Adobe Photoshop ist eine Bild­be­ar­bei­tungs­soft­ware aus dem Hause Adobe Systems und Teil der Adobe Creative Cloud (zuvor Adobe Creative Suite). Photoshop gilt als eine der funk­ti­ons­reichs­ten Software-An­wen­dun­gen des Fachs und quasi als Standard in der Bild­be­ar­bei­tungs­bran­che. Da die Suite jedoch sehr teuer und für private Zwecke oft zu um­fang­reich ist, werden Photoshop-Al­ter­na­ti­ven immer beliebter.

Zu­sam­men­fas­sung

Da Photoshop teuer ist, exis­tie­ren diverse kos­ten­lo­se Al­ter­na­ti­ven für die Bild­be­ar­bei­tung.

  • GIMP bietet als Open-Source-Software Ebenen, Masken und eine Farbtiefe bis 32 Bit.
  • Photopea läuft im Browser und er­mög­licht eine hohe Kom­pa­ti­bi­li­tät zu PSD-Dateien.
  • Krita ist ideal für Il­lus­tra­tio­nen, un­ter­stützt aber auch klas­si­sche Retusche-Aufgaben.
  • Pixlr und Pho­t­oS­cape X fo­kus­sie­ren sich auf schnelle Op­ti­mie­run­gen und einfache Bedienung.

Wieso sind Photoshop-Al­ter­na­ti­ven so gefragt?

Während es hin­sicht­lich der Qualität von Adobe Photoshop nur wenig aus­zu­set­zen gibt, sind die Kosten für die Software ein viel dis­ku­tier­tes Thema. Photoshop ist aus­schließ­lich im Rahmen eines Abon­ne­ments der Adobe Creative Cloud er­hält­lich, dessen Preise im Laufe der Jahre mehrfach angepasst wurden. Zwar bietet Adobe mit dem Fo­to­gra­fie-Abon­ne­ment und Son­der­ta­ri­fen für Stu­die­ren­de güns­ti­ge­re Ein­stiegs­mög­lich­kei­ten, eine voll­wer­ti­ge Version ohne Abo existiert jedoch nicht. Gerade im Vergleich zu den zahl­rei­chen kos­ten­lo­sen Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­men wird Photoshop daher häufig als teuer wahr­ge­nom­men.

Hinzu kommt die Tatsache, dass Photoshop auf den pro­fes­sio­nel­len Gebrauch aus­ge­rich­tet ist und daher für Laien relativ schwer zu handhaben ist. Um­fang­rei­che Funk­tio­nen, große Pro­jekt­da­tei­en und GPU-be­schleu­nig­te Prozesse sorgen außerdem dafür, dass Sie für Photoshop sehr leis­tungs­fä­hi­ge Hardware benötigen.

Profi-Website in Sekunden dank KI.
  • Profi-Website in Sekunden dank KI
  • Aus tausenden Vorlagen auswählen
  • 30 Tage kostenlos testen

Welche Photoshop-Al­ter­na­ti­ven gibt es?

Photoshop ist durch seinen hohen Be­kannt­heits­grad für viele die erste Lösung, die ihnen zur Be­ar­bei­tung von Bildern und Fotos in den Sinn kommt. Nicht von ungefähr kommt der Begriff „pho­to­shop­pen“, der die digitale Nach­be­ar­bei­tung von Bildern bzw. Fotos be­zeich­net – voll­kom­men un­ab­hän­gig davon, ob Photoshop dafür überhaupt verwendet wurde oder nicht. Doch gibt es diverse gute Photoshop-Al­ter­na­ti­ven, die dem Bran­chen­pri­mus Kon­kur­renz machen und ihm hin­sicht­lich der Funk­tio­nen kaum nach­ste­hen. Wir stellen Ihnen hier die besten Photoshop-Al­ter­na­ti­ven vor.

Name Be­triebs­sys­tem Nut­zungs­wei­se Stärken Preis­mo­dell
GIMP Windows, macOS, Linux Lokal Sehr großer Funk­ti­ons­um­fang, Ebenen & Masken, Plug-ins, Open Source Kostenlos (Open Source)
Photopea un­ab­hän­gig Browser Sehr hohe PSD-Kom­pa­ti­bi­li­tät, Photoshop-ähnliche Ober­flä­che Kostenlos mit Werbung, Pro-Version optional
Krita Windows, macOS, Linux Lokal Ideal für Il­lus­tra­ti­on & Digital Painting, hohe Farbtiefe, Ebenen Kostenlos (Open Source)
Pho­t­oS­cape X Windows, macOS Lokal Einfache Bedienung, Batch-Ver­ar­bei­tung, Collagen & GIFs Kostenlos (Basis), Pro-Version kos­ten­pflich­tig
Pixlr un­ab­hän­gig Browser Schnelle Be­ar­bei­tung, KI-Tools, Web- & Social-Media-Fokus Freemium (Plus/Premium-Abos verfügbar)

GIMP

Das GNU Image Ma­ni­pu­la­ti­on Program (GIMP) zählt seit Jahren zu den be­kann­tes­ten kos­ten­lo­sen Al­ter­na­ti­ven zu Photoshop. Die Open-Source-Software ist für Windows, macOS und Linux verfügbar, wird fort­lau­fend wei­ter­ent­wi­ckelt und eignet sich sowohl für die grund­le­gen­de Bild­be­ar­bei­tung als auch für an­spruchs­vol­le­re Retusche- und Com­po­si­ting-Aufgaben.

Im Gegensatz zu früheren Versionen arbeitet GIMP heute deutlich moderner und flexibler. Seit der 2.10-Reihe basiert das Programm voll­stän­dig auf der GEGL-Engine, was eine hohe Farbtiefe von bis zu 32 Bit pro Kanal er­mög­licht. Damit lassen sich Fotos und Grafiken mit einem großen Dy­na­mik­um­fang be­ar­bei­ten, ohne früh­zei­tig Qua­li­täts­ver­lus­te in Kauf nehmen zu müssen. GIMP 2.10 bietet eine Live-Vorschau für viele GEGL-Filter, wendet sie aber in der Regel de­struk­tiv an. Nicht-de­struk­ti­ve Filter sind vor allem mit GIMP 3.0 verfügbar.

Der Funk­ti­ons­um­fang von GIMP ist um­fang­reich und bietet unter anderem folgende Features:

  • Ebenen
  • Masken
  • Pfade und Aus­wahl­werk­zeu­ge
  • Mög­lich­keit, Farben und Kontraste zu kor­ri­gie­ren
  • Werkzeug für das Re­tu­schie­ren von Bildern
  • Er­stel­lung komplexer Montagen

Über das in­te­grier­te Plugin-System lässt sich die Software zu­sätz­lich erweitern, etwa um CMYK-Un­ter­stüt­zung, spezielle Filter oder zu­sätz­li­che Da­tei­for­ma­te. PSD-Dateien aus Adobe Photoshop können geöffnet und be­ar­bei­tet werden, wobei komplexe Ebe­nen­ef­fek­te oder Smart Objects nicht immer voll­stän­dig über­nom­men werden.

Die Be­nut­zer­ober­flä­che wirkt auf Neulinge viel­leicht zunächst weniger zu­gäng­lich, da viele Funk­tio­nen tief in Menüs ver­schach­telt sind. Dafür pro­fi­tie­ren Nut­ze­rin­nen und Nutzer von einer sehr aktiven Community, um­fang­rei­cher Do­ku­men­ta­ti­on sowie zahl­rei­chen Tutorials, die den Einstieg er­leich­tern. GIMP richtet sich damit vor allem an preis­be­wuss­te Kreative, die eine leis­tungs­fä­hi­ge Bild­be­ar­bei­tungs­soft­ware ohne laufende Kosten suchen und bereit sind, etwas Zeit in die Ein­ar­bei­tung zu in­ves­tie­ren.

Bild: Website zum GIMP-Download
GIMP kann für Windows, macOS und Linux her­un­ter­ge­la­den werden; Quelle: https://www.gimp.org/downloads/
Vorteile Nachteile
voll­stän­dig kostenlos und Open Source höhere Ein­ar­bei­tung er­for­der­lich
hohe Farbtiefe bis 32 Bit pro Kanal Be­nut­zer­ober­flä­che weniger intuitiv als Photoshop
Ebenen, Masken und viele pro­fes­sio­nel­le Werkzeuge ein­ge­schränk­te Kom­pa­ti­bi­li­tät mit komplexen PSD-Dateien
große Auswahl an Plug-ins und Er­wei­te­run­gen kein nativer CMYK-Workflow ohne Plugins
aktive Community und re­gel­mä­ßi­ge Updates

Photopea

Photopea ist eine der be­kann­tes­ten kos­ten­lo­sen, web­ba­sier­ten Al­ter­na­ti­ven zu Photoshop und richtet sich vor allem an Nut­ze­rin­nen und Nutzer, die ohne In­stal­la­ti­on und ohne hohen Hard­ware­auf­wand arbeiten möchten. Die Anwendung läuft voll­stän­dig im Browser und ist damit platt­form­un­ab­hän­gig auf Windows, macOS und Linux nutzbar. Eine Re­gis­trie­rung ist für die kos­ten­lo­se Nutzung nicht er­for­der­lich.

In funk­tio­na­ler Hinsicht ori­en­tiert sich Photopea stark an Photoshop. Die Ober­flä­che, Werk­zeug­an­ord­nung und Ar­beits­lo­gik sind bewusst ähnlich gestaltet, wodurch sich ins­be­son­de­re Um­stei­ge­rin­nen und Umsteiger schnell zu­recht­fin­den. Photopea un­ter­stützt:

  • Ebenen
  • Ebe­nen­mas­ken
  • Smart Objects
  • Ein­stel­lungs­ebe­nen
  • Pfade
  • Text­werk­zeu­ge
  • zahl­rei­che Filter und Trans­for­ma­ti­ons­funk­tio­nen.

Ein zentrales Al­lein­stel­lungs­merk­mal ist die hohe Kom­pa­ti­bi­li­tät mit Photoshop-Dateien (PSD): Dateien lassen sich inklusive Ebe­nen­struk­tur öffnen, be­ar­bei­ten und wieder als PSD speichern. Auch weitere pro­fes­sio­nel­le Bild­for­ma­te wie XCF (GIMP), Sketch, XD, PDF, SVG, PNG und JPEG werden un­ter­stützt.

Trotz des web­ba­sier­ten Ansatzes erfolgt die Ver­ar­bei­tung über­wie­gend lokal im Browser, was da­ten­schutz­recht­lich ein Vorteil sein kann. Dateien müssen nicht zwingend auf externe Server hoch­ge­la­den werden, sondern lassen sich lokal öffnen. Für den Farbraum gilt jedoch eine Ein­schrän­kung: Photopea arbeitet primär im RGB-Farbraum. Zwar un­ter­stützt das Tool auch CMYK-Dateien und ICC-Farb­pro­fi­le, der Funk­ti­ons­um­fang für pro­fes­sio­nel­les Farb­ma­nage­ment und Druck­vor­stu­fe bleibt jedoch deutlich hinter Photoshop zurück. Für Web­gra­fi­ken, Social-Media-Inhalte und UI-Design ist das Tool jedoch gut geeignet.

Das Ge­schäfts­mo­dell von Photopea basiert auf Werbung. In der kos­ten­lo­sen Version werden Anzeigen ein­ge­blen­det, zudem sind einzelne Kom­fort­funk­tio­nen ein­ge­schränkt. Wer werbefrei arbeiten oder zu­sätz­li­che Features nutzen möchte, kann auf eine kos­ten­pflich­ti­ge Pro-Version wechseln. Für viele An­wen­dungs­fäl­le reicht die Gra­tis­ver­si­on jedoch aus, ins­be­son­de­re für ge­le­gent­li­che Bild­be­ar­bei­tung oder das schnelle Anpassen be­stehen­der PSD-Dateien.

Bild: Photopea Benutzeroberfläche
Be­nut­zer­ober­flä­che von Photopea; Quelle: https://www.photopea.com/l/de_de/
Vorteile Nachteile
kostenlos nutzbar, keine In­stal­la­ti­on er­for­der­lich Werbung in der Gra­tis­ver­si­on
sehr hohe PSD-Kom­pa­ti­bi­li­tät kein voll­wer­ti­ger CMYK-Workflow
Photoshop-ähnliche Ober­flä­che abhängig von Browser-Per­for­mance
Un­ter­stüt­zung vieler pro­fes­sio­nel­ler Da­tei­for­ma­te ein­ge­schränk­te Offline-Nutzung
Anwendung läuft voll­stän­dig im Browser

Krita

Krita ist eine leis­tungs­fä­hi­ge kos­ten­lo­se Al­ter­na­ti­ve zu Adobe Photoshop, die sich ur­sprüng­lich auf digitale Malerei und Il­lus­tra­ti­on kon­zen­triert hat, heute jedoch auch für klas­si­sche Bild­be­ar­bei­tung und Retusche geeignet ist. Die Open-Source-Software wird aktiv wei­ter­ent­wi­ckelt und steht für Windows, macOS und Linux zur Verfügung. Im Kern richtet sich Krita an Kreative, die mit Ebenen, Masken und Pinseln arbeiten und dabei Wert auf eine präzise Kontrolle über Farben, Formen und Texturen legen. Das Programm un­ter­stützt hohe Farb­tie­fen bis zu 32 Bit pro Kanal, moderne Farb­ma­nage­ment-Funk­tio­nen (ICC-Profile) sowie ein nicht-de­struk­ti­ves Arbeiten mit Ebenen und Effekten.

Der Funk­ti­ons­um­fang von Krita ist umfassend:

  • fort­schritt­li­che Pinsel-Engines
  • Auswahl- und Trans­for­ma­ti­ons­werk­zeu­ge
  • Ebe­nen­mo­di
  • Filter
  • Masken
  • Vek­tor­for­men

PSD-Dateien aus Adobe Photoshop lassen sich öffnen und speichern, wobei Ebenen und grund­le­gen­de Struk­tu­ren in der Regel korrekt über­nom­men werden. Bei sehr komplexen Photoshop-Dateien mit Smart Objects oder spe­zi­el­len Effekten kann es jedoch zu Ein­schrän­kun­gen kommen. Für den Druck­be­reich gilt ebenfalls eine Ein­schrän­kung: Ein voll­wer­ti­ger CMYK-Workflow ist nicht in gleichem Umfang wie bei pro­fes­sio­nel­len DTP-Pro­gram­men vorhanden, für viele kreative Workflows reicht die Un­ter­stüt­zung jedoch aus.

Die Be­nut­zer­ober­flä­che von Krita ist modern und flexibel anpassbar, un­ter­schei­det sich aber deutlich von Photoshop. Während Neulinge aus dem Il­lus­tra­ti­ons­be­reich meist schnell produktiv arbeiten können, benötigen klas­si­sche Photoshop-Nutzende etwas Zeit zur Um­ge­wöh­nung. Un­ter­stützt wird der Einstieg durch eine um­fang­rei­che Do­ku­men­ta­ti­on, aktive Community-Foren sowie zahl­rei­che Tutorials und Bei­spiel­pro­jek­te. Krita fi­nan­ziert sich über Spenden, För­der­pro­gram­me und optionale Käufe über Platt­for­men wie den Microsoft Store oder Steam, bleibt in seiner Kern­funk­tio­na­li­tät jedoch voll­stän­dig kostenlos.

Bild: Krita-Website
Auf der Website ist der Download von Krita möglich; Quelle: https://www.krita.org/de/
Vorteile Nachteile
voll­stän­dig kostenlos und Open Source Fokus stärker auf Il­lus­tra­ti­on als auf klas­si­sche Fo­to­be­ar­bei­tung
hohe Farbtiefe bis 32 Bit pro Kanal ein­ge­schränk­ter CMYK-Workflow
Ebenen, Masken und nicht-de­struk­ti­ve Effekte begrenzte Kom­pa­ti­bi­li­tät mit komplexen PSD-Dateien
sehr leis­tungs­fä­hi­ge Pinsel- und Zei­chen­werk­zeu­ge Um­ge­wöh­nung für Photoshop-Nut­ze­rin­nen und -Nutzer nötig
aktive Community und re­gel­mä­ßi­ge Updates

Pho­t­oS­cape X

Pho­t­oS­cape X ist eine Bild­be­ar­bei­tungs­soft­ware, die sich in erster Linie für Pri­vat­an­wen­dun­gen und Hobby-Fo­to­gra­fin­nen und -Fo­to­gra­fen richtet. Im Vergleich zu leis­tungs­star­ken Allround-Pro­gram­men wie Adobe Photoshop verfolgt Pho­t­oS­cape einen bewusst ein­fa­che­ren Ansatz und kon­zen­triert sich auf schnelle, un­kom­pli­zier­te Fo­to­be­ar­bei­tung.

Aktuell wird Pho­t­oS­cape in mehreren Varianten angeboten. Pho­t­oS­cape X ist kostenlos verfügbar und läuft unter Windows und macOS. Daneben existiert mit Pho­t­oS­cape X Pro eine kos­ten­pflich­ti­ge Version für Windows mit er­wei­ter­ten Werk­zeu­gen, Filtern und Ex­port­op­tio­nen. Der Funk­ti­ons­um­fang von Pho­t­oS­cape ist auf typische All­tags­auf­ga­ben zu­ge­schnit­ten:

  • Fotos zu­schnei­den, drehen und schärfen
  • Anpassung von Kon­tras­ten
  • einfache Effekte anwenden
  • in­te­grier­te Batch-Funk­tio­nen, mit denen sich mehrere Bilder gleich­zei­tig um­be­nen­nen, skalieren oder op­ti­mie­ren lassen
  • Werkzeuge zur Er­stel­lung von Collagen, Postern und ani­mier­ten GIFs
  • Kon­ver­tie­rung von RAW-Dateien in gängige Bild­for­ma­te

Im Gegensatz zu Photoshop, GIMP oder Krita un­ter­stützt Pho­t­oS­cape keine Ebe­nen­be­ar­bei­tung im klas­si­schen Sinne. Auch fort­ge­schrit­te­ne Retusche-Funk­tio­nen, Masken oder nicht-de­struk­ti­ve Be­ar­bei­tungs­pro­zes­se sind nicht vor­ge­se­hen. Der Fokus liegt klar auf Ge­schwin­dig­keit und einfacher Bedienung. Für pro­fes­sio­nel­le Workflows, de­tail­lier­te Bild­mon­ta­gen oder farb­ver­bind­li­che Druck­vor­stu­fen ist die Software daher nicht geeignet. Für die schnelle Op­ti­mie­rung von Fotos, etwa für private Alben, Webseiten oder soziale Netzwerke, erfüllt Pho­t­oS­cape seinen Zweck jedoch zu­ver­läs­sig.

Bild: Download für PhotoScape X und PhotoScape X Pro auf der Website
Download von Pho­t­oS­cape X und Pho­t­oS­cape X Pro über die Website; Quelle: http://x.pho­t­os­cape.org/
Vorteile Nachteile
Pho­t­oS­cape X kostenlos nutzbar moderne Funk­tio­nen teils nur in kos­ten­pflich­ti­ger Version (Pho­t­oS­cape X Pro) möglich
sehr einfache und intuitive Bedienung keine Arbeit mit Ebenen
Batch-Ver­ar­bei­tung für Fotos nicht für pro­fes­sio­nel­le Retusche geeignet
Werkzeuge für Collagen und GIFs
geeignet für schnelle Bild­op­ti­mie­run­gen

Pixlr

Pixlr ist eine web­ba­sier­te Bild­be­ar­bei­tungs­lö­sung, die sich als kos­ten­lo­se Al­ter­na­ti­ve zu Adobe Photoshop vor allem für schnelle Arbeiten ohne In­stal­la­ti­on eignet. Die Anwendung läuft direkt im Browser und ist damit nutzbar, un­ab­hän­gig davon, ob man unter Windows, macOS oder Linux arbeitet. Zu­sätz­lich bietet Pixlr Apps für mobile Geräte und spricht damit vor allem Nut­ze­rin­nen und Nutzer an, die Bilder unterwegs be­ar­bei­ten oder Inhalte für Web und Social Media erstellen möchten.

Pixlr versteht sich als Suite aus Be­ar­bei­tungs- und Design-Tools, die zunehmend um KI-Funk­tio­nen wie die folgenden ergänzt wird:

  • Hin­ter­grund entfernen
  • Objekt entfernen
  • ge­ne­ra­ti­ve Features

Für die ei­gent­li­che Bild­be­ar­bei­tung stehen innerhalb der Suite un­ter­schied­li­che Editor-Varianten zur Verfügung, darunter ein fort­ge­schrit­te­ner Editor (Pixlr E) sowie eine ver­ein­fach­te Ober­flä­che. In der Praxis bedeutet das: Man kann mit Pixlr typische Aufgaben wie Zu­schnei­den, Farb- und Ton­wert­kor­rek­tu­ren, Text, Filter und – je nach Editor – auch Ebe­nen­funk­tio­nen umsetzen, ohne lokale Software zu in­stal­lie­ren.

Pixlr ist al­ler­dings eine Freemium-Lösung. Die Gra­tis­nut­zung ist möglich, aber in der Regel mit Werbung und Ein­schrän­kun­gen verbunden. Viele er­wei­ter­te Funk­tio­nen (ins­be­son­de­re zu­sätz­li­che Inhalte/Assets und KI-Features) sind an die kos­ten­pflich­ti­gen Pläne Plus oder Premium gekoppelt. Pixlr eignet sich ins­be­son­de­re für private Zwecke, Content Creator und Marketing-Teams, die ohne In­stal­la­ti­on schnell Bilder be­ar­bei­ten oder Grafiken für Web­pro­jek­te erstellen möchten. Für pro­fes­sio­nel­le Retusche, farb­ver­bind­li­che Druck­auf­be­rei­tung oder um­fang­rei­che Com­po­si­tin­gs stößt das Tool jedoch an seine Grenzen.

Bild: Die Benutzeroberfläche des Pixlr Editors im Browser
Die Be­nut­zer­ober­flä­che des Pixlr Editors; Quelle: https://pixlr.com/de/editor/
Vorteile Nachteile
direkt im Browser nutzbar, keine In­stal­la­ti­on kos­ten­lo­se Version Pixlr X mit Werbung
Ebenen- und Mas­ken­be­ar­bei­tung mit Pixlr E kein voll­wer­ti­ger CMYK-Workflow
einfache Bedienung, schneller Einstieg abhängig von Browser- und Sys­tem­leis­tung
geeignet für Web- und Social-Media-Grafiken er­wei­ter­te Funk­tio­nen nur kos­ten­pflich­tig
platt­form­un­ab­hän­gig verfügbar
Zum Hauptmenü