Die besten Adobe-Acrobat-Alternativen
In Sachen PDF ist Adobe Acrobat für viele die erste Anlaufstelle. Die Acrobat-Anwendungen sind in ihrem Funktionsumfang der Maßstab, an dem sich andere Software-Lösungen orientieren. Wir stellen Ihnen die besten Alternativen zu Adobe Acrobat vor, mit denen Sie PDF-Dateien erstellen, editieren, anschauen und sichern können.
Das sollte ein guter PDF-Editor können
PDF-Dokumente kommen in ganz unterschiedlichen Szenarien zum Einsatz, etwa wenn Studierende eingescannte Fachliteratur kommentieren oder Unternehmen sensible Unterlagen wie Verträge digital versenden und rechtsgültig signieren. Ein leistungsfähiger PDF-Editor sollte diese Anwendungsfälle zuverlässig abdecken. Entscheidend ist dabei ein ausgewogener Funktionsumfang, der sowohl einfache als auch anspruchsvollere Aufgaben unterstützt. Zu den wichtigsten Funktionen eines guten PDF-Editors gehören:
- PDF-Dokumente erstellen
- Dokumente aus anderen Dateiformaten in PDFs umwandeln (z. B. .docx, .xlsx, .pptx)
- PDFs in gängige Dateiformate konvertieren
- Text mithilfe von OCR-Technologie durchsuchen und bearbeiten
- Text mittels Tags für assistive Technologien wie Screenreader optimieren
- PDF wie ein Textdokument bearbeiten (z. B. Text hinzufügen, bearbeiten und löschen, Bilder anpassen und Links setzen)
- Dokumente bearbeiten und kommentieren (z. B. Marker, Notizzettel, Kommentar-Box, Freihand-Zeichner, Stempel)
- Souveränes Hosting in deutschen Rechenzentren
- Sichere Teamarbeit mit E-Mail, Office, Chat und KI
- DSGVO-konform & ISO-zertifiziert
Welche Adobe-Acrobat-Alternativen gibt es?
Adobe Acrobat mag der Vorreiter unter den PDF-Editoren sein, dennoch ist das Tool kostspielig und umfasst zahlreiche, teilweise nischige Funktionen. Nicht alle Nutzerinnen und Nutzer benötigen ein so großes Angebot an Werkzeugen oder Bearbeitungsmodi und suchen ein übersichtlicheres, simpleres Programm, das die Kernaufgaben abdeckt. Egal aus welchem Grund Sie eine Alternative zu Adobe Acrobat suchen, unter den hier vorgestellten Alternativen finden Sie eine passende Lösung. Dies sind die besten Adobe-Acrobat-Alternativen im Überblick:
| Tool | Nutzungsweise | Kompatibilität | Stärken | Preismodell |
|---|---|---|---|---|
| Foxit PDF Editor | App (Desktop), ergänzend Cloud | Windows, macOS | sehr umfangreicher Funktionsumfang, OCR, Signaturen, PDF/A/X/E, starke Sicherheits- und Accessibility-Funktionen | Abonnement, Volumenlizenzen |
| Nitro PDF Pro | App (Desktop), ergänzend Cloud (Nitro Sign) | Windows, macOS | professionelle PDF-Workflows, Office-nahe Oberfläche, starke Signatur- und Sicherheitsfunktionen | Abonnement, Business-Lizenzen |
| PDF-XChange Editor | App (Desktop) | Windows | sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, viele Funktionen auch kostenlos nutzbar, OCR und Einmallizenz | Einmallizenz, optionale Wartung, eingeschränkte Free-Version |
| PDF24 Creator | App (Desktop), optional Browser-Tools | Windows | vollständig kostenlos, lokale Verarbeitung, viele Tools (Drucker, OCR, PDF/A, Sicherheit) | kostenlos |
| Smallpdf | Browser, App (Desktop) | (unabhängig im Browser), Windows, macOS per App | sehr einfache Nutzung, viele Standard-Tools, ideal für schnelle Einzeltasks | Abonnement, kostenlose Version mit Limits |
Foxit PDF Editor
Die Software Foxit PDF Editor ist besonders für private Zwecke, KMU und Unternehmen eine leistungsfähige Alternative zu Adobe Acrobat. Die Software ist für Windows und macOS verfügbar und deckt nahezu den gesamten PDF-Arbeitszyklus ab: von der Erstellung und Bearbeitung bis hin zu Sicherheit, Signaturen und Zusammenarbeit.
Die Benutzeroberfläche orientiert sich an der Ribbon-Struktur von Microsoft Office, was den Einstieg erleichtert und typische Aufgaben schnell zugänglich macht. Werkzeuge sind übersichtlich nach Anwendungsfällen gegliedert, etwa Bearbeiten, Kommentieren, Schützen oder Konvertieren, wodurch sich der Editor gut in bestehende Arbeitsabläufe integrieren lässt. Foxit PDF Editor ermöglicht das Erstellen, Bearbeiten, Zusammenführen und Konvertieren von PDF-Dokumenten. Office-Dateien aus Word, Excel und PowerPoint lassen sich direkt importieren, zudem unterstützt das Programm PDF/A-, PDF/X- und PDF/E-Standards. Eine integrierte OCR-Funktion wandelt gescannte Dokumente in bearbeitbaren Text um.
Ein weiterer Schwerpunkt von Foxit PDF Editor liegt auf der Unterstützung barrierefreier PDF-Dokumente. Die Software bietet Werkzeuge, mit denen sich PDFs gemäß gängigen Accessibility-Anforderungen aufbereiten und prüfen lassen. Dazu gehört unter anderem die Möglichkeit, getaggte PDFs zu erstellen und bestehende Dokumente nachträglich mit Struktur-Tags zu versehen. So können Screenreader Inhalte korrekt interpretieren und wiedergeben.
Für Teamarbeit und Freigabeprozesse bietet Foxit ergänzend Foxit Cloud-Dienste, etwa für das Teilen von Dokumenten, Versionskontrolle und elektronische Signaturen. Sicherheitsfunktionen wie Passwortschutz, Zertifikatsverschlüsselung, Berechtigungsverwaltung sowie Werkzeuge zum Schwärzen sensibler Inhalte gehören ebenfalls zum Funktionsumfang. Foxit legt dabei besonderen Wert auf Compliance und Sicherheit, was den Editor auch für regulierte Branchen interessant macht.
Foxit PDF Editor wird heute überwiegend als Jahreslizenz im Abonnement angeboten und durch volumenbasierte Lizenzen für Unternehmen ergänzt. Neben der Desktop-Software stehen mobile Apps für iOS und Android zur Verfügung, mit denen sich PDFs auch unterwegs anzeigen, kommentieren und signieren lassen.

| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✓ sehr umfangreicher Funktionsumfang auf Acrobat-Niveau | ✗ Abonnementmodell |
| ✓ gute Unterstützung von PDF-Standards (PDF/A, PDF/X, PDF/E) | ✗ Cloud-Funktionen teils nur in höheren Tarifen |
| ✓ integrierte OCR-, Sicherheits- und Signaturfunktionen | |
| ✓ Desktop-, Cloud- und Mobile-Apps verfügbar |
Nitro PDF
Der Software-Anbieter Nitro positioniert sich seit Jahren als professionelle Alternative zu Adobe Acrobat und richtet sich klar an Unternehmen und anspruchsvolle Bearbeitungszwecke. Mit Nitro PDF Pro bietet der Hersteller eine leistungsfähige Desktop-Lösung für Windows und macOS, die den gesamten PDF-Workflow abdeckt – von der Erstellung und Bearbeitung bis hin zu Signaturen und Freigabeprozessen.
Die Benutzeroberfläche orientiert sich an der Menüstruktur von Microsoft Office und ermöglicht dadurch einen schnellen Einstieg. Funktionen sind logisch gruppiert und auf typische Arbeitsabläufe ausgerichtet, was insbesondere im Unternehmensalltag Zeit spart. Nitro PDF unterstützt das Erstellen, Bearbeiten, Zusammenführen und Konvertieren von PDF-Dokumenten. Office-Dateien aus Word, Excel und PowerPoint lassen sich direkt importieren, zudem können PDF/A-konforme Dokumente für die Langzeitarchivierung erzeugt werden. Auch getaggte PDFs zur besseren Barrierefreiheit werden unterstützt. Eine integrierte OCR-Funktion macht gescannte Dokumente durchsuch- und bearbeitbar.
Für die Zusammenarbeit stellt Nitro ergänzend Nitro Sign bereit, eine Cloud-basierte Lösung für elektronische Signaturen und Freigabeworkflows. Darüber lassen sich Dokumente sicher teilen, signieren und nachverfolgen. Funktionen wie Passwortschutz, Berechtigungsverwaltung, Zeitstempel sowie Werkzeuge zum Schwärzen sensibler Inhalte unterstützen den sicheren Umgang mit vertraulichen Informationen.
Im Gegensatz zu Adobe Acrobat setzt Nitro heute überwiegend auf Abonnementmodelle, insbesondere im Business-Umfeld. Ergänzend steht mit Nitro PDF Pro auch eine Einmallizenz zur Verfügung sowie individuelle Volumenmodelle für Unternehmen.

| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✓ umfangreicher Funktionsumfang für professionelle PDF-Workflows | ✗ primär auf geschäftliche Nutzung ausgerichtet |
| ✓ vertraute Office-ähnliche Benutzeroberfläche | ✗ Abomodell für Gelegenheitsnutzungen unattraktiv |
| ✓ leistungsfähige OCR- und Sicherheitsfunktionen | ✗ weniger flexibel für sehr spezielle PDF-Formate |
| ✓ integrierbar mit Cloud-Signaturen über Nitro Sign | ✗ Barrierefreiheits-Tools weniger tiefgehend als bei Adobe |
PDF-XChange Editor
Der PDF-XChange Editor gilt als besonders preisgünstige und zugleich leistungsfähige Alternative zu Adobe Acrobat, vor allem für Windows-Nutzer. Die Software richtet sich an private Nutzerinnen und Nutzer, Selbstständige und KMUs, die einen umfangreichen Funktionssatz benötigen, dabei aber auf ein kostenintensives Abo verzichten möchten.
Der Editor ermöglicht das Erstellen, Bearbeiten und Kommentieren von PDF-Dokumenten und unterstützt eine Vielzahl gängiger Standards, darunter PDF/A und PDF/X. Office-Dateien aus Word, Excel und PowerPoint lassen sich importieren, PDFs können wiederum in verschiedene Formate exportiert werden. Eine integrierte OCR-Funktion macht gescannte Dokumente durchsuchbar und erlaubt die nachträgliche Textbearbeitung. Digitale Signaturen sowie Formularfunktionen sind ebenfalls enthalten, wobei erweiterte Formularwerkzeuge der kostenpflichtigen Plus-Version vorbehalten sind.
Für die tägliche Arbeit stellt PDF-XChange Editor zahlreiche Werkzeuge bereit, um Dokumente zu prüfen und zu überarbeiten. Markierungen, Notizen und Stempel erleichtern die Kommentierung, während ein Schwärzungstool sensible Inhalte dauerhaft entfernt. Textpassagen lassen sich direkt im Dokument bearbeiten, verschieben oder rotieren. Für weitergehende Bildbearbeitung greift das Programm auf externe Anwendungen zurück.
Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist das großzügige kostenlose Nutzungskonzept: Ein erheblicher Teil des Funktionsumfangs lässt sich auch ohne Lizenz verwenden. Einschränkungen zeigen sich vor allem durch Wasserzeichen bei bestimmten Export- und Bearbeitungsfunktionen. Die Benutzeroberfläche ist stark anpassbar, kann jedoch auf Einsteiger zunächst überladen wirken.
PDF-XChange Editor ist ausschließlich für Windows verfügbar und wird als Einmallizenz angeboten, optional ergänzt durch Wartungsverträge für Updates und Support. Damit eignet sich die Software besonders für Nutzende, die eine leistungsfähige Desktop-Lösung ohne laufende Kosten suchen.

| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✓ umfangreiche Funktionen auch in der kostenlosen Version verfügbar | ✗ Wasserzeichen in der Free-Version |
| ✓ Einmallizenz statt Abo möglich | ✗ nur für Windows verfügbar |
| ✓ umfangreiche Bearbeitungs-, OCR- und Kommentarfunktionen | ✗ Oberfläche kann auf Einsteiger komplex wirken |
PDF24 Creator
Der PDF24 Creator des deutschen Anbieters Geek Software GmbH zählt zu den bekanntesten kostenlosen Alternativen zu Adobe Acrobat, insbesondere im deutschsprachigen Raum. Die Software richtet sich vor allem an private Nutzerinnen und Nutzer, die grundlegende bis fortgeschrittene PDF-Aufgaben ohne laufende Kosten erledigen möchten.
Im Zentrum von PDF24 Creator steht ein virtueller PDF-Drucker, über den sich Dokumente aus nahezu jeder Anwendung heraus als PDF erstellen lassen. Ergänzt wird dieser Ansatz durch eine umfangreiche Werkzeugsammlung, mit der sich PDFs zusammenführen, teilen, komprimieren, konvertieren und signieren lassen. Auch das nachträgliche Bearbeiten von Metadaten sowie das Drehen oder Entfernen einzelner Seiten ist möglich.
Für die Verarbeitung gescannter Dokumente bietet PDF24 Creator eine integrierte OCR-Funktion, mit der PDFs durchsuchbar gemacht werden können. Zudem unterstützt das Programm das Erstellen von PDF/A-konformen Dokumenten für die Langzeitarchivierung. Sicherheitsfunktionen wie Passwortschutz, Berechtigungsverwaltung und das Schwärzen sensibler Inhalte sind ebenfalls enthalten.
Ein wesentliches Merkmal von PDF24 Creator ist der lokale Verarbeitungsansatz: Alle Funktionen stehen offline zur Verfügung, und Dokumente werden standardmäßig nicht an externe Server übertragen. Die App ist jedoch nur für Windows verfügbar. In einem Online-Tool stellt der Anbieter optionale Werkzeuge bereit, die jedoch nicht zwingend genutzt werden müssen. Dieses Konzept macht PDF24 Creator besonders attraktiv für Nutzende mit hohen Datenschutzanforderungen.
Der Funktionsumfang ist breit, ersetzt jedoch keinen vollwertigen Profi-Editor. Eine direkte Bearbeitung von Textinhalten innerhalb bestehender PDFs ist nur eingeschränkt möglich. Für viele Alltagsaufgaben stellt PDF24 Creator dennoch eine leistungsfähige und kostenfreie Alternative zu Adobe Acrobat dar.

| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✓ vollständig kostenlos nutzbar | ✗ eingeschränkte direkte Textbearbeitung |
| ✓ lokale Verarbeitung, keine Cloud-Pflicht | ✗ keine Kollaborationsfunktionen |
| ✓ umfangreiche Tools zum Erstellen und Verwalten von PDFs | ✗ Oberfläche funktional, aber weniger modern |
| ✓ OCR-, Sicherheits- und PDF/A-Funktionen enthalten | ✗ App nur für Windows verfügbar |
Smallpdf
Der Schweizer Anbieter Smallpdf hat sich als einer der bekanntesten Cloud-basierten PDF-Dienste weltweit etabliert. Smallpdf positioniert sich als leicht zugängliche Alternative zu Adobe Acrobat und richtet sich vor allem an private Nutzerinnen und Nutzer, die PDF-Aufgaben schnell und ohne komplexe Software erledigen möchten.
Im Mittelpunkt steht eine webbasierte Plattform, die direkt im Browser genutzt wird. Smallpdf ermöglicht das Konvertieren, Zusammenführen, Teilen, Komprimieren und Bearbeiten von PDF-Dokumenten. Office-Dateien aus Word, Excel und PowerPoint lassen sich ebenso verarbeiten wie Bildformate. Ergänzend stehen Funktionen für elektronische Signaturen, Passwortschutz und das Entfernen sensibler Inhalte zur Verfügung. Für gescannte Dokumente bietet Smallpdf in der kostenpflichtigen Pro-Version eine OCR-Funktion, mit der Texte erkannt und durchsuchbar gemacht werden. Die Bedienoberfläche ist bewusst reduziert gehalten und führt Nutzer Schritt für Schritt durch die jeweiligen Aufgaben. Dadurch eignet sich Smallpdf besonders für Einzeltasks und gelegentliche PDF-Bearbeitung, ohne lange Einarbeitungszeit.
Neben der Webanwendung stellt Smallpdf auch Desktop-Apps für Windows und macOS bereit. Diese ermöglichen es, Dateien lokal zu verarbeiten und Aufgaben teilweise offline auszuführen. Im Fokus bleibt jedoch das Cloud-Konzept, das eine einfache Nutzung auf unterschiedlichen Geräten erlaubt. Dokumente werden nach Angaben des Anbieters verschlüsselt übertragen und nach kurzer Zeit automatisch von den Servern gelöscht.
Smallpdf wird überwiegend im Abonnementmodell angeboten. In der kostenlosen Version bietet das Tool umfangreiche Funktionen, die jedoch oft an ein Nutzungslimit gebunden sind. Im Vergleich zu Adobe Acrobat ist der Funktionsumfang klar auf typische Standardaufgaben ausgelegt und ersetzt keine vollwertige Desktop-Lösung für komplexe PDF-Workflows.

| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✓ sehr einfache, browserbasierte Nutzung | ✗ eingeschränkter Funktionsumfang für komplexe Bearbeitung |
| ✓ keine Installation für Webversion erforderlich | ✗ Nutzungslimits in der kostenlosen Version |
| ✓ breite Auswahl an Tools für Standardaufgaben | ✗ primär Cloud-basiert, nicht ideal für sensible Offline-Workflows |
| ✓ Desktop-Apps für Windows und macOS verfügbar | ✗ Abomodell erforderlich für intensivere Nutzung |
In Sachen PDF ist Adobe Acrobat für viele die erste Anlaufstelle. Schließlich entwickelte Adobe das PDF-Format und die Acrobat-Anwendungen sind in ihrem Funktionsumfang der Maßstab, an dem sich andere Software-Lösungen orientieren. Aber Adobe-Acrobat-Alternativen bieten durchaus Vorteile: Simple Programme mit weniger Tools sind für viele User oft völlig ausreichend. Andere Nutzer suchen nach günstigerer Software. Wir stellen Ihnen sechs Alternativen zu Adobe Acrobat vor, mit denen Sie PDF-Dateien erstellen, editieren, anschauen und sichern können.
- DSGVO-konform & sicher gehostet in Deutschland
- Produktivität steigern – weniger Aufwand, mehr Output
- Direkt im Browser starten – ohne Installation
Welche Adobe-Acrobat-Alternativen gibt es?
Adobe Acrobat ist eine Produktfamilie für PDF-Lösungen. Wer die Tools in vollem Umfang nutzen will, musste lange Zeit die recht teure Vollversion des Produkts kaufen. Inzwischen setzt ein Abo-System die Preisschranke niedriger an. Für große Geschäftskunden eine praktische Lösung – denn Updates und Support sind inklusive. Wer aber laufende Kosten oder ständige Updates vermeiden möchte, findet bei anderen Anbietern noch immer das Modell der Einmalzahlung. Alternativen zu Adobe Acrobat sind oft günstiger – egal ob im Abo oder als Kaufversion. Dabei bieten viele von ihnen einen ähnlich großen Funktionsumfang.
Für Privatnutzer, die lediglich PDFs lesen oder aus anderen Formaten erstellen wollen, reicht oft ein kostenloser PDF-Reader. Office-Programme sind inzwischen standardmäßig mit Plug-ins ausgestattet, die Dokumente in PDF konvertieren. Reader bieten zudem meist Kommentarfunktionen inklusive. Wenn Sie den vollen Funktionsumfang wollen, greifen Sie auf Standard- oder Professional-Versionen zurück.
| Mobile App | PDF/A/E/X erstellen | Cloud-Speicher-Integration | Kosten | |
| Foxit Phantom PDF StandardEditor | ja | ja | Google Drive, OneDrive, Box, Dropbox, SharePoint | ab 48 € / Jahr (Cloud-Edition); Reader: kostenfrei |
| Nitro PDF Pro | nein | PDF/A | Google Drive, OneDrive, Box, Dropbox, SharePoint | Mac: 138 € Windows: 180 € |
| Qoppa PDF Studio | nein | PDF/A (nur Pro) | Google Drive, OneDrive, Dropbox | Standard: 75 € Pro: 110 € (2 Geräte pro Lizenz) |
| PDF-XChange Editor | nein | PDF/A, PDF/X | Google Drive, OneDrive, Box, Dropbox, SharePoint | Standard: 40 € Plus: 52 € (70 % Basis-Funktionalität ohne Lizenz verfügbar) |
| Sejda PDF Editor | nein | nein | nein | ab 4,40 € / Monat; eingeschränktes Volumen: kostenlos |
Stand: September 2021
Das sollte ein guter PDF-Editor können:
- PDF aus anderen Dateiformaten umwandeln (.docx, .xlsx, .pptx etc.)
- PDF für eingescannte Printmedien
- Selbst ein PDF-Dokument erstellen
- PDF in viele andere Formate konvertieren
- Text durchsuchen und bearbeiten mittels OCR-Technologie
- Text mittels Tags für Lesegeräte optimieren (um ihn z. B. per Sprachausgabe wiederzugeben)
- PDF wie ein Textdokument bearbeiten (z. B. Text hinzufügen, bearbeiten und löschen, Bilder anpassen und Links setzen)
- Prüfen und Kommentieren des Dokuments ermöglichen (beliebte Funktionen: Marker, Notizzettel, Kommentar-Box, Freihand-Zeichner, Stempel)
Foxit PDF Editor
Foxit bietet als Alternative zu Adobe Acrobat den leistungsstarken Foxit PDF Editor als Basis-, Pro- und Cloud-Version. Zudem stellt der Anbieter mobile Apps für Android und iOS bereit. Mithilfe dieser Tools bearbeiten, teilen und kommentieren Sie PDF-Dokumente problemlos von überall. Der kostenlose Foxit Reader liefert bereits einige Features über das simple Lesen hinaus. Problemlos lassen sich Kommentare oder Notizen setzen und Call-out-Boxen sowie Text-Markierungen einfügen. Mit einer digitalen Signatur versichern Sie zudem die Authentizität des Dokuments.
Der Foxit PDF Editor eignet sich für Nutzer, die öfter privat oder beruflich mit PDF-Dokumenten arbeiten und Funktionen wie ConnectedPDF, OCR und sämtliche Sicherheits-Features nutzen wollen. Mit Connected PDF verwalten Sie Zugriffsberechtigungen, haben ständigen Einblick, wer wie das Dokument verändert und tauschen sich über die Cloud über das Projekt aus. OCR macht Text innerhalb von Bildern und Scans maschinenlesbar und lässt Sie den Inhalt bearbeiten.
OCR („Optical Character Recognition“, deutsch: „optische Zeichenerkennung“ oder kurz: „Texterkennung“), ist eine Technologie, die automatisch Text innerhalb von Bildern erkennt. Das ermöglicht das Auslesen und Bearbeiten von eingescannten Texten oder auch PDF-Dokumenten.
Besonders hervorzuheben sind die gut ausgearbeiteten Accessibility-Features. Der Reader gibt Text in der Sprachausgabe wieder und bietet verschiedene Vergrößerungs-Werkzeuge. Zudem finden Linux-Nutzer mit dieser Software eine Alternative zu Adobe Acrobat, das seit einigen Jahren schon das Betriebssystem nicht mehr unterstützt.
| Vorteile | Nachteile |
| ✓ gute Bedienbarkeit | ✗ Schwachstellen bei JavaScript (Safe Reading Mode sollte an- und JavaScript ausgeschaltet sein) |
| ✓ Accessibility-Tools | ✗ offizielle Sprachversion nur in Englisch (Community-Übersetzungen in vielen Sprachen vorhanden) |
| ✓ ConnectedPDF | ✗ Telefon-Support nur über US-amerikanische Hotline |
Nitro PDF Pro
Der Software-Anbieter Nitro ist Adobe schon lange auf den Fersen. Seine PDF-Lösungen überzeugen mit vollem Funktionsumfang für professionelle PDF-Bearbeitung und einer intuitiven, anpassbaren Bedienoberfläche. Letztere orientiert sich, wie beim Konkurrenten Foxit, an der Ribbon-Menüstruktur von Microsoft Word. Dadurch sparen User zum einen Einarbeitungszeit, zum anderen ist der taskorientierte Aufbau sehr effizient. Nitro konzentriert sein Angebot dabei auf die berufliche Nutzung und hält Lösungen für Finanzdienstleister, Gesundheitswesen, Energieversorger und Dienstleister bereit.
Auf der offiziellen Website können Sie bis zu zehn Lizenzen der Adobe-Acrobat-Alternative für Mac und Windows erwerben. Unternehmen, die mehr brauchen, kontaktieren den Vertrieb. Die Einzellizenz umfasst Support und Updates der gekauften Version. Ein Abo-System wie bei Adobe gibt es nicht.
Mit Nitro PDF Pro kreieren Sie PDF-Dateien – darunter auch Tagged PDF –, importieren Word-, Excel- sowie PowerPoint-Dokumente und integrieren E-Mails. Nitro arbeitet programmübergreifend und erstellt in den gängigen Office-Programmen ein kleines Tool-Plugin, mit dem Sie Dokumente auch in das PDF/A-Format umwandeln. Nitro unterstützt nicht ganz so viele Formate wie Adobe. Für die tägliche Nutzung reicht der Umfang aber aus.
Über die hauseigene Nitro Cloud arbeiten Sie überall an Ihrem Dokument. Sie erteilen Zugriffs- und Bearbeitungsrechte und verfolgen Bearbeitungen in Echtzeit. Elektronische Signaturen und Timestamps sowie Passwörter geben zusätzlich Sicherheit. Das Erase-Tool erlaubt White-outs und eine komplette Unkenntlichmachung im Dokument. Mit einem Klick löschen Sie auch alle Meta-Daten und schützen so sensible Daten.
| Vorteile | Nachteile |
| ✓ großer Funktionsumfang | ✗ Bildqualität leidet bei Konvertierung |
| ✓ Cloud-Share-Unterstützung mit Echtzeit-Nachverfolgung | ✗ Tools für Barrierefreiheit ausbaubar |
| ✓ starkes White-out-Tool für sensible Informationen | ✗ weniger unterstützte Formate als bei Adobe Acrobat |
Qoppa PDF Studio
Qoppa ist eine vergleichsweise kleine Software-Firma aus Atlanta. PDF und Dokumenten-Workflow sind ihr Steckenpferd. Sie hält neben der Desktop-Version PDF Studio auch PDF-Bibliotheken und Server bereit. Für Android-Geräte bietet Qoppa gleich zwei Apps: den kostenlosen qPDF Viewer und qPDF Notes, mit denen Sie PDFs auf Android-Geräten kommentieren, bearbeiten und signieren. Das PDF Studio gibt es in der Standardversion und mit erweiterten Features als PDF Studio Pro, wobei Sie viele Standardfunktionen bei dieser Adobe-Acrobat-Aternative nur in der Erweiterung vorfinden.
PDF Studio Standard ist eine der günstigeren PDF-Lösungen. Dementsprechend steht ein abgespeckter Umfang an Standard-Features zur Verfügung. Wollen Sie lediglich PDF-Dokumente erstellen, lesen und kommentieren, dann sollten Sie mit dem schlanken Angebot und der modernen Ribbon-Toolbar zufrieden sein. Für den privaten Gebrauch sind Import- und Export-Optionen genauso ausreichend wie die Möglichkeit, Formulare auszufüllen. Passwörter und Berechtigungsverwaltung bestimmen Sie in der Grundversion, aber digitale Signaturen sind nur bei Pro möglich.
Wollen Sie Formulare erstellen, benötigen Sie PDF Studio Pro. Konvertieren Sie Dokumente aus MS-Office-Formaten, genügt Standard, soll die PDF jedoch umgekehrt als .doc/.docx-Datei gespeichert werden, brauchen Sie das Profi-Programm. Dieses verfügt über die OCR-Funktion, die Sie benötigen, um Original-PDF-Texte zu bearbeiten. Als Alternative zu Adobe Acrobat fällt Qoppa besonders mit seinem günstigen Preis auf.
| Vorteile | Nachteile |
| ✓ günstige Standardversion | ✗ wenige Bildbearbeitungsmöglichkeiten |
| ✓ Datei-Import und -Export per Drag-and-Drop | ✗ in der Standardversion kein interaktiver Formular-Feld-Designer, keine digitale Signatur |
| ✓ unterstützt mehr Betriebssysteme als Adobe Acrobat |
PDF-XChange Editor
Der Preishit unter den Adobe-Acrobat-Alternativen ist der PDF-XChange Editor. Das Paket umfasst Tools, mit denen Sie kompatible PDF-Dokumente erstellen, kommentieren und bearbeiten. Es enthält sogar OCR und digitale Signaturen. Mit dem Editor exportieren Sie PDF-Dateien zu MS-Office-Formaten sowie Adobe Forms Date. Formulare erstellen Sie mit der Plus-Version. Wollen Sie nur Dokumente in PDF konvertieren und ausdrucken, reicht PDF-XChange Standard. Jedoch ist der Editor bei einem fast gleichen Preis mit mehr Funktionen ausgestattet.
Wollen Sie PDF-Dateien in Text- oder Bildformate konvertieren, benötigen Sie PDF-Tools.
Der PDF-Editor ist bereits eine gute Alternative zu Adobe Acrobat. Mit Markups und Notizzetteln kommentieren Sie das Dokument. Sensible Informationen schützt das Schwärzungstool. Für die Bildbearbeitung öffnet der PDF-Editor ein Drittprogramm. Textpassagen bearbeiten, verschieben oder drehen Sie dafür direkt im Programm.
Rund 70 Prozent der Funktionalität des kostengünstigen Basispakets von PDF-XChange können Sie grundsätzlich auch kostenfrei nutzen – ohne den Erwerb einer Lizenz! In diesem Fall müssen Sie aber Wasserzeichen an verschiedenen Stellen in Kauf nehmen.
Des Weiteren lässt Sie das Programm anklickbare Links erstellen. Auch Stempel und farbige QR-Codes sind möglich. Es liest markierten Text vor und kann Übersetzungsprogramme integrieren. Kommt Ihnen die Menüleiste etwas überladen vor, passen Sie diese einfach an Ihre Erfordernisse an. Die Arbeit mit dem PDF-Editor gestaltet sich angenehm.
| Vorteile | Nachteile |
| ✓ sehr günstige Alternative zu Adobe Acrobat | ✗ Wasserzeichen in der kostenfreien Version |
| ✓ anpassbare Toolbar | ✗ detaillierte Textbearbeitung kann etwas schwerfällig sein |
| ✓ liest markierte Textabschnitte vor |
- Daten zentral speichern, teilen und bearbeiten
- Serverstandort Deutschland (ISO 27001-zertifiziert)
- Höchste Datensicherheit im Einklang mit der DSGVO
Sejda PDF Editor
Sejda ist eine Webtool-Sammlung, die u. a. Werkzeuge bereithält, mit denen Sie PDF-Dokumente aus anderen Formaten konvertieren, zusammenfügen oder aufteilen und komprimieren. Als Alternative zu Adobe Acrobat eignet sich die Suite, wenn Sie einfache Aufgaben wie diese erledigen wollen. Bearbeitungstools sowie Passwortschutz und Zugriffsverwaltung bietet das Programm, das Sie auch als kostenlose Desktop-Version herunterladen können, in begrenztem Umfang.
Wenn Sie das Programm nur selten für einzelne Tasks nutzen, bleibt es kostenfrei. Erst ab einem gewissen Tages-Limit (bis zu drei Tasks pro Stunde) werden Sie auf die Abo- oder Kauflizenzen verwiesen. Die Gestaltung der Webanwendung haben die Entwickler eins zu eins auf das Desktop-Programm übertragen. Der einzige Unterschied: Sejda PDF Desktop verarbeitet alle Aufgaben lokal auf Ihrem PC, Sejda Cloud speichert Dokumente auf den Sejda-Servern und löscht diese automatisch nach zwei Stunden.
Der Funktionsumfang ist für den kostenlosen Gebrauch durchaus angemessen. Die Bedienoberfläche ist angenehm aufgeräumt gestaltet. Oben im Bild sehen Sie die Hauptseite, auf der sämtliche Funktionen nach Themenbereich geordnet sind. Mit einem Klick auf einen der Buttons gelangen Sie zum jeweiligen Aufgabenbereich. Wählen Sie beispielsweise den PDF-Editor, werden Sie aufgefordert eine PDF-Datei zu laden. Zur Bearbeitung stehen Ihnen dann begrenzte Funktionen wie Markups (Highlight und Durchstreichen), Schwärzung (ohne Meta-Daten zu löschen), Signaturen oder das Einfügen von Text bereit. Die Fülle der Tools auf der Startseite ist jedoch verschwunden.
Wollen Sie z. B. ein Word-Dokument als PDF speichern und digital unterschreiben, wählen Sie unter „In PDF konvertieren“ den Punkt „Word zu PDF“. Die Datei speichern Sie separat. Unter „Bearbeiten & Signieren“ laden Sie die PDF-Datei wieder hoch und signieren Sie dann im Tool. Sie wollen noch eine Bates-Nummerierung hinzufügen? Dann speichern Sie das Dokument erneut, rufen unter „Other“ das Tool „Bates Numbering“ auf und fügen die gewünschten Parameter ein.
| Vorteile | Nachteile |
| ✓ wahlweise als Webanwendung oder Desktop-App nutzbar | ✗ keine Ribbon-Menüleiste |
| ✓ übersichtliche Bedienoberfläche | ✗ nach jedem Task speichern, nicht für langwierige Projekte geeignet |
| ✓ geeignet für Einzeltasks on-the-go | ✗ begrenzter Funktionsumfang |
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