Mit dem On­line­ser­vice „Google Kontakte“ bietet der Such­ma­schi­nen­rie­se seit Jahren ein kos­ten­frei­es Adress­buch an, das zum einen als Web­an­wen­dung unter der Domain contacts.google.com verfügbar, zum anderen als ei­gen­stän­di­ge Funktion in Google-Services wie dem E-Mail-Client Gmail oder der Office-Sammlung Google Workspace in­te­griert ist. Wenn Sie über ein aktives Google-Konto verfügen, können Sie von dem prak­ti­schen Web­ser­vice zum Speichern von Kontakten jederzeit Gebrauch machen – sobald Sie sich ein­ge­loggt und Google Kontakte geöffnet haben, können Sie mit wenigen Klicks neue Kontakte anlegen und diese beliebig grup­pie­ren oder vor­han­de­ne Einträge einsehen, verändern oder wieder löschen.

Ein weiteres, überaus nütz­li­ches Feature ist die Mög­lich­keit, angelegte Einträge in Google Kontakte zu ex­por­tie­ren. Auf diese Weise können Sie (wie in Gmail und der Google Workspace) auch ohne die Web­an­wen­dung auf das komplette Adress­buch zugreifen – egal, welches Gerät Sie verwenden. Zudem lassen sich die ex­por­tier­ten Kon­takt­da­ten an­schlie­ßend in ver­schie­dens­te Gmail Al­ter­na­ti­ven wie Outlook oder Thun­der­bird einbinden. Wie genau Sie Ihre Google- bzw. Gmail-Kontakte ex­por­tie­ren, erfahren Sie in den folgenden Ab­schnit­ten.

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Kurz­an­lei­tung: So können Sie Ihre Google-Kontakte ex­por­tie­ren

Die Daten des Google-Adress­buchs bzw. die per­sön­li­chen Gmail-Kontakte zu ex­por­tie­ren, kann aus ganz ver­schie­de­nen Gründen sinnvoll sein: So können Sie die Kon­takt­in­for­ma­tio­nen nicht nur wie bereits erwähnt im Anschluss in andere Mail­pro­gram­me über­tra­gen, sondern haben mit der ex­por­tier­ten Datei gleich­zei­tig ein voll­funk­ti­ons­fä­hi­ges Backup Ihres Adress­buchs parat. Sollten Sie also bei­spiels­wei­se den Zugang zum Google-Konto verlieren oder den Datensatz ver­se­hent­lich löschen, können Sie die Kontakte jederzeit wie­der­her­stel­len.

Der schnells­te Weg, Daten aus Google Kontakte zu ex­por­tie­ren, sieht fol­gen­der­ma­ßen aus:

  1. Rufen Sie die Google-Kontakte-Seite auf und melden Sie sich mit Ihrem per­sön­li­chen Google-Konto bei dem Web­ser­vice an.
     
  2. Wollen Sie einzelne Kontakte ex­por­tie­ren, markieren Sie diese nun zunächst per Links­klick. Falls Sie alle Google-Kontakte ex­por­tie­ren möchten, entfällt dieser Schritt.
     
  3. Drücken Sie nun auf die Schalt­flä­che „Ex­por­tie­ren“, die im linken Sei­ten­me­nü zu finden ist.
     
  4. Legen Sie fest, ob Sie die Kontakte als Google- bzw. Outlook-CSV-Datei oder al­ter­na­tiv als vCard (für die spätere In­te­gra­ti­on in Apple-An­wen­dun­gen) ex­por­tie­ren möchten, indem Sie die ent­spre­chen­de Option auswählen.
     
  5. Klicken Sie erneut auf „Ex­por­tie­ren“.
     
  6. Wählen Sie „Datei speichern“ und starten Sie den Export der Gmail-Kontakte bzw. des Google-Kontakte-Adress­buchs über den „OK“-Button. Die ex­por­tier­te Datei finden Sie im Anschluss im stan­dard­mä­ßi­gen Download-Ordner.
Tipp

Wollen Sie die Mög­lich­kei­ten von Google Kontakte, Gmail und der leis­tungs­star­ken Google Workspace ge­schäft­lich nutzen, finden Sie bei IONOS pass­ge­naue Google Workspace Pakete mit riesigem Spei­cher­platz inklusive eigener, kos­ten­frei­er Domain.

Schritt für Schritt: So ex­por­tie­ren Sie Google-Kontakte-Adress­da­ten (Web­ver­si­on)

Nun be­leuch­ten wir den Google-Kontakte-Export noch einmal etwas aus­führ­li­cher. Dabei gehen wir auch näher auf die ver­schie­de­nen Ex­port­for­ma­te und den gezielten Export einzelner Adressen ein.

Zunächst gilt es, Google Kontakte auf­zu­ru­fen und sich in dem Webdienst mit dem ent­spre­chen­den Google-Konto an­zu­mel­den. Dabei haben Sie prin­zi­pi­ell zwei ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten:

  1. Sie rufen den Web­ser­vice direkt auf, indem Sie die Domain-Adresse contacts.google.com in die Adress­zei­le Ihres Browsers eintippen und melden sich danach mit Ihren Google-Ac­count­da­ten an.
     
  2. Sie melden sich auf dem gewohnten Weg in Ihrem Google-Konto an und starten dort über die Schalt­flä­che „Kontakte“, die Sie unter „Alle Apps“ (Button links neben dem Pro­fil­bild) finden, die Adress­buch-App.

Haben Sie den Webdienst auf­ge­ru­fen, ent­schei­den Sie sich, ob Sie den gesamten Da­ten­stand von Google Kontakte ex­por­tie­ren oder lediglich einzelne Adressen an anderer Stelle speichern möchten. Die zweite Variante lässt sich noch insofern auf­glie­dern, dass Sie entweder gezielt auswählen, welche Kontakte Sie ex­por­tie­ren möchten, oder nur solche Kontakte ex­por­tie­ren, die mit einem ge­mein­sa­men Label versehen sind.

Alle Adressen komplett aus Google Kontakte ex­por­tie­ren

Der schnells­te Weg, Ihre Google- bzw. Gmail-Kontakte zu ex­por­tie­ren, ist der Export des kom­plet­ten Adress­buchs. Dazu müssen Sie keinerlei Vor­be­rei­tun­gen treffen, sondern können direkt auf die „Ex­por­tie­ren“-Schalt­flä­che im linken Sei­ten­me­nü der Google-Kontakte-Web­an­wen­dung drücken. An­schlie­ßend wählen Sie das ge­wünsch­te Ex­port­for­mat aus, wobei folgende drei Optionen zur Verfügung stehen:

  • Google CSV: Als Google-CSV-Datei sollten Sie Ihre Kontakte dann ex­por­tie­ren, wenn Sie diese zu einem späteren Zeitpunkt wieder in Google Kalender oder andere Google-Services einbinden möchten. Ex­por­tie­ren Sie die Daten zu Backup-Zwecken, ist dieses Format ebenfalls die beste Wahl.
     
  • Outlook CSV: Mit dem „Outlook CSV“ wählen Sie das geeignete Ex­port­for­mat für einen späteren Import der Daten in den Microsoft-E-Mail-Client Outlook. Die Datei lässt sich aber auch in ver­schie­de­ne andere Programme wie Thun­der­bird einbinden.
     
  • vCard: Das vcf-Format, besser bekannt als vCard, ist das stan­dard­ty­pi­sche Kon­takt­for­mat von Apple-Geräten mit macOS und iOS. Wenn Sie Ihre Google-Kontakte ex­por­tie­ren möchten, um diese bei­spiels­wei­se im Mail­pro­gramm Ihres iPhones oder MacBooks verwenden zu können, ist diese Option zu empfehlen.

Wenn Sie das ge­wünsch­te Ex­port­for­mat markiert haben, drücken Sie auf „Ex­por­tie­ren“, wählen im auf­pop­pen­den Fenster „Datei speichern“ aus und klicken auf „OK“. Die ex­por­tier­te Datei finden Sie an­schlie­ßend im Standard-Down­load­ver­zeich­nis Ihres Geräts.

Aus­ge­wähl­te Google-Kontakte ex­por­tie­ren

Wenn Sie nicht Ihre gesamten Kon­takt­da­ten, sondern nur einzelne Google-Kontakte ex­por­tie­ren möchten, ist dies mit einem zu­sätz­li­chen Schritt verbunden: Bevor Sie den Prozess starten, müssen Sie die be­tref­fen­den Adress­ein­trä­ge markieren, indem Sie ein Häkchen in der je­wei­li­gen Checkbox setzen:

Wenn Sie die Google- bzw. Gmail-Kontakte für den Export angewählt werden, fahren Sie fol­gen­der­ma­ßen fort:

  1. Klicken Sie auf die Schalt­flä­che „Ex­por­tie­ren“ im linken Sei­ten­me­nü.
  2. Behalten Sie die Option „Aus­ge­wähl­te Kontakte“ bei, die in diesem Fall nicht aus­ge­graut ist.
  3. Wählen Sie das ge­wünsch­te Ex­port­for­mat und drücken Sie zum Abschluss auf „Ex­por­tie­ren“.
Hinweis

Wenn Sie Ihre Kontakte mithilfe von Labels in ver­schie­de­ne Gruppen ein­sor­tiert haben, können Sie mit der Ex­port­funk­ti­on auch eine dieser Gruppen von Kontakten in einer externen Datei sichern. Hierfür wählen Sie im Ex­port­fens­ter einfach das ent­spre­chen­de Label aus, bevor Sie auf „Ex­por­tie­ren“ drücken.

Google-Kontakte ex­por­tie­ren mit der Android-App

Die ge­lie­fer­ten An­lei­tun­gen erklären, wie Sie Ihre Google-Kontakte über die Brow­ser­an­wen­dung ex­por­tie­ren können. Sie haben aber auch als Nutzer der Kontakte-App für Android die Mög­lich­keit, Ihre ar­chi­vier­ten Adress­in­for­ma­tio­nen in einer separaten Datei im Down­load­ord­ner Ihres Smart­phones bzw. Tablets ab­zu­si­chern. Die hierfür er­for­der­li­chen Schritte sehen wie folgt aus:

  1. Starten Sie die Kontakte-App auf Ihrem Gerät.
  2. Drücken Sie auf das Hamburger-Menü-Icon (drei waa­ge­rech­te Striche).
  3. Tippen Sie die Schalt­flä­che „Ein­stel­lun­gen“ an.
  4. Drücken Sie „Ex­por­tie­ren“ und wählen Sie den ge­wünsch­ten Spei­cher­ort (stan­dard­mä­ßig: Ordner „Downloads“).
  5. Schließen Sie den Vorgang mit „Speichern“ ab.
Hinweis

In der Google-Kontakte-App für Android haben Sie aus­schließ­lich die Mög­lich­keit, die Kontakte als vCard (.vcf-Datei) zu ex­por­tie­ren.

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