Wenn Sie auf Ihrer Website große Dateien wie Bilder, Maps, Kalender oder Videos einbinden möchten, benötigt das eine Menge Spei­cher­ka­pa­zi­tät und mindert mög­li­cher­wei­se die La­de­ge­schwin­dig­keit Ihrer Seite. Mit iFrame für Ihre WordPress-Seite können Sie Inhalte auf Ihrer Seite anzeigen, müssen diese al­ler­dings nicht in Ihrer Me­di­en­bi­blio­thek hosten. Das bringt viele Vorteile mit sich. Welche das sind, wie die Technik genau funk­tio­niert und wie Sie iFrames auf Ihrer WordPress-Seite mit Plugins oder manuell einsetzen, erfahren Sie hier.

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Was sind iFrames und welche Vorteile bringen sie?

iFrames erlauben Ihnen, fremde Inhalte oder solche, die auf anderen Platt­for­men gehostet werden, auf Ihrer Website ein­zu­bau­en. Nötig ist dazu in der Regel lediglich ein HTML-Tag und die Adresse der Ur­sprungs­sei­te. Der große Vorteil liegt darin, dass die ent­spre­chen­den Medien auf Ihrer On­line­prä­senz angezeigt werden und sich dort abspielen lassen, aber lediglich auf der Ur­sprungs­sei­te ge­spei­chert werden. Dadurch wird der Spei­cher­platz, der Ihnen zur Verfügung steht, nicht be­an­sprucht. Gerade bei großen Dateien, etwa Videos oder wenn Sie einen Kalender bei WordPress einbinden möchten, ist das ein riesiger Vorteil, da diese ansonsten Ihre Seite ver­lang­sa­men können.

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Wofür nutzt man iFrames bei WordPress?

Bei WordPress nutzen Sie iFrames bei­spiels­wei­se, falls Sie eigenen Content einbauen, dafür aber nicht zu viel Spei­cher­platz verwenden möchten. Ein gutes Beispiel hierfür ist ein Imagefilm für Ihr Un­ter­neh­men. Diesen können Sie etwa auf Ihrem eigenen YouTube-Kanal hochladen und ihn dann mit iFrame auf Ihrer WordPress-Seite einbetten. Die Spei­cher­last liegt somit bei YouTube, der Film ist aber trotzdem auf Ihrer Seite abrufbar.

Auch mit Bildern oder anderen großen Medien können Sie so verfahren und haben dadurch noch einen weiteren Vorteil: Durch die Ein­bet­tung weisen Sie auch dezent auf Ihre Social-Media-Kanäle hin. Ein kluges und durch­dach­tes Zu­sam­men­spiel Ihrer un­ter­schied­li­chen Online-Auftritte wirkt pro­fes­sio­nell und sorgt im Idealfall dafür, dass sich Kunden oder Besucher Ihrer Website auch mit Ihnen vernetzen.

iFrames sind für WordPress-Seiten aber auch dann eine optimale Lösung, wenn Sie fremden Content einbauen möchten. Hierbei müssen Sie unbedingt auf das Ur­he­ber­recht achten. Wenn Sie Medien aus fremden Quellen per iFrame auf Ihrer WordPress-Seite einbinden, sind Sie in der Regel auf der sicheren Seite.

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Parameter festlegen und Medien so ideal einbetten

Bei der Ein­bet­tung von Medien in WordPress mit iFrame können Sie ver­schie­de­ne Parameter festlegen. Diese sorgen dafür, dass z. B. ein Video weder den Rest Ihrer Seite überdeckt noch viel zu klein gerät und untergeht. Dazu gehört auch die Ent­schei­dung, wann ein Medium geladen werden soll. Breite und Höhe sind ebenfalls von Bedeutung und helfen dabei, Videos und andere Medien optimal in Szene zu setzen und gleich­zei­tig gut in die jeweilige Webseite zu in­te­grie­ren. Auch andere Optionen wie den Voll­bild­mo­dus können Sie erlauben oder aus­schlie­ßen, wenn Sie externe Medien über iFrame bei WordPress ein­pfle­gen.

iFrames bei WordPress manuell einbinden

Sie haben ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, um iFrames bei WordPress ein­zu­bau­en. Wenn Sie den manuellen Weg wählen, müssen Sie lediglich den ent­spre­chen­den Code im Editor einfügen. Dieser Code sieht so aus:

<iframe src="example.org"></iframe>

Möchten Sie die oben an­ge­spro­che­nen Parameter anpassen, geben Sie die ent­spre­chen­den Werte dahinter ein. Zum Beispiel:

<iframe src="example.org" width="900" height="800"></iframe>

Es ist al­ler­dings nur möglich, Webseiten mit dem gleichen Hypertext Transfer Protocol (HTTP) ein­zu­bau­en. Wenn also Ihre Website über ein SSL-Zer­ti­fi­kat verfügt und somit HTTPS verwendet, die Ur­sprungs­sei­te al­ler­dings nicht, funk­tio­niert die Ein­bet­tung nicht.

Ein­bet­tungs­codes für iFrames nutzen

Nicht alle Platt­for­men erlauben al­ler­dings das manuelle Ein­pfle­gen von iFrames bei WordPress. Trotzdem müssen Sie nicht auf den Content dieser Seiten ver­zich­ten. Statt­des­sen machen es Ihnen einige Seiten, deren Inhalte besonders häufig ein­ge­bet­tet werden, sogar noch etwas leichter, die ent­spre­chen­den Inhalte für Ihre Website zu nutzen. YouTube etwa bietet einen Teilen-Button an. Diesen finden Sie unter dem je­wei­li­gen Video.

Sobald Sie auf den Button klicken, öffnet sich ein neues Fenster mit ver­schie­de­nen Optionen. Ganz links finden Sie „Einbetten“.

Wenn Sie diese Option auswählen, haben Sie die Mög­lich­keit, entweder ein HTML-Snippet oder die Quell-URL zu kopieren. Diese bauen Sie dann bei iFrame auf Ihrer WordPress-Seite ein.

Ähnlich einfach löst Instagram das Problem. Dort finden Sie die be­nö­tig­ten In­for­ma­tio­nen oben rechts über die drei Punkte.

Wenn Sie diese anklicken, erscheint ein neues Fenster mit der Option „Einbetten“.

Dann verfahren Sie wie oben be­schrie­ben.

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iFrame-Plugins für WordPress nutzen

Al­ter­na­tiv betten Sie Inhalte mit einem iFrame-Plugin bei WordPress ein. Dieses funk­tio­niert ganz ähnlich wie die manuelle Vor­ge­hens­wei­se, erstellt al­ler­dings einen Shortcode statt des HTML-Tags. Ein zeit­auf­wen­di­ges Setup ist dafür nicht nötig. Sie ak­ti­vie­ren das ge­wünsch­te iFrame-Plugin und legen dann direkt los. Auch hier können Sie ver­schie­de­ne Parameter festlegen und so Sorge tragen, dass das Video, die Map oder der Kalender sich bei WordPress optimal einfügen.

Beliebte iFrame-Plugins sind zum Beispiel:

Achten Sie bei der Wahl eines iFrame-Plugins darauf, ob dieses mit Ihrer aktuellen WordPress-Version getestet und kom­pa­ti­bel ist.

Fazit: iFrames entlasten Ihre Website und pflegen Medien perfekt ein

iFrames ist für WordPress eine gute Lösung, um hoch­wer­ti­ge Inhalte anderer Seiten oder eigene Medien ein­zu­bau­en und trotzdem Spei­cher­ka­pa­zi­tä­ten zu sparen. Die drei vor­ge­stell­ten Mög­lich­kei­ten sind alle emp­feh­lens­wert und ohne großes Vorwissen durch­führ­bar. Wichtig ist, dass Sie die Parameter so wählen, dass die externen Medien sich organisch in das WordPress-Theme Ihrer Seite einfügen und andere Elemente nicht ver­drän­gen.

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