Mit einem Was­ser­zei­chen können Sie ein Dokument mit Ihrem Logo versehen oder an­der­wei­tig markieren. Ur­sprüng­lich erzeugte man Was­ser­zei­chen bei der Her­stel­lung des Papiers. Der Her­stel­ler, ver­rin­gert, noch während das Papier feucht ist, die Stärke an be­stimm­ten Po­si­tio­nen. Das Papier wird dadurch an diesen Stellen trans­pa­ren­ter und das Licht scheint leichter hindurch – dadurch wird eine Grafik oder ein Text sichtbar, wenn man das Papier ins Licht hält.

Man nutzt diesen Effekt zum Beispiel, um die Echtheit des Druckerzeug­nis­ses zu ga­ran­tie­ren (bei Geld­schei­nen bei­spiels­wei­se) oder die Echtheit zu negieren, wenn man zum Beispiel den Begriff „Muster“ hinter den Text legt. Andere Personen greifen wiederum zu einem Was­ser­zei­chen, um ihr Un­ter­neh­mens­lo­go elegant, aber nicht zu auf­dring­lich auf der Seite zu plat­zie­ren.

Mit Word können Sie einen ähnlichen Effekt erzeugen: Zwar haben Sie nicht die Mög­lich­keit, das Dru­cker­pa­pier zu ma­ni­pu­lie­ren, aber es lassen sich quasi-trans­pa­ren­te Texte oder Bilder hinter den ei­gent­li­chen Text legen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Briefe und andere Texte mit Ihrem eigenen Was­ser­zei­chen markieren.

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Word & Was­ser­zei­chen: So fügen Sie die Symbole und Texte ein

Mit einem Was­ser­zei­chen bringen Sie in Word ein gra­fi­sches Element auf die Seiten Ihres Dokuments. Dafür wechseln Sie in der oberen Banderole in den Reiter „Entwurf“. Dort finden Sie die Funktion „Was­ser­zei­chen“. Klicken Sie auf diesen Button, macht Ihnen Word bereits mehrere Vor­schlä­ge, welche Begriffe Sie verwenden könnten. Ver­schie­de­ne Worte (zum Beispiel „Entwurf“ oder „Ver­trau­lich“) lassen sich in un­ter­schied­li­cher Aus­rich­tung in hell­grau­er Schrift auf das Papier bringen. Die Wörter er­schei­nen mittig auf der Seite (bzw. auf alle Seiten Ihres Dokuments), sind aber in einem solchen Farbton gestaltet, dass man den da­vor­ste­hen­den Fließtext immer noch gut lesen kann.

Tipp

Lesen Sie auch den Digital Guide Artikel "Un­ter­schrift in Word einfügen".

Neben den vor­ge­fer­tig­ten Was­ser­zei­chen können Sie aber auch eigene Krea­tio­nen in Word verwenden. Die ent­spre­chen­de Option finden Sie (ebenfalls über den Button „Was­ser­zei­chen“), wenn Sie auf „Be­nut­zer­de­fi­nier­tes Was­ser­zei­chen…“ klicken. Dann haben Sie zwei Mög­lich­kei­ten: Entweder Sie fügen ein Bild oder einen Text als Was­ser­zei­chen ein.

Möchten Sie ein Bild einfügen, können Sie dieses von Ihrer Fest­plat­te auswählen, ohne es zuvor an die Ei­gen­hei­ten eines Was­ser­zei­chens an­zu­pas­sen. Wenn Sie die Option „Aus­wa­schen“ ak­ti­vie­ren, lässt Word die Grafik in dem gleichen hell­grau­en Farbton er­schei­nen, in dem auch die Vorlagen gestaltet sind. Doch das passt nicht für alle Bild­da­tei­en: Wählen Sie die Option nicht, blasst Word das Bild einfach leicht aus. Außerdem haben Sie die Mög­lich­keit, die Größe zu skalieren, damit die Grafik perfekt auf die Seite passt.

Tipp

Theo­re­tisch können Sie auch ohne die Was­ser­zei­chen­funk­ti­on ein Bild in den Hin­ter­grund Ihres Dokuments einfügen. Dann müssen Sie al­ler­dings die Farb­ge­stal­tung selbst über­neh­men. Zudem fügt Word ein Was­ser­zei­chen au­to­ma­tisch in das komplette Dokument ein. Ein normales Bild müssten Sie hingegen in jede Seite neu einfügen.

Neben Bildern können Sie auch eigene Schrift­zü­ge als Was­ser­zei­chen in das Dokument einfügen. Auch dies­be­züg­lich macht Ihnen Word wieder ver­schie­de­ne Vor­schlä­ge. Al­ter­na­tiv geben Sie Ihren eigenen Text ein. Dessen Dar­stel­lung können Sie nach­träg­lich noch verändern: Ein­stel­len lassen sich Schrift­art, Größe und Farbe des Textes. Bei letzterem schlägt Ihnen Word zunächst erneut das übliche Grau vor. Sie können sich aber auch für eine andere Farbe ent­schei­den. Außerdem können Sie die Option „Halb­trans­pa­rent“ ak­ti­vie­ren. Dann erscheint der Text sehr blass auf den Seiten des Dokuments. Schließ­lich müssen Sie noch ent­schei­den, ob der Text waa­ge­recht oder ho­ri­zon­tal verlaufen soll.

Mit einem Klick auf „Über­neh­men“ fügen Sie Ihre Kreation ins Dokument ein. Wie in einer Vorschau können Sie nun ent­schei­den, ob Sie weitere Än­de­run­gen vornehmen wollen, oder zufrieden mit dem Ergebnis sind. Auch wenn Sie das Me­nü­fens­ter für be­nut­zer­de­fi­nier­te Was­ser­zei­chen bereits ge­schlos­sen haben, können Sie dieses (wie be­schrie­ben) wieder öffnen und Text oder Bild erneut anpassen.

Tipp

Sie sind nicht zufrieden mit der Kreation Ihres Word-Was­ser­zei­chens? Bei uns erfahren Sie auch, wie Sie ein Was­ser­zei­chen wieder entfernen.

Was­ser­zei­chen anpassen

Neben den Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten, die Word seinen Nutzern beim Erstellen des Was­ser­zei­chens bietet, hält das Programm noch weitere Funk­tio­nen bereit – diese sind aber ein wenig versteckt. Wenn Sie den Kopf­be­reich einer Seite öffnen (durch Dop­pel­klick am oberen Rand der Seite), können Sie die Hin­ter­grund­ob­jek­te auswählen und anpassen. Neben Kopf- und Fußzeile gehört dazu eben auch das Was­ser­zei­chen. Mit einem Klick auf die Grafik oder den Text wählen Sie das Element aus und können es nun drehen, ver­schie­ben oder neu skalieren.

Wenn Sie mit einem Text­was­ser­zei­chen arbeiten, haben Sie nun auch (in der Me­nü­ban­de­ro­le) Zugriff auf die WordArt-Tools. Mit diesen Werk­zeu­gen passen Sie die Ge­stal­tung der Buch­sta­ben noch weiter an, verändern bei­spiels­wei­se die Laufweite oder fügen einen 3D-Effekt hinzu. Verwenden Sie als Was­ser­zei­chen hingegen eine Grafik, stehen Ihnen nun die Bildtools zur Verfügung. Auch hier finden Sie weitere Funk­tio­nen, um Ihr Was­ser­zei­chen an­zu­pas­sen.

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