Nach einer zwei­jäh­ri­gen Early-Access-Phase wurde ARK: Survival Evolved am 29. August 2017 offiziell ver­öf­fent­licht. Seitdem hat der Di­no­sau­ri­er-Survival-Kracher im Open-World-Format zahl­rei­che An­pas­sun­gen und um­fang­rei­che Updates erhalten, weshalb er bis heute zu den be­lieb­tes­ten Ver­tre­tern des Genres zählt. Res­sour­cen sammeln, Pflanzen züchten und zwi­schen­durch mal einen Land- oder Was­ser­sauri­er zähmen bzw. vor einem furcht­ein­flö­ßen­den Ty­ran­no­sau­rus flüchten – all das wird in ARK zur Nor­ma­li­tät.

Hinweis

ARK: Survival Evolved ist die Grun­dedi­ti­on des Online-Games, die auch in diesem Ratgeber zum Einsatz kommt. Das Ent­wick­ler-Team versorgt die Spie­ler­schaft darüber hinaus re­gel­mä­ßig mit neuem DLC-Content wie den Er­wei­te­run­gen ARK: Ab­erra­ti­on oder ARK: Extinc­tion, die hier jedoch nicht weiter the­ma­ti­siert werden.

Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihren eigenen ARK-Server aufsetzen, um maximale Frei­hei­ten bei der Erkundung der Spielwelt – ob allein oder im Team mit Freunden und Bekannten – zu haben.

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  • In­te­griert in die IONOS Compute Engine
  • Ska­lier­bar bis zur En­ter­pri­se-Cloud

ARK-Server: Hosting auf dem Heim-PC oder Server mieten?

Ein eigener „ARK: Survival Evolved“-Server bietet Ihnen die Mög­lich­keit, Spielwelt und -modi frei nach Ihren Wünschen zu gestalten. Im Gegensatz zum Spiel auf einem öf­fent­lich ver­füg­ba­ren Mehr­spie­ler-Server sind Sie nicht an die Kon­fi­gu­ra­tio­nen und Regeln des Be­trei­bers gebunden: Sie bestimmen selbst, wie stark PvE- und PvP-Elemente gewichtet werden sollen, mit wem Sie spielen oder wann der Server online ist.

Einen ARK-Dedicated-Server können Sie prin­zi­pi­ell direkt auf Ihrem Heim-Computer erstellen und hosten. Mit einem High-End-PC decken Sie theo­re­tisch die grund­le­gen­den Hard­ware­an­for­de­run­gen ab. Der laufende Res­sour­cen­ver­brauch birgt jedoch das Risiko re­gel­mä­ßi­ger Abstürze und Lags für Sie und alle anderen Spieler – selbst mit einer ex­zel­len­ten In­ter­net­an­bin­dung. Zudem läuft der Server nicht, wenn Sie Ihr Gerät her­un­ter­fah­ren.

Mieten Sie die Hardware für Ihren ARK-Server bei einem Provider, kann dieser bei Bedarf ohne Un­ter­bre­chung laufen, damit die Spielwelt jederzeit online verfügbar ist. Außerdem können Sie sich auf her­vor­ra­gen­de Download- und Upload-Ka­pa­zi­tä­ten verlassen, die mit den hoch­mo­der­nen Re­chen­zen­tren der Hosting-Anbieter ein­her­ge­hen.

Tipp

Begeben Sie sich auf die Suche nach einem passenden Anbieter für das Hosting eines eigenen ARK-Servers, stoßen Sie mit hoher Wahr­schein­lich­keit auf Shared- und Dedicated-Hosting-Angebote. Lesen Sie in unserem Artikel „Shared Hosting vs. Dedicated Hosting“, wie sich diese beiden Konzepte von­ein­an­der un­ter­schei­den.

Welche Sys­tem­an­for­de­run­gen stellt ein ARK-Dedicated-Server?

ARK: Survival Evolved auf einem eigenen Server zum Laufen zu bringen, ver­spricht Ihnen den maximalen Spaß- und Frei­heits­fak­tor bei der Erkundung der Spielwelt. Die Frage nach den Sys­tem­an­for­de­run­gen hängt dabei von mehreren Faktoren ab: Wie viele Spieler sollen sich gleich­zei­tig auf dem ARK-Server aufhalten können? Welche Größe hat die Spielwelt? Sollen Mods und Plugins zum Einsatz kommen und wenn ja, wie viele?

Wir haben die wich­tigs­ten Leis­tungs­da­ten für einen rei­bungs­los funk­tio­nie­ren­den ARK-Dedicated-Server für Sie zu­sam­men­ge­fasst.

Prozessor (CPU)

Das richtige CPU-Setup bildet die Grundlage für einen gut laufenden ARK-Server. Auch für kleinere Privat-Server sind bei­spiels­wei­se zwei physische Kerne mit über 3 GHz zu empfehlen. Je größer und belebter die Welt wird, desto mehr Power ist ratsam. Die ARK-Dedicated-Server-Software ist dabei grund­sätz­lich fol­gen­der­ma­ßen kon­zi­piert: Ein Kern übernimmt die Haupt­kal­ku­la­tio­nen, ein Kern ist für das Handling der Netz­werk­ak­ti­vi­tä­ten zuständig. Um eine optimale Leis­tungs­fä­hig­keit zu ge­währ­leis­ten, ist aus diesem Grund ein Host­sys­tem mit zwei phy­si­schen Kernen mit hoher CPU-Leistung zu empfehlen, da die Ver­tei­lung auf mehrere virtuelle Kerne sub­op­ti­mal ist und das Leis­tungs­po­ten­zi­al au­to­ma­tisch ver­rin­gert.

Ar­beits­spei­cher (RAM)

Was für die Pro­zes­sor­leis­tung gilt, empfiehlt sich glei­cher­ma­ßen für den Ar­beits­spei­cher Ihres Server-Setups: Je größer und belebter die Spielwelt ist, desto mehr RAM sollten Sie einplanen. Ist die Ver­wen­dung von Plugins und Mods geplant, sind hierfür weitere Ka­pa­zi­tä­ten in puncto Haupt­spei­cher in die Planung mit­ein­zu­be­zie­hen. Als Min­dest­emp­feh­lung für einen kleinen „ARK: Survival Evolved“-Server ohne Er­wei­te­run­gen lässt sich ein Wert von 6 bis 8 Gigabyte RAM fest­ma­chen.

Hinweis

In­for­mie­ren Sie sich immer über die zu­sätz­lich ein­zu­pla­nen­den Res­sour­cen, wenn Sie Ihren ARK-Server im späteren Verlauf mit Mods oder Plugins erweitern und in­di­vi­dua­li­sie­ren!

Fest­plat­ten­spei­cher

10 bis 15 Gigabyte Fest­plat­ten­spei­cher nimmt die grund­le­gen­de In­stal­la­ti­on der ARK-Dedicated-Server-Software ein. Weiteren Spei­cher­platz benötigen Sie in der Folge für die Nut­zer­da­tei­en und mögliche Er­wei­te­run­gen. Für das lang­fris­ti­ge Hosting des Gaming-Servers empfehlen wir daher ein Spei­cher­kon­tin­gent von 30 Gigabyte oder mehr.

Tipp

Wählen Sie ein Speicher-Setup mit SSDs – aufgrund der schnel­le­ren Schreib- und Le­se­ge­schwin­dig­kei­ten sind die modernen Spei­cher­lö­sun­gen den klas­si­schen HDD-Fest­plat­ten deutlich überlegen.

Breit­band­ver­bin­dung

Die In­ter­net­an­bin­dung Ihres ARK-Servers ist für den späteren Spielspaß ebenso elementar wie die Hardware des Servers selbst. Nur mit einem geringen Ping (auch als „Latenz“ bekannt) auf Server- und Spie­ler­sei­te bleibt der Spaß an der Erkundung der riesigen Di­no­sau­ri­er­welt lang­fris­tig erhalten. Aus Ser­ver­sicht ist dabei ins­be­son­de­re der Upload-Wert („Uplink“ bzw. „Upstream“) ent­schei­dend. Je mehr Upload-Ge­schwin­dig­keit Ihr Server pro Spieler zur Verfügung hat, desto schneller gelangen die Ser­ver­da­ten zu den Teil­neh­mern.

Hinweis

Die Upload-Ka­pa­zi­tä­ten von In­ter­net­an­bin­dun­gen fallen deutlich geringer als die Download-Ge­schwin­dig­keit aus: Klas­si­sche DSL-16.000-Leitungen bei­spiels­wei­se bieten bis zu 16 Mbit/s Download-, aber häufig nur zwischen 1 bis 2 Mbit/s Upload-Speed!

Be­triebs­sys­tem

Beim Be­triebs­sys­tem können Sie zwischen Microsoft (Windows Server 2019, Windows Server 2016) und Linux (Ubuntu, Debian, CentOS, OpenSUSE) wählen. Die Server-Software „SteamCMD“, mit der Sie auch andere de­di­zier­te Spie­le­ser­ver wie einen Rust-Server erstellen, ist zwar auch für macOS verfügbar –bei der In­stal­la­ti­on auf dem Apple-System kommt es jedoch immer wieder zu Problemen.

Auch das System Ihrer Wahl nimmt Ser­ver­res­sour­cen in Anspruch, die Sie von Anfang bedenken sollten. Für Windows Server 2016 gelten bei­spiels­wei­se folgende Min­dest­an­for­de­run­gen:

  • 1,4-GHz-Prozessor (64-Bit)
  • 512 MB bzw. 2 GB Ar­beits­spei­cher (ohne bzw. mit gra­fi­scher Ober­flä­che)
  • 32 GB Fest­plat­ten­spei­cher

Greifen Sie statt­des­sen auf die Linux-Dis­tri­bu­ti­on Ubuntu zurück, können Sie sich an folgenden Min­dest­wer­ten (Version 20.04) ori­en­tie­ren:

  • 2-GHz-Prozessor (64-Bit)
  • 4 GB Ar­beits­spei­cher
  • 25 GB Fest­plat­ten­spei­cher
Hinweis

Die ab­ge­speck­te Ubuntu Server Edition ohne grafische Be­nut­zer­ober­flä­che läuft bereits mit einem 1-GHz-Prozessor (64-Bit), 1 GB Ar­beits­spei­cher und 2,5 GB Fest­plat­ten­spei­cher.

ARK-Server hosten bei IONOS: Welche Lösung passt am besten?

Die auf­ge­zeig­ten An­for­de­run­gen für das Hosting eines de­di­zier­ten ARK-Servers machen deutlich, warum es vor­teil­haft ist, Res­sour­cen bei einem Provider zu mieten: Ei­ner­seits bieten nur absolute Highend-PCs die not­wen­di­ge Re­chen­power für ein stabiles Spiel­ge­sche­hen – ins­be­son­de­re, wenn Sie auf dem gleichen Gerät auch selbst an dem Abenteuer in ARK: Survival Evolved teil­neh­men möchten. An­de­rer­seits haben Sie bei einem Server im externen Re­chen­zen­trum Ge­wiss­heit, dass dieser über eine konstant gute In­ter­net­ver­bin­dung verfügt.

Ty­pi­scher­wei­se haben die gängigen Anbieter gleich mehrere ver­schie­de­ne Server-Optionen zur Auswahl, die sich in Punkten wie Ad­mi­nis­tra­ti­ons­mög­lich­kei­ten, Ab­rech­nungs­mo­dell oder Hardware-Setup un­ter­schei­den. Bei IONOS können Sie bei­spiels­wei­se zwischen folgenden drei Typen wählen:

Tipp

Die Ser­ver­an­ge­bo­te von IONOS sind selbst­ver­ständ­lich nicht nur für die Kreation eines eigenen ARK-Servers in­ter­es­sant: Die leis­tungs­star­ke Hardware bietet Ihnen auch die perfekte Grundlage, falls Sie einen LS 22-Server erstellen oder einen Minecraft-Server ein­rich­ten möchten. Auch ein eigener Teamspeak-Server lässt sich pro­blem­los rea­li­sie­ren.

Wie un­ter­schei­den sich die drei IONOS-Server-Modelle?

Wenn Sie einen Cloud Server von IONOS mieten, genießen Sie maximale Fle­xi­bi­li­tät: Sie erhalten Zugriff auf vir­tua­li­sier­te Res­sour­cen, die Sie jederzeit auf­sto­cken oder zu­rück­fah­ren können. Die Server-Leistung wird mi­nu­ten­ge­nau ab­ge­rech­net, sodass Sie lediglich die Hardware-Res­sour­cen bezahlen, die Sie auch tat­säch­lich in Anspruch genommen haben.

Ab­rech­nungs­art und Ska­lier­bar­keit sind die ent­schei­den­den Un­ter­schie­de zu einem IONOS-vServer. Auch bei diesem Modell steht die Vir­tua­li­sie­rung von Res­sour­cen auf dem Tagesplan. Al­ler­dings erhalten Sie ein festes Hardware-Setup, für das mo­nat­li­che Fixkosten fällig werden.

Für Single-Core-An­wen­dun­gen wie die ARK-Server-Software am besten geeignet ist die dritte Ser­ver­op­ti­on – ein Dedicated Server. Ein leis­tungs­star­kes Hardware-Paket inklusive CPU-Leistung mit bis zu 3,8 GHz (4,2 GHz bzw. 4,4 GHz Turbo-Boost) wird in diesem Fall zum mo­nat­li­chen Festpreis explizit für Sie be­reit­ge­stellt.

Drei typische ARK-Server-Szenarios inklusive passender IONOS-Tarife

Die drei Ser­ver­mo­del­le von IONOS gibt es in ver­schie­de­nen Preis- und Leis­tungs­klas­sen. Um Ihnen die Auswahl eines passenden Pakets für Ihren eigenen ARK-Dedicated-Server zu er­leich­tern, haben wir in der nach­fol­gen­den Tabelle drei typische Szenarien für einen „ARK: Survival Evolved“-Server ge­gen­über­ge­stellt und passende Tarife aller drei Ser­ver­ty­pen zu­ge­ord­net.

 Min­dest­an­for­de­run­gen (inklusive Be­triebs­sys­tem)Emp­foh­le­ner vServer Emp­foh­le­ner Dedicated Server
Server für 2-10 Spieler (Standard-Map ohne/mit wenigen Mods)Windows Server 2016: 3.0 GHz (min. 3 Cores), 8 GB RAM, 60 GB Spei­cher­platz Linux (Ubuntu): 3.0 GHz (min. 3 Cores), 10 GB RAM, 50 GB Spei­cher­platzVirtual Server Cloud XL Dedicated Server AR6-32 SSD
Server für 10-25 Spieler (in­di­vi­du­el­le Map/Mods)Windows Server 2016: 3.6 GHz (min. 3 Cores), 10 GB RAM, 80 GB Spei­cher­platz Linux (Ubuntu): 3.6 GHz (min. 3 Cores), 12 GB RAM, 70 GB Spei­cher­platzVirtual Server Cloud XXL Dedicated Server AR6-32 SSD
PvP-Server für bis zu 100 SpielerWindows Server 2016: 4.2 GHz (min. 3 Cores), 16 GB RAM, 120 GB Spei­cher­platz Linux (Ubuntu): 4.2 GHz (min. 3 Cores), 16 GB RAM, 110 GB Spei­cher­platzVirtual Server Cloud RAM XL Dedicated Server AR6-32 SSD
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ARK: Survival Evolved – Server erstellen (Tutorial)

Sobald Sie Zugriff auf Ihre ARK-Server-Hardware haben, können Sie damit beginnen, den Server auf­zu­set­zen und ein­zu­rich­ten. Welche Schritte hierbei auf IONOS-Kunden (vServer, Cloud Server, Dedicated Server) zukommen, verrät die nach­fol­gen­de Anleitung. Be­triebs­sys­tem ist in diesem Fall ex­em­pla­risch Windows Server 2016.

Schritt 1: Ver­bin­dung zum Server (Hardware) her­stel­len

Für den Zugriff auf die gemietete Hardware müssen Sie im ersten Schritt eine Remote-Ver­bin­dung zu dem Server aufbauen. Als IONOS-Kunde können Sie diese Ver­bin­dung bequem über das Cloud Panel ein­rich­ten. Melden Sie sich hierfür mit Ihren Kun­den­da­ten im Login-Bereich an. An­schlie­ßend wechseln Sie in die Rubrik „Server & Cloud“.

Wählen Sie den Server aus, auf dem Sie den ARK-Server ein­rich­ten möchten, um eine Übersicht der wich­tigs­ten Ser­ver­in­for­ma­tio­nen und Zu­gangs­da­ten zu erhalten. Unter dem Eintrag „Remote-Desktop-Ver­bin­dung“ finden Sie dort unter anderem einen Download-Link für die Ein­rich­tung des Fern­zu­griffs, den Sie nun anklicken:

Lassen Sie Windows die Datei mit der Stan­dard­wahl öffnen (Re­mo­te­de­sk­top­ver­bin­dung), indem Sie im Popup-Fenster auf „OK“ drücken. Im an­schlie­ßen­den Dialog be­stä­ti­gen Sie den Ver­bin­dungs­ver­such, der noch un­be­kann­ter Herkunft ist, via „Verbinden“.

Nun sind die Zu­gangs­da­ten für Ihren Server gefordert: Klicken Sie nach­ein­an­der auf „Weitere Optionen“ und „Anderes Konto verwenden“ und geben ab­schlie­ßend die ent­spre­chen­den In­for­ma­tio­nen unter Be­nut­zer­na­me und Passwort ein. Haben Sie bis dato noch keine in­di­vi­du­el­len An­mel­de­da­ten für den Ser­ver­zu­griff definiert, finden Sie diese Angaben im Panel unter „Benutzer“ und „Initial-Passwort“.

Hinweis

Sollten Sie sich zum ersten Mal mit Ihrem Server verbinden, spielt Windows eine Si­cher­heits­war­nung aus. Hin­ter­grund ist, dass das Server-Si­cher­heits­zer­ti­fi­kat noch nicht als ver­trau­ens­wür­dig ein­ge­stuft ist. Per Klick auf „Ja“ stimmen Sie dem Zer­ti­fi­kat und damit der Remote-Ver­bin­dung zu.

Schritt 2: SteamCMD in­stal­lie­ren

Auf dem Server in­stal­lie­ren Sie nun SteamCMD, die Kom­man­do­zei­len­ver­si­on des Steam-Clients, über den Sie später die Software für Ihren ARK-Dedicated-Server beziehen. Für Windows können Sie die Setup-Dateien über folgenden Download-Link her­un­ter­la­den.

Tipp

Sie wollen auf Ihrem ARK-Server Linux als Be­triebs­sys­tem verwenden? Im of­fi­zi­el­len Forum des Steam-Ent­wick­lers Valve finden Sie eine de­tail­lier­te Anleitung für die In­stal­la­ti­on von SteamCMD unter Ubuntu und Co.

Die gezippte Datei entpacken Sie nach dem Download in ein Ver­zeich­nis auf Ihrem Server. Führen Sie die entpackte An­wen­dungs­da­tei im Anschluss per Dop­pel­klick aus, um die Software zu in­stal­lie­ren. An­schlie­ßend startet au­to­ma­tisch die Ein­ga­be­auf­for­de­rung inklusive der „Steam>“-Ein­ga­be­zei­le. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie das Tool auch über die steamcmd.exe starten.

Schritt 3: „ARK: Survival Evolved“-Server in­stal­lie­ren

Im ersten Schritt legen Sie nun ein Ver­zeich­nis für Ihren ARK-Server an. In diesem Tutorial nutzen wir ex­em­pla­risch das Ver­zeich­nis „C:\ark-server“. Der passende Befehl lautet:

force_install_dir C:\ark-server\

Nach dem Erstellen des Ver­zeich­nis­ses melden Sie sich als anonymer Nutzer auf den Steam-Servern (Steam Public) an:

login anonymous

Im letzten Schritt in­stal­lie­ren Sie die ARK-Dedicated-Server-Software. Hierfür benötigen Sie die ID der Steam-App (376030) und folgendes SteamCMD-Kommando:

app_update 376030 validate
Tipp

Wollen Sie die Software zu einem späteren Zeitpunkt ak­tua­li­sie­ren, genügt der Befehl „app_update 376030“!

Schritt 4: Server-Ports freigeben

Damit Ihr ARK-Server später mit den Spiel-Clients kom­mu­ni­zie­ren kann, gilt es nun, die ent­spre­chen­den Ports für die Da­ten­über­tra­gung frei­zu­schal­ten. Konkret handelt es sich um die TCP-/ UPD-Ports 7777, 27015 und 27020.

Auch die Freigabe der Ports können Sie über das Cloud Panel abwickeln: Melden Sie sich dort erneut mit Ihren Kun­den­da­ten an und wählen die Rubrik „Server & Cloud“ und Ihren ARK-Server aus. Im linken Sei­ten­me­nü klicken Sie nun nach­ein­an­der auf „Netzwerk“ und „Firewall-Richt­li­ni­en“. Wählen Sie das Be­triebs­sys­tem aus, um das Kon­fi­gu­ra­ti­ons­me­nü für die Port-Re­ge­lun­gen zu öffnen. Unter der Sparte „Eingehend“ ge­ne­rie­ren Sie nach­ein­an­der und nach folgendem Muster die Einträge für die drei Ports:

  • Erlaubte IP: alle (hierfür einfach das Feld frei­las­sen)
  • Protokoll: TCP/UDP
  • Port(s): Port­num­mer (7777 / 27015 / 27020)
  • Be­schrei­bung: in­di­vi­du­el­le Be­schrei­bung der Port-Freigabe

Schritt 5: ARK-Dedicated-Server starten

Sie haben nun alle er­for­der­li­chen Schritte erledigt, um Ihren ARK-Server starten zu können. Der ein­fachs­te Weg hierfür ist das Erstellen einer Batch-Datei im Un­ter­ord­ner „Shoo­ter­Game\Binaries\Win64“ mit folgendem Inhalt:

start ShooterGameServer.exe "TheIsland?SessionName=Mein ARK Server?ServerPassword=MeinPasswort?ServerAdminPassword=MeinPasswort?QueryPort=27015?Port=7777?listen"

Unter „Ses­si­on­Na­me“ tragen Sie dabei den ge­wünsch­ten Namen für Ihre ARK-Server-Instanz ein, Ihr in­di­vi­du­el­les Server- bzw. Ad­mi­nis­tra­tor-Passwort vergeben Sie nach dem Gleich­heits­zei­chen der Einträge „Ser­ver­Pass­word“ bzw. „Ser­ver­Ad­min­Pass­word“.

Tipp

Eine aus­führ­li­che Auf­lis­tung von Server-Kommandos für die Start-BAT oder die Kon­fi­gu­ra­ti­on des ARK-Servers via Kom­man­do­zei­le finden Sie im of­fi­zi­el­len ARK: Survival Evolved Wiki.

Per Dop­pel­klick auf die BAT-Datei starten Sie dann jederzeit den Server, was ins­be­son­de­re beim ersten Start mehrere Minuten in Anspruch nimmt.

Schritt 6: Dem ARK-Server beitreten

Der Server läuft nun mit dem gewählten Standard-Setup – bis Sie die SteamCMD beenden oder den Server her­un­ter­fah­ren. Um der Spielwelt bei­zu­tre­ten, sind folgende Schritte er­for­der­lich:

  1. Starten Sie ARK: Survival Evolved via Steam auf Ihrem Computer.
  2. Klicken Sie auf „ARK beitreten“.
  3. Setzen Sie den Server-Filter auf „In­of­fi­zi­ell“.
  4. Suchen Sie Ihren ARK-Server in der Auf­lis­tung und klicken auf „Beitreten“.

Taucht Ihr Server nicht in der Online-Ser­ver­lis­te auf, können Sie diesen auch zu Ihren Favoriten hin­zu­fü­gen. Klicken Sie hierfür im Steam-Client nach­ein­an­der auf „Ansicht“ und „Server“. Wechseln Sie in den Reiter „Favoriten“ und tippen die IP-Adresse Ihres ARK-Servers mit an­ge­häng­tem Port 27015 ein. Drücken Sie ab­schlie­ßend auf „Diese Adresse zu Favoriten hin­zu­fü­gen“:

Sobald die Ver­bin­dung steht, können Sie sich endlich in Ihr span­nen­des ARK-Abenteuer stürzen.

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