Nutzern von Open­Of­fice und Libre­Of­fice ist das Format ODT bestens bekannt. Diese Endung kenn­zeich­net Dateien, die mit den Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men Open­Of­fice bzw. Libre­Of­fice Writer erstellt wurden. Microsoft Word kann seit Version 2007 Dateien mit .odt-Endung auch ohne vor­her­ge­hen­de Kon­ver­tie­rung öffnen. Dadurch haben auch Word-Nutzer die Mög­lich­keit, diese Dateien zu be­ar­bei­ten. Empfänger ohne ent­spre­chen­des Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm haben hingegen Schwie­rig­kei­ten, das Dokument zu öffnen oder zu lesen. Zudem kann es bei .odt-Dateien je nach Gerät und Be­triebs­sys­tem zu un­ter­schied­li­chen Dar­stel­lun­gen kommen. Um diese Probleme zu vermeiden, ist es emp­feh­lens­wert, das PDF-Format zu nutzen. Wir zeigen, wie Sie eine ODT-Datei in ein PDF umwandeln.

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Gründe, ODT-Dateien in PDF um­zu­wan­deln

Ins­be­son­de­re im ge­schäft­li­chen Umfeld ist die Be­ar­bei­tung von Dateien durch andere Nutzer in vielen Fällen nicht erwünscht. Dadurch vermeiden Sie die Ent­ste­hung un­ter­schied­li­cher Da­tei­ver­sio­nen, das Vornehmen un­au­to­ri­sier­ter Än­de­run­gen sowie die Wei­ter­ga­be von feh­ler­haf­ten In­for­ma­tio­nen. Um solche Probleme zu vermeiden, sollten Sie .odt zu .pdf umwandeln und Dateien anderen Nutzern erst nach der Kon­ver­tie­rung zur Verfügung stellen.

Zu den wich­tigs­ten Vorteilen von PDF-Dateien zählt die ein­heit­li­che Les­bar­keit auf jedem Gerät und Be­triebs­sys­tem. Einzige Vor­aus­set­zung ist die In­stal­la­ti­on des Adobe Acrobat Reader. Diese Software ist kostenlos und daher auf vielen Computern bereits vor­in­stal­liert. Anders als ODT-Dateien stellt das PDF-Format die korrekte Dar­stel­lung von Inhalten sicher. Ein PDF-Dokument ist ver­gleich­bar mit einem vir­tu­el­len Ausdruck.

PDF-Dateien benötigen nur wenig Spei­cher­platz. Zudem bietet das Da­tei­for­mat ver­schie­de­ne Si­cher­heits­ein­stel­lun­gen. Bei Bedarf lässt sich bei­spiels­wei­se das Aus­dru­cken einer Datei ver­hin­dern. Elek­tro­ni­sche Si­gna­tu­ren be­stä­ti­gen die Au­then­ti­zi­tät und Gül­tig­keit von Do­ku­men­ten. Ist die Be­ar­bei­tung be­stimm­ter Bereiche erwünscht, er­mög­li­chen spezielle For­mu­lar­fel­der eine von Ihnen ein­ge­schränk­te Änderung durch andere Nutzer. Das PDF-Format zeichnet sich dem­entspre­chend durch eine viel­sei­ti­ge und zugleich mit allen Geräten kom­pa­ti­ble Anwendung aus.

Tipp

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Mög­lich­keit 1: Datei über Open­Of­fice als PDF ex­por­tie­ren

Open­Of­fice Writer bietet die Mög­lich­keit, beim Speichern einer Datei das Da­tei­for­mat fest­zu­le­gen. Um eine Datei von .odt zu .pdf um­zu­wan­deln, folgen Sie dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung. Das Vorgehen in Libre­Of­fice ist grund­sätz­lich ähnlich.

Schritt 1: Writer-Dokument öffnen

Erstellen oder öffnen Sie das Dokument, das Sie von .odt zu .pdf umwandeln möchten, mit dem Programm Open­Of­fice Writer.

Schritt 2: .odt in .pdf umwandeln

Wählen Sie den Menüpunkt „Datei“ aus. Klicken Sie an­schlie­ßend im Drop-down-Menü auf die Option „Ex­por­tie­ren als PDF…“.

Daraufhin öffnet sich das Fenster „PDF Optionen“. In diesem Bereich haben Sie die Mög­lich­keit, in­di­vi­du­el­le Ein­stel­lun­gen für den Export fest­zu­le­gen. Legen Sie bei­spiels­wei­se fest, wie viele und welche Seiten des Dokuments von .odt in .pdf um­ge­wan­delt werden. Auch die Kom­pri­mie­rung, die Gra­fik­auf­lö­sung oder das Ex­por­tie­ren von Kom­men­ta­ren lassen sich be­ar­bei­ten und ak­ti­vie­ren. Sobald alle ge­wünsch­ten Ein­stel­lun­gen fest­ge­legt sind, klicken Sie auf den Button „Ex­por­tie­ren“.

Schritt 3: Datei speichern

An­schlie­ßend geben Sie wie gewohnt Dateiname und Spei­cher­ort an. Das ge­wünsch­te Da­tei­for­mat „PDF“ ist au­to­ma­tisch aus­ge­wählt.

PDF mit einem Klick ex­por­tie­ren

Wenn Sie keine in­di­vi­du­el­len Ex­port­ein­stel­lun­gen benötigen, können Sie die ent­spre­chen­den Schritte auch über­sprin­gen. Dann wandeln Sie eine ODT-Datei mit nur einem Klick in ein PDF um. Klicken Sie dazu in der Sym­bol­leis­te auf die Schalt­flä­che „Direktes Ex­por­tie­ren als PDF“. Daraufhin öffnet sich au­to­ma­tisch ein Fenster, in dem Sie Da­tei­na­men und Spei­cher­ort festlegen.

Mög­lich­keit 2: PDF-Drucker nutzen

Die Be­zeich­nung „PDF-Drucker“ führt leicht in die Irre. Dabei handelt es sich nicht um einen phy­si­schen Drucker, der PDF-Dateien zu Papier bringt. Vielmehr ist es ein digitales Tool, mit dem sich Dateien von Formaten wie .odt in .pdf umwandeln lassen. Wie das funk­tio­niert, erfahren Sie in der folgenden Anleitung.

Schritt 1: PDF-Drucker in­stal­lie­ren

Um einen PDF-Drucker zu nutzen, ist die In­stal­la­ti­on einer ent­spre­chen­den Software notwendig. Im Internet stehen dafür ver­schie­de­ne kos­ten­lo­se Tools zur Auswahl. Ein viel­sei­ti­ges Programm ist der PDF24 Creator, der die um­fang­rei­che Be­ar­bei­tung von PDF-Dateien er­mög­licht. Besonders beliebte An­wen­dun­gen sind das Zu­sam­men­fü­gen mehrerer PDF-Dateien, das Entfernen einzelner Seiten sowie die PDF-Ver­schlüs­se­lung.

Schritt 2: Druck­ein­stel­lun­gen öffnen

Nach er­folg­rei­cher In­stal­la­ti­on erscheint das Tool au­to­ma­tisch in der Liste der ver­füg­ba­ren Drucker. Um eine ODT-Datei in ein PDF um­zu­wan­deln, öffnen Sie zunächst das ent­spre­chen­de Dokument im Open­Of­fice Writer. Klicken Sie im Menü auf „Datei“ und an­schlie­ßend auf „Drucken“.

Tipp

Noch schneller erreichen Sie die Funktion „Drucken“ mit dem Shortcut Strg + P.

Schritt 3: PDF drucken

Wählen Sie im Abschnitt „Drucker“ den zuvor in­stal­lier­ten PDF-Drucker aus. Ist z. B. der PDF24 Creator in­stal­liert, ist eine Option mit der Be­zeich­nung „PDF24 PDF“ verfügbar.

Klicken Sie an­schlie­ßend auf den Button „Ei­gen­schaf­ten“, um für den vir­tu­el­len Ausdruck zwischen ver­schie­de­nen Optionen zu wählen:

  • Bestimmen Sie die Aus­rich­tung des Dokuments sowie die Pa­pier­grö­ße.
  • Wählen Sie zwischen dem Export in Schwarz­weiß oder in Farbe aus.
  • Legen Sie die Sei­ten­rei­hen­fol­ge sowie die Anzahl der Seiten pro Blatt fest.

Be­stä­ti­gen Sie Ihre Auswahl mit einem Klick auf den Button „OK“. An­schlie­ßend wählen Sie „Drucken“ aus, um den Export zu starten.

Schritt 4: PDF ex­por­tie­ren

Die nach­fol­gen­den Schritte sind von dem in­stal­lier­ten PDF-Drucker abhängig. Beim PDF24 Creator öffnet sich au­to­ma­tisch das Tool selbst. Dieses bietet die Mög­lich­keit, die PDF-Datei zu speichern, zu versenden oder zu be­ar­bei­ten.

Mög­lich­keit 3: ODT zu PDF mit Online-Konverter umwandeln

Im Web stehen zahl­rei­che kos­ten­lo­se Tools zur Verfügung, die ohne Vor­in­stal­la­ti­on nutzbar sind. Auch das Umwandeln von .odt zu .pdf ist auf diese Weise möglich. Dadurch entfällt nicht nur die In­stal­la­ti­on eines zu­sätz­li­chen Programms, sondern auch das Öffnen der Datei im Open­Of­fice Writer. Vor allem bei der Nutzung von Smart­phones oder anderen Geräten ohne ent­spre­chen­de Software bietet diese Methode klare Vorteile.

Schritt 1: Online-Konverter aufrufen

Öffnen Sie einen Online-Konverter, bei­spiels­wei­se das Online-Tool von PDF24 oder die Seite „ODT zu PDF online umwandeln“.

Schritt 2: ODT- zu PDF-Datei kon­ver­tie­ren

Laden Sie im ent­spre­chen­den Konverter eine ODT-Datei per Drag-and-Drop oder über die Angabe des Da­tei­pfads hoch. Klicken Sie an­schlie­ßend auf „Umwandeln“, um die Kon­ver­tie­rung zu starten. An­schlie­ßend können Sie die ge­ne­rier­te PDF-Datei her­un­ter­la­den und lokal speichern.

Tipp

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