Power­Point ist aus einem modernen Büro kaum noch weg­zu­den­ken. Die Software von Microsoft wird weltweit für Prä­sen­ta­tio­nen un­ter­schied­lichs­ter Art ein­ge­setzt. Doch das Tool kann mehr als nur eine Folie nach der anderen anzeigen. Der Power­Point-Prä­sen­ta­ti­ons­mo­dus enthält die Re­fe­ren­ten­an­sicht, die Ihnen während des Vortrags zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen anzeigt und so Ihre Arbeit er­leich­tert. Was es damit auf sich hat und wie Sie das Beste rausholen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist der Power­Point-Prä­sen­ta­ti­ons­mo­dus?

Die Power­Point-Re­fe­ren­ten­an­sicht ist eine er­wei­ter­te Ansicht, wenn Sie mithilfe von Power­Point prä­sen­tie­ren. In dieser Ansicht sehen Sie bei­spiels­wei­se eigene Notizen sowie eine Vorschau zu den dar­auf­fol­gen­den Folien. Beides sieht Ihr Publikum auf dem anderen Bild­schirm nicht. Das er­leich­tert Ihren Vortrag und erlaubt Ihnen, sich auf das We­sent­li­che zu kon­zen­trie­ren.

Tipp

Power­Point ist Teil der Microsoft Office Suite und das weltweit am meisten genutzte Tool für Prä­sen­ta­tio­nen. IONOS bietet Ihnen exklusive Tarife für Microsoft 365, der voll­wer­ti­gen und immer ak­tua­li­sier­ten Software-Umgebung sowie in­di­vi­du­el­le Beratung und Tipps durch den preis­ge­krön­ten IONOS Support.

So richten Sie die Re­fe­ren­ten­an­sicht ein

Die Power­Point-Prä­sen­ta­ti­ons­an­sicht rufen Sie über den Reiter „Bild­schirm­prä­sen­ta­ti­on“ auf, indem Sie ein Häkchen bei „Re­fe­ren­ten­an­sicht“ setzen.

Tipp

Tipps zur Durch­füh­rung von Prä­sen­ta­tio­nen finden Sie in unserem Artikel über "Über­zeu­gend prä­sen­tie­ren". 

Um in einer Power­Point-Prä­sen­ta­ti­on die Re­fe­ren­ten­an­sicht nutzen zu können, benötigen Sie einen zweiten Bild­schirm. Bei Vorträgen wird das meistens ein Beamer sein, aber es sind auch andere Zweit­bild­schir­me möglich. Mit folgenden Schritten stellen Sie sicher, dass der Bild­schirm von Ihrem Computer erkannt wird:

  1. Schalten Sie den zweiten Bild­schirm ein.
  2. Stecken Sie den zweiten Bild­schirm über HDMI oder andere Kabel am Computer ein.
  3. Schalten Sie jetzt Ihren Computer ein.
  4. Melden Sie sich an und starten Sie Power­Point.
  5. Mit Druck auf der Win­dows­tas­te + P erhalten Sie Zugriff auf die Bild­schirm­kon­trol­le. Wählen Sie „Erweitern“ aus. Bei Mac-Geräten öffnen Sie die Sys­tem­ein­stel­lun­gen, klicken Sie auf „Monitore“, wählen Sie den Reiter „Anordnen“ aus und schieben Sie dann den ge­wünsch­ten Bild­schirm an die ge­wünsch­te Stelle als Haupt- oder Ne­ben­bild­schirm.
  6. Ak­ti­vie­ren Sie die Power­Point-Re­fe­ren­ten­an­sicht.
  7. In der Re­fe­ren­ten­an­sicht klicken Sie auf „An­zei­ge­ein­stel­lun­gen“ und wählen bei Bedarf „Re­fe­ren­ten­an­sicht und Bild­schirm­prä­sen­ta­ti­on ver­tau­schen“ aus, damit Sie die Ansicht sehen und das Publikum die Prä­sen­ta­ti­on.
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Tipp

Möchten Sie ihre Power­point Prä­sen­ta­ti­on auf­zeich­nen und als Video ab­spei­chern? Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem How-to-Artikel.

Elemente der Re­fe­ren­ten­an­sicht

Die Re­fe­ren­ten­an­sicht ist wie folgt aufgebaut:

  1. Me­nü­leis­te: Die Leiste enthält die Funk­tio­nen „Task­leis­te anzeigen“, „An­zei­ge­ein­stel­lun­gen“ und „Bild­schirm­prä­sen­ta­ti­on beenden“. Die Task­leis­te an­zu­zei­gen kann nützlich sein, wenn Sie im Laufe des Vortrags schnell zwischen Pro­gram­men wechseln wollen.
  2. Timer & Uhrzeit: Der Timer zeigt Ihnen an, wie viel Zeit vergangen ist. Sie können diesen pausieren oder zu­rück­set­zen. Rechts wird die Uhrzeit dar­ge­stellt.
  3. Aktuelle Folie: Hier sehen Sie die aktuelle Folie.
  4. Pointer & Folien markieren: Mit dem Pointer können Sie auf Elemente in der Folie deuten. Sie können hier auch Mar­kie­run­gen an der Folie vornehmen.
  5. Alle Folien anzeigen: Damit zeigen Sie alle Folien sortiert an. Das erlaubt Ihnen, schnell zu der richtigen Folie zu springen.
  6. Ver­grö­ßern: Mit der Lupe können Sie einen gewählten Aus­schnitt auf der Folie ver­grö­ßern.
  7. Bild­schirm schwärzen: Mit diesem Knopf pausieren Sie die Pro­jek­ti­on auf den Zweit­bild­schirm. Dieser Bild­schirm wird daraufhin schwarz.
  8. Weitere Optionen: Hier können Sie Funk­tio­nen wie „Weißer Bild­schirm“ ein­stel­len (als Al­ter­na­ti­ve zum ge­schwärz­ten Bild­schirm) sowie andere nützliche Optionen.
  9. Nächste Folie: In diesem Bereich wird die dar­auf­fol­gen­de Folie dar­ge­stellt.
  10. Notizen: Power­Point bietet die Mög­lich­keit, zu jeder Folie in­di­vi­du­el­le An­mer­kun­gen zu hin­ter­le­gen, die Ihnen beim Vortragen helfen können.
  11. Schrift: Hier können Sie die Schrift­grö­ße der Notizen ver­grö­ßern oder ver­klei­nern.
Tipp

Wie Sie digitale Power­Point-Notizen für Ihre Prä­sen­ta­ti­on erstellen, erklären wir im Artikel „Power­Point-Notizen erstellen leicht gemacht“.

Die Power­Point-Re­fe­ren­ten­an­sicht richtig nutzen

Ihr Vortrag steht und fällt mit der richtigen Vor­be­rei­tung. Am Tag des Vortrags müssen Sie si­cher­stel­len, dass die vor­han­de­ne Technik funk­tio­niert. Bringen Sie daher neben Ihrem eigenen Computer immer einen USB-Stick mit, der die Power­Point-Datei enthält.

Speichern Sie für die größt­mög­li­che Kom­pa­ti­bi­li­tät den Vortrag im .ppsx-Format. Damit wird der Vortrag au­to­ma­tisch im Prä­sen­ta­ti­ons­mo­dus geöffnet. Zur Si­cher­heit speichern Sie den Vortrag auch als .pdf-Datei. So stellen Sie sicher, dass das Layout erhalten bleibt und dass Sie ga­ran­tiert Zugriff auf Ihre Folien haben. Al­ler­dings sind ein­ge­stell­te Effekte dann nicht mehr sichtbar und das Publikum wird immer die volle Folie sehen.

Achten Sie darauf, dass Sie die Datei schnell finden können und räumen Sie sowohl Ihren USB-Stick als auch Ihren Desktop auf. Denn es kann passieren, dass Sie im Laufe des Vortrags eine Datei raus­su­chen oder Power­Point neu­star­ten müssen. Wenn Sie dabei den zweiten Bild­schirm nicht schwärzen oder de­ak­ti­vie­ren, sieht das Publikum, was auf Ihrem PC vorhanden ist.

Tipp

Beim Erstellen und Vortragen Ihrer Power­Point-Prä­sen­ta­ti­on können Ihnen außerdem die Glie­de­rungs­an­sicht und das In­halts­ver­zeich­nis helfen!

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