URL-Shortener zum Link-Kürzen – die 5 besten Kurz-URL-Dienste

Viele Unternehmens-Websites bauen beschreibende Elemente in Ihre URLs ein, um Inhalte oder Datenhierarchien widerzuspiegeln und damit die Struktur ihres Online-Angebots zu verdeutlichen. Das führt nicht selten zu Webseitenadressen, die aus Hunderten komplexen Zeichen und Zahlen bestehen. Solche Link-Monstren lassen sich aber nur schwer merken, abtippen und verbreiten, sodass sie für Social-Media-Plattformen, Kurznachrichtendienste und Printmedien kaum geeignet sind.

Aber es gibt einen Lichtblick: Sogenannte URL-Shortener oder auch Link-(Ver-)Kürzer reduzieren lange Adressen auf nur wenige Zeichen, die deutlich leichter zu handhaben sind und darüber hinaus einfach besser aussehen. Wir zeigen Ihnen die besten Anbieter für Kurz-URLs.

Auf einen Blick: Die 5 besten Kurz-URL-Dienste in der Übersicht

Im Folgenden sehen Sie alle vorgestellten Kurz-URL-Dienste im Direktvergleich:

  Bit.ly Rebrandly Bl.ink t1p.de TinyURL
Kurz-URL-Format https://bit.ly/URL individuelle URL individuelle URL http://t1p.de/URL https://tinyurl.com/URL
Zielgruppe Unternehmen und private Nutzer Brands (Einzelpersonen und Unternehmen) Kleine Unternehmen Private Nutzer Private Nutzer
Kostenlos?
Unternehmens-Account
Benutzerdefinierbare Links ✔ (Enterprise-Account)
Branded Links ✔ (Enterprise-Account)
Tracking- und Analytics-Funktionen ✔ (Premium-Feature)
Bookmark-Funktion  
Direktes Link-Sharing ✔ (Enterprise-Account)  
Eigenen Kurz-Link-Generator erstellen
HTTPS-Unterstützung
Vorschau-Funktion

Was ist ein Link-Verkürzer und wie funktioniert er?

Unter einem Link-Verkürzer versteht man einen webbasierten Dienst, der für die URL einer beliebigen existierenden Webseite eine zweite, alternative URL (auch URL-Alias genannt) zur Verfügung stellt. Dafür gibt der Nutzer die gewünschte Zieladresse in einem Onlineformular auf der Homepage des Dienstes ein. Dieser erstellt augenblicklich eine zufallsgenerierte Kurz-URL und speichert Original und Alias in seiner internen Datenbank. Der Nutzer kann den gekürzten Link nun uneingeschränkt nutzen und ihn beispielsweise in einem Forum posten.

Sobald eine Person (Client) auf den Link klickt, wird ihr Webbrowser zuerst auf die Datenbank des Kurz-URL-Dienstes weitergeleitet, wo die Ziel-URL ermittelt und an den Client zurückgegeben wird. Dies kann mitunter eine geringe Verzögerung des Datentransfers nach sich ziehen, der angesichts der Vorteile aber zu vernachlässigen ist. Der Browser ruft dann automatisch die gewünschte Webseite auf. Dies funktioniert so lange, wie der Betreiber des Kurz-URL-Dienstes im Geschäft bleibt. Einige Dienstleister bieten aber auch explizit an, zeitlich limitierte Links zu generieren.

Eine Kurz-URL besteht in der Regel aus:

  • Domain des Dienstanbieters: Betreiber von Link-Kürzern nutzen üblicherweise ausländische Domain-Endungen (Top-Level-Domains), die weniger weit verbreitet sind und zudem einprägsamere Namen für ihr Dienstleistungsangebot erlauben (Stichwort: Domain-Hack). Der Dienst bit.ly etwa greift auf die länderspezifische Top-Level-Domain des Staates Libyen (.ly) zurück.
     
  • Individueller Erkennungsschlüssel: Die zweite Hälfte einer Kurz-URL bildet eine zufallsgenerierte, innerhalb des Dienstes nur einmal vergebene Zeichenfolge aus wenigen ASCII-Buchstaben und Zahlen, die als eindeutiges Erkennungsmerkmal dient. Beispiel: Der mit bit.ly gekürzte Link bit.ly/2GXCxfW hat den Schlüssel 2GXCxfW.

Einige Anbieter erlauben es auch, Kurz-URLs zu individualisieren, um etwa einen Marken- bzw. Firmennamen (z. B. 1und1.ionos/) oder einen Klartext-Hinweis auf das Link-Ziel (z. B. /digitalguide) einzubinden.

Fakt

Viele Anbieter von Link-Kürzungen finanzieren sich über Werbung auf ihren Seiten oder sind Teil eines größeren Dienstleistungsangebots, das durch die kostenlose Kurz-URL-Erstellung promotet wird, so wie Ow.ly.

Was bringt es, eine URL zu kürzen?

Ein mittels URL-Shortener verkürzter Link nimmt weniger Raum ein, ist weniger komplex und dadurch besser zu merken und zu handhaben. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn eine Adresse besonders lang ist bzw. viele Sonderzeichen enthält, wie es etwa bei Websites der Fall ist, die mit Datenbankvariablen operieren.

In erster Linie fällt es dem Nutzer dadurch leichter, den jeweiligen Link weiterzugeben, etwa durch Copy-and-Paste oder manuelles Abtippen. In Printmedien wie Visitenkarten und Werbeprospekten müsste ein langer Link entweder sehr klein oder mit zahlreichen Zeilenumbrüchen abgedruckt werden, was weder schön noch praktisch ist. Eine kurze Version desselben Links stört dagegen visuell kaum, kann mit einem dazugehörigen QR-Code ergänzt werden und ist mit nur wenigen Tastenanschlägen in die Adresszeile des Browsers übertragen. Aus denselben Gründen haben sich Kurz-URLs auch in E-Mail-Texten bewährt, wo es aus Sicherheitsgründen ohnehin nicht empfehlenswert ist, klickbare Hyperlinks einzubinden.

Mit einem Link-Shortener ist es überdies möglich, mehrere Varianten derselben URL zu erstellen. Dies erlaubt Ihnen einerseits, Links mit individuellem Wortlaut für verschiedene Plattformen zu erstellen (z. B. Twitter, Facebook, YouTube), andererseits können Sie jeden davon einzeln tracken, um etwa die Wirksamkeit einer Online- oder Offlinekampagne anhand ihrer generierten Klickraten zu überprüfen.

Weit verbreitet sind Kurz-Links außerdem in Microblogging-Diensten wie Tumblr sowie in Messenging-Diensten (z. B. SMS) und Social-Media-Statusmeldungen (z. B. Instagram), die nur eine begrenzte Anzahl von Zeichen zulassen.

Was macht einen guten Link-Shortener aus?

Im Alltag können Sie einen Link-Shortener etwa einsetzen, um eine interessante Webseite mit Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten zu teilen. Im geschäftlichen Kontext kommt Kurz-URLs dagegen eine Bedeutung als Werbewerkzeug und Tracking-Tool zu. Umso wichtiger ist es, dass Sie unter der großen Auswahl webbasierter URL-Shortener den perfekten Dienstleister für Ihr Vorhaben finden. Dabei kommt es hauptsächlich auf folgende Gütekriterien an:

Verlässlichkeit und Nutzerfreundlichkeit

Ein guter URL-Shortener sollte vor allem eines sein: simpel. Eine URL zu kürzen darf nicht länger als einen Augenblick dauern und vor allem niemals fehlschlagen, nur weil der Dienstleister gerade mit irgendwelchen Serverproblemen zu kämpfen hat. Wenn Sie Unternehmer sind, sollte sich der Link-Kürzer Ihrer Wahl im Bestfall nahtlos in den bestehenden Workflow einfügen, um beispielsweise geschäftsrelevante Ressourcen sekundenschnell mit den Kollegen austauschen zu können.

Benutzerdefinierbare Kurz-URLs

Ein Gütekriterium eines Link-Verkürzers ist die Möglichkeit, nach eigenem Ermessen individualisierte Kurz-URLs erstellen zu können. Die Optionen zur Benutzerdefinierung beschränken sich bei vielen Diensten auf den Erkennungsschlüssel, also die zweite Hälfte des Links. Jedoch lässt sich dem Nutzer allein dadurch schon mitteilen, wohin der Link genau führt, etwa zu einem Registrierungsformular (z. B. /registrierung). Zudem ist ein tatsächliches Wort grundsätzlich besser zu merken als eine willkürlich generierte Zeichenfolge.

Branded Links

Manche Kurz-URL-Dienste bieten kostenpflichtige Unternehmens-Accounts auf Basis eines (oft verhandelbaren) Monatstarifs an. Diese umfassen zumeist die Möglichkeit, gekürzte Links zu „branden“, also mit dem eigenen Marken- oder Firmennamen zu versehen. Dabei wird die Top-Level-Domain des jeweiligen Dienstleisters durch den gewünschten Namen ersetzt. Das sieht nicht nur professioneller aus, die URL ist auch leichter wiederzuerkennen, erzeugt mehr Vertrauen und erhöht somit die Klickrate.

Praktische Zusatzfunktionen

Während sich manche Kurz-URL-Dienste nur aufs Link-Kürzen beschränken, verstehen sich andere als umfassende Software-Dienstleister, die Ihnen eine Unterstützung fürs Onlinemarketing bieten wollen. Am häufigsten werden Tools zum Link-Tracking und zur Datenanalyse geboten, mit denen Sie z. B. die Klickraten einzelner Kurz-Links nach Zeit, geografischer Lage und Quelle filtern und auswerten können.

Ebenfalls beliebt sind Browser-Erweiterungen, so etwa eine Bookmark-Funktion, dank der Sie mit einem einzelnen Tastendruck eine Kurz-URL der aktuell besuchten Seite erzeugen können, ohne dass Sie vorher den Original-Link aus der Adresszeile kopieren müssen. Einige Dienste wie YouTube erlauben es Ihnen auch, gerade eben gekürzte URLs direkt auf verschiedenen Plattformen zu teilen. Mitunter haben Sie auch die Möglichkeit, einen eigenen Kurz-Link-Generator zu erstellen und für Ihre eigenen Hosting-Aktivitäten zu nutzen.

SEO-Performance

Dieser Punkt wird bei der Suche nach einem Link-Verkürzer oft übersehen: Wenn eine Kurz-URL den Client zuerst über eine externe Datenbank und erst dann zum Ziel weiterleitet, besteht grundsätzlich das Risiko, dass Ihre Webseite an organischem Traffic verliert. Verhindert wird dies durch eine 301-Weiterleitung: Diese vermittelt dem anfragenden Client mit dem HTTP-Statuscode „301 Moved Permanently“, die angeforderte Ressource sei dauerhaft verschoben worden und nun unter einer neuen URL erreichbar. Auf diese Weise kommt der Traffic nicht dem Dienstleister, sondern ausschließlich Ihrer eigenen Webseite zugute.

Sicherheit

Wer bei Google den Begriff „URL-Shortener“ eingibt, wird unweigerlich auf zahlreiche Artikel stoßen, die mit Hinblick auf diverse Sicherheitsrisiken von der Nutzung eines Link-Verkürzers abraten. Dafür gibt es verschiedene Begründungen: Eine besteht darin, dass man mit der Erzeugung einer Kurz-URL auch Daten auf einem externen Server, nämlich dem des Anbieters, hinterlegt und somit einen Cookie erzeugt. Eine andere liegt in der Missbrauchsgefahr, die mit der Existenz und Verwendung solcher Dienstleistungen einhergeht.

Es liegt nämlich in der Natur von URL-Aliasen, dass sie das eigentliche Link-Ziel vor dem Nutzer verstecken, was fürs Phishing ausgenutzt werden kann. So kann im Grunde jeder Cyberkriminelle eine Kurz-URL erstellen und diese, in einer vertrauenswürdig erscheinenden E-Mail verpackt, als Link zu einem angeblich seriösen Unternehmen tarnen. Tatsächlich führt dieser Link aber zu einer Webseite, die über Sicherheitslücken im Browser den Rechner des Nutzers zu kompromittieren versucht. Auf diese Weise ist es sogar möglich, Provider-Blacklists zu umgehen.

Da aufgrund solcher Betrugsfälle schon viele Kurz-URLs von den Providern gesperrt wurden, haben die Betreiber reagiert und Sicherheitsvorkehrungen ergriffen. Der Mindestaufwand besteht nun darin, die Weiterleitung von Client-Anfragen über eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung zu unterstützen. Ob dies beim Link-Shortener Ihrer Wahl gegeben ist, erkennen Sie an dem entsprechenden Kürzel https:// vor der Top-Level-Domain der Kurz-URL.

Viele Dienste wie TinyURL bieten auch eine Vorschau-Funktion an. Über diese wird der Nutzer nicht direkt zum Ziel, sondern zunächst auf eine Preview-Seite weitergeleitet, auf der er das tatsächliche Link-Ziel überprüfen und den Aufruf bestätigen kann. Entsprechende Kurz-URLs werden meist mit einem Kürzel (preview.) gekennzeichnet. Aus dem Link "https://www.ionos.de/digitalguide/server/knowhow/links-kuerzen-mittels-url-shortener/ wird so etwa preview.tinyurl.com/y6exetx2".

Tipp

Sie können sich das Ziel eines Kurz-Links auch anzeigen lassen, indem Sie am Ende der URL ein „+“ anfügen und die Eingabe in der Adressleiste bestätigen.

Die 5 besten URL-Shortener

Hier eine Auswahl der besten Link-Kürzer für den professionellen und den privaten Gebrauch:

bit.ly

Seit seiner Gründung 2008 hat sich bit.ly nicht nur zum beliebtesten Kurz-URL-Anbieter, sondern auch zu einem profitablen Geschäftsmodell entwickelt. Heute präsentiert sich bit.ly als umfassendes Software-as-a-Service-Produkt (SaaS), das alle relevanten Funktionen anbietet und auch deshalb in viele andere Third-Party-Apps und Dienste integriertwurde.

Bei bit.ly ist für jeden Nutzer etwas dabei: Blogger und Social-Media-User schätzen die verlässliche Funktionsweise und Nutzerfreundlichkeit des kostenlos nutzbaren Tools, Unternehmen wie eBay, Samsung und monster.com profitieren von den detaillierten Echtzeit-Link-Analysen, die auf einem übersichtlichen Dashboard aufgerufen werden können und selbst mit Deep Links auf mobilen Geräten funktionieren. Unbegrenzte Branded Links sind aber nur im kostenpflichtigen Enterprise-Abonnement verfügbar.

Rebrandly

Rebrandly zählt zu den besten URL-Shortenern zum Erstellen von Branded Links. Seit 2015 sieht der Anbieter aus Irland in individualisierten Kurz-URLs eine perfekte Gelegenheit für Brands – egal ob Person oder Produkt –, aus der Masse an Wettbewerbern hervorzustechen. Dabei überzeugt Rebrandly mit einer vielfältigen Funktionspalette, die zusätzlich zum Link-Management auch Analyse- und Kollaborations-Features umfasst und Traffic-Routing, QR-Code-Generierung sowie Domain-Name-Management ermöglicht.

Den Großteil dieser Premium-Features können Sie allerdings nur nutzen, wenn Sie eines der kostenpflichtigen Pakete erwerben, die bei 29 US-Dollar im Monat für Einzelpersonen bzw. 449 US-Dollar im Monat für Teams starten. Einsteiger kommen jedoch mit der kostenfreien Basisvariante, die u. a. die Kreation von 500 Branded Links und ein Tracking von bis zu 5.000 Klicks pro Monat erlaubt, ebenfalls auf ihre Kosten.

bl.ink

Um bl.ink nutzen zu können, müssen Sie zuerst einen kostenlosen Account anlegen. Dadurch erhalten Sie aber die Möglichkeit, ganze 1.000 Links zu erstellen und bis zu 1.000 Klicks pro Link zu tracken. Das ist schon sehr gut für einen Link-Shortener, der vor allem auf kleine Unternehmen abzielt. Wem das dennoch nicht genug ist, der kann auch eines von vier kostenpflichtigen Enterprise-Paketen abonnieren und in den Genuss weiterer Funktionen sowie seltenen Top-Level-Domains (z. B. .news, .social, .media) kommen.

Das integrierte Analytics-Dashboard bietet übersichtliche Informationen für mehrere Nutzer über die beliebtesten Links sowie den anfallenden Traffic nach Tag, Datum, Uhrzeit, Sprache, Gerät, geografischem Ort und Quelle. Der Anbieter hebt zudem seinen „Enterprise Grade“-Kundensupport hervor, der dabei hilft, sich in sämtliche Funktionen hineinzufinden und das Beste aus dem Tool herauszuholen.

t1p.de

Der von Deutschland aus betriebene Kurzlinkdienst t1p.de setzt den Fokus auf Datenschutz und Sicherheit. So sorgt etwa der hauseigene Malware-Schutz dafür, dass alle Links zunächst auf einen möglichen Malware- oder Phishing-Befall untersucht werden, bevor der erzeugte Kurz-Link zur Nutzung freigegeben wird. Zusätzlich zur Möglichkeit, die Links direkt auf der t1p-Website zu erzeugen, stehen sowohl Browser-Erweiterungen für Chrome, Firefox und Opera als auch eine App für Android zur Verfügung. Wie der Webservice selbst sind diese Zusatzangebote gänzlich kostenfrei.

In jedem Fall haben Sie die Auswahl zwischen den vier Basis-URLs t1p.de, ogy.de, 0cn.de und kurzelinks.de, an die Sie Ihre eigene Wunsch-Kurz-URL anhängen können. Um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen, können Sie optional einen Dereferrer-Schutz aktivieren. Zudem ist es möglich, Kurzlinks mit einem Passwort zu schützen, ihren Gültigkeitszeitraum einzuschränken und einen zur Kurz-URL passenden QR-Code zu generieren.

TinyURL

TinyURL existiert schon seit 2002 und ist auch heute noch einer der am meisten genutzten URL-Shortener. Er ist vollkommen kostenlos nutzbar und erlaubt es Ihnen, den Erkennungsschlüssel Ihrer Kurz-Links mit Buchstaben, Zahlen und Schrägstrichen zu individualisieren. Eine Vorschau-Funktion lässt sich unter dem Menüpunkt „Preview Feature“ nach Belieben ein- und ausschalten. Zudem können Sie von der Homepage des Anbieters aus einen Button in Ihre Browser-Toolbar einbinden, mit dem sich Kurz-URLs von besuchten Webseiten auf Knopfdruck erstellen lassen.

Davon abgesehen bietet TinyURL keine weiteren Zusatzfunktionen, weder fürs Tracking noch für die Datenanalyse. Somit ist der Dienst vorrangig dafür geeignet, schnell und anonym Kurz-URLs für den privaten Gebrauch zu erstellen. Einziger Nachteil: Die mit TinyURL generierten Links bestehen allein schon wegen der längeren Top-Level-Domain aus mehr Zeichen, als es etwa bei anderen Diensten wie bit.ly der Fall ist.

Hinweis

Einige bekannte Websites betreiben ihre eigenen URL-Shortener, mit denen Links automatisch gekürzt werden, sodass man sie mit anderen Nutzern – auch über andere Plattformen hinweg – teilen oder in Webseiten und Blogs einbetten kann. Dazu gehören etwa der Link-Kürzer t.co von Twitter, der vormals als Goo.gl bekannte Dienst Firebase Dynamic Links (FDL) von Google sowie der in die gleichnamige Videoplattform integrierte Link-Shortener YouTu.be. Da sich diese Dienste größtenteils auf ihre eigene Software-Umgebung beschränken und in der Regel weder Individualisierung noch Branding von Kurz-URLs zulassen, wurden Sie aus der hiesigen Liste ausgespart.


Auf dem Laufenden bleiben?

Jetzt für unseren Newsletter anmelden und gratis Online-Marketing Whitepaper für lokale Anbieter sichern!