auch al­pha­be­tisch sortieren. Damit Sie Ihre Notizen schnell über die Such­leis­te finden, sollten Sie diese zu­sätz­lich mit Tags prio­ri­sie­ren. Dadurch haben Sie alle wichtigen Notizen stets im Blick.

Hinweis

Über Ihren Account können Sie Ihre Notizen auch mit anderen Simp­len­o­te-Usern teilen. Die Teil­funk­ti­on ist ebenfalls über E-Mail oder über soziale Netzwerke wie Facebook möglich. Eine Passwort-Sperre schützt Ihr Notizbuch zu­sätz­lich vor un­er­laub­ten Zugriffen.

Was den Funk­ti­ons­um­fang betrifft, bietet Simp­len­o­te im Vergleich zu seinen Mit­strei­tern ver­hält­nis­mä­ßig wenig. Dies mag die­je­ni­gen, die ein simples Notizbuch im Text­for­mat be­vor­zu­gen, nicht son­der­lich stören – zumal das Programm die beliebte Aus­zeich­nungs­spra­che Markdown un­ter­stützt und somit einfache Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten bietet. Al­ler­dings sind mul­ti­me­dia­le Features oder das Einfügen und Be­ar­bei­ten von Do­ku­men­ten nicht vorhanden. Ein weiterer Mi­nus­punkt ist, dass das Programm aus­schließ­lich in eng­li­scher Sprache existiert.

Vorteile Nachteile
Kostenlos für alle Platt­for­men (iOS, Android, macOS, Windows, Linux und Web) Geringer Funk­ti­ons­um­fang
Über­sicht­lich; einfache und schnelle Bedienung Nur Text­for­mat – Einfügen von Bild­da­tei­en aber über Zu­satz­tool Markdown möglich
In­te­grier­te Such­funk­ti­on, Prio­ri­sie­rung über Tags möglich Sprache: Englisch
Funktion „Notizen freigeben“ Einloggen in Simp­len­o­te-Account notwendig
Au­to­ma­ti­sche Back-ups  
Passwort-Sperre  

Google Keep (Google Notizen): Egal wo, egal wann – Ideen überall fest­hal­ten

Wer seine Ideen schnell und un­kom­pli­ziert fest­hal­ten möchte, ist bei Google Keep bzw. Google Notizen genau richtig. Das kos­ten­lo­se Programm ist besonders für Smart­phone-Nutzer in­ter­es­sant, die ihre Gedanken unterwegs kurz notieren und ab­spei­chern möchten. Die einfach zu be­die­nen­de Al­ter­na­ti­ve zu OneNote funk­tio­niert wie eine Art Pinnwand: Ihre Notizen werden wie Post-its auf der Bild­schirm­ober­flä­che angezeigt, die sich zu­sätz­lich farblich markieren lassen. Eine Be­son­der­heit: Bei der Android-App können Sie Ihre Notizen sogar diktieren, statt diese selbst ein­zu­tip­pen.

Hinweis

Google Keep gibt es als App für Android und iOS sowie als Web­an­wen­dung. Die Syn­chro­ni­sa­ti­on zwischen den Geräten funk­tio­niert mittels der haus­ei­ge­nen Cloud Google Drive. In dieser stehen Ihnen 15 GB Spei­cher­platz kostenlos zur Verfügung. Damit Sie Google Keep nutzen können, benötigen Sie al­ler­dings ein Google-Konto.

Mit Google Keep können Sie nicht nur Notizen oder Check­lis­ten an­fer­ti­gen, sondern auch Bilder und Dokumente speichern. Diese können Sie mit weiteren Usern teilen. Nutzen Sie die in­te­grier­te Such­leis­te, um alle Ihre Notizen und Inhalte wie­der­zu­fin­den. Ein weiterer Pluspunkt: die Er­in­ne­rungs­funk­ti­on, mit der Sie keinen Termin mehr ver­schwit­zen werden.

Wie Google Keep genau funk­tio­niert, erfahren Sie in diesem Video:

Auch wenn Google Keep mit Schnel­lig­keit und Be­nut­zer­freund­lich­keit punktet, sind die Funk­tio­nen längst nicht so um­fang­reich wie bei Outline oder Evernote.

Vorteile Nachteile
Kostenlos Weniger Funk­tio­nen als Outline oder Evernote
Über­sicht­lich; einfache und schnelle Bedienung Mehr für spontane Notizen geeignet, nicht als län­ger­fris­ti­ges Notizbuch
In­te­grier­te Such­funk­ti­on, Schlag­wor­te  
Er­in­ne­rungs­funk­ti­on  
Mul­ti­me­di­al: Sprach­me­mos, Fotos  
Schickes Design (farbige Post-its)  
Tipp

Wollen Sie die gesamte Palette an Google-Office-Apps nutzen? Mit IONOS Google Workspace bündeln Sie den Zugriff auf alle Ihre Google-Apps an einem zentralen Ort – inklusive ge­schäft­li­cher Gmail-Adresse und prio­ri­sier­tem Google-Support!

Memonic: Gemeinsam den Überblick behalten

Auch Memonic ist als digitales Notizbuch bei vielen Usern sehr beliebt. Das Programm ist in einer kos­ten­lo­sen und kos­ten­pflich­ti­gen Version er­hält­lich. In der kos­ten­lo­sen Version können Sie bis zu 100 Notizen sowie 3 Grup­pen­pro­jek­te pro Monat anlegen. Daneben steht Ihnen eine An­hangs­grö­ße von 2 MB pro Datei zur Verfügung. Ent­schei­den Sie sich für die Premium-Version, können Sie alle Features un­ein­ge­schränkt nutzen. Die An­hangs­grö­ße wird auf insgesamt 20 MB pro Datei angehoben. Ebenso gibt es für Premium-Nutzer den so­ge­nann­ten Sam­mel­mo­dus, der Ihnen bei längeren Web­re­cher­chen be­hilf­lich ist.

Hinweis

Studenten erhalten für die Premium-Version von Memonic einen Rabatt.

Das Besondere an Memonic ist, dass Sie Ihre Einträge – ähnlich wie in sozialen Netz­wer­ken – privat nur für Sie, für Freunde oder öf­fent­lich für alle User sichtbar machen können. Daneben können Sie Gruppen anlegen und gemeinsam Notizen erstellen. Be­spre­chen Sie Ihre Projekte auf direktem Wege über die in­te­grier­te Mail-Funktion oder teilen Sie Ihre Notizen über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter. Mit dem Zu­satz­tool Web Clipper können Sie Web­in­hal­te sogar direkt in Memonic speichern.

Auch in Sachen Mul­ti­me­dia­li­tät kann Memonic punkten: Sie verfügen nicht nur über ein viel­sei­ti­ges Texttool, sondern können auch Dokumente, Grafiken, Videos etc. einbetten. Tags helfen Ihnen, Ihre Notizen zu prio­ri­sie­ren und sie über die Such­leis­te schnell wie­der­zu­fin­den. Nicht zuletzt steht Ihnen eine Vielzahl an Hin­ter­grund­mo­ti­ven zur Auswahl.

Tipp

Memonic funk­tio­niert pro­blem­los auf allen Geräten. Die App ist verfügbar für iPhone, iPad, macOS, Android, Windows sowie als Web­an­wen­dung und Browser-Er­wei­te­rung.

Memonic kann als OneNote-Al­ter­na­ti­ve durchaus glänzen, al­ler­dings können Sie nur in der kos­ten­pflich­ti­gen Version alle Tools und Features un­be­grenzt nutzen. Da Memonic wie ein soziales Netzwerk funk­tio­niert, sollten Sie darauf achten, welche Notizen Sie mit der Öf­fent­lich­keit teilen möchten. Über­prü­fen Sie hierzu unbedingt die Ein­stel­lun­gen. Si­cher­heits­hal­ber sollten Sie sich für die private Nutzung ent­schei­den und einzelne Notizen manuell freigeben.

Vorteile Nachteile
Kos­ten­lo­se Version: enthält im be­grenz­ten Umfang alle Features und Tools aus der kos­ten­pflich­ti­gen Version (Ausnahme: Funktion „Sam­mel­mo­dus“) Weniger Funk­tio­nen als Outline oder Evernote, Fokus auf Grup­pen­pro­jek­te
Kos­ten­pflich­ti­ge Version: Stu­den­ten­ra­batt Nur in der kos­ten­pflich­ti­gen Version: Un­be­grenzt Notizen und Gruppen erstellen, 20 MB An­hangs­grö­ße, Sam­mel­mo­dus
Mit jeglichen Platt­for­men kom­pa­ti­bel; Features auf allen glei­cher­ma­ßen funk­ti­ons­fä­hig  
Über­sicht­lich; einfache und schnelle Bedienung  
In­te­grier­te Such­funk­ti­on, Schlag­wort-Vergabe  

Al­ter­na­ti­ven zu OneNote: Merkmale und Funk­tio­nen im Vergleich

Merkmale/ Funk­tio­nen OneNote (kostenlos) Outline (€€) Evernote – Basic (kostenlos) Evernote – Premium (€€€) Simp­len­o­te (kostenlos)
Kom­pa­ti­bel mit Windows, macOS, Android, iOS & Co. - iOS und macOS (Syn­chro­ni­sie­rung auf 2 Geräten) (Syn­chro­ni­sie­rung auf allen Geräten)
Breite Auswahl an Features (nicht alle Features enthalten)
Cloud-Speicher 5 GB (Für MS-Office-Abon­nen­ten: 1 TB) (mehrere zur Auswahl) 60 MB 10 GB k. A.
Über­sicht­lich­keit
Leichte Bedienung
Breite Auswahl an Tools zur Text­for­ma­tie­rung
Inhalte mit anderen Usern teilen
Notiz per E-Mail erstellen - -
Inhalte aus dem Web speichern ()
In­te­grier­te Such­funk­ti­on
Mul­ti­me­dia­le Features -
Dokumente be­ar­bei­ten und kom­men­tie­ren - - -
Zu­satz­tools (Add-ons) kostenlos verfügbar z. B. Onetastik, OneNote Web Clipper, News360 k. A. z. B. Evernote Clearly, Web Clipper z. B. DashNote, un­ter­stützt Markdown
Merkmale/ Funk­tio­nen Google Keep (kostenlos) Notion (kostenlos) Notion (€€) Memonic (kostenlos) Memonic Premium (€€)
Kom­pa­ti­bel mit Windows, macOS, Android, iOS & Co.
Breite Auswahl an Features (alle Features enthalten, jedoch ein­ge­schränk­te Nutzung) (Features un­be­grenzt + Sam­mel­mo­dus)
Cloud-Speicher 15 GB 2 MB (pro Datei) 20 MB (pro Datei)
Über­sicht­lich­keit
Leichte Bedienung
Breite Auswahl an Tools zur Text­for­ma­tie­rung
Inhalte mit anderen Usern teilen + Grup­pen­funk­ti­on + Grup­pen­funk­ti­on
Notiz per E-Mail erstellen
Inhalte aus dem Web speichern
In­te­grier­te Such­funk­ti­on
Mul­ti­me­dia­le Features
Dokumente be­ar­bei­ten und kom­men­tie­ren - - -
Zu­satz­tools (Add-ons) kostenlos verfügbar z. B. Onetastik, OneNote Web Clipper, News360 z. B. Web Clipper z. B. Clip-Button erstellen, Click.to Ap­pli­ka­ti­on, Memonic WordPress Plug-in
Tipp

Wer seine Notizen in Wikis ein­pfle­gen möchte, sollte sich die Software Zim anschauen. Eine weitere in­ter­es­san­te OneNote-Al­ter­na­ti­ve ist Tiddly­Wi­ki, ein nicht-lineares Web-Notizbuch für an­spruchs­vol­le Nutzer.

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