WordPress ist ein flexibles Content-Ma­nage­ment-System, das sich viel­fäl­tig erweitern und kon­fi­gu­rie­ren lässt. Für Nicht-Profis kann es ver­wir­rend sein, wenn Funk­tio­nen zwischen WordPress-In­stal­la­tio­nen un­ter­schied­lich sind. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie sich in den WordPress-Admin-Bereich einloggen, welche Mög­lich­kei­ten es dafür gibt und wie sich typische Probleme bei der WordPress-Anmeldung lösen lassen.

Managed Hosting für WordPress
Erstellen Sie Ihre Website mit AI, wir über­neh­men den Rest
  • Keine Vor­kennt­nis­se nötig dank be­nut­zer­freund­li­cher AI-Tools
  • Voll­stän­dig anpassbar mit Themes und Plugins
  • Einfache Updates und minimaler Admin-Aufwand

WordPress-Login-URL aufrufen

Die WP-Admin-Login-Seite ist das Tor zum WordPress-Dashboard. Zum Zugriff auf die Login-Seite müssen Sie die WordPress-Login-URL kennen. Entweder geben Sie diese in der Adress­zei­le des Browsers ein oder Sie klicken auf einen Link, der die URL enthält.

Glück­li­cher­wei­se folgt der Aufbau der URL einem festen Schema. Wenn Sie die Adresse Ihrer Website kennen, können Sie die Login-Seite leicht aufrufen.

Bei der WordPress-Site-URL (WP_SITEURL) handelt es sich um die Adresse, unter der Ihre WordPress-Website er­reich­bar ist. Je nach Domain und der Art der In­stal­la­ti­on kann diese un­ter­schied­lich aussehen. Schauen wir uns ein paar Beispiele an:

Subdomain Domain Un­ter­ver­zeich­nis WP_SITEURL
example.com https://example.com/
www. example.com https://www.example.com/
www. example.com /magazine/ https://www.example.com/magazine/
blog. example.com https://blog.example.com/

Ist die Adresse Ihrer WordPress-Website bekannt, lässt sich auch die Login-Seite leicht aufrufen. In den meisten Fällen genügt es, die WordPress-Site-URL um eine der folgenden Endungen zu ergänzen.

Die wich­tigs­te Adresse ist die WordPress-Login-Seite (wp-login.php). Al­ter­na­tiv können Sie auch die Dashboard-Adresse (wp-admin) aufrufen. Wenn Sie noch nicht ein­ge­loggt sind, leitet WordPress au­to­ma­tisch auf die Login-Seite weiter.

WordPress Admin-Bereich URL-Endung Beispiel
WordPress Login-Seite wp-login.php https://example.com/wp-login.php
WordPress-Dashboard wp-admin/ https://example.com/wp-admin/

Welche Nut­zer­rol­len können sich anmelden?

Allen WordPress-Nutzenden werden beim Einloggen Nut­zer­rol­len zu­ge­wie­sen. Diese Rolle bestimmt, welche Funk­tio­nen im Dashboard verfügbar sind. Während Ad­mi­nis­tra­to­ren und Ad­mi­nis­tra­to­rin­nen alle Ein­stel­lun­gen verwalten können, haben andere Rollen ein­ge­schränk­te Rechte.

Die Stan­dard­rol­len in WordPress sind:

WordPress-Nut­zer­rol­le Zu­griffs­rech­te
Super Admin Kann Sites anlegen und alle Ein­stel­lun­gen verwalten (nur bei Multisite)
Ad­mi­nis­tra­tor Voll­zu­griff auf Ein­stel­lun­gen und Inhalte der Website
Editor Kann Inhalte aller Nutzer be­ar­bei­ten und ver­öf­fent­li­chen
Author Kann eigene Beiträge erstellen und ver­öf­fent­li­chen
Con­tri­bu­tor Kann Beiträge erstellen, aber nicht ver­öf­fent­li­chen
Sub­scri­ber Kann nur das eigene Be­nut­zer­pro­fil verwalten
Tipp

Ein­ge­logg­te Nut­ze­rin­nen und Nutzer werden über ein Cookie im Browser au­then­ti­fi­ziert. Dadurch ist es möglich, sich gleich­zei­tig mit mehreren Be­nut­zer­kon­ten an­zu­mel­den, etwa in ver­schie­de­nen Browsern oder im Inkognito-Modus.

Wie lässt sich die WordPress-Anmeldung ver­ein­fa­chen?

Die Nut­ze­rin­nen und Nutzer einer WordPress-Site möchten sich anmelden, um ins WordPress-Dashboard zu gelangen. Sie benötigen dazu die Adresse der WP-Admin-Login-Seite bzw. einen Link zum Anklicken. Nicht alle sind technisch so versiert, um die URL selbst zu ermitteln. Glück­li­cher­wei­se gibt es einige Tricks, die WordPress-Anmeldung zu ver­ein­fa­chen. Wir un­ter­schei­den zwei Vor­ge­hens­wei­sen:

  1. Schritte, die eine Nutzerin oder ein Nutzer selbst­tä­tig vornehmen kann, um die WordPress-Anmeldung zu ver­ein­fa­chen. Diese wirken sich nur auf den je­wei­li­gen Nutzenden aus.
  2. Schritte, die durch Admins erfolgen, um die WordPress-Anmeldung zu ver­ein­fa­chen. Diese wirken sich auf die Anmeldung über alle Nutzer hinweg aus.

Als Nutzerin oder Nutzer einfacher in WordPress einloggen

WordPress-Nut­ze­rin­nen und -Nutzer möchten sich schnell und bequem in ihren WordPress-Account einloggen, ohne immer wieder die Login-Daten eingeben zu müssen. Es gibt ver­schie­de­ne einfache Mög­lich­kei­ten, den Login-Prozess zu ver­ein­fa­chen und den Zugang zum Dashboard schneller und be­nut­zer­freund­li­cher zu gestalten.

„An­ge­mel­det bleiben“-Option ak­ti­vie­ren

Um als WordPress-Nutzerin oder -Nutzer die Anmeldung mit dem eigenen Konto zu ver­ein­fa­chen, setzt man auf der WP-Admin-Login-Seite ein Häkchen beim Feld „An­ge­mel­det bleiben“. Somit wird der Au­then­ti­fi­zie­rungs-Cookie für einige Zeit ge­spei­chert. Innerhalb dieser Zeit ist keine weitere WordPress-Anmeldung nötig. Zu beachten ist, dass dieses Vorgehen nur im selben Browser funk­tio­niert und nur dann, wenn die Anmeldung nicht in einem Inkognito-Fenster erfolgt.

Bild: WP-Admin-Login-Seite mit Option „Angemeldet bleiben“
Mit gesetztem Häkchen bei „An­ge­mel­det bleiben“ bleibt man als Nutzer in WordPress ein­ge­loggt.

Le­se­zei­chen setzen, um die Login-URL schnell zu erreichen

Ein einfacher Trick, der immer funk­tio­niert, besteht darin, im Browser ein Le­se­zei­chen zur WP-Admin-Login-Seite zu setzen. So speichert der Browser die URL unter dem Titel der Seite. Möchte man sich erneut bei WordPress einloggen, ruft man die Seite einfach per Klick auf. So brauchen Sie sich die URL nicht zu merken. Das ist ins­be­son­de­re praktisch, wenn eine vom Aus­gangs­zu­stand ab­wei­chen­de WP-Admin-Login-URL zum Einsatz kommt.

Bild: Lesezeichen zur WP-Admin-Login-Seite im Browser setzen
Speichert man die WP-Admin-Login-Seite als Le­se­zei­chen im Browser, braucht man sich die Login-URL nicht zu merken.

Passwort-Manager verwenden

Pass­wör­ter immer wieder per Hand ein­zu­ge­ben, ist äußerst un­prak­tisch. Statt­des­sen können Sie einen Passwort-Manager nutzen, wie er z. B. im Firefox-Browser in­te­griert ist. Der Browser merkt sich die Kom­bi­na­ti­on aus Login-URL, Be­nut­zer­na­me und Passwort und trägt beim Besuch einer bekannten Login-URL die Zu­gangs­da­ten ein. Besonders gut funk­tio­niert dieser Ansatz in Kom­bi­na­ti­on mit einem im Browser ge­spei­cher­ten Le­se­zei­chen.

Bild: Admin-Zugangsdaten für WordPress-Login im Firefox-Passwortmanager speichern
Idea­ler­wei­se nutzt man einen Passwort-Manager, um die Kom­bi­na­ti­on aus Login-URL, Be­nut­zer­na­me und Passwort zu speichern.

Als Admin den WordPress-Login ver­ein­fa­chen

Admins können in WordPress den Login-Prozess für Nut­ze­rin­nen und Nutzer ver­ein­fa­chen. Eine gängige Methode ist, den Link zur WP-Admin-Login-Seite im Frontend der Website zu plat­zie­ren. So können sich Nut­ze­rin­nen und Nutzer bequem anmelden, ohne die Login-URL zu suchen. Hier sind einige der gängigen Ansätze:

Login-Link im Frontend einbinden

Um Nut­ze­rin­nen und Nutzern den Zugang zur WP-Admin-Login-Seite zu er­leich­tern, kann ein ent­spre­chen­der Link direkt im Frontend der Website platziert werden. Wie das am besten gelingt, hängt vom ver­wen­de­ten Theme-Typ ab.

Bei klas­si­schen Themes lässt sich ein Login-Link über Dar­stel­lung → Menüs als be­nut­zer­de­fi­nier­ter Eintrag ins Na­vi­ga­ti­ons­me­nü einbinden. Als URL genügt die relative Angabe /wp-admin/ – ein Trick, der si­cher­stellt, dass der Link un­ab­hän­gig von der Domain korrekt funk­tio­niert.

Bei modernen Block-Themes wird der Site-Editor (Dar­stel­lung → Editor) verwendet. Im Header- oder Footer-Template lässt sich über den Na­vi­ga­ti­ons-Block ein be­nut­zer­de­fi­nier­ter Link ergänzen: einfach „Link hin­zu­fü­gen“ wählen und /wp-admin/ als URL eintragen. Al­ter­na­tiv funk­tio­niert auch ein Button-Block mit derselben Ziel-URL. Nicht ein­ge­logg­te Be­su­chen­de werden au­to­ma­tisch auf die Login-Seite wei­ter­ge­lei­tet.

Bild: Navigations-Block im WordPress-Editor
Unseren in­di­vi­du­el­len Link zum WordPress-Dashboard binden wir per Na­vi­ga­ti­ons-Block ein.

Single Sign-On (SSO) für größere Or­ga­ni­sa­tio­nen

Besonders für größere Or­ga­ni­sa­tio­nen bietet es sich an, Single-Sign-on (SSO) zu verwenden. Diese Tech­no­lo­gie er­mög­licht es den Nut­ze­rin­nen und Nutzern, sich einmal an­zu­mel­den und dann auf eine Reihe von Systemen zugreifen zu können. Außerdem erhöht SSO die Si­cher­heit und er­leich­tert den Ver­wal­tungs­auf­wand. Es lässt sich in WordPress mit gängigen Iden­ti­täts-Ma­nage­ment-Diensten wie SAML oder OAuth in­te­grie­ren.

Was tun, wenn die WordPress-Anmeldung fehl­schlägt? Häufige Probleme lösen

Wenn die WordPress-Anmeldung fehl­schlägt, ist man aus­ge­sperrt. Es ist dann nicht möglich, auf das Dashboard zu­zu­grei­fen und Inhalte zu ver­öf­fent­li­chen bzw. zu verwalten. Der öf­fent­li­che Teil der WordPress-Site bleibt für Be­su­chen­de er­reich­bar. Hier sind die häu­figs­ten Probleme und Lö­sungs­we­ge auf­ge­lis­tet.

Passwort oder Nut­zer­na­me falsch ein­ge­ge­ben

Der häufigste Grund für Probleme beim WordPress-Login ist ein falsch ein­ge­ge­be­ner Be­nut­zer­na­me oder ein falsches Passwort. Über­prü­fen Sie daher zunächst die Eingabe, ins­be­son­de­re Groß- und Klein­schrei­bung. Abhängig davon, ob die WordPress-In­stal­la­ti­on mit zu­sätz­li­chen Si­cher­heits-Plugins aus­ge­stat­tet wurde, kann nach mehreren Fehl­ver­su­chen das Konto vor­über­ge­hend gesperrt werden. In diesem Fall sollten Sie zehn bis zwanzig Minuten warten, bevor Sie es erneut versuchen.

Bild: WP-Admin-Login-Passwort ist falsch
Wurde das Passwort für einen re­gis­trier­ten Benutzer falsch ein­ge­ge­ben, schlägt die WordPress-Anmeldung fehl.

Ein häufiger Fehler entsteht durch un­ter­schied­li­che Tas­ta­tur­lay­outs, etwa wenn Y und Z ver­tauscht sind. Da das Passwort verdeckt ein­ge­ge­ben wird, fällt dies oft nicht auf. Prüfen Sie daher das aktive Layout oder geben Sie das Passwort testweise in ein Textfeld ein.

Wurde ein falsches Passwort zu oft ein­ge­ge­ben oder ist das Kennwort komplett ab­han­den­ge­kom­men, ist es notwendig, das WP-Admin-Passwort zu­rück­zu­set­zen. Unter der Funktion „Passwort vergessen?“ geben Sie die für den Account hin­ter­leg­te E-Mail-Adresse oder den Be­nut­zer­na­men ein und erhalten einen zeitlich be­grenz­ten Link zur Pass­wor­t­än­de­rung.

Bild: WP-Admin-Login-Passwort zurücksetzen
Wurde das Passwort vergessen oder zu oft falsch ein­ge­ge­ben, muss es erneuert werden.

Beim Her­stel­len der Da­ten­bank­ver­bin­dung tritt ein Fehler auf

Der Hinweis „Error es­tab­li­shing a database con­nec­tion“ bedeutet, dass WordPress keine Ver­bin­dung zur Datenbank aufbauen kann. Laden Sie die Seite später neu. Bleibt der Fehler bestehen, in­for­mie­ren Sie den Hosting-Support oder ent­spre­chen­de Admins.

Bild: WordPress-Fehler „Error Establishing a Database Connection“
Kann WordPress die Datenbank nicht erreichen, ist die gesamte Site offline.
Fehler tritt auf Vorgehen
Kurz­fris­tig WP-Admin-Login-Seite neu laden: nach 1, 5, 20, 60 Minuten
Anhaltend Admin in­for­mie­ren, Maßnahmen einleiten
Spo­ra­disch Log-Dateien sichten, um Fehler zu ana­ly­sie­ren; ggf. WordPress op­ti­mie­ren bzw. schneller machen, mehr Res­sour­cen zuweisen oder Hosting-Anbieter wechseln.

Die WP-Admin-Login-Seite wurde umbenannt

Liefert der Zugriff auf die WP-Admin-Login-URL einen „Seite nicht gefunden“-Fehler, wurde wahr­schein­lich die WP-Admin-Login-Seite umbenannt. In diesem Fall müssen alle Nut­ze­rin­nen und Nutzer über die neue URL in­for­miert werden. Sämtliche zuvor gesetzten Le­se­zei­chen, Links und Einträge in Passwort-Managern müssen ent­spre­chend ak­tua­li­siert werden.

Bild: WP-Admin-Login-Seite wurde umbenannt
Liefert die ei­gent­li­che WP-Admin-Login-URL keinen Treffer, wurde die WP-Admin-Login-Seite wahr­schein­lich umbenannt.

Nor­ma­ler­wei­se wird die URL über ein WordPress-Si­cher­heits-Plugin geändert. Sollte die Seite dennoch nicht er­reich­bar sein, kann ein Fehler in der .htaccess-Datei vorliegen. In diesem Fall hilft es, die Datei zu­rück­zu­set­zen, al­ler­dings muss darauf geachtet werden, dass keine negativen SEO-Effekte auftreten.

Wenn die URL vergessen wurde, aber noch Zugriff auf den Server besteht, kann das Plugin de­ak­ti­viert werden, indem der Plugin-Ordner ver­scho­ben oder gelöscht wird. Al­ter­na­tiv lässt sich der Zugriff per WP-CLI si­cher­stel­len, indem alle Plugins auf­ge­lis­tet und das be­tref­fen­de Plugin de­ak­ti­viert wird.

Beispiel für WP-CLI-Befehle:

  1. Aktive Plugins auflisten:
wp plugin list --status=active
  1. Plugins auflisten und nach Kan­di­da­ten filtern:
wp plugin list | grep -E --ignore-case 'login|hide|security'
  1. Spe­zi­fi­sches Plugin de­ak­ti­vie­ren:
wp plugin deactivate <plugin>
  1. Al­ter­na­tiv alle Plugins de­ak­ti­vie­ren:
wp plugin deactivate --all
Bild: WordPress-Sicherheits-Plugin deaktivieren
Wir de­ak­ti­vie­ren das WordPress-Si­cher­heits-Plugin mittels WP-CLI. Zunächst listen wir die aktiven Plugins auf, filtern die Liste im Anschluss nach Kan­di­da­ten und de­ak­ti­vie­ren schließ­lich das Plugin „Better WP Security“. Al­ter­na­tiv de­ak­ti­vie­ren wir vor­über­ge­hend alle Plugins.

Weitere Fehler beim WordPress-Einloggen

Neben den bereits genannten, relativ häufig auf­tre­ten­den Fehlern gibt es ein paar weitere Umstände, die die WordPress-Anmeldung ver­hin­dern können.

Ab­ge­lau­fe­nes SSL-Zer­ti­fi­kat

Admins kon­fi­gu­rie­ren den WordPress-Login für ge­wöhn­lich so, dass das Einloggen über eine sichere Ver­bin­dung (HTTPS) erzwungen wird. Denn bei der WordPress-Anmeldung werden Nut­zer­na­me und Passwort an den Server gesendet, und ohne HTTPS könnten Unbefugte die Zu­gangs­da­ten auslesen. Ist das der HTTPS-Ver­bin­dung zu­grun­de­lie­gen­de SSL-Zer­ti­fi­kat ab­ge­lau­fen, ver­wei­gert der Browser das Laden der WP-Admin-Login-Seite. In diesem Fall muss das SSL-Zer­ti­fi­kat erneuert oder aus­ge­tauscht werden.

Bild: WP-Admin-Login-Seite lädt nicht über HTTPS
Bei ab­ge­lau­fe­nem oder feh­ler­haf­tem SSL-Zer­ti­fi­kat ver­wei­gert der Browser das Laden der WP-Admin-Login-Seite.

Zu­satz­pass­wort auf Server-Ebene

Die WordPress-Anmeldung au­then­ti­fi­ziert einen re­gis­trier­ten Nutzer gegenüber WordPress. In manchen Si­tua­tio­nen wird ein zu­sätz­li­cher Passwort-Schutz auf Server-Ebene gesetzt. Dieser wird für ge­wöhn­lich über die .htaccess-Datei kon­fi­gu­riert. Besonders beliebt ist dieses Vorgehen, um Staging-Sites bzw. in der Ent­wick­lung be­find­li­che Sites vor öf­fent­li­chem Zugriff und Such­ma­schi­nen-Bots zu verbergen. Der Versuch, ohne korrekte Nut­zer­da­ten auf die Site zu­zu­grei­fen, liefert einen HTTP-Fehler „401 Un­aut­ho­ri­zed“ zurück.

Bild: WP-Admin-Login-Seite mit Server-Passwort geschützt
Ist ein Server-Pass­wort­schutz gesetzt, wird eine zu­sätz­li­che Nut­zer­na­me-Passwort-Kom­bi­na­ti­on benötigt, um auf die WP-Admin-Login-Seite zu­zu­grei­fen.

Probleme mit Zwei-Faktor-Au­then­ti­fi­zie­rung oder Passkeys

Zu guter Letzt kann die WordPress-Anmeldung fehl­schla­gen, wenn die Zwei-Faktor-Au­then­ti­sie­rung (2FA) aktiv ist. Dann wird neben dem WordPress-Passwort eine weitere Zu­griffs­be­rech­ti­gung zum Einloggen benötigt. Dabei kann es sich bei­spiels­wei­se um einen Code handeln, der auf einem anderen Gerät be­reit­ge­stellt wird. Zum Einsatz kommen sowohl de­di­zier­te Apps wie Google Au­then­ti­ca­tor, mit denen sich WordPress schützen lässt, als auch SMS-basierte Lösungen.

Weitere HTTP-Fehler

  • 403 Forbidden: Sie haben nicht die er­for­der­li­chen Rechte oder ein Si­cher­heits-Plugin blockiert den Zugriff.
  • 429 Too Many Requests: Ihre IP-Adresse wurde aufgrund zu vieler An­mel­de­ver­su­che vor­über­ge­hend blockiert.
  • 500 Internal Server Error: Ein Fehler in der Ser­ver­kon­fi­gu­ra­ti­on oder einem Plugin. Ak­ti­vie­ren Sie den Debug-Modus und prüfen Sie die Logs.

Reviewer

Zum Hauptmenü