SteamCMD ist unter Linux und Windows schnell in­stal­liert: Sie laden das passende In­stal­la­ti­ons­pa­ket herunter und entpacken es in das Ver­zeich­nis Ihrer Wahl. Danach starten Sie die In­stal­la­ti­on über die steamcmd.exe. In Kom­bi­na­ti­on mit der passenden Server-Hardware haben Sie an­schlie­ßend die perfekte Basis für das Hosting von Dedicated Servern beliebter Steam-Games.

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SteamCMD in­stal­lie­ren: Schritt-für-Schritt-An­lei­tun­gen für Windows und Linux

SteamCMD ist die Kom­man­do­zei­len-Edition des Steam-Clients. Über das Tool laden Sie sich u. a. schnell und einfach die Dedicated-Server-An­wen­dun­gen beliebter Steam-Games herunter, um bei­spiels­wei­se Ihren eigenen Valheim-Server oder Rust-Server zu betreiben. Wir erklären Schritt für Schritt, wie Sie die Anwendung unter Windows und Linux in­stal­lie­ren.

SteamCMD unter Windows in­stal­lie­ren und ak­tua­li­sie­ren – so funk­tio­niert’s

Erstellen Sie zunächst ein Ver­zeich­nis für SteamCMD, bei­spiels­wei­se unter C:\.

C:\steamcmd

In dieses Ver­zeich­nis laden Sie nun das In­stal­la­ti­ons­pa­ket herunter. Klicken Sie hierfür auf den folgenden SteamCMD-Download-Link. Nach dem Download können Sie an gleicher Stelle die ZIP-Datei öffnen bzw. entpacken.

Per Dop­pel­klick auf die steamcmd.exe starten Sie den Download der weiteren SteamCMD-Dateien und damit auch die In­stal­la­ti­on des Kom­man­do­zei­len-Clients. Windows startet zu diesem Zweck au­to­ma­tisch die Ein­ga­be­auf­for­de­rung.

Nach er­folg­rei­cher In­stal­la­ti­on prä­sen­tiert die Ein­ga­be­auf­for­de­rung die Steam-Ein­ga­be­zei­le „steam>“. Um das Tool ord­nungs­ge­mäß her­un­ter­zu­fah­ren, tippen Sie in diese Zeile den Befehl „quit“ ein.

Wollen Sie die Software zu einem späteren Zeitpunkt ak­tua­li­sie­ren, starten Sie die steamcmd.exe einfach erneut. Jedem Start des Clients geht nämlich ein kurzer Check nach neuen Updates voraus.

Tipp

Sie wollen einen Dedicated Server Ihres Steam-Liebling-Games hosten? Bei IONOS können Sie Ihren in­di­vi­du­el­len Game­ser­ver mieten, um die optimale Hardware für Ihr Online-Abenteuer parat zu haben.

So bringen Sie SteamCMD auf Linux zum Laufen

Es ist empfohlen, SteamCMD auf Linux-Geräten nicht als Root-Nutzer aus­zu­füh­ren. Im ersten Schritt erstellen Sie daher einen neuen Nutzer namens „steam“ inklusive Passwort für die Nutzung des Kom­man­do­zei­len-Clients. Öffnen Sie hierfür das Terminal und führen Sie folgende Kommandos aus:

sudo useradd -m steam
sudo passwd steam

An­schlie­ßend erstellen und wechseln Sie in ein neues, in­di­vi­du­el­les Ver­zeich­nis für SteamCMD:

cd/ home/steam

Wenn Sie ein 64-Bit-System nutzen, führen Sie nun nach­ein­an­der folgende Befehle aus, um das Mul­ti­ver­se-Re­po­si­to­ry hin­zu­zu­fü­gen, das System zu ak­tua­li­sie­ren und die SteamCMD-In­stal­la­ti­ons­da­tei her­un­ter­zu­la­den:

sudo add-apt-repository multiverse
sudo dpkg --add-architecture i386
sudo apt update
sudo apt install lib32gcc-s1 steamcmd
Hinweis

Bei anderen System-Ar­chi­tek­tu­ren reicht der Befehl „sudo apt install steamcmd“, um die Kom­man­do­zei­len-Anwendung zu in­stal­lie­ren.

Die her­un­ter­ge­la­de­ne Datei für die Aus­füh­rung der SteamCMD-In­stal­la­ti­on unter Linux verlinken Sie nun mit dem an­ge­leg­ten Ver­zeich­nis:

sudo ln -s /usr/games/steamcmd /home/steam/steamcmd

Melden Sie sich mit dem an­ge­leg­ten Nutzer-Account an:

su steam

Sobald Sie in dem an­ge­leg­ten Steam-Ver­zeich­nis mit dem in­di­vi­du­el­len Nutzer an­ge­mel­det sind, starten Sie die In­stal­la­ti­on:

steamcmd

Nach er­folg­rei­cher In­stal­la­ti­on sehen Sie die Steam-Ein­ga­be­zei­le „Steam>“. Via „quit“ schließen Sie das Tool ord­nungs­ge­mäß. Bei jedem weiteren Start von SteamCMD – Anmeldung mit in­di­vi­du­el­lem Nutzer und Eingabe von „steamcmd“ im SteamCMD-Ver­zeich­nis – ak­tua­li­sie­ren Sie die Software au­to­ma­tisch.

Hinweis

Erhalten Sie beim ersten Start von SteamCMD unter Linux die Nachricht „SDL not found“? In diesem Fall ist die gleich­na­mi­ge Bi­blio­thek (Simple Dire­ct­Me­dia Layer) nicht in­stal­liert. Unter Ubuntu können Sie diese In­stal­la­ti­on mit dem Kommando „sudo apt-get install libsdl2-2.0“ nachholen!

Mit SteamCMD und IONOS zum eigenen Gaming-Server

Wie eingangs bereits erwähnt, ist SteamCMD die beste An­lauf­stel­le für den Download von Dedicated-Server-An­wen­dun­gen diverser Steam-Games. In dieser Funktion ist der Kom­man­do­zei­len-Client bei der Ein­rich­tung vieler Gaming-Server nahezu un­ver­zicht­bar. Zu­sätz­lich zu dem Tool benötigen Sie in der Regel lediglich die passende Server-Hardware inklusive Server-Be­triebs­sys­tem – und in seltenen Fällen eine gültige Lizenz des ge­wünsch­ten Spiels.

Tipp

Sie wollen Ihre eigene Lösung für Grup­pen­chats und -te­le­fo­na­te hosten? Erfahren Sie in folgendem Artikel, wie Sie einen TeamSpeak-Server erstellen!

Grund­sätz­lich können Sie SteamCMD und den je­wei­li­gen Server auf Ihrem eigenen PC in­stal­lie­ren – aus Per­for­mance-Sicht ist es jedoch ratsam, die Res­sour­cen bei einem Provider zu mieten. IONOS bei­spiels­wei­se bietet zu diesem Zweck drei Server-Modelle mit ver­schie­de­nen Leistungs-Tarifen an, die ab­schlie­ßend in aller Kürze vor­ge­stellt werden sollen.

Cloud Server

Sie wollen einen neuen Gaming-Server für eine kleine Zahl an Spielern ein­rich­ten, ohne sich konkret festlegen zu wollen, wann und wie lange der Server online ist? In diesem Fall treffen Sie mit einem Cloud Server von IONOS eine gute Wahl. Die vir­tua­li­sier­ten Res­sour­cen, die Sie sich hier ohne Per­for­mance-Einbußen mit anderen Nutzern teilen, werden mi­nu­ten­ge­nau ab­ge­rech­net. Sie bezahlen also nur dann, wenn der ein­ge­rich­te­te Server auch läuft.

vServer (Virtual Private Server, kurz VPS)

Wenn Sie bereits sehr genaue Vor­stel­lun­gen davon haben, welchen bzw. welche Gaming-Server Sie via SteamCMD beziehen und an­schlie­ßend hosten möchten und für wie viele Spieler dort Platz geboten werden soll, können Sie al­ter­na­tiv auch zu einem vServer von IONOS greifen. Auch bei diesem Server-Modell ist die Hardware vir­tua­li­siert. Al­ler­dings wird die gebuchte Leistung zum mo­nat­li­chen Fixpreis ab­ge­rech­net – das Paket lohnt sich also in erster Linie, wenn Ihr Server dauerhaft online sein soll.

Hinweis

Die Vir­tua­li­sie­rungs­tech­no­lo­gie der Cloud Server und vServer von IONOS er­mög­licht es, CPU, RAM und Fest­plat­ten­spei­cher flexibel auf­zu­sto­cken, falls Sie Ihren Server doch einer größeren Spie­ler­zahl zur Verfügung stellen wollen. Ebenso flexibel sind Sie, wenn Sie die Leistung zu­rück­schrau­ben möchten.

Dedicated Server

Für ein am­bi­tio­nier­tes Multi-Server-Szenario ist ein Dedicated Server zu empfehlen. Bei diesem Modell erhalten Sie Zugriff auf besonders leis­tungs­star­ke Hardware, die aus­schließ­lich für Sie re­ser­viert ist und den par­al­le­len Betrieb ver­schie­de­ner Server-Instanzen pro­blem­los stemmt. Aufgrund der hohen Single-Core-Power ist der Dedicated Server außerdem die beste Wahl für das Hosting von Gaming-Servern, die als Single-Core-An­wen­dun­gen kon­zi­piert sind – wie z. B. ein CS:GO-Server.

Tipp

100 Prozent En­ter­pri­se-Hardware, un­li­mi­tier­ter Traffic und eine mi­nu­ten­ge­naue Ab­rech­nung: Mit einem Dedicated Server von IONOS erhalten Sie Zugriff auf modernste Speicher- und Pro­zes­sor­tech­no­lo­gien mit Top-Anbindung und flexiblen Preis­struk­tu­ren.

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