Die Foto-Community Instagram ist in den ver­gan­ge­nen Jahren rasant gewachsen. In­zwi­schen wurde der Mei­len­stein von über 500 Millionen aktiven Nutzern erreicht. Nicht ver­wun­der­lich, dass Instagram bei diesen Zahlen auch das Angebot für wer­be­trei­ben­de Un­ter­neh­men immer weiter ausbaut.

Seit 2015 können Wer­be­trei­ben­de Photo, Video und so­ge­nann­te Carousel Ads schalten. Im Sommer 2016 hat Instagram zudem den neuen Instagram-Business-Account gelauncht, mit dem Un­ter­neh­men zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen und Kon­takt­mög­lich­kei­ten für po­ten­zi­el­le Kunden be­reit­stel­len können. Dank so­ge­nann­ter Sponsored Posts können Firmen zudem im neuen Business-Angebot jetzt auch die Reich­wei­te ihrer or­ga­ni­schen Beiträge künstlich ver­grö­ßern und mithilfe neuer Statistik- und Ana­ly­se­funk­tio­nen immer weiter op­ti­mie­ren. Doch wer Wer­be­bud­get in den beliebten Foto-Kanal stecken will, muss genau wissen, worauf man auf Instagram bei der Wer­be­an­zei­gen­ge­stal­tung achten muss. Wir erklären, wie Sie Ihre erste Instagram-Ad-Kampagne er­folgs­ori­en­tiert planen und pro­fes­sio­nell aufsetzen.

Vor­aus­set­zun­gen für Instagram Ads

Zu Beginn werfen wir einen Blick auf die wich­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen, um Werbung auf Instagram zu schalten. Als Un­ter­neh­men braucht man dazu nicht nur einen aktiven Instagram-Account, sondern auch eine be­stehen­de Facebook-Fanpage für Un­ter­neh­men. Der Hin­ter­grund: Der Social-Media-Riese Facebook hat Instagram im Jahr 2012 für eine Re­kord­sum­me von knapp einer Milliarde US-Dollar über­nom­men. Die beiden Netzwerke sind komplett un­ab­hän­gig von­ein­an­der nutzbar – doch sowohl bei der Wer­be­an­zei­gen-Schaltung als auch bei den neuen Business-Profilen sind Un­ter­neh­men gezwungen, beide Profile mit­ein­an­der zu ver­knüp­fen. Um die beiden Un­ter­neh­mens-Accounts mit­ein­an­der zu verbinden, sind al­ler­dings nur wenige Klicks nötig.

Unter den Ein­stel­lun­gen für die Un­ter­neh­mens­sei­te bei Facebook findet man auch den Bereich „Instagram-Wer­be­an­zei­gen“. Dort verbindet man sein Instagram-Konto mit Facebook, um fortan alle Funk­tio­nen nutzen zu können. Nutzer müssen dafür ihre Instagram-Anmelde-Daten be­reit­hal­ten. Wer mit dem Facebook Business Manager arbeitet, sollte auch dort eine Ver­knüp­fung zum Instagram-Konto ein­rich­ten.

New call-to-action

Instagram-Anzeigen-Typen

Instagram bietet Un­ter­neh­men zurzeit 3 ver­schie­de­ne An­zei­gen­for­ma­te:

  • Photo Ads
  • Video Ads
  • und Carousel Ads

Die Instagram-Anzeigen sehen fast aus wie or­ga­ni­sche Beiträge: Neben dem so­ge­nann­ten Instagram-Handle (kleines, kreis­för­mi­ges Pro­fil­bild mit Namen), einem Call-to-Action und dem An­zei­gen­text ist noch die Mar­kie­rung „Sponsored am rechten oberen Rand zu erkennen, die auf den werb­li­chen Charakter hinweist. Alle Instagram-An­zei­gen­ar­ten sind nach diesem Grund­sche­ma aufgebaut. Die Linkziele und CTAs (Call-to-Action, dt. Hand­lungs­auf­for­de­rung) sind den zu Beginn de­fi­nier­ten Zielen angepasst. Die Ver­lin­kung führt je nach vor­an­ge­gan­ge­ner Ein­stel­lun­gen auf die Website des Wer­be­trei­ben­den, in den Appstore oder auf eine zuvor an­ge­ge­be­ne Shop-Seite.

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Photo Ads: Werbung auf Instagram

Mit den klas­si­schen Photo Ads setzen Un­ter­neh­men auf aus­drucks­star­ke Fotos. Ob Möbel, Mode oder Lifestyle-Produkte: Richtig umgesetzt wirkt eine Instagram Ad im Stream der Abon­nen­ten voll­kom­men natürlich. Ziel ist es, dass sich die Ads möglichst nativ in den Stream der Nutzer einfügen. Bild­ele­men­te wie bei­spiels­wei­se sehr viel Text wirken störend. Marketer sollten sich daher auf Instagram von den Wer­be­kon­zep­ten aus dem klas­si­schen Display-Ad­ver­ti­sing ver­ab­schie­den.

Video Ads

Auch Videos sind mitt­ler­wei­le auf Instagram ganz all­täg­lich. Zu­sätz­lich zu den 15 Sekunden langen „Schnapp­schüs­sen“ können private Nutzer seit Frühjahr 2016 bis zu 60 Sekunden lange Spots hochladen. Für kom­mer­zi­el­le Nutzer war diese Funktion schon länger verfügbar. Instagram hat damit auf eine deutliche Ent­wick­lung reagiert: In den 6 Monaten vor der Ein­füh­rung der längeren Videos hat die Video-Nutzung auf der Plattform um 40 Prozent zu­ge­nom­men.

Video Ads fallen durch Be­wegt­bild und Ton natürlich besonders auf und er­mög­li­chen es Un­ter­neh­men, eine kom­ple­xe­re Ge­schich­te zu erzählen, als mit un­be­weg­ten Bildern möglich ist. Vor allem die Le­bens­mit­tel­in­dus­trie hat in den Video Ads eine gute Wer­be­mög­lich­keit erkannt. Im Sommer 2016 gab es eine re­gel­rech­te Flut an Koch­vi­de­os, sowohl auf Facebook als auch auf Instagram. Videos von Seiten wie Buzzfeed Tasty haben innerhalb weniger Stunden Millionen von Klicks generiert. Dieser Boom hat sich auch auf die Wer­be­indus­trie über­tra­gen: Auffällig viele Video Ads stammen von großen Le­bens­mit­tel­mar­ken wie Alpro, Sanella oder Arla, die ihre Produkte mit kurzen Rezept-Clips bewerben.

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Carousel Ads

Die 3. An­zei­gen­art sind die so­ge­nann­ten Carousel Ads, die Werbern er­mög­li­chen, ihren Kunden mehr als nur eine Seite zu zeigen. Carousel Ads sind Formate mit mehreren auf­ein­an­der folgenden Fotos. Durch eine Wisch­be­we­gung („Swipe“) wechselt der Nutzer zu den weiteren Bildern. Maximal 4 Bilder ergeben eine Sequenz. Mit den kurzen Fo­to­stre­cken ist es zum Beispiel möglich, eine Ge­schich­ten zu erzählen oder Details eines Produkts genauer zu zeigen.

Kam­pa­gnen­zie­le

Eine der ersten und wich­tigs­ten Fragen, die man sich zu Beginn stellen sollte, lautet: Was soll meine Kampagne bewirken? Wer er­folg­reich in das Instgram-Anzeigen-Ma­nage­ment starten will, muss seine konkreten Ziele de­fi­nie­ren. Denn auch die Auswahl der An­zei­gen­for­ma­te soll schließ­lich ziel­ori­en­tiert bzw. zweck­ge­bun­den erfolgen.

Wer bereits mit Facebook-Anzeigen Erfahrung gemacht hat, kann bei Instagram davon pro­fi­tie­ren. Denn kon­zep­tio­nell sind Instagram-Anzeigen stark an Facebook angelehnt – vor allem, was die Ziel­set­zung betrifft. Wer eine neue Kampagne erstellen möchte, muss gleich Beginn ein konkretes Ziel auswählen. Für Instagram Ads stellt der Wer­be­an­zei­gen­ma­na­ger folgende Ziele zur Auswahl:

  • Bei­trags­in­ter­ak­tio­nen: Dazu gehören bei Instagram Likes („Herz“) und Kom­men­ta­re. Das User-En­ga­ge­ment ist bei Instagram im Vergleich zu Facebook oder Twitter sehr hoch.
  • Mar­ken­be­kannt­heit: Mar­ken­be­kannt­heit lässt sich schwer konkret messen – die Reich­wei­te des Accounts und der Beiträge al­ler­dings schon. Wer seine Mar­ken­be­kannt­heit steigern will, muss auch seine Reich­wei­te ver­grö­ßern.
  • Web­sei­ten­klicks: Die große Be­son­der­heit In­sta­grams im Vergleich zu anderen Netz­wer­ken: Nach Backlinks sucht man in den or­ga­ni­schen Beiträgen ver­geb­lich, lediglich in der Kurz­bio­gra­fie gibt es einen Link zur Website. Ganz anders bei der Werbung auf Instagram: Dort können Links platziert und verfolgt werden.
  • App-In­stal­la­tio­nen und In­ter­ak­ti­on: Statt einen Link zur Website kann man auch den App-Store im CTA verlinken und durch Wer­be­an­zei­gen die App-In­stal­la­tio­nen pushen. Als weitere Ziel­vor­ga­be gibt es die Mög­lich­keit, mehr Aktivität in der App zu fördern.
  • Vi­deo­auf­ru­fe: Wer die Reich­wei­te für ein­ge­stell­te Videos ver­grö­ßern will, setzt sich mehr Video-Views als Kampagnen-Ziel.
  • Website Con­ver­si­ons: Mithilfe eines Con­ver­si­on-Pixels überwacht man Einkäufe, Downloads oder News­let­ter-An­mel­dun­gen auf der Website. Über den An­zei­gen­ma­na­ger kann man die Stei­ge­rung der Con­ver­si­on als Ziel auswählen.

Einige Ziel­de­fi­ni­tio­nen, die man von Facebook kennt, stehen für die Instagram-Anzeigen nicht zur Verfügung, z. B. gezielt mehr Follower für den eigenen Account auf­zu­bau­en. Bei Facebook gibt es außerdem die Mög­lich­keit, nicht nur einzelnen Beiträge, sondern die gesamte Fan-Page her­vor­zu­he­ben – bei Instagram fehlt diese Option. Das ist für viele ein wichtiges Un­ter­schei­dungs­merk­mal, für das sich die Macher der Social Networks bewusst ent­schie­den haben. Dass man eine Seite nicht un­be­grenzt pushen kann, indem man immer mehr Marketing-Budget in seine Anzeigen steckt, ent­spricht der Dynamik, mit der auf Instagram er­folg­rei­che Kanäle wachsen und Fan­ge­mein­den entstehen. Das ist Teil des anderen Community-Ver­ständ­nis­ses, das auf Instagram vor­herrscht. Neue Accounts sollen Nutzern durch um­her­stö­bern finden – genau deshalb stehen die Such­funk­ti­on und Explore-Tab zur Verfügung und auch deshalb spielen Hashtags eine zentrale Rolle. Eine große Fol­lo­wer­schaft kann nur aufbauen, wer mit richtiger Strategie postet, die richtigen Filter und Hashtags verwendet und so auch gefunden wird. Natürlich sind der positive Ne­ben­ef­fekt von jeder Art von Anzeige auf Instagram auch neue Follower.

Instagram-Wer­be­an­zei­gen erstellen

Die grund­le­gen­den Mög­lich­kei­ten, um Instagram Ads zu erstellen, haben wir geklärt. Nun geht es darum, die erste Kampagne zu rea­li­sie­ren und Werbung auf Instagram zu ver­öf­fent­li­chen. Es gibt ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, Wer­be­an­zei­gen für Instagram zu schalten. Über das …

  • Ads Create Tool,
  • den Power Editor von Facebook
  • oder direkt im Instagram Business Account.

Instagram-Anzeigen erstellt man auf die gleiche Weise wie die Facebook-Anzeigen. Nachdem man seinen Instagram-Account mit Facebook verknüpft hat, ruft man über die Facebook-Seite das so­ge­nann­te Ads Create Tool auf. Wie Sie eine neue Kampagne auf Facebook erstellen, haben wir in unserem Ratgeber bereits aus­führ­lich be­spro­chen. Hier finden Sie noch einmal die Schritt-für-Schritt Anleitung fürs Werben auf Facebook.

Im Grunde ist das Anzeigen-Tool des Social-Media-Riesen sehr einfach aufgebaut und er­mög­licht es jedem, ohne große Erfahrung eine Anzeige zu erstellen. Die ersten Schritte sind dabei:

  • das Werbeziel wählen
  • die Kampagne benennen und erstellen
  • die Auswahl der Ziel­grup­pe
  • das Budget und den Zeitplan festlegen
  • die Anzeige mit Bild, Text und CTA gestalten

Im Bereich der Wer­be­an­zei­gen­vor­schau muss man nun die Option für Instagram auswählen.

Dort zeigt das Tool alle denkbaren Plat­zie­run­gen zur Schaltung der Wer­be­an­zei­ge an. Facebook empfiehlt, Wer­be­an­zei­gen gleich­zei­tig auf Facebook und auf Instagram zu schalten. Es ist natürlich auch möglich, aus­schließ­lich Werbung auf Instagram zu schalten. Dafür muss man die stan­dard­mä­ßig aus­ge­wähl­ten Plat­zie­run­gen bis auf Instagram entfernen.

Auch im Power Editor ist das Erstellen von Instagram Anzeigen nach dem gleichen Prinzip möglich. Dieses Tool stellt Facebook größeren Wer­be­trei­ben­den zur Verfügung. Wer viele ver­schie­de­ne Kampagnen und An­zei­gen­grup­pen gleich­zei­tig schalten will, nutzt den Power Editor. Über den Facebook-An­zei­gen­ma­na­ger misst man später die Per­for­mance der Anzeigen und wertet Erfolge und Miss­erfol­ge aus. Man bekommt einen Überblick über die de­fi­nier­ten Ziel­grup­pen und kann mithilfe von A/B-Tests die An­zei­gen­ge­stal­tung op­ti­mie­ren. Schon während die Kampagne läuft, lohnt es sich, einen Blick auf die Per­for­mance zu werfen und – wenn nötig –nach­zu­bes­sern, um das best­mög­li­che Ergebnis aus den An­zei­gen­grup­pen her­aus­zu­ho­len. Seit kurzem besteht auch die Mög­lich­keit, Wer­be­an­zei­gen direkt über Instagram zu buchen. Mit Ein­füh­rung des neuen Instagram-Business-Accounts wurden nicht nur neue Statistik- und Kontakt-Optionen frei­ge­schal­tet, sondern auch die Option, Beiträge auf der eigenen Instagram-Seite her­vor­zu­he­ben, ist neu hin­zu­ge­kom­men. Nutzer bewerben direkt über die App Videos und Fotos und steigern so ihre Reich­wei­te. Vorher konnte man nur über das Ads Create Tool und den Power Editor solche Anzeigen schalten.

Bereits ver­öf­fent­lich­te Beiträge her­vor­he­ben

Nach der Um­stel­lung auf das neue Instagram-Un­ter­neh­mens­pro­fil, öffnet man sein eigenes Profil und findet unter jedem Beitrag – egal, ob Foto oder Video – die neuen Optionen „Sta­tis­ti­ken anzeigen“ und „Her­vor­he­ben“. Die Mög­lich­kei­ten der Instagram-Sta­tis­ti­ken haben wir in unserem vor­an­ge­gan­ge­nen Teil "Instagram Statistik- & Analyse-Tools" bereits aus­führ­lich erläutert.

Klickt man auf „Her­vor­he­ben“ öffnet sich der Instagram-An­zei­gen­ma­na­ger in der App, über die man direkt mit dem Smart­phone Instagram Ads erstellen kann. Das geschieht mit nur wenigen Klicks: Der Manager ist sehr über­sicht­lich – es stehen nur die we­sent­lichs­ten Funk­tio­nen und Optionen zur Verfügung. Zunächst muss man sich für eine Ziel­set­zung ent­schei­den: Möchte man, dass Nutzer die Website aufrufen, oder möchte man, dass sie das Un­ter­neh­men anrufen oder direkt vor Ort besuchen?

CTA gestalten

Un­ab­hän­gig davon, wie die Ziel­set­zung aussieht, ist der nächste Schritt die Ge­stal­tung des CTA-Buttons. Dafür stehen ver­schie­de­ne Texte zur Verfügung, die später im Button unter dem Bild oder Video ein­ge­blen­det werden:

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Nach der Auswahl des CTA-Buttons definiert man die ge­wünsch­te Ziel­grup­pe.

Ziel­grup­pe festlegen

Es besteht die Option, dass Instagram au­to­ma­tisch eine Ziel­grup­pe definiert, die er­fah­rungs­ge­mäß an dem Un­ter­neh­men bzw. seinen Produkten in­ter­es­siert ist. Die bessere Option ist jedoch, eine eigene Ziel­grup­pe zu erstellen und sie über Wohnort, In­ter­es­sen, Alter und Ge­schlecht ein­zu­gren­zen.

Die Auswahl der In­ter­es­sen erfolgt in ähnlicher Weise wie bei Facebook. Instagram empfiehlt 4 bis 10 In­ter­es­sen pro de­fi­nier­ter Ziel­grup­pe. Ist das Ziel der Anzeige, dass die Nutzer einen Laden oder ein Re­stau­rant direkt vor Ort besuchen, gibt man außerdem noch den Standort des Un­ter­neh­mens und einen ge­wünsch­ten Radius ein. Innerhalb dieser Region wird dann die Anzeige aus­ge­spielt.

Ge­samt­bud­get und Laufzeit festlegen

Je nach Ge­samt­bud­get zeigt Instagram Wer­be­kun­den die ge­schätz­te Reich­wei­te an. Neben dem Budget spielt die Ziel­grup­pen­aus­wahl selbst natürlich auch eine wichtige Rolle bei der Reich­wei­te. Über die Laufzeit bestimmt man, wie lange die Anzeigen aus­ge­spielt werden: Die Min­dest­ein­ga­be ist ein Tag.

Damit hat man alle wichtigen Ein­stel­lun­gen vor­ge­nom­men und kann seine Anzeige starten. Später lässt sich über die Instagram-Sta­tis­ti­ken die Per­for­mance der Anzeigen genau verfolgen.

Das Her­vor­he­ben der eigenen Beiträge geht sehr schnell von der Hand, doch muss man im Vergleich zum Facebook-Wer­be­ma­na­ger einige Abstriche in Kauf nehmen: Man kann nur bereits ver­öf­fent­lich­te Beiträge bewerben, außerdem sind nur Videos und Fotos, aber keine Carousel Ads im Instagram-Wer­be­ma­na­ger verfügbar. Zwar er­mög­licht es der Instagram-An­zei­gen­ma­na­ger, mehrere Beiträge gleich­zei­tig zu bewerben, über­sicht­li­cher und einfacher ist das jedoch auch im Ads Create Tool oder Power Editor von Facebook.

Strategie für Instagram Ads

Strategie ist natürlich bei jeder Art von Anzeige das A und O. Ob nun über den Instagram-An­zei­gen­ma­na­ger oder im großen Tool von Facebook: Wahllos sollte man nirgendwo Anzeigen ver­öf­fent­li­chen. Un­ter­neh­men müssen vorab genaue Ziele de­fi­nie­ren. Gemäß dieser Ziele ent­schei­det man, welche Art von Anzeige die passende ist, ob es Sinn macht, Facebook- und Instagram-Kampagne gemeinsam zu schalten, und wo man seine Kampagnen aufsetzt: in der App oder über die Web-Anwendung von Facebook.

Auch wenn die Mög­lich­kei­ten ein­ge­schränkt sind, ist die Neuerung, nun Beiträge auf Instagram her­vor­he­ben zu können, durchaus bedeutsam für Un­ter­neh­men und Marken. Sie müssen nun lediglich die richtige Strategie finden, um die neuen Mög­lich­kei­ten optimal zu nutzen. Im Mit­tel­punkt steht immer das Motiv. Bildstark und visuell an­spre­chend muss jeder Post, jedes Video und natürlich auch jede Form von Anzeigen auf Instagram sein.

Das Her­vor­he­ben eines Beitrags ist insofern vor­teil­haft, dass man solche Beiträge pushen kann, die bereits bewiesen haben, dass sie funk­tio­nie­ren. Diese er­folg­rei­chen Beiträge kann man mithilfe des Instagram-An­zei­gen­ma­na­ger zu­sätz­lich bewerben und die Reich­wei­te so ma­xi­mie­ren. Dabei bleibt man so dicht wie möglich am or­ga­ni­schen Beitrag und fügt die bezahlten Inhalte so natürlich wie möglich in den User-Generated-Content ein.

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