Die wichtigsten WordPress-Begriffe erklärt

WordPress ist gerade für Einsteiger eine gute Lösung, die erste eigene Website oder den ersten Blog zu realisieren. Die Installation ist unkompliziert, die Bedienung erfolgt weitestgehend intuitiv und die Seiten sind erweiterbar und individualisierbar. Und die große Community hilft Anfängern gern weiter. Doch die zahllosen Foren, Video-Tutorials und Anleitungen im Netz nützen einem nichts, fehlt es an der Grundlage: dem Vokabular. Wir haben daher die 10 wichtigsten WordPress-Begriffe zusammengestellt, die jeder WordPress-Einsteiger kennen sollte: 

Backend & Frontend

Zwei wichtige Grundbegriffe, die in keinem WordPress-Lexikon fehlen dürfen: Backend und Frontend. Jedes CMS-System und auch jede Blogsoftware hat in der Regel einen Front- und einen Backend-Bereich. Der Begriff Frontend beschreibt die Ansicht im Vordergrund – also das, was der Nutzer zu Gesicht bekommt. Dazu gehört die Oberfläche der Seite mit allen sichtbaren Inhalten, dem Layout und dem Design. Das Backend hingegen ist unsichtbar für den Nutzer und kann nur vom Webmaster der Seite aufgerufen werden. Im Backend ist die Programmierung inklusive der Festlegung des Designs einer WordPress-Seite hinterlegt. 

Core

Spricht man vom Core, ist der eigentliche Kern, also das Grundgerüst einer WordPress-Installation, gemeint. Beim Download des Blogsystems erhält man genau diese Kerninhalte. Erst durch Anpassung und die Installation von Themes und Plugins sowie die Erstellung von Inhalten wird aus diesem Grundgerüst eine individuelle und vollständige Seite.

FTP

FTP („File Transport Protocol“) ist ein Verfahren zur Datenübertragung. Das Protokoll ermöglicht den Austausch von Dateien zwischen verschiedenen Rechnern, unabhängig vom genutzten Betriebssystem der einzelnen Parteien. Der Upload und Download von Daten ist steuerbar über den Browser oder bestimmte Programme wie FileZilla. Als WordPress-User nutzt man FTP immer dann, wenn man Dateien vom lokalen PC auf den Webspace übertragen will – zum Beispiel beim Server-Umzug oder für ein Backup. 

MySQL

MySQL ist ein quelloffenes Datenbank-Management-System (DMS) und wird von den meisten Internetprovidern als Datenbank auf den eigenen Servern angeboten. Nur mit einem DMS können Daten hinzugefügt, verarbeitet und abgerufen werden – es ist also die Grundlage für jeden dynamischen Webauftritt. Ohne MySQL ist ein WordPress-Blog im Grunde nicht realisierbar. 

Permalinks

Ein Permalink ist ein Hyperlink, der dauerhaft auf einen Beitrag auf der Website verweist. Im Admin-Bereich kann man unter Einstellungen/Permalinks die Struktur der Links für seine WordPress-Seite definieren. So kann der Artikelname zur Linkgenerierung genutzt werden, die Inhalte können durchnummeriert werden oder eine einfache ID für die eindeutige Identifikation sorgen.

PHP

PHP ist eine Skript- bzw. Programmiersprache, mit der Websites geschrieben werden. WordPress basiert auf PHP. Aufgrund breiter Datenbankunterstützung und Protokolleinbindung sowie der Verfügbarkeit vieler Funktionsbibliotheken gehört PHP zu den weltweit meistgenutzten Skriptsprachen

Plugins

Mithilfe sogenannter Plugins kann man seiner WordPress-Seite zusätzliche Funktionen verleihen und den schon erwähnten Core erweitern. In der Plugin Directory findet man die Übersicht über alle verfügbaren Plugins. Die Installation findet über den Admin-Bereich statt. Verwaltung, Deaktivierung und Löschung erfolgen auch über den Admin-Bereich, ebenso wie die regelmäßig fälligen Updates der einzelnen Plugins. Hier finden Sie eine Übersicht der besten WordPress-Plugins.

Tags

Bei WordPress können jedem Artikel mehrere Schlagwörter, sogenannte Tags, zugeordnet werden. Die Tags helfen unter anderem bei der Kategorisierung der Artikel. Mithilfe dieser Schlagwörter kann eine Zuordnung zu einzelnen Themen erfolgen. Die Verwendung von Tags ist optional. 

Themes

Themes sind Design-Vorlagen für WordPress-Seiten und werden oft auch als Design-Templates bezeichnet. Auf der WordPress-Website findet man eine große Auswahl kostenloser Themes, von einfachen Blog-Designs bis zu Business-Layouts. Natürlich gibt es auch kostenpflichtige Ausführungen. Ein neues Theme wird ganz einfach über den Menüpunkt „Design/Themes“ aktiviert. Es besteht auch die Möglichkeit, ein eigenes Theme zu erstellen oder bestehende zu individualisieren, um das Design gemäß den eigenen Wünschen anzupassen. Kenntnisse in den Bereichen HTML, CSS sowie PHP-Grundlagen sind dabei von Vorteil. Hier finden Sie die besten WordPress-Themes in der Übersicht.

Trackbacks und Pingbacks

Mithilfe von Trackbacks und Pingbacks können Verknüpfungen zu anderen Blogbetreibern und deren Besuchern automatisch aufgebaut werden. Wird via WordPress ein anderer WordPress-Beitrag bei eingeschalteter Trackback/Pingback-Funktion verlinkt, dann erscheint im verlinkten Beitrag im Kommentarbereich automatisch der linkende Beitrag als kurzer Auszug. Weitere ausführliche Informationen finden Sie hier bei uns zum Thema Trackbacks und Pingbacks.

Widgets

Widgets sind einzelne Elemente, die direkt in die Sidebar oder den Footer der Seite eingebunden werden können. Klassische Widgets sind zum Beispiel ein Kalender, die Anzeige der neuesten Artikel sowie Kommentare oder auch ein Texteingabefeld mit Suchfunktion. Widgets werden über den Admin-Bereich verwaltet, lassen sich dort per Drag & Drop hin- und herschieben und meist variabel platzieren. 


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