Das von Adobe ent­wi­ckel­te „Portable Document Format“, kurz PDF, ist ein platt­form­über­grei­fen­des Da­tei­for­mat, das Dokumente un­ab­hän­gig vom ur­sprüng­li­chen An­wen­dungs­pro­gramm ori­gi­nal­ge­treu wie­der­gibt. Dadurch entfallen die bekannten Kon­ver­tie­rungs­pro­ble­me beim Austausch von Dateien, die in ver­schie­de­nen Pro­gram­men oder Pro­gramm­ver­sio­nen erstellt wurden. Viele verwenden das Format auch, um zu ver­hin­dern, dass ein Dokument nach­träg­lich be­ar­bei­tet wird. Doch was, wenn genau das nötig ist? Welche Mög­lich­kei­ten gibt es, eine PDF-Datei zu editieren? Mit gängigen Office-Pro­gram­men wie Word oder Excel lassen sich schon seit Längerem direkt aus der Anwendung heraus PDF-Dateien erstellen. An­ders­her­um geht das al­ler­dings nicht so einfach. Will man ein PDF-Dokument nach­träg­lich verändern, benötigt man in der Regel die Ori­gi­nal­da­tei, aus der man dann eine neue PDF ex­por­tiert. Aber was, wenn man diese Ori­gi­nal­da­tei nicht hat? Ist die PDF-Datei nicht durch ein Passwort geschützt, lässt sich das Dokument auch im Nach­hin­ein noch be­ar­bei­ten – vor­aus­ge­setzt, man hat ein ent­spre­chen­des Tool zur Verfügung. Es gibt sowohl Desktop-Programme zum Download als auch On­line­tools, mit denen man PDFs im Browser editieren kann. Daneben lässt sich ein PDF-Dokument auch be­ar­bei­ten, indem man es zurück in Word kon­ver­tiert.

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Hinweis

Ob sich ein PDF-Dokument be­ar­bei­ten lässt, hängt nicht nur von der ver­wen­de­ten Software ab. Es macht einen Un­ter­schied, ob die PDF mit einer Text­ver­ar­bei­tungs­soft­ware wie Word erstellt wurde oder durch das Scannen eines Dokuments. Bei letzterem ist die Be­ar­bei­tung nur möglich, wenn das Programm eine Tex­terken­nung (OCR) im­ple­men­tiert hat.

Eine PDF-Datei in Word be­ar­bei­ten

Möchte man eine PDF-Datei im Word-Programm ändern, muss man diese erst einmal in ein Word-Dokument zu­rück­kon­ver­tie­ren. In den meisten Fällen ist das gar kein Problem, es sei denn, das Aus­gangs­do­ku­ment ist keine text­las­ti­ge Office-Datei, sondern eine Grafik. Dafür wäre Microsoft Word die falsche Anwendung. In einem solchen Fall sollten Sie lieber zu einem Gra­fik­pro­gramm wie Paint oder das bekannte Photoshop von Adobe greifen. Bei Word 2013 und Word 2016 kann man PDF-Dateien un­kom­pli­ziert umwandeln und be­ar­bei­ten. Dafür öffnet man die PDF-Dateien einfach in Word: Starten Sie zunächst die Anwendung und wählen Sie an­schlie­ßend das PDF-Dokument über „Datei“ und „Öffnen“ aus – achten Sie darauf, dass Sie sich alle Da­tei­for­ma­te anzeigen lassen. Al­ter­na­tiv können Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei klicken und über den „Öffnen mit“-Dialog Word auswählen. Word kon­ver­tiert die PDF-Datei von alleine in ein Dokument. Das Programm in­for­miert den Nutzer vor der Kon­ver­tie­rung darüber, dass diese einige Sekunden dauert und der Text danach be­ar­bei­tet werden kann. An­schlie­ßend arbeiten Sie in dem Dokument, wie Sie es bei Word gewohnt sind.

Bild: Information bei der Konvertierung von PDF- zu Word-Dokument
In­for­ma­ti­on bei der Kon­ver­tie­rung von PDF- zu Word-Dokument

Es ist möglich, dass das neue Word-Dokument nicht ganz so aussieht wie in der PDF-Form. Vor allem bei Grafiken und For­ma­tie­run­gen kommen kleine Än­de­run­gen in der Text­struk­tur nach der Um­wand­lung vor: Rechnen Sie mit ver­scho­be­nen Bildern oder fehlenden in­ter­ak­ti­ven Elementen. Um das zu ver­hin­dern, gibt es bestimmte Programme abseits von Microsoft, die besser zur Kon­ver­tie­rung geeignet sind.

Eine PDF-Datei online be­ar­bei­ten

Um wichtige In­for­ma­tio­nen im Nach­hin­ein in einer PDF-Datei her­vor­zu­he­ben oder bei­spiels­wei­se eine we­sent­li­che Passage ein­zu­krei­sen, sind kos­ten­lo­se und einfach zu be­die­nen­de Online-PDF-Editoren eine gute Wahl. Bei diesen können Sie Dateien oftmals sogar per Drag-and-Drop kon­ver­tie­ren lassen. Die Mög­lich­kei­ten sind dabei al­ler­dings un­ter­schied­lich: Manche lassen nur ober­fläch­li­che Ver­än­de­run­gen zu, indem sie das Dokument wie ein Bild behandeln und somit nur grafische Elemente oder Text hin­zu­ge­fügt werden kann. Andere wandeln die PDF-Dokumente um und geben Ihnen die Frei­hei­ten einer Text­be­ar­bei­tung. Ex­em­pla­risch seien an dieser Stelle zum einen das Tool Smallpdf und zum anderen eine Mög­lich­keit von Google vor­ge­stellt.

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Smallpdf

Mit dem PDF-Editor Smallpdf kann man PDFs kostenlos be­ar­bei­ten. Bei diesem Tool gibt es die Funktion, die PDF-Datei in ein Word-Dokument zu­rück­zu­kon­ver­tie­ren, um die Datei be­ar­bei­ten zu können. Dies funk­tio­niert prin­zi­pi­ell wie in Word selbst: Wählen Sie die Datei aus, und das Tool wandelt diese au­to­ma­tisch in ein Word-Dokument um. An­schlie­ßend steht die Datei zum Download bereit. Sie können PDF-Dateien aber auch direkt online be­ar­bei­ten. Dafür müssen Sie das Dokument al­ler­dings hochladen, was generell ein Si­cher­heits­ri­si­ko mit sich bringt. Smallpdf ist deshalb über eine mit SSL ver­schlüs­sel­te Ver­bin­dung aufrufbar. Darüber hinaus gibt der schwei­ze­ri­sche Her­stel­ler an, dass er die Dateien nicht län­ger­fris­tig speichert. Die Dateien sollen nach einer Stunde au­to­ma­tisch wieder gelöscht werden. Smallpdf ist für alle Windows-, Linux- und Mac-Geräte geeignet, erfordert keine In­stal­la­ti­on oder Re­gis­trie­rung und funk­tio­niert in allen beliebten Browsern wie Firefox, Safari, Chrome und IE.

Editor im Browser aufrufen

Smallpdf bietet ver­schie­de­ne Dienste rund um PDFs. So gibt es mehrere Werkzeuge für die Kon­ver­tie­rung, ein prak­ti­sches Tool, um PDF-Dateien zu kom­pri­mie­ren, und Features, mit denen man Seiten drehen kann oder mehrere Dateien zu einer zu­sam­men­führt. Um aber zum Editor zu gelangen, wechseln Sie über die Na­vi­ga­ti­on zum Punkt „PDF be­ar­bei­ten“.

Bild: Screenshot der Webseite von Smallpdf, auf der PDF-Dateien online bearbeitet werden können.
Screen­shot der Webseite von Smallpdf, auf der PDF-Dateien online be­ar­bei­tet werden können.

Datei hochladen

Klicken, ziehen und loslassen – so einfach bekommen Sie die PDF-Datei in den Editor. Statt­des­sen können Sie die Dateien auch über „Datei auswählen“ auf der Fest­plat­te suchen oder das Tool sogar mit Dropbox oder Google Drive verbinden.

Bild: Text öffnet sich im PDF-Werkzeug von Smallpdf
Text öffnet sich im PDF-Werkzeug von Smallpdf

Text be­ar­bei­ten

Es öffnet sich direkt die PDF-Datei, und schon kann das Be­ar­bei­ten des Textes beginnen. In diesem Editor gibt es viele ver­schie­de­ne Be­ar­bei­tungs­werk­zeu­ge: „Add Text“ (Text hin­zu­fü­gen), „Add Image“ (Bild hin­zu­fü­gen), „Add Shape“ (Form hin­zu­fü­gen) und „Draw“ (Zeichnen). Je nachdem, welches Be­ar­bei­tungs­werk­zeug man wählt, ist die Funktion anders. Bei der Text­be­ar­bei­tungs­funk­ti­on kann man zu­sätz­li­chen Text in das Dokument einfügen und diesen ver­schie­ben. Für die For­ma­tie­rung dieses Textes stehen Ihnen zudem ver­schie­de­ne Text­grö­ßen, -farben und Schrift­ar­ten zur Verfügung.

Bild: Neuen Text in PDF einfügen mit Smallpdf
Neuen Text in PDF einfügen mit Smallpdf

Mit der Bild-Funktion kann man Bilder in den Text einfügen und deren Position be­ar­bei­ten. Selbst­ver­ständ­lich können Sie auch die Größe des Bildes anpassen. Be­schnei­den lässt sich die Grafik aber nicht.

Bild: Bilder in eine PDF-Datei im Nachhinein einbauen mit Smallpdf
Bilder in eine PDF-Datei im Nach­hin­ein einbauen mit Smallpdf

Die Form-Funktion er­mög­licht es, grafische Formen in den Text ein­zu­bau­en, diese mit Farben zu gestalten und mit Text aus­zu­stat­ten. Man kann zwischen einem Kreis, einem Quadrat und einem Pfeil wählen. Mit der Zeichen-Funktion kann man hingegen Ver­bin­dun­gen ziehen, Wichtiges ein­krei­sen, markieren oder einfach etwas dazu skiz­zie­ren.

Bild: Zeichnungen nachträglich einbauen mit Smallpdf
Zeich­nun­gen nach­träg­lich einbauen mit Smallpdf

Speichern und Down­loa­den

Sobald Sie mit der Be­ar­bei­tung der Datei fertig sind, speichert Sie, indem Sie unten rechts auf den „Apply“-Button klicken. Auf der folgenden Seite haben Sie die Mög­lich­keit, die be­ar­bei­te­te Datei her­un­ter­zu­la­den oder in Google Drive und Dropbox zu speichern.

Bild: Downloaden und Konvertieren der bearbeiteten PDF-Datei
Down­loa­den und Kon­ver­tie­ren der be­ar­bei­te­ten PDF-Datei

Google Docs

Auch mit den On­line­werk­zeu­gen von Google können Sie in PDFs kostenlos be­ar­bei­ten. Mit Google Drive und der Text­ver­ar­bei­tung Google Docs lässt sich der PDF-Text ganz einfach be­ar­bei­ten.

Bei Google anmelden

Um die PDF-Funktion von Google zu benutzen, brauchen Sie ein kos­ten­lo­ses Konto beim Such­ma­schi­nen­an­bie­ter. Nutzer, die den E-Mail-Dienst Gmail benutzen oder auf der Social-Media-Plattform Google+ aktiv sind, haben ohnehin schon einen Account, mit dem auch viele andere Dienste genutzt werden können. Ohne Re­gis­trie­rung geht es leider nicht: Um ein Konto bei Google zu erstellen, klickt man auf der Start­sei­te auf den Anmelden-Knopf und kann auf der nächsten Seite unter „Weitere Optionen“ ein Konto erstellen.

PDF-Dateien hochladen

Im ersten Schritt laden Sie die PDF-Datei in Ihr Google Drive. Den Webspace, den Google seinen Nutzern zur Verfügung stellt, erreichen Sie über einen Klick auf das Google-Apps-Symbol in der oberen rechten Ecke. In dem On­line­lauf­werk können Sie sich Ihre eigene Ord­ner­struk­tur anlegen. Um eine PDF zu be­ar­bei­ten, reicht es aber aus, die Datei in die Ablage zu laden. Mit einem Klick auf „Neu“ und dann „Datei hochladen“ kann man das Dokument auf der Fest­plat­te suchen. Haben Sie die PDF-Datei hoch­ge­la­den, erscheint diese in Ihrer Ablage. Über einen Rechts­klick auf die Datei können Sie auswählen, die Datei mit Google Docs zu öffnen.

Bild: Hochladen einer Datei in Google Drive
Hochladen einer Datei in Google Drive

Dokument be­ar­bei­ten

Google Docs sollte sich in einem neuen Tab oder Fenster des Browsers öffnen. Die Kon­ver­tie­rung zu einem ver­än­der­ba­ren Dokument geschieht au­to­ma­tisch. In Google Docs stehen Ihnen viele Funk­tio­nen zur Verfügung, die Sie auch aus anderen Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men kennen. Der Editor gibt Ihnen die Mög­lich­keit, Text zu ändern, zu löschen oder neue Passagen hin­zu­zu­fü­gen. Auch For­ma­tie­rungs­ar­bei­ten lassen sich bis zu einem gewissen Maße mit der Online-Anwendung erledigen. Über die Me­nü­leis­te findet man zu­sätz­lich Werkzeuge zum Zeichnen, zum Erstellen von Tabellen und eine Recht­schreib­prü­fung.

Bild: Bearbeitung einer PDF in Google Docs
Be­ar­bei­tung einer PDF in Google Docs
Hinweis

Genau wie bei der Um­wand­lung in Word kann man auch bei Google Docs davon ausgehen, dass die Kon­ver­tie­rung der PDF-Datei nicht 1:1 funk­tio­niert. Es kann passieren, dass Elemente ver­scho­ben sind oder die For­ma­tie­rung nicht korrekt ist.

Dateien speichern

Än­de­run­gen in Do­ku­men­ten speichert Google au­to­ma­tisch in Google Drive. Sie können die geänderte Datei aber auch in ver­schie­de­nen Formaten wieder her­un­ter­la­den. Über „Datei“ > „Her­un­ter­la­den als“ finden Sie Formate wie DOCX, ODT, HTML, EPUB oder eben auch PDF. Da die Datei aber in der Cloud liegt, lässt sie sich auch einfach mit anderen teilen: Oben rechts befindet sich der Freigeben-Button. Google erstellt einen Link, den Sie an andere wei­ter­ge­ben können, damit auch Kollegen oder Freunde auf das Dokument zugreifen können.

Desktop-Tools zur PDF-Be­ar­bei­tung

PDF-Dateien kann man nicht nur online im Browser be­ar­bei­ten, sondern auch offline. Dazu benötigt man nur ein Programm, das man zunächst in­stal­lie­ren muss.

Adobe Acrobat DC

Mit dem Editor Adobe Acrobat DC hat man viele Mög­lich­kei­ten, die PDF-Datei zu be­ar­bei­ten. Zwar erlaubt auch der kos­ten­lo­se Adobe Acrobat Reader DC in­zwi­schen, PDF-Dateien nicht nur zu lesen, sondern auch im geringen Umfang zu be­ar­bei­ten, den vollen Funk­ti­ons­um­fang bekommen Sie aber nur im kos­ten­pflich­ti­gen Adobe Acrobat DC.

Fakt

Das Portable Document Format (PDF) wurde von Adobe Systems ent­wi­ckelt und 1993 ver­öf­fent­licht. Deshalb ist es nicht ver­wun­der­lich, dass Programme von Adobe besonders gut mit dem Format umgehen können. In­zwi­schen ist das Do­ku­men­ten­for­mat aber so bekannt, dass auch viele andere An­wen­dun­gen ohne Probleme damit arbeiten.

Die richtige Version wählen

Wenn Sie bereits den Adobe Acrobat Reader DC benutzen, um PDF-Dokumente zu lesen, werden Sie die kos­ten­lo­sen Funk­tio­nen bereits kennen: Sie können Kom­men­ta­re einfügen, digitale Un­ter­schrif­ten in PDF ein­zu­fü­gen oder die Dateien an andere senden, damit diese das Dokument un­ter­schrei­ben. Wenn Sie aber wei­ter­ge­hen­de Ver­än­de­run­gen an dem Dokument vornehmen möchten, müssen Sie das kos­ten­pflich­ti­ge Adobe Acrobat DC wählen.

Dieses gibt es in zwei ver­schie­de­nen Varianten: Pro und Standard. Für beide müssen Sie ein Abon­ne­ment ab­schlie­ßen. Zu den Un­ter­schie­den zwischen beiden gehört, dass Sie in der teureren Version Ja­va­Script und Mul­ti­me­dia-Elemente einbauen, PDFs auf Bar­rie­re­frei­heit hin op­ti­mie­ren und zwei Dokumente mit­ein­an­der ver­glei­chen können. Darüber hinaus steht für Mac nur die Pro-Version zur Verfügung. Wenn Sie das Programm zunächst aus­pro­bie­ren möchten, können Sie auf der Homepage von Adobe auch eine 14-tätige Test­ver­si­on her­un­ter­la­den.

Datei laden

Um eine PDF-Datei be­ar­bei­ten zu können, öffnet man das ent­spre­chen­de Dokument wie man es auch von anderen Pro­gram­men gewohnt ist: Über den Menüpunkt „Datei“ finden Sie die Funktion, Dateien zu öffnen. Al­ter­na­tiv lässt sich Adobe Acrobat DC als Stan­dard­pro­gramm zum Öffnen von PDF-Dateien ein­stel­len. Noch einfacher öffnet man eine PDF-Datei, indem man diese per Drag-and-Drop in das Fenster des Programms zieht. Die Anwendung kann al­ler­dings nicht nur mit Do­ku­men­ten im PDF-Format umgehen: Sie können ebenfalls andere Formate wie etwa Word-Dateien direkt öffnen und so in PDF umwandeln.

Dateien be­ar­bei­ten

Um die PDF zu be­ar­bei­ten, stehen dem Nutzer einige Werkzeuge zur Verfügung. Man kann jederzeit zwischen den ver­schie­de­nen Tools hin und her wechseln. Im Online-Schrift­ver­kehr immer wichtiger ist die Mög­lich­keit, PDFs zu un­ter­schrei­ben. Dafür legen Sie sich eine digitale Un­ter­schrift an, die sich ganz einfach in ein Dokument einfügen lässt. Über den Menüpunkt „Ausfüllen und un­ter­schrei­ben“ haben Sie außerdem die Mög­lich­keit, Felder aus­zu­fül­len.

Bild: Verfügbare Funktionen in Acrobat Pro DC
Ver­füg­ba­re Funk­tio­nen in Acrobat Pro DC
Bild: Einfügen einer digitalen Unterschrift in Acrobat Pro DC
Einfügen einer digitalen Un­ter­schrift in Acrobat Pro DC

Der große Vorteil von Acrobat Pro DC findet sich aber im Werkzeug „PDF-Datei be­ar­bei­ten“: Hier ist es möglich, auch den bereits be­stehen­den Inhalt zu be­ar­bei­ten. Gänzlich ohne die Datei vorher zu kon­ver­tie­ren, können Sie Text be­ar­bei­ten, neuen Text hin­zu­fü­gen oder alten löschen – ganz wie Sie es aus einem Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm wie Word gewöhnt sind. Das Programm erkennt au­to­ma­tisch Textboxen und lässt den Nutzer Än­de­run­gen an diesen vornehmen.

Bild: Textbearbeitungsfunktion in Acrobat Pro DC
Text­be­ar­bei­tungs­funk­ti­on in Acrobat Pro DC

Dokumente speichern

Das be­ar­bei­te­te Dokument kann als PDF ge­spei­chert oder wei­ter­ge­schickt werden – an Kollegen, Ge­schäfts­part­ner oder Freunde, damit diese kom­men­tie­ren oder signieren können. Das Programm gibt den Nutzern aber auch die Mög­lich­keit, das Dokument in andere Formate zu ex­por­tie­ren. So können Sie eine PDF-Datei bei­spiels­wei­se in ein Word-Dokument umwandeln.

FlexiPDF

Mit FlexiPDF kann man PDF-Dateien öffnen und direkt be­ar­bei­ten. Das kos­ten­pflich­ti­ge FlexiPDF ist auch in einer Test­ver­si­on er­hält­lich.

Programm in­stal­lie­ren

Das Werkzeug gibt es in zwei ver­schie­de­nen Versionen: Standard und Pro­fes­sio­nal. Für beide sind Fest­prei­se vor­ge­se­hen, d. h. Sie müssen kein Abon­ne­ment wie bei Adobe eingehen. Die Lizenz für das Programm ist für 3 PCs gültig. Die Stan­dard­ver­si­on bietet nahezu alle Funk­tio­nen, die man zum Erstellen und Be­ar­bei­ten einer PDF-Datei benötigt, z. B. das Einfügen von Bildern und Grafiken oder die Text­be­ar­bei­tung. Un­ter­schie­de finden sich aber bei­spiels­wei­se in den er­wei­ter­ten Funk­tio­nen der PDF-Er­stel­lung.

Funk­tio­nen FlexiPDF Standard FlexiPDF Pro­fes­sio­nal
Mehrere PDF-Dateien zu­sam­men­fü­gen x
PDF-Portfolio erstellen x
Au­to­ma­ti­sche Tex­terken­nung x
Kopf- und Fußzeile x
Was­ser­zei­chen x
Text­über­set­zung mittels CAT-Software x
Ein­ge­bet­te­te Bilder zu­schnei­den/maskieren x
Suchen und Ersetzen von Hy­per­links x
Schwärzen von ver­trau­li­chen Inhalten x
Da­tei­über­grei­fen­des Suchen und Ersetzen x
Sei­ten­num­me­rie­rung ändern x

Dateien laden

Dank der einfachen Ge­stal­tung des Programms findet man sich schnell zurecht, und so ist auch das Öffnen von Dateien sehr leicht. Na­vi­gie­ren Sie entweder über die Me­nü­leis­te oder klicken Sie auf das Ord­ner­sym­bol in der Werk­zeug­leis­te. Auch hier können Sie in Ihrer Da­tei­struk­tur nach der ge­wünsch­ten PDF suchen.

PDF-Texte be­ar­bei­ten

Das Grund­ge­rüst des FlexiPDF Editors erinnert an eine der Microsoft-Word-Varianten und funk­tio­niert auch ähnlich.

Bild: PDF-Editor FlexiPDF
PDF-Editor FlexiPDF

In der Test­ver­si­on von FlexiPDF ist es möglich, den Fließtext zu verändern, also innerhalb des Textes Be­ar­bei­tun­gen vor­zu­neh­men. Das ist ein großer Vorteil, sollte man an dem Text in einer PDF-Datei im Nach­hin­ein nochmal etwas verändern wollen. Viele andere (meist kos­ten­lo­se) PDF-Editoren lassen es oftmals nur zu, dass man Absätze entfernen oder ver­schie­ben, aber nicht im Text selbst etwas verändern kann.

Bild: Textbearbeitungsfunktion in FlexiPDF
Text­be­ar­bei­tungs­funk­ti­on in FlexiPDF
Bild: Werkzeugauswahl in FlexiPDF
Werk­zeug­aus­wahl in FlexiPDF

Dateien speichern

Auch das Speichern der Dateien läuft, wie man es von Text­ver­ar­bei­tungs­an­wen­dun­gen her kennt. Dabei arbeitet das Programm aber nicht nur mit PDF-Dateien, sondern kann Ihre Dokumente auch in zahl­rei­che andere Formate ex­por­tie­ren: HTML, TXT, RTF, EPUB und Word-Dateien stehen genauso zur Verfügung wie die Bild­for­ma­te JPEG, TIFF, BMP oder PNG.

PDF-XChange Editor

Der PDF-XChange Editor von Tracker Software aus der Schweiz ist laut eigener Aussage ein sehr schneller PDF-Editor. Dabei wartet das Programm auch noch mit einem recht großen Funk­ti­ons­um­fang auf.

Editor in­stal­lie­ren

Wie andere Programme zum Editieren von PDFs gibt es PDF-XChange sowohl in ver­schie­de­nen kos­ten­pflich­ti­gen Varianten als auch in einer kos­ten­lo­sen Version. Doch schon in der Freeware sind die meisten Funk­tio­nen enthalten, die Sie zum Be­ar­bei­ten einer PDF benötigen. Aber auch die Stan­dard­va­ri­an­te gibt es in einer kos­ten­pflich­ti­gen und einer kos­ten­lo­sen Version: Wenn Sie sich für eine Lizenz ent­schei­den, erhalten Sie zu­sätz­lich pro­fes­sio­nel­len Support. Noch mehr erhält man, wenn man die Plus-Variante wählt: Diese erlaubt u. a. Formulare zu erzeugen, PDF-Dokumente zu­sam­men­zu­fü­gen sowie einzelne Seiten zu ver­schie­ben oder zu löschen. Das volle Paket stellt PDF-XChange Pro zur Verfügung. Bei dieser Lizenz sind zu­sätz­lich zu den Funk­tio­nen des Editors auch noch ein PDF-Drucker zur Er­stel­lung von PDF-Dateien und die PDF-Tools enthalten, womit sich PDF-Dokumente schnell aus mehreren Quellen erstellen lassen. Auch PDF-XChange verfügt über ein deutsch­spra­chi­ges Menü, das nach der In­stal­la­ti­on des Programms al­ler­dings erst noch aktiviert werden muss. Über „Edit“ > „Pre­fe­ren­ces“ oder die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on [Strg] + [K] kann man die Sprache auf Deutsch umstellen.

Dateien öffnen

Neben den üblichen Mög­lich­kei­ten, eine PDF-Datei in einem Editor zu öffnen, können Nutzer in PDF-XChange Dokumente direkt im Be­ar­bei­tungs­fens­ter mit einem Dop­pel­klick laden. Per Drag-and-Drop lassen sich außerdem mehrere Dateien in die Be­ar­bei­tungs­an­sicht und damit zu einem be­stehen­den Dokument hin­zu­fü­gen. Außerdem können Sie das Programm mit Konten bei Google Drive, Office365 oder Share­Point verbinden.

PDFs editieren

Die Ober­flä­che des Programms ist, wie man sie auch von anderen Editoren kennt: sehr über­sicht­lich und daher leicht zu bedienen. Die Dateien werden in hoher Ge­schwin­dig­keit geöffnet und es gibt viele ver­schie­de­ne Werkzeuge, mit denen das PDF-Dokument be­ar­bei­tet werden kann.

Bild: Werkzeugleiste von PDF-XChange Editor
Werk­zeug­leis­te von PDF-XChange Editor

Auch mit PDF-XChange können Sie den Text im Dokument be­ar­bei­ten: Verändern ist genauso möglich wie Löschen oder Hin­zu­fü­gen. Das gleiche gilt für Bilder oder andere Grafiken. Sogar Mul­ti­me­dia-Inhalte inklusive Ton un­ter­stützt das Programm.

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Darüber hinaus lassen sich in dem Editor Dokumente mit Kom­men­ta­ren, Stempeln und eigenen gra­fi­schen Elementen versehen.

Bild: Bearbeitungsfunktionen im PDF-XChange Editor
Be­ar­bei­tungs­funk­tio­nen im PDF-XChange Editor

Dokumente sichern

Neben den üblichen Spei­cher­mög­lich­kei­ten (auch über das Dis­ket­ten­sym­bol in der Werk­zeug­leis­te aufrufbar) eines PDF-Editors können Nutzer die Dateien direkt in Word oder sogar Power­Point kon­ver­tie­ren, um sie dort wei­ter­zu­be­ar­bei­ten. Ebenso lassen sich die kom­plet­ten Dokumente oder nur aus­ge­wähl­te Seiten in ver­schie­de­ne Bild­for­ma­te ex­por­tie­ren.

PDF Expert für Mac

Um PDF-Dateien auf dem Mac zu be­ar­bei­ten, ist der PDF Expert ein gutes Programm. Der kos­ten­lo­se PDF-Editor kann PDF-Dateien kon­ver­tie­ren, Texte be­ar­bei­ten und Bilder hin­zu­fü­gen.

Ver­schie­de­ne Versionen zum Download

Auch bei diesem Programm sind ver­schie­de­ne Versionen verfügbar: Für die ei­gent­li­chen Be­ar­bei­tungs­funk­tio­nen müssen Sie zur kos­ten­pflich­ti­gen Variante greifen. Von dieser gibt es al­ler­dings eine ein­wö­chi­ge Test­ver­si­on. Sollte man sich nach der Testphase nicht für die Voll­ver­si­on ent­schei­den, bleibt dem Nutzer der kos­ten­lo­se PDF-Reader. Man kann das Produkt entweder über die Homepage kaufen oder im Mac App Store her­un­ter­la­den. Über die Desktop-Version hinaus bietet der Her­stel­ler aber auch noch eine mobile Variante für iPhone und iPad, die im App Store zu finden ist. Sie bietet die Mög­lich­keit, PDF-Dokumente auf dem Mo­bil­ge­rät zu be­ar­bei­ten, zu kom­men­tie­ren oder zu signieren.

Dateien öffnen

Es exis­tie­ren mehrere Wege, wie man in der Software PDF-Dokumente öffnen kann: Wenn Sie einen neuen Tab erstellen, können Sie entweder die ent­spre­chen­de Datei in das Fenster ziehen oder über den Button eine Datei auswählen. Drag-and-Drop geht sogar noch schneller: Auf dem Mac erscheint das geöffnete Programm im Dock. Ziehen Sie einfach die ge­wünsch­te Datei auf das Pro­gramm­sym­bol, und das Dokument wird in PDF Expert geöffnet. Selbst­ver­ständ­lich können Sie Dateien aber auch wie gewohnt über die Me­nü­leis­te über den „Öffnen“-Dialog in das Programm laden.

Dokumente be­ar­bei­ten

Im Funk­ti­ons­um­fang steht das Mac-Programm seiner Windows-Kon­kur­renz in nichts nach. Neben den Stan­dard­funk­tio­nen wie Kom­men­ta­re hin­zu­fü­gen oder Formulare ausfüllen können Nutzer er­wei­ter­te Features verwenden, mit denen sich auch die vor­han­de­nen Inhalte editieren lassen. Text kann komplett verändert werden, auch Bild­ele­men­te lassen sich be­ar­bei­ten. Beim Erstellen von PDFs können Sie mehrere Dokumente zu­sam­men­füh­ren, einzelne Seiten ex­tra­hie­ren oder diese un­ter­ein­an­der ver­schie­ben. Auch mit PDF Expert kann man Dokumente mit einer digitalen Un­ter­schrift versehen.

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Besonders nützlich ist auch die Funktion, aus­ge­wähl­ten Text zu schwärzen: Diese Funktion (die sich ebenso in anderen PDF-Pro­gram­men findet) geht darüber hinaus, den Text einfach mit einer schwarzen Grafik zu übermalen, denn dies ist nicht besonders sicher. Statt­des­sen wird die Text­stel­le durch einen schwarzen Block ersetzt oder komplett gelöscht. Praktisch ist auch, dass Sie dies au­to­ma­tisch für bestimmte Begriffe oder Wort­grup­pen im ganzen Text durch­füh­ren lassen können. Wählen Sie hierfür die Funktion zum Zensieren und geben Sie den ver­trau­li­chen Inhalt ein. Achtung: Nach dem Schwärzen können auch Sie die Zensur nicht mehr rück­gän­gig machen – bewahren Sie also eine Kopie des Originals auf.

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PDF speichern

Da es sich bei PDF Expert um ein Produkt für Geräte von Apple handelt, kann die Software (egal ob als Desktop-Anwendung oder als mobile App) mit der iCloud umgehen. So ist es sogar möglich, die Dateien direkt zwischen den ver­schie­de­nen Geräten aus­zu­tau­schen. Darüber hinaus funk­tio­niert die Software auch mit dem haus­ei­ge­nen Readdle Transfer. Dieser Dienst er­mög­licht es Ihnen, die Be­ar­bei­tung auf einem Gerät an­zu­fan­gen und auf einem anderen wei­ter­zu­füh­ren. Beim Speichern auf Ihrer Fest­plat­te können Sie zudem ent­schei­den, ob Sie eine ver­än­der­ba­re Datei behalten möchten oder eine ge­wöhn­li­che PDF.

Tipp

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