PDF (kurz für Portable Document Format) ist wohl eines der be­lieb­tes­ten Da­tei­for­ma­te in den meisten Büros – dank seiner of­fen­sicht­li­chen Vorteile: Es kann sei­ten­wei­se Text und Dutzende Bilder umfassen und dennoch bleibt die Da­tei­grö­ße ver­gleichs­wei­se gering, sodass sich PDF-Dateien schnell und einfach via E-Mail ver­schi­cken oder in der Cloud hochladen lassen. Darüber hinaus ge­währ­leis­ten PDFs, dass Dokumente auf einem be­lie­bi­gen Gerät ori­gi­nal­ge­treu wie­der­ge­ge­ben werden, ohne dass die Dar­stel­lung leidet oder For­ma­tie­rung durch­ein­an­der­ge­bracht wird.

Ebenso wenig aus dem Ar­beits­all­tag weg­zu­den­ken sind Formulare: Seien es einfache Teil­neh­mer­lis­ten für Kon­fe­ren­zen, Be­wer­bungs- und An­mel­de­bö­gen oder aber komplexe Rech­nun­gen und Fi­nanz­über­sich­ten – Formulare regeln Abläufe, halten In­for­ma­tio­nen fest und schaffen Übersicht.

Zu­sam­men­ge­setzt ergeben die beiden Dinge etwas, das den Pa­pier­krieg in Un­ter­neh­men deutlich mindern kann: PDF-Formulare, die sich direkt am PC ausfüllen lassen. Das geht weitaus schneller und ist weniger feh­ler­an­fäl­lig als das Eintragen von In­for­ma­tio­nen per Hand. Zudem kann man die digitalen Dokumente leichter mit Kunden oder Kollegen teilen, auswerten und ar­chi­vie­ren.

Wir erklären, wie Sie solche in­ter­ak­ti­ven PDF-Formulare erstellen können.

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PDF aus­füll­bar machen mit MS Word: Ist das möglich?

Die einfache Antwort: Nein, mit MS Word kann man kein PDF zum Ausfüllen erstellen – das liegt aber nicht am Programm an sich.

Auch wenn manche Quellen im Internet etwas anderes behaupten: Mit Mi­cro­softs bekannter Office-Anwendung ist es durchaus möglich, sowohl statische Formulare zum Aus­dru­cken als auch in­ter­ak­ti­ve Formulare zum Ausfüllen direkt am Computer zu erstellen (das geht übrigens auch mit den anderen Office-An­wen­dun­gen wie zum Beispiel Excel). Indem Sie die in den Optionen ver­steck­ten Ent­wick­ler­tools ak­ti­vie­ren, können Sie auf eine ganze Band­brei­te an Funk­tio­nen und Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten zugreifen. Mit diesen fügen Sie ohne weiteres Text­ein­ga­be­fel­der, Kalender-Pop-ups und Drop-down-Listen zu Ihrem Dokument hinzu, schützen es gegen Be­ar­bei­tung durch Dritte, teilen es mit re­le­van­ten Personen und werten Ihr Formular sta­tis­tisch aus (ent­spre­chen­de Kennt­nis­se vor­aus­ge­setzt). Word bietet Ihnen außerdem diverse Vorlagen zum Download an: bei­spiels­wei­se Formulare für Ma­nage­ment-Feedback oder Kalender, mit denen sich die wö­chent­li­che Auf­ga­ben­ver­tei­lung im Betrieb or­ga­ni­sie­ren lässt.

Das Ergebnis ist jedoch in jedem Fall eine .doc-Datei, die Sie durchaus für viele Aufgaben verwenden können, die aber nicht die spe­zi­el­len Vorteile einer PDF bietet (bei­spiels­wei­se die ori­gi­nal­ge­treue, un­ver­än­der­te Wie­der­ga­be auf anderen End­ge­rä­ten).

Nun ist es in Word auch möglich, Dokumente direkt als PDF ab­zu­spei­chern. Das Problem dabei ist nur: Beim Spei­cher­pro­zess gehen alle in­ter­ak­ti­ven Elemente Ihres Formulars verloren, sodass es sich nicht mehr ausfüllen lässt. Dasselbe passiert auch, wenn Sie bei­spiels­wei­se einen PDF-Creator wie PDF24 als Treiber für einen vir­tu­el­len Drucker verwenden.

Schuld daran, dass man mit Word keine aus­füll­ba­ren PDF-Formulare erstellen kann, ist also schlicht die nicht voll­stän­di­ge Kom­pa­ti­bi­li­tät zwischen den haus­ei­ge­nen Da­tei­for­ma­ten von Microsoft und Adobe, welche die beiden Firmen vor­aus­sicht­lich nicht so schnell beheben werden. Somit sind mit der Microsoft-Anwendung ge­stal­te­te und im PDF-Format ab­ge­spei­cher­te Be­wer­bungs­bö­gen und Umfragen lediglich dafür geeignet, auf Papier aus­ge­druckt und per Hand aus­ge­füllt zu werden. Unter diesen Umständen können Sie al­ler­dings auch genauso gut auf in­ter­ak­ti­ve Ein­ga­be­fel­der ver­zich­ten und statt­des­sen eine Tabelle mit leeren Zellen erstellen. Für simple An­we­sen­heits­lis­ten ist das sicher aus­rei­chend, bei kom­ple­xe­ren Vorhaben lässt diese Lösung aber zu wünschen übrig.

Kos­ten­freie Lösung: Mit Open­Of­fice ein aus­füll­ba­res PDF erstellen

Eine mögliche Abhilfe bieten die kos­ten­frei­en Büro-An­wen­dungs­pa­ke­te Open­Of­fice und Libre­Of­fice. Denn mit diesen Pro­gram­men erstellte Formulare behalten ihre in­ter­ak­ti­ven Elemente selbst nach der Spei­che­rung ins PDF-Format bei. Wer bereits mit MS Office ge­ar­bei­tet hat, wird zudem auch mit den Kon­kur­renz­pro­duk­ten schnell zu­recht­kom­men: die Er­stel­lung von For­mu­la­ren funk­tio­niert in den un­ter­schied­li­chen Pro­gram­men nämlich nahezu gleich.

Was genau Sie zur PDF-Er­stel­lung tun müssen, erklären wir Ihnen bei­spiel­haft am Open­Of­fice Writer, dem kos­ten­lo­sen Äqui­va­lent zu MS Word (prin­zi­pi­ell lassen sich solche Formulare aber auch in sämt­li­chen anderen Open­Of­fice-An­wen­dun­gen erstellen – so auch in Calc):

  1. Öffnen Sie Open­Of­fice.
     
  2. Klicken Sie nach­ein­an­der auf „Datei“ à „Neu“ à „XML-For­mu­lar­do­ku­ment“, um ein neues Dokument zu erzeugen, in dem auch Formulare möglich sind.
     
  3. Klicken Sie nun unter dem Menüpunkt „Ansicht“ auf „Sym­bol­leis­ten“ à Formular-Steu­er­ele­men­te“, um sich die Werk­zeug­leis­te für Formulare anzeigen zu lassen. Diese erscheint als separates Fenster, lässt sich aber auch an der Me­nü­leis­te am oberen Fens­ter­rand anheften.
     
  4. Um mit der Ge­stal­tung Ihres Formulars beginnen zu können, müssen Sie jetzt nur noch den „Ent­wurfs­mo­dus“ in der Werk­zeug­leis­te ak­ti­vie­ren.

Ab jetzt haben Sie freie Hand: Gestalten Sie Ihr Formular mit allen Mitteln und Tools, die Ihnen Open­Of­fice zur Verfügung stellt – Text, Bildern, Objekten, Formen, Tabellen etc. Die in­ter­ak­ti­ven Elemente Ihres Formulars können Sie mit der Maus an jeder be­lie­bi­gen Stelle in Ihrem Dokument einfügen.

Folgende Elemente stehen Ihnen in der Werk­zeug­leis­te zur Auswahl:

  • Mar­kier­feld: Ein leeres Kästchen, das der Nutzer des fertigen Formulars per Mausklick mit einem Häkchen (oder einem anderen Symbol) versehen oder wahlweise frei­las­sen kann. Dient zum Beispiel dem Ankreuzen des korrekten Ge­schlechts in einem Be­wer­bungs­bo­gen.
     
  • Textfeld: Ein freies Feld, in das der Nutzer eine bestimmte Menge an Text schreiben kann, zum Beispiel für zu­sätz­li­che An­mer­kun­gen oder als Feedback zum Formular.
     
  • For­ma­tier­tes Feld: Hier kann der Nutzer einen Zah­len­wert eintragen, der durch den Ersteller vor­de­fi­nier­ten Regeln un­ter­liegt. So lässt sich die Auswahl der möglichen Zahlen bei­spiels­wei­se auf die Ziffern 1 bis 10 be­schrän­ken.
     
  • Schalt­flä­che: Diese Funktion erzeugt einen Button, der mit einem Makro gekoppelt werden kann. Makros sind mehr oder weniger komplexe Kom­man­do­ab­fol­gen, die sich durch solch einen Button abrufen lassen, ohne dass Anwender sämtliche Eingaben noch einmal vornehmen müssen. So kann man bei­spiels­wei­se seine Adresse au­to­ma­tisch per Knopf­druck in einem Formular eintragen lassen. Makros kommen haupt­säch­lich in Open­Of­fice Calc zur Anwendung und funk­tio­nie­ren ähnlich wie Makros in Microsoft Excel.
     
  • Op­ti­ons­feld: Eine besondere Form des Mar­kier­fel­des, die ins­be­son­de­re für Multiple-Choice-Fra­ge­bö­gen nützlich ist. Schließt man mehrere solcher Felder zu einer Gruppe zusammen, kann nur eines von ihnen zur selben Zeit aus­ge­wählt werden.
     
  • Lis­ten­feld: Diese Funktion erstellt ein Drop-down-Menü mit einer Auswahl von Optionen, die der Ersteller des Formulars vorher fest­ge­legt hat. Das Lis­ten­feld lässt sich auch mit einer bereits vor­han­de­nen Da­ten­quel­le verbinden.
     
  • Kom­bi­na­ti­ons­feld: Es funk­tio­niert wie ein Lis­ten­feld, erlaubt es dem Nutzer des Formulars aber, eine zu­sätz­li­che In­for­ma­ti­on ein­zu­tra­gen, wenn er keine der vor­ein­ge­stell­ten Optionen wählen möchte.
     
  • Be­schrif­tungs­feld: Dies wird verwendet, um sämt­li­chen in­ter­ak­ti­ven Elementen einen Be­schrei­bungs­text (Label) hin­zu­zu­fü­gen. Auf diese Weise kann man zum Beispiel Mar­kier­fel­der be­schrif­ten und sie mitsamt da­zu­ge­hö­ri­gen Text im Dokument ar­ran­gie­ren.
     
  • Weitere Steu­er­ele­men­te: Sie bieten je nach Open­Of­fice-Version weitere prak­ti­sche Funk­tio­nen. Dazu gehört bei­spiels­wei­se ein Regler, mit dem der Nutzer des Formulars durch eine fest­ge­leg­te Liste von Zahlen (z. B. Ge­burts­jah­re) scrollen kann. Das Da­tums­feld wiederum fügt Ihrem Formular ein vor­for­ma­tier­tes Ein­ga­be­feld für Da­tums­an­ga­ben hinzu.

Per Dop­pel­klick auf ein be­lie­bi­ges in­ter­ak­ti­ves Element können Sie dessen Ei­gen­schaf­ten bis ins Detail anpassen. Dazu gehören sowohl Höhe und Breite eines Ein­ga­be­fel­des sowie auch sein Rahmen, Titel und Dar­stel­lungs­stil (flach oder mit „3D-Effekt“). Um die Arbeit an Ihrem Formular zu ver­ein­fa­chen, können Sie Elemente auch mitsamt allen daran vor­ge­nom­men Ein­stel­lun­gen kopieren und an anderer Stelle erneut einfügen. Schalten Sie den Ent­wurfs­mo­dus hin und wieder aus, um Ihre in­ter­ak­ti­ven Elemente zu testen.

Sobald Sie fertig sind, klicken Sie auf „Datei“ à „Ex­por­tie­ren als PDF“, um aus Ihrem Open­Of­fice-Dokument ein aus­füll­ba­res PDF zu machen. Selbiges können Nutzer pro­blem­los mit nahezu jedem be­lie­bi­gen PDF-Reader öffnen, ausfüllen und wahlweise aus­dru­cken oder ab­spei­chern und direkt an Sie zu­rück­sen­den.

Per Dop­pel­klick auf ein be­lie­bi­ges in­ter­ak­ti­ves Element können Sie dessen Ei­gen­schaf­ten bis ins Detail anpassen. Dazu gehören sowohl Höhe und Breite eines Ein­ga­be­fel­des sowie auch sein Rahmen, Titel und Dar­stel­lungs­stil (flach oder mit „3D-Effekt“). Um die Arbeit an Ihrem Formular zu ver­ein­fa­chen, können Sie Elemente auch mitsamt allen daran vor­ge­nom­men Ein­stel­lun­gen kopieren und an anderer Stelle erneut einfügen. Schalten Sie den Ent­wurfs­mo­dus hin und wieder aus, um Ihre in­ter­ak­ti­ven Elemente zu testen.

Sobald Sie fertig sind, klicken Sie auf „Datei“ à „Ex­por­tie­ren als PDF“, um aus Ihrem Open­Of­fice-Dokument ein aus­füll­ba­res PDF zu machen. Selbiges können Nutzer pro­blem­los mit nahezu jedem be­lie­bi­gen PDF-Reader öffnen, ausfüllen und wahlweise aus­dru­cken oder ab­spei­chern und direkt an Sie zu­rück­sen­den.

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Kost­spie­li­ge Profi-Methode: Mit Adobe Acrobat ein PDF zum Ausfüllen erstellen

Obgleich es also möglich ist, völlig kostenlos ein PDF zum Ausfüllen zu erstellen, schwört so mancher User trotzdem auf die pro­fes­sio­nel­le, wenn auch kos­ten­in­ten­si­ve Stan­dard­lö­sung: Adobe Acrobat.

Das mag ei­ner­seits daran liegen, dass womöglich nicht jeder Kunde oder Kollege über eine MS-Office-Lizenz verfügt oder Open­Of­fice bzw. Libre­Of­fice verwenden will. Zudem bietet Adobe mit seinem haus­ei­ge­nen Programm einige spezielle Features, mit denen die Kon­kur­renz nicht mithalten kann. Das her­vor­ste­chends­te: das au­to­ma­ti­sche und über­ra­schend zu­ver­läs­si­ge Erkennen von For­mu­lar­fel­dern in digitalen Dateien und sogar ein­ge­scann­ten Papier-Do­ku­men­ten. Mit der Adobe-Software können Sie sogar Ihr in MS-Word an­ge­fer­tig­tes Formular doch noch in ein aus­füll­ba­res PDF umwandeln.

Das funk­tio­niert fol­gen­der­ma­ßen:

  1. Klicken Sie in der Werk­zeug­leis­te auf „Formulare“ à „For­mu­laras­sis­ten­ten starten“ (Vor­ge­hens­wei­se und Men­übezeich­nun­gen können sich von Version zu Version stark un­ter­schei­den; unsere Anleitung bezieht sich auf Adobe Acrobat 9).
     
  2. Im sich öffnenden Fenster wählen Sie nun die Quelle Ihres Formulars aus. Acrobat kann sowohl bereits vor­han­de­ne, elek­tro­ni­sche Formulare (PDF-, Word-, oder Excel-Dateien sowie vielen andere Formate) öffnen als auch ein­ge­scann­te Pa­pier­do­ku­men­te in ein Formular kon­ver­tie­ren (al­ter­na­tiv können Sie auch mittels Vorlagen ein völlig neues Formular erstellen).
     
  3. Der For­mu­laras­sis­tent erkennt nun au­to­ma­tisch alle sta­ti­schen For­mu­lar­fel­der und benennt sie anhand des sie um­ge­ben­den Texts. Dieser Prozess passiert innerhalb eines Au­gen­bli­ckes und hat eine hohe Er­folgs­quo­te. Es kann aber auch vorkommen, dass Acrobat ein Feld vergisst oder aber eine visuelle Trenn­li­nie als Un­ter­schrifts­feld miss­in­ter­pre­tiert. In diesem Fall können Sie den Fehler schnell be­sei­ti­gen, indem Sie For­mu­lar­ele­men­te selbst einfügen, ver­schie­ben oder löschen.

Abgesehen von diesem prak­ti­schen Hilfs­mit­tel ähnelt die Auswahl und Funk­ti­ons­wei­se der Werkzeuge in Adobe Acrobat stark denen in MS Word, Open­Of­fice und Libre­Of­fice: Text­fel­der, Kon­troll­käst­chen, Options-, Listen-, Kom­bi­na­ti­ons­fel­der und Schalt­flä­chen lassen sich mittels Fa­den­kreuzan­zei­ge bequem anordnen und per Dop­pel­klick kon­fi­gu­rie­ren.

Darüber hinaus bietet das Programm in­ter­es­san­te Zu­satz­funk­tio­nen, von denen einige nach­fol­gend genauer vor­ge­stellt werden:

  • In­ter­ak­ti­ve Formulare lassen sich schneller ausfüllen, indem man mit der Tab-Taste von Ein­ga­be­feld zu Ein­ga­be­feld springt, anstatt jedes Element einzeln mit der Maus an­zu­kli­cken. In Adobe Acrobat lässt sich die Tab-Rei­hen­fol­ge festlegen, um diesen Vorgang möglichst effizient zu gestalten.
     
  • In Kom­bi­na­ti­on mit Adobe Sign ist es möglich, For­mu­la­ren ein Feld für eine digitale Un­ter­schrift hin­zu­zu­fü­gen.
     
  • Ein weiteres Zu­satz­werk­zeug in Acrobat ist das Barcode-Feld. Dieses setzt sämtliche For­mu­lar­ein­ga­ben au­to­ma­tisch in einen ein­zig­ar­ti­gen Strich­code um, der sich mit ent­spre­chen­der Hardware einlesen und in­ter­pre­tie­ren lässt. Das er­leich­tert die Aus­wer­tung und Ar­chi­vie­rung von For­mu­la­ren, wenn diese in Pa­pier­form per Post oder via Fax an Sie zu­rück­ge­sen­det werden.
     
  • Fertige PDF-Formulare lassen sich mit Adobe Acrobat auch an Ihre Kunden und Kollegen verteilen, und zwar per E-Mail oder über einen internen Server. Das Programm er­mög­licht es zudem auch, den Status der Rück­mel­dun­gen zu verfolgen und bei Ter­min­ver­säum­nis­sen au­to­ma­ti­sche Er­in­ne­rungs­mit­tei­lun­gen zu ver­schi­cken.

Für sämtliche Zu­satz­funk­tio­nen bietet Adobe auf seiner Webseite um­fang­rei­che Tutorials an. Zudem gibt es eine kos­ten­lo­se Test­ver­si­on von Adobe Acrobat, die 14 Tage gültig ist und neben der Er­stel­lung auch die Be­ar­bei­tung von PDFs sowie die Ver­klei­ne­rung von Do­ku­men­ten dieses Dateityps erlaubt.

Abgesehen davon exis­tie­ren zahl­rei­che Al­ter­na­ti­ven zu Adobe Acrobat mit ähnlichem Funk­ti­ons­um­fang. Die Er­stel­lung von aus­füll­ba­ren PDF-For­mu­la­ren ist meist aber nur in den Pro-Versionen dieser Programme (z. B. Qoppa PDF Studio, PDF-XChange Editor) oder aber im Rahmen einer kos­ten­pflich­ti­gen Trialware (z. B. Foxit Phantom PDF, Nitro Pro) möglich.

Fazit: Auch kos­ten­lo­se Software er­mög­licht gute Er­geb­nis­se

In­ter­ak­ti­ve PDF-Formulare mindern das Pa­pier­cha­os und sind zudem einfach und schnell zu erstellen. Mit Microsoft Office kann man jedoch nur die ge­stal­te­ri­sche Vorarbeit leisten. Um ein PDF wirklich aus­füll­bar zu machen, braucht es Adobe Acrobat oder ein al­ter­na­ti­ves Programm. Wer dafür aber kein Geld ausgeben will, der kann auch die kos­ten­frei­en Open­Of­fice-Suite statt die teure Adobe-Lösung nutzen. Auch die Freeware liefert zu­frie­den­stel­len­de Er­geb­nis­se, die sich mit nahezu jedem PDF-Reader lesen und ausfüllen lassen.

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