Da­ten­si­che­rung ist ein zentraler Be­stand­teil der IT-Pro­jekt­ret­tung (Disaster Recovery). Immer mehr Un­ter­neh­men stützen sich im Ta­ges­ge­schäft auf elek­tro­ni­sche In­for­ma­ti­ons­tech­nik (IT) – im Un­glücks­fall beugen Si­cher­heits­ko­pien dem Da­ten­ver­lust vor. Und diese werden längst nicht mehr manuell erstellt. Statt­des­sen kommen Tools zum Einsatz, die die Da­ten­si­che­rung au­to­ma­ti­sie­ren. Man un­ter­schei­det zwischen Backups auf Da­tei­ebe­ne (File-Level) und image-basierten Backup-Pro­ze­du­ren (image-based).

  • File-Level-Backup-Software: Bei einem File-Level-Backup handelt es sich um eine Si­cher­heits­ko­pie auf Da­tei­ebe­ne. Bei dieser Backup-Strategie ist die einzelne Datei die kleinste wie­der­her­zu­stel­len­de Einheit. File-Backups werden selektiv erstellt. Anwender haben somit die Mög­lich­keit, gezielt aus­zu­wäh­len, welche Dateien oder Ordner ihres Systems über ein Backup gesichert werden und welche nicht.
  • Imaging-Software: Al­ter­na­tiv zum File-Backup lässt sich eine Da­ten­si­che­rung mithilfe so­ge­nann­ter Images auf Bit-Ebene durch­füh­ren. Bei einem Image handelt es sich um ein exaktes Spei­cher­ab­bild des aus­ge­wähl­ten Da­ten­trä­gers (Fest­plat­te, Flash-Speicher, optisches Medium etc.). Eine image-basierte Backup-Software erstellt eine bit-genaue Kopie aller aus­ge­wähl­ten Daten. Im Falle eines Servers oder einer Work­sta­tion lassen sich so sämtliche Dateien und Programme inklusive Be­triebs­sys­tem und Kon­fi­gu­ra­ti­on sichern.
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Gegenüber da­tei­ba­sier­ten Backup-Tools bieten image-basierte Programme zur Da­ten­si­che­rung den Vorteil, dass im Falle eines To­tal­aus­falls lediglich das letzte Spei­cher­ab­bild auf das Pro­duk­tiv­sys­tem oder eine beliebige Ersatz-Hardware zu­rück­ge­schrie­ben werden muss, um einen Server oder Ar­beits­platz­rech­ner ohne Da­ten­ver­lust wie­der­her­zu­stel­len. Man spricht in diesem Fall von einer Bare-Metal-Recovery (BMR).

Eine File-Level-Backup-Software hingegen sichert Daten in Form von Ar­beits­da­tei­en (Dokumente, Bilder, Prä­sen­ta­tio­nen oder Tabellen). Das Be­triebs­sys­tem sowie die jeweilige Kon­fi­gu­ra­ti­on werden nicht ge­spei­chert. Sie muss man im Fall eines To­tal­aus­falls aufwändig re­kon­stru­ie­ren, bevor die Backup-Dateien auf das Pro­duk­tiv­sys­tem zu­rück­ge­spielt werden können.

Tipp

Pro­fes­sio­nel­le Image-Tools stellen in der Regel beide Backup-Pro­ze­du­ren zur Verfügung. Mitunter wird Anwendern zudem die Mög­lich­keit geboten, erstellte Images zu durch­su­chen und lediglich aus­ge­wähl­te Dateien wie­der­her­zu­stel­len.

Beide Backup-Typen lassen sich als Kom­plett­si­che­rung (Voll-Backup) oder Teil­si­che­rung rea­li­sie­ren. Bei letzt­ge­nann­ter werden lediglich neue und geänderte Dateien bzw. Bits syn­chro­ni­siert. Eine Teil­si­che­rung wird entweder als dif­fe­ren­zi­el­les und als in­kre­men­tel­les Backup umgesetzt.

  • Voll-Backup: Die aus­ge­wähl­ten Dateien (File-Level-Backup) bzw. das gesamte Laufwerk (image-basiertes Backup) werden komplett auf das Si­che­rungs­me­di­um kopiert.
  • Dif­fe­ren­zi­el­les Backup: Alle Daten (Dateien bzw. Bits), die seit dem letzten Voll-Backup geändert wurden oder neu hin­zu­ge­kom­men sind, werden auf das Si­che­rungs­me­di­um kopiert. Ein dif­fe­ren­zi­el­les Backup setzt immer auf der letzten Kom­plett­si­che­rung auf. Im Falle einer dif­fe­ren­zi­el­len Backup-Strategie benötigen Sie für eine Kom­plett­wie­der­her­stel­lung Ihres Systems lediglich das zu­grun­de­lie­gen­de Voll-Backup sowie das letzte Teil-Backup.
  • In­kre­men­tel­les Backup: Alle Daten (Dateien bzw. Bits), die seit dem letzten Voll- oder Teil-Backup geändert wurden oder neu hin­zu­ge­kom­men sind, werden auf das Si­che­rungs­me­di­um über­tra­gen. Da jedes in­kre­men­tel­le Backup auf der vor­her­ge­hen­den Teil­si­che­rung aufsetzt, re­du­zie­ren sich der Da­ten­durch­satz pro Backup und der er­for­der­li­che Spei­cher­platz auf dem Si­che­rungs­me­di­um gegenüber dif­fe­ren­zi­el­len Backups erheblich. Nachteil dieser Backup-Strategie: Für die Kom­plett­wie­der­her­stel­lung eines Systems muss die Backup-Software auf diverse Teil­si­che­run­gen zu­rück­grei­fen, um den letzten Da­ten­stand zu re­kon­stru­ie­ren.

Weitere In­for­ma­tio­nen zu den Vor- und Nach­tei­len der un­ter­schied­li­chen Backup-Pro­ze­du­ren finden Sie in unserem Artikel zur Sicherung von Da­ten­ban­ken.

Datei- oder image-basierte Backups werden in der Regel in Versionen vor­ge­hal­ten. Je nach Backup-Prozedur haben Anwender so die Mög­lich­keit, aus­ge­wähl­te Dateien oder das gesamte System auf einen be­stimm­ten Spei­cher­zeit­punkt zu­rück­zu­set­zen.

Tipp

Um Backup-Pro­ze­du­ren möglichst spei­cher­platz­spa­rend zu gestalten, setzen Un­ter­neh­men in der Regel auf Da­ten­re­duk­ti­ons­ver­fah­ren wie Kom­pres­si­on und De­du­pli­ka­ti­on. Eine gute Backup-Software sollte daher native Funk­tio­nen zur Da­ten­re­duk­ti­on mit­brin­gen.

Imaging-Software im Überblick

Die Auswahl an pro­fes­sio­nel­ler Software zur image-basierten Da­ten­si­che­rung ist groß. Die Spanne reicht von kos­ten­lo­sen Tools (zum Teil auf Open-Source-Basis) über An­wen­dun­gen, die per Dau­er­li­zenz er­hält­lich sind, bis hin zu Abo-Lösungen mit re­gel­mä­ßi­gen Kosten. Welches Modell für Sie das richtige ist, hängt vom ge­wünsch­ten Ein­satz­be­reich und den be­nö­tig­ten Backup-Features ab. Wir haben die be­lieb­tes­ten Image-Tools für Pri­vat­an­wen­der und KMUs unter die Lupe genommen und hin­sicht­lich Funk­tio­na­li­tät und Usability ge­gen­über­ge­stellt. Im Vergleich:

  • Acronis True Image 2017
  • Acronis Backup 12.5
  • Paragon Backup & Recovery 16 Free
  • Clo­ne­zil­la
  • Dri­veImage XML 2.60
  • Aomei Backupper Standard 4.0.4
  • O&O DiskImage 11.0

Acronis True Image 2017

Acronis True Image 2017 richtet sich als ein­steig­er­freund­li­che Backup-Software an Pri­vat­an­wen­der und steht für PC und Mac als Dau­er­li­zenz (Essential) ohne Cloud-Anbindung oder im 1-Jahres-Abonmne­ment mit 50 GB (Plus) bzw. 1000 GB (Premium) Acronis Cloud Storage zur Verfügung. Alle Lizenzen erwerben Sie nach Wunsch für einen, drei oder fünf Rechner. Eine kos­ten­lo­se Edition wird nicht angeboten. Der Her­stel­ler gewährt In­ter­es­sen­ten jedoch eine 30-tägige Testphase, in der sich die Software ohne Re­gis­trie­rung her­un­ter­la­den und in­stal­lie­ren lässt.

Alle Pro­dukt­ver­sio­nen der Imaging-Software bieten Ihnen:

  • Voll­stän­di­ge image-basierte Backups,
  • Backups aus­ge­wähl­ter Dateien und Ordner (File-Level),
  • Tools zum exakten Klonen von Lauf­wer­ken auf Sektor-Ebene
  • Try&Decide-Tools zum Testen neuer Soft­ware­kom­po­nen­ten und Treiber

Als Spei­cher­me­di­en un­ter­stützt die Software neben internen Lauf­wer­ken (HDD, SSD und RAID) optische Laufwerke (CD-R/RW, DVD-R/RW, DVD+R etc.), USB-Laufwerke (1.1, 2.0, 3.0), eSATA, FireWire, Thun­der­bolt, per Netzwerk an­ge­bun­de­ne Spei­cher­ge­rä­te (NAS), FTP-Server und PC-Kar­ten­spei­cher­ge­rä­te. Bei Bedarf lassen sich Backups auf mehrere Spei­cher­me­di­en aufteilen.

Eine Spei­che­rung in der Cloud wird nur im Abo-Modell (Standard oder Premium) nativ un­ter­stützt. Wer Acronis True Image 2017 als Dau­er­li­zenz erwirbt, benötigt ein zu­sätz­li­ches Cloud-Add-on

Tipp

Da­ten­si­che­run­gen in der Cloud er­mög­li­chen eine physische Trennung des Backups von den Ori­gi­nal­da­ten. Anwender sichern sich so auch im Fall von Ein­brü­chen und Ka­ta­stro­phen gegen Da­ten­ver­lust ab. Ein weiterer Vorteil: Ein eigenes Spei­cher­ge­rät muss nicht be­reit­ge­stellt werden. Doch die Aus­la­ge­rung von Daten ins Internet birgt auch Gefahren. Nutzer von Cloud-Backup-Diensten sollten sich bewusst sein, dass die Un­ver­sehrt­heit ihrer Daten in der Cloud stark von den Da­ten­schutz­be­stim­mun­gen des je­wei­li­gen Anbieters abhängen.

In Kom­bi­na­ti­on mit dem Acronis Cloud Storage er­mög­licht das Backup-Tool:

  • Daten-Back-ups in die Acronis-Cloud
  • Cloud-basierte Syn­chro­ni­sie­rung und Da­ten­ar­chi­vie­rung
  • Such­funk­ti­on für Backups in der Cloud
  • Backup von Mo­bil­ge­rä­ten in der Cloud
  • Zentrale Steuerung des Backup-Tools über ein touch­screen-op­ti­mier­tes Webportal
  • In­kre­men­tel­le Backups von Facebook-Daten
Tipp

Vor­aus­set­zung für die Nutzung von Cloud-Funk­tio­nen ist ein Acronis-Account. Dieser bietet re­gis­trier­ten Nutzern Zugriff auf ein web­ba­sier­tes Nut­zer­kon­to, über das sich Acronis-Produkte, Nut­zer­li­zen­zen oder Cloud-Spei­cher­kon­tin­gen­te erwerben und online verwalten lassen.

True Image 2017 wird vom Her­stel­ler Acronis als weltweit schnells­te Backup-Software beworben. Und tat­säch­lich zeigte das Tool bei der Prüfung durch AV-TEST, The In­de­pen­dent IT-Security Institute vom April 2017 eine her­vor­ra­gen­de Per­for­mance (der Report in eng­li­scher Sprache als PDF). Einen 50 GB großen Test­da­ten­satz aus 56 CD-Abbildern und Film­da­tei­en sicherte True Image 2017 von SSD auf HDD in unter 12 Minuten. Acronis zufolge ist True Image 2017 bei der Sicherung und Wie­der­her­stel­lung voll­stän­di­ger Images rund 60 Prozent schneller als die Vor­gän­ger­ver­si­on. Alle Backup-Daten werden au­to­ma­tisch kom­pri­miert.

Auch im Bereich Usability schnitt Acronis True Image 2017 dem Report von AV-TEST zufolge mit 77,78 Prozent ver­gleichs­wei­se gut ab. Den etwas lang­wie­ri­gen In­stal­la­ti­ons­pro­zess macht das Image-Tool mit einer über­sicht­li­chen, selbst­er­klä­ren­den Be­nut­zer­ober­flä­che wieder wett.

Acronis True Image 2017 bietet die Mög­lich­keit, mehr­schich­ti­ge Backup-Pläne zu erstellen. So legen Anwender bei­spiels­wei­se wö­chent­lich ein Voll-Backup an, während aus­ge­wähl­te Daten parallel dazu täglich gesichert werden.

Das Backup lässt sich in­kre­men­tell, dif­fe­ren­ti­ell oder be­nut­zer­de­fi­niert umsetzen. Eine in­te­grier­te Such­funk­ti­on er­mög­licht es, Images zu durch­su­chen und bei Bedarf lediglich einzelne Dateien oder Ordner wie­der­her­zu­stel­len.

Die Ver­trau­lich­keit der Backup-Daten (speziell bei cloud-basierten Backups) wird durch eine kenn­wort­ge­schütz­te 256-Bit-AES-Ende-zu-Ende-Ver­schlüs­se­lung si­cher­ge­stellt.

Um To­tal­aus­fäl­len vor­zu­beu­gen, lässt sich mit Acronis True Image 2017 ein boot­fä­hi­ges Not­fall­me­di­um (CD/DVD, USB-Stick oder ISO-Datei) erstellen, das alle be­nö­tig­ten Kom­po­nen­ten für eine Bare-Metal-Recovery enthält.

Zudem be­inhal­tet das Premium-Abon­ne­ment der Imaging-Software mit Acronis Active Pro­tec­tion eine in­te­grier­te Anti-Ran­som­wa­re. Weitere Premium-Tools sind Acronis Notary und Acronis ASign. Diese er­mög­li­chen es, die Au­then­ti­zi­tät und In­te­gri­tät Ihrer Backups zu prüfen und Images bei Bedarf mit einer elek­tro­ni­schen Signatur zu versehen.

Die Remote-Funktion des Image-Tools steht Ihnen über ein touch­screen-op­ti­mier­tes Webportal zur Verfügung. Das er­mög­licht eine zentrale Ver­wal­tung aller mit Ihrem Acronis-Account ver­bun­de­nen PCs, Macs und Mo­bil­ge­rä­te. Vor­aus­set­zung dafür ist, dass eine Ver­bin­dung zum Internet besteht und Acronis True Image 2017 auf dem je­wei­li­gen Gerät in­stal­liert wurde.

Vorteile Nachteile
Sehr gute Backup-Per­for­mance Der volle Funk­ti­ons­um­fang inklusive Coud-Speicher und Anti-Ran­som­wa­re steht Anwendern nur im kos­ten­pflich­ti­gen Premium-Abon­ne­ment zur Verfügung
Sehr über­sicht­li­che, intuitiv nutzbare Be­nut­zer­ober­flä­che Acronis True Image 2017 steht aus­schließ­lich Pri­vat­nut­zern zur Verfügung
In­te­grier­te Anti-Ran­som­wa­re, Au­then­ti­fi­zie­rung und Backup-Va­li­die­rung (nur im Premium-Abon­ne­ment) Spei­cher­platz in der Acronis Cloud ist im Vergleich zu anderen Anbietern relativ teuer
Backup wahlweise image- oder da­tei­ba­siert
Cloud-basierte Backups
Ver­schlüs­sel­te Backups
Au­to­ma­ti­sche Kom­pres­si­on
Fazit

Acronis True Image 2017 bietet einen be­ein­dru­cken­den Funk­ti­ons­um­fang. Voll­um­fäng­lich steht dieser jedoch nur Abo-Kunden zur Verfügung. Beachten Sie: Das Image-Tool richtet sich aus­schließ­lich an Pri­vat­nut­zer. Für Un­ter­neh­mer hält Acronis die Profi-Software Backup 12.5 bereit.

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Acronis Backup 12.5

Während sich True Image 2017 an Pri­vat­nut­zer richtet, nimmt Acronis mit Backup 12.5 gezielt Un­ter­neh­mer ins Visier. Das speziell auf Hybrid-Cloud-In­fra­struk­tu­ren zu­ge­schnit­te­ne Produkt steht Business-Kunden in den Editionen Standard und Advanced zur Verfügung. Lizenzen werden pro System als Jahres-Abon­ne­ment (1 bis 3 Jahre) oder un­be­fris­tet erworben. Die Imaging-Software un­ter­stützt diverse physische oder virtuelle-Systeme, Cloud-Platt­for­men, Vir­tua­li­sie­rungs­tech­no­lo­gien und Microsoft-An­wen­dun­gen. Das er­mög­licht Backup-Stra­te­gien, die alle schüt­zens­wer­ten Un­ter­neh­mens­da­ten umfassen – un­ab­hän­gig davon, ob sich diese auf Rechnern vor Ort, auf Remote-Systemen, in Private- und Public-Clouds oder auf Mo­bil­ge­rä­ten befinden.

Die Standard-Edition von Acronis Backup 12.5 wurde dem Anbieter zufolge speziell für kleine Un­ter­neh­men mit weniger als 50 Mit­ar­bei­tern ent­wi­ckelt und bietet folgende Backup-Features für einfache IT-In­fra­struk­tu­ren:

  • Zentrale Ma­nage­ment-Konsole (in der Cloud oder On-Premises)
  • Image-basierte Backups von der einzelnen Datei bis zum ganzen System
  • Diverse Backup-Ziele (interne und externe Fest­plat­ten, NAS, SAN und Cloud-
  • In­di­vi­dua­li­sier­ba­re Da­sh­boards
  • Kom­pa­ti­bi­li­tät zu mehr als 20 Platt­for­men (physisch, virtuell, cloud-basiert oder mobil)
  • Backups von Amazon-EC2-Instanzen, Microsoft Azure-VMs und Microsoft-365-Mailboxen
  • SAN-Storage-Snapshots
  • lokale und cloud-basierte Disaster-Recovery für Not­fall­wie­der­her­stel­lun­gen
  • Backup-Va­li­die­rung
  • Anti-Ran­som­wa­re-Tool Acronis Active Pro­tec­tion
  • De­du­pli­zie­rung mit variabler Block­grö­ße
Tipp

Bei einem Storage-Area-Network (SAN) handelt es sich um ein Netzwerk zur Anbindung von Mas­sen­spei­cher­sys­te­men wie Disk-Array oder Band­lauf­wer­ken an Ser­ver­sys­te­me.

Größeren Un­ter­neh­men mit mehr als 50 Mit­ar­bei­tern wird die Advanced-Edition der Imaging-Software empfohlen. Diese erweitert die Standard-Edition um Funk­tio­nen, die speziell auf große IT-In­fra­struk­tu­ren zu­ge­schnit­ten sind.

  • Un­ter­stüt­zung für Band­lauf­wer­ke, Bi­blio­the­ken und Au­to­loa­der         
  • Richt­li­ni­en­ba­sier­tes Grup­pen­ma­nage­ment
  • Rol­len­ba­sier­ter ad­mi­nis­tra­ti­ver Zugriff
  • Da­ten­au­then­ti­zi­tät durch Acronis Notary
  • Disaster Recovery binnen 15 Sekunden durch Acronis-Instant-Restore
  • In­kre­men­tel­le Wie­der­her­stel­lun­gen vir­tu­el­ler Maschinen via vm­Flash­back

Herzstück der Imaging-Software ist die Backup-Ma­nage­ment-Konsole, die die Ver­wal­tung aller mit dieser Steu­er­ein­heit ver­bun­de­nen Systeme über eine zentrale Ad­mi­nis­tra­ti­ons­ober­flä­che er­mög­licht. Zugriff auf die Backup-Ma­nage­ment-Konsole erhalten Anwender über die Cloud. Eine ent­spre­chen­de Schalt­flä­che finden Sie nach Erwerb des Produkts in Ihrem Acronis-Konto. Al­ter­na­tiv dazu wird ein si­mul­ta­ner Betrieb der Ma­nage­ment-Konsole On-Premises un­ter­stützt.

  • On-Premises-Konsole: In­stal­lie­ren Sie die Acronis Backup-Ma­nage­ment-Konsole auf einem System in Ihrer lokalen IT-In­fra­struk­tur, um andere Geräte in Ihrem Un­ter­neh­mens­netz­werk zu sichern.
  • Cloud-Konsole: Rufen Sie die Cloud-Version der Backup-Ma­nage­ment-Konsole über Ihren Web­brow­ser auf, um mit dem Internet ver­bun­de­ne Gräte zu sichern.

Die Be­nut­zer­ober­flä­che der Backup-Ma­nage­ment-Konsole ähnelt dem Webportal der Pri­vat­an­wen­der-Software Acronis True Image 2017, bietet jedoch ein deutlich größeres Funk­ti­ons­spek­trum.

Nutzen Sie die zentrale Ge­rä­te­ver­wal­tung, um die Backup-Ma­nage­ment-Konsole mit allen Geräten zu verbinden, die Sie in Ihre Backup-Strategie ein­be­zie­hen möchten.

Folgende Tabelle be­inhal­tet alle Systeme, die von Acronis Backup 12.5 un­ter­stützt werden:

Physisch Virtuell An­wen­dun­gen Cloud Work­sta­tions Mo­bil­ge­rä­te
Windows Server VMware vSpere Oracle Database Microsoft 365 Windows-PC iPhone
Windows Server Es­sen­ti­als Microsoft Hyper-V Exchange Azure Surface Family iPad
Linux Citrix XenServer SQL Server Amazon EC2 Mac Android
Windows-PC Red Hat Vir­tua­liza­ti­on Share­Point Acronis Cloud
Mac Linux KVM Active Directory Private Cloud
Oracle VM Server

Um der Backup-Ma­nage­ment-Konsole ein neues Gerät hin­zu­zu­fü­gen, klicken Sie auf „Add Device“ (Gerät hin­zu­fü­gen) und wählen Sie in der rechten Sei­ten­leis­te den ge­wünsch­ten Backup-Agenten aus. In­stal­lie­ren Sie diesen auf dem Zielgerät und verbinden Sie dieses mit Ihrem Acronis-Account.

Eine Übersicht aller mit der Backup-Ma­nage­ment-Konsole ver­bun­de­nen Geräte wird Ihnen unter „All Devices“ (Alle Geräte) angezeigt.

Um einen Backup-Plan anzulegen, wählen Sie das ge­wünsch­te Gerät aus und klicken auf die Schalt­flä­che „Enable Backup“ (Backup ak­ti­vie­ren). Es öffnet sich ein Menü zur Kon­fi­gu­ra­ti­on des Backup-Plans.

Jeder Backup-Plan lässt sich in­di­vi­du­ell benennen.

Mit Acronis Backup 12.5 sichern Sie wahlweise das gesamte System des aus­ge­wähl­ten Geräts oder lediglich einzelne Fest­plat­ten, Par­ti­tio­nen, Ordner oder Dateien. Darüber hinaus bietet die Imaging-Software die Mög­lich­keit, lediglich den aktuellen Sys­tem­sta­tus zu speichern.

Mögliche Ziele für eine Da­ten­si­che­rung sind lokale Ordner auf internen und externen Spei­cher­ge­rä­ten, Ordner auf per Netzwerk an­ge­schlos­se­nen Spei­cher­ge­rä­ten sowie die Acronis Cloud. Cloud-Speicher-Platt­for­men anderer Anbieter werden nicht un­ter­stützt. Wer mit Acronis Backup 12.5 cloud-basierte Backups anlegen möchte, muss somit zwangs­läu­fig den ver­gleichs­wei­se teuren Acronis Cloud Storage hin­zu­kau­fen. Backups auf optischen Spei­cher­me­di­en (CD, DVD, BD, ISO) werden in der aktuellen Version 12.5 nicht mehr un­ter­stützt.

Tipp

Eine voll­stän­di­ge Liste aller un­ter­stütz­ten Spei­cher­me­di­en finden Sie in der Über­sichts­ta­bel­le am Ende des Artikels.

Wie Acronis True Image 2017 bietet auch Acronis Backup 12.5 eine über­sicht­li­che Ka­len­der­funk­ti­on, über die sich Backup-Zyklen au­to­ma­ti­sie­ren lassen.

Auf Wunsch ver­schlüs­seln Sie Ihre Backups mit einem pass­wort­ge­schüt­zen AES-Al­go­rith­mus mit 128, 192 oder 256 Bit.

Neben den Basis-Funk­tio­nen image-basierter Backup-Pläne bietet Acronis Backup 12.5 unter „Backup Optionen“ eine Reihe er­wei­ter­ter Ein­stel­lun­gen wie Alarm­mel­dun­gen, Backup-Va­li­die­rung, Da­tei­fil­ter und Kom­pres­si­on.

Weitere In­for­ma­tio­nen zu den er­wei­ter­ten Backup-Optionen der Imaging-Software entnehmen Sie folgendem Video, das Acronis auf YouTube be­reit­stellt.

Eine Übersicht über die von Ihnen de­fi­nier­ten Backup-Pläne lässt sich über den Menüpunkt „Backups“ in der rechten Sei­ten­leis­te abrufen.

Möchten Sie mit Acronis Backup 12.5 ge­si­cher­te Daten auf einen be­stimm­ten Spei­cher­zeit­punkt zu­rück­set­zen, wählen Sie das ent­spre­chen­de Backup für das ge­wünsch­te Gerat aus und klicken auf „Wie­der­her­stel­len“. Al­ter­na­tiv haben Sie die Mög­lich­keit, die aus­ge­wähl­ten Back­up­da­ten als Zip-Datei her­un­ter­zu­la­den.

Sämtliche Aktionen, die Sie über die Backup-Ma­nage­ment-Konsole ausführen, werden vom Image-Tool geloggt. Rufen Sie die Einträge bei Bedarf über den Menüpunkt „Ac­ti­vi­ties“ (Ak­ti­vi­tä­ten) ab. Klicken Sie auf einen Eintrag, um sich Details zum je­wei­li­gen Ereignis anzeigen zu lassen. Das Ak­ti­vi­täts­pro­to­koll enthält In­for­ma­tio­nen zum Status der Aktion ebenso wie zum be­tref­fen­den Gerät und Backup-Plan sowie zum Start, Abschluss und zur Dauer der Aktivität. Darüber hinaus erfahren Sie, welcher Nutzer die Aktivität gestartet hat.

Eine der Kern­funk­tio­nen von Acronis Backup 12.5 ist der rol­len­ba­sier­te ad­mi­nis­tra­ti­ve Zugriff. Über die Funktion „Manage Accounts“ (Konten verwalten) legen Sie beliebig viele Be­nut­zer­kon­ten für Ad­mi­nis­tra­to­ren an und weisen diesen über Grup­pen­zu­ge­hö­rig­kei­ten un­ter­schied­li­che Zu­stän­dig­keits­be­rei­che zu.

Vorteile Nachteile
Sehr gute Backup-Per­for­mance Cloud-Speicher anderer Anbieter wird nicht un­ter­stützt
Sehr über­sicht­li­che, intuitiv ver­ständ­li­che Be­nut­zer­ober­flä­che Spei­cher­platz in der Acronis Cloud ist im Vergleich zu anderen Anbietern relativ teuer
In­te­grier­te Anti-Ran­som­wa­re, Au­then­ti­fi­zie­rung und Backup-Va­li­die­rung
Backup wahlweise image- oder da­tei­ba­siert
Cloud-basierte Backups
Ver­schlüs­sel­te Backups
Au­to­ma­ti­sche Kom­pres­si­on
Fazit

Acronis Backup 12.5 ist eine für den Un­ter­neh­mens­ein­satz ent­wi­ckel­te Imaging-Software für kleine bis große IT-In­fra­struk­tu­ren. Das Funk­ti­ons­spek­trum ist auf die cloud-gestützte Da­ten­si­che­rung zu­ge­schnit­ten und bietet diverse Tools, die die Si­cher­heit und In­te­gri­tät der Backup-Daten si­cher­stel­len. Un­ter­neh­mer, die sich für das Image-Tool ent­schei­den, legen sich bei der Da­ten­si­che­rung via Cloud jedoch auf den On­line­spei­cher von Acronis fest. Mögliche Al­ter­na­ti­ve: O&O DiskImage 11.0 Server Edition

Paragon Backup & Recovery 16 Free

Der Frei­bur­ger Software-Her­stel­ler Paragon bewirbt die Free-Edition seines Image-Tools Backup & Recovery 16 als „leis­tungs­fä­higs­te Gratis-Backup-Lösung aller Zeiten“. Und mit mehr als 5500 Downloads sichert sich die Freeware mit großen Abstand die Pole-Position der Chip.de-Download-Charts im Bereich Backup-Software. Doch hält das Tool, was es ver­spricht?

Backup & Recovery 16 steht Pri­vat­an­wen­dern kostenlos zur Verfügung. Nach einer 30-tägigen Testphase erfordert die Nutzung eine kos­ten­lo­se Re­gis­trie­rung beim Anbieter. Für den ge­werb­li­chen Einsatz benötigt man eine ver­gleichs­wei­se günstige Ein­zel­platz­li­zenz.

In der Free-Edition umfasst das Funk­ti­ons­spek­trum von Paragon Backup & Recovery 16:

  • Voll­stän­di­ge image-basierte Backups
  • Voll­stän­di­ge Wie­der­her­stel­lun­gen inklusive Be­triebs­sys­tem, Programme und Ein­stel­lun­gen
  • Selektive Wie­der­her­stel­lung einzelner Fest­plat­ten, Par­ti­tio­nen oder Dateien
  • Er­stel­lung eines boot­fä­hi­gen Microsoft-Windows-PE-Ret­tungs­me­di­ums
  • Dif­fe­ren­zi­el­le Backups
  • In­kre­men­tel­le Backups
  • Au­to­ma­ti­sche Retention
  • Universal Image Mounter (UIM)
  • Da­tei­fil­ter­funk­tio­nen
  • Ka­len­der­funk­ti­on für re­gel­mä­ßi­ge Backups

Die Software bietet eine an­spre­chen­de, über­sicht­lich ge­stal­te­te Be­nut­zer­ober­flä­che und führt Sie mit einem As­sis­ten­ten durch den Backup-Prozess.

Jedes Backup wird au­to­ma­tisch benannt und mit einem Zeit­stem­pel versehen.

Mit Backup & Recovery 16 Free sichern Sie wahlweise das ganze System inklusive Kon­fi­gu­ra­ti­on, einzelne Fest­plat­ten und Par­ti­tio­nen oder aus­ge­wähl­te Dateien und Ordner.

Eine Fil­ter­funk­ti­on bietet Ihnen die Mög­lich­keit, lediglich bestimmte Da­tei­ty­pen in den Backup-Plan ein­zu­schlie­ßen.

Als Ziel­me­di­en un­ter­stützt die Imaging-Software lokale Fest­plat­ten (HDD, SSD), externe Fest­plat­ten via USB und FireWire, RAID-Systeme, Netz­werk­lauf­wer­ke und FTP/SFTP-Server sowie optische Da­ten­spei­cher wie CDs, DVDs und Blu-ray-Discs.

Backup-Routinen werden mithilfe einer Ka­len­der­funk­ti­on und so­ge­nann­ten Backup-Jobs erstellt.

Wird die Da­ten­si­che­rung als Teil-Backup rea­li­siert, lässt sich die Anzahl der in­kre­men­tel­len bzw. dif­fe­ren­zi­el­len Backups bis zur nächsten Voll­si­che­rung in­di­vi­du­ell anpassen.

Jedes image-basierte Backup wird als pVHD-Container ge­spei­chert.

Um Spei­cher­eng­päs­sen vor­zu­beu­gen, bietet Backup & Recovery 16 Free eine Re­ten­ti­ons­funk­ti­on. Ist diese aktiviert, werden nicht mehr benötigte Backups au­to­ma­tisch gelöscht. Um den Da­ten­durch­satz und Spei­cher­platz­be­darf zu re­du­zie­ren, bietet das Image-Tool in­kre­men­tel­le und dif­fe­ren­zi­el­le Backup-Schemata sowie ver­schie­de­ne Kom­pres­si­ons­gra­de.

Bei der Wie­der­her­stel­lung ge­si­cher­ter Daten haben Sie die Mög­lich­keit, komplette Fest­plat­ten und Par­ti­tio­nen oder lediglich aus­ge­wähl­te Dateien aus dem Backup zu­rück­zu­spie­len. Darüber hinaus lassen sich Backups mithilfe des von Paragon ent­wi­ckel­ten Ver­fah­rens UIM (Universal Image Mounter) direkt als Windows-Laufwerk einbinden.

Auch Backup & Recovery 16 bietet Ihnen die Mög­lich­keit, boot­fä­hi­ge Ret­tungs­me­di­en in Form von CDs, DVDs oder USB-Wech­sel­da­ten­trä­gern zu erstellen. Diese basieren auf dem mi­ni­mier­ten Be­triebs­sys­tem Microsoft Windows PE (WinPE) und er­mög­li­chen die Wie­der­her­stel­lung Ihres Systems selbst dann, wenn dieses von sich aus nicht mehr bootet.

Vorteile Nachteile
Freeware mit großen Funk­ti­ons­um­fang Keine Ver­schlüs­se­lungs­funk­ti­on
Über­sicht­li­che Be­nut­zer­ober­flä­che Beide Editionen von Paragon Backup & Recovery 16 werden nur für Windows angeboten
Sicherung und Wie­der­her­stel­lung ganzer Fest­plat­ten oder einzelner Dateien Die Sprache der Be­nut­zer­ober­flä­che lässt sich nicht im Programm ein­stel­len: Jede Sprach­ver­si­on setzt eine ei­gen­stän­di­ge In­stal­la­ti­on des Image-Tools voraus
Backups als Windows-Laufwerke einbinden (UIM) Die kos­ten­lo­se Version steht lediglich Pri­vat­nut­zern zur Verfügung
Kom­pres­si­on
Fazit

Backup & Recovery 16 von Paragon überzeugt bereits in der Free-Edition durch ein großes Funk­ti­ons­spek­trum. Kon­kur­renz­pro­duk­te bieten jedoch stan­dard­mä­ßig eine Ver­schlüs­se­lungs­funk­ti­on. Dies­be­züg­lich sollten die Ent­wick­ler nach­rüs­ten.

Bei Clo­ne­zil­la handelt es sich um ein quell­of­fe­nes Image-Programm, das es er­mög­licht, ganze Fest­plat­ten oder einzelne Par­ti­tio­nen Bit für Bit zu klonen und auf einen anderen Da­ten­trä­ger zu kopieren. Die Software wurde am tai­wa­ni­schen National Center for High Per­for­mance Computing (NCHC) ent­wi­ckelt und steht Anwendern unter GNU General Public License (GPL) Version 2 kostenlos zur Verfügung.

Die Imaging-Software wird in zwei Editionen angeboten: Clo­ne­zil­la Live und Clo­ne­zil­la SE (Server Edition):

  • Clo­ne­zil­la Live richtet sich an Anwender, die einzelne Computer sichern und bei Bedarf wie­der­her­stel­len möchten. In dieser Edition wird das Image-Tool nicht als Anwendung im Be­triebs­sys­tem aus­ge­führt, sondern beim Neustart des Rechners als linux-basiertes Live-System (Debian Live) von einem externen Medium gebootet.
  • Clo­ne­zil­la SE – die Server-Edition der Imaging-Software – kommt im Rahmen der Netz­werk­ad­mi­nis­tra­ti­on zum Einsatz und er­mög­licht es, mehr als 40 Rechner gleich­zei­tig zu klonen. Das Backup-Tool ist Be­stand­teil eines DRBL-Servers (Diskless Remote Boot in Linux). An einen solchen Server an­ge­schlos­se­ne Client-Computer booten nicht von der eigenen Fest­plat­te, sondern über das Netzwerk. Da­ten­si­che­run­gen und Sys­tem­wie­der­her­stel­lun­gen werden per Remote aus­ge­führt. Dies erspart einem Ad­mi­nis­tra­tor bei Backups oder Wie­der­her­stel­lun­gen die Arbeit, jeden Rechner im Netzwerk manuell per Live-CD zu booten.

Im Folgenden steht die Live-Edition der Imaging-Software im Vor­der­grund. Diese zeichnet sich durch folgendes Funk­ti­ons­spek­trum aus:

  • Un­ter­stüt­zung diverser Betriebs- und Da­tei­sys­te­me
  • Image-basierte Voll-Backups ganzer Fest­plat­ten oder einzelner Par­ti­tio­nen
  • Ver­schlüs­se­lungs-Tools für Image-Dateien
  • Kom­pres­si­ons­werk­zeu­ge

Um mithilfe von Clo­ne­zil­la ein Backup Ihres Rechners durch­zu­füh­ren, müssen Sie zunächst ein Live-Medium erstellen. Laden Sie Clo­ne­zil­la Live dazu als ISO-Datei von der Anbieter-Website herunter und brennen diese auf CD oder DVD. Für den Einsatz auf boot­fä­hi­gen USB-Spei­cher­ge­rä­ten steht das Image-Tool im Zip-Format zur Verfügung.

Starten Sie Ihren Rechner neu und booten Sie dabei von dem zuvor er­stell­ten Live-Medium. Auf dem Bild­schirm erscheint das Boot-Menü der Imaging-Software. Clo­ne­zil­la Live bootet sowohl auf BIOS- als auch auf UEFI-basierten Rechnern.

Tipp

Neben der debian-basierten Clo­ne­zil­la-Version für BIOS-Rechner steht eine UEFI-Version des Image-Tools auf Basis von Ubuntu zur Verfügung.

Das Live-System der Backup-Software lässt sich in ver­schie­de­nen Modi ausführen. Al­ter­na­tiv zum emp­foh­le­nen Stan­dard­mo­dus (Default settings) in der Auflösung VGA 800 x 600 stehen unter „other modes“ diverse andere Be­triebs­mo­di zur Verfügung. Wählen Sie bei Bedarf „Safe graphic settings“, um das Live-System mit sicheren Gra­fik­ein­stel­lun­gen aus­zu­füh­ren. Andere Hardware-Probleme lassen sich mit dem „Failsafe mode“ umgehen. Starten Sie Clo­ne­zil­la im Modus To RAM, wird das gesamte Live-System in den Ar­beits­spei­cher kopiert. Das externe Medium kann aus­ge­wor­fen werden. Dieser Modus bietet sich vor allem dann an, wenn der Computer nicht genügend An­schlüs­se für externe Spei­cher­ge­rä­te zur Verfügung stellt.

Haben Sie sich für einen Be­triebs­mo­dus ent­schie­den, wählen Sie die ge­wünsch­te Sprach­ver­si­on und Tas­ta­tur­be­le­gung.

Die aktuelle Version von Clo­ne­zil­la Live gibt es auch mit deutsch­spra­chi­ger Be­nut­zer­ober­flä­che.

Wählen Sie „Select keymap from full list“ und suchen Sie nach der Tas­ta­tur­be­le­gung „pc /qwertz / German / Standard / latin1 - no dead keys“.

An­schlie­ßend werden Sie gefragt, ob Sie die das Backup-Tool starten oder auf die Kom­man­do­zei­le wechseln möchten. Wählen Sie „Start_Clo­ne­zil­la“.

Da­ten­si­che­rungs- und Wie­der­her­stel­lungs­ope­ra­tio­nen lassen sich mit Clo­ne­zil­la Live in zwei Backup-Modi durch­füh­ren: „device-image“ und „device-device“.

Wählen Sie den Modus „device-image“, um ein Backup als Image-Datei zu speichern oder ein Image für die Wie­der­her­stel­lung aus­zu­wäh­len. Al­ter­na­tiv bietet der Modus „device-device“ die Mög­lich­keit, Daten zu klonen und somit direkt auf eine andere Fest­plat­te zu über­tra­gen bzw. von dieser wie­der­her­zu­stel­len.

Bei der Wahl des Ziel- bzw. Quell-Geräts bietet Clo­ne­zil­la Live folgende Optionen:

  • local dev: Da­ten­si­che­rung auf bzw. Wie­der­her­stel­lung von interner oder externer Fest­plat­te
  • ssh_server: Da­ten­si­che­rung auf bzw. Wie­der­her­stel­lung von einem SSH-Server
  • samba_server: Da­ten­si­che­rung auf bzw. Wie­der­her­stel­lung von einem Samba-Server
  • nfs-server: Da­ten­si­che­rung auf bzw. Wie­der­her­stel­lung von einem NFS-Server
  • enter_shell: Manuelle Auswahl des Spei­cher­ziels bzw. der Image­quel­le via Kom­man­do­zei­le

Wurde das Ziel- bzw. Quell­me­di­um aus­ge­wählt, hängt Clo­ne­zil­la dieses ins Da­tei­sys­tem ein (mount). Nun folgt die Auswahl der Partition sowie des Un­ter­ver­zeich­nis­ses, das als Spei­cher­ziel bzw. Quelle des Images dient.

Im Anschluss wählen Sie eine von fünf Backup- bzw. Wie­der­her­stel­lungs­ak­tio­nen:

  • savedisk: Eine Fest­plat­te als Image-Datei auf dem Ziel­me­di­um sichern
  • saveparts: Eine Partition als Image-Datei auf dem Ziel­me­di­um sichern
  • res­tor­edisk: Eine Fest­plat­te aus der Image-Datei auf dem Quell­me­di­um wie­der­her­stel­len
  • res­to­re­parts: Eine Partition aus der Image-Datei auf dem Quell­me­di­um wie­der­her­stel­len
  • recovery-iso-zip: Not­fall­me­di­um erstellen (Live-CD oder USB-Spei­cher­ge­rät)

Wenn Sie eine der Da­ten­si­che­rungs­op­tio­nen (savedisk oder saveparts) wählen, werden Sie auf­ge­for­dert, die zu sichernde Fest­plat­te oder Partition aus­zu­wäh­len und die Image-Datei zu benennen. Wählen Sie eine der Wie­der­her­stel­lungs­op­tio­nen (res­tor­edisk oder res­to­re­parts), fragt Clo­ne­zil­la ab, auf welche Fest­plat­te oder Partition die Backup-Daten zu­rück­ge­schrie­ben werden sollen. Möchten Sie statt­des­sen ein boot­fä­hi­ges Not­fall­me­di­um erstellen, wählen Sie die Aktion recovery-iso-zip.

Nachdem Sie sich für eine Da­ten­si­che­rungs- oder Wie­der­her­stel­lungs­op­ti­on ent­schie­den haben, zeigt Clo­ne­zil­la Ihnen eine Zu­sam­men­fas­sung der geplanten Aktion an. Be­stä­ti­gen Sie diese mit y (für yes), um den Prozess in Gang zu setzen. Der Fort­schritt des Backup- bzw. Wie­der­her­stel­lungs­pro­zes­ses wird Ihnen in einer Sta­tus­zei­le am unteren Bild­schirm­rand angezeigt. Nach Abschluss der Da­ten­über­tra­gung beendet sich die Imaging-Software von selbst.

Clo­ne­zil­la schreibt die Backup-Daten nicht in eine einzelne Image-Datei, sondern teilt das Spei­cher­ab­bild in mehrere Dateien à 2 Gigabyte Größe auf. Dies ver­hin­dert, dass Nutzer von ver­al­te­ten FAT16-Da­tei­sys­te­men nicht an das Da­tei­grö­ßen­li­mit von 4 Gigabyte stoßen. Die Dateien des Spei­cher­ab­bilds werden in einem Un­ter­ver­zeich­nis abgelegt, das den von Ihnen gewählten Image-Namen trägt. Der Spei­cher­be­darf der Image-Dateien lässt sich wahlweise durch eines der folgenden Kom­pres­si­ons­ver­fah­ren re­du­zie­ren: gzip, bzip, lzo, lzma, xz und lzip.

Bei der Er­stel­lung des Images stützt sich Clo­ne­zil­la auf eine Reihe quell­of­fe­ner Stan­dard­pro­gram­me:

  • Partclone: Backup-Tool für die Da­tei­for­ma­te FAT, NTFS, ext2/ext3/ext4, reiserfs, xfs, HFS Plus, UFS2, VMFS ab Version 0.2.3
  • Partimage: Kom­man­do­zei­len­pro­gramm für Backups der Da­tei­for­ma­te FAT, ext2/ext3, reiserfs, xfs, jfs
  • ntfsclone: Kom­man­do­zei­len­pro­gramm für Backups von NTFS-Da­tei­sys­te­men
  • dd: Kom­man­do­zei­len­pro­gramm zum Bit-genauen kopieren von Fest­plat­ten oder Par­ti­tio­nen

Um Spei­cher­platz zu sparen und den Backup- bzw. Wie­der­her­stel­lungs­pro­zess zu be­schleu­ni­gen, kopiert Clo­ne­zil­la bei allen un­ter­stütz­ten Da­tei­sys­te­men lediglich belegte Sektoren. Das in Clo­ne­zil­la ein­ge­bun­de­ne Tool dd er­mög­licht es Ihnen zudem, nicht un­ter­stütz­te Da­tei­sys­te­me zu sichern. In diesem Fall erfolgt eine 1-zu1-Kopie aller Sektoren.

Sie möchten Ihre Image-Dateien ver­schlüs­seln? Auch das ist mit dem Open-Source-Tool möglich. Clo­ne­zil­la Live nutzt die Freeware eCryptfs, um Daten mit einem AES-256-Schlüssel vor dem Zugriff Dritter zu schützen.

Die Bedienung der Imaging-Software (Start der Anwendung via Boot-Medium, Eingabe aus­schließ­lich über die Tastatur) mag für jüngere Anwender nach heutigen Maßstäben ungewohnt sein. Be­nut­zer­ober­flä­che und Me­nü­füh­rung sind jedoch über­sicht­lich gestaltet und mit hilf­rei­chen Hinweisen versehen.

In Bezug auf Backup-Schemata ist Clo­ne­zil­la deutlich ein­ge­schränk­ter als moderne Image-Tools. Dif­fe­ren­zi­el­le und in­kre­men­tel­le Backups werden nicht un­ter­stützt. Das gleiche gilt für Backup-Zeitpläne und eine au­to­ma­ti­sche Da­ten­si­che­rung. Zudem sichert Clo­ne­zil­la lediglich auf Bit-Ebene. Backups einzelner Ordner oder Dateien lassen sich mit dem Imaging-Tool nicht umsetzen.

Vorteile Nachteile
Freeware Nur Voll-Backups
Open Source Backups auf Da­tei­ebe­ne werden nicht un­ter­stützt
Ver­schlüs­se­lung Backup-Zeitpläne werden nicht un­ter­stützt
Kom­pres­si­on
Dank Kom­man­do­zei­len­pro­gramm dd erstellt Clo­ne­zil­la auch Abbilder un­be­kann­ter Da­tei­sys­te­me
Fazit

Die Freeware Clo­ne­zil­la bietet eine ein­heit­li­che Be­nut­zer­ober­flä­che für diverse linux-basierte Backup-Tools und gehört seit Jahren zu den Stan­dard­lö­sun­gen für die image-basierte Da­ten­si­che­rung. Mit dem Funk­ti­ons­spek­trum moderner Backup-Tools kann Clo­ne­zil­la jedoch nicht mithalten. Anwender, die lediglich Teil­si­che­run­gen anlegen oder au­to­ma­ti­sche Backup-Prozesse ein­rich­ten möchten, sollten eine andere Software wählen.

Dri­veImage XML 2.60

Dri­veImage XML 2.60 von Runtime Software wird wie das Kon­kur­renz­pro­dukt Paragon Backup & Recovery mit einem dualen Li­zenz­sys­tem ver­mark­tet. Während das Image-Tool Pri­vat­an­wen­dern kostenlos zur Verfügung steht, setzt die ge­werb­li­che Nutzung den Erwerb einer Com­mer­cial-Lizenz für 5, 10, 20, 50 oder 100 Nutzer voraus. Im Kauf in­be­grif­fen: 2 bis 10 Sup­port­an­fra­gen sowie Software-Updates für ein Jahr.

Beide Editionen der Imaging-Software bieten Anwendern dasselbe Funk­ti­ons­spek­trum:

  • Image-basierte Backups für logische Laufwerke und Par­ti­tio­nen
  • Ko­pier­funk­ti­on von einem Laufwerk zum anderen
  • Wie­der­her­stel­lung image-basierter Backups auf einem be­lie­bi­gen Ziel­lauf­werk
  • Ex­trak­ti­on einzelner Dateien und Ordner aus er­stell­ten Images
  • Ka­len­der­funk­ti­on für au­to­ma­ti­sche Backups
  • Er­stel­lung eines Boot­me­di­ums (Runtime Live CD oder WinPE-Boot-CD-ROM)

Im Gegensatz zu Acronis True Image 2017 und Paragon Backup & Recovery 16 un­ter­stützt Dri­veImage XML in der aktuellen Version nur image-basierte Voll-Backups. Si­che­run­gen aus­ge­wähl­ter Dateien sowie Teil­si­che­run­gen lassen sich mit der reinen Imaging-Software nicht umsetzen.

Um ein Backup Ihrer Daten anzulegen, wählen Sie zunächst das Quell­lauf­werk bzw. die ge­wünsch­te Partition aus. Die Ein­rich­tung von Backup-Plänen verläuft wie bei Backup & Recovery 16 as­sis­ten­ten­ge­stützt.

Im Anschluss bestimmen Sie ein logisches oder phy­si­ka­li­sches Fest­plat­ten­lauf­werk als Ziel­me­di­um und de­fi­nie­ren die Imaging-Optionen. Eine Di­rekt­si­che­rung auf optischen Da­ten­trä­gern (CDs, DVD, Blue-ray-Disks etc.) ist nicht möglich.

Dri­veImage XML bietet drei Kom­pres­si­ons­stu­fen: None (keine Kom­pres­si­on), Fast (geringe Kom­pres­si­on) und Good (hohe Kom­pres­si­on).

Si­che­rungs­da­tei­en werden als so­ge­nann­te „Hot Images“ angelegt. Wählen Sie dazu die Option „Try Volume Shadow Service first“. In diesem Fall greift Dri­veImage XML auf den mit Windows XP ein­ge­führ­ten Volume Shadow Copy Service (VSS) (Volume-Schat­ten­ko­pie) zurück, der eine Spie­ge­lung laufender Fest­plat­ten er­mög­licht.

Nutzen Sie die Funktion „Raw mode“, um eine 1-zu-1-Kopie der aus­ge­wähl­ten Daten anzulegen. In der Stan­dard­ein­stel­lung kopiert Dri­veImage XML lediglich belegte Sektoren auf das Ziel­me­di­um.

Jedes Backup besteht aus einer .XML-Datei, die eine Be­schrei­bung des kopierten Laufwerks be­inhal­tet, sowie aus einer .DAT-Datei, die das ei­gent­li­che Image in Form von Bi­när­da­ten enthält.

Als Image ge­si­cher­te Daten lassen sich über die Restore-Funktion komplett wie­der­her­stel­len. Al­ter­na­tiv bietet Dri­veImage XML auf Basis der .XML-Datei eine Browse-Funktion, die es Ihnen er­mög­licht, Images zu durch­su­chen und aus­ge­wähl­te Dateien oder Ordner zu ex­tra­hie­ren.

Die Be­nut­zer­ober­flä­che der Imaging-Software wirkt im Vergleich zu Kon­kur­renz-Produkten wie Acronis True Image 2017 oder Paragon Backup & Recovery 16 alt­mo­disch und un­über­sicht­lich. Die Bedienung ist wenig Intuitiv, eine voll­stän­di­ge Do­ku­men­ta­ti­on sucht man vergebens. Statt­des­sen verweist Runtime Software auf YouTube-Videos und Nutzer-Tutorials Dritter.

Vorteile Nachteile
Freeware (für private Nutzung) Schlechte Do­ku­men­ta­ti­on
Wie­der­her­stel­lung ganzer Fest­plat­ten oder einzelner Dateien Un­über­sicht­li­che Be­nut­zer­ober­flä­che
Dank VSS Sicherung aktiver Laufwerke möglich Keine Teil­si­che­rung möglich
Kom­pres­si­on keine in­kre­men­tel­le oder dif­fe­ren­zi­el­le Da­ten­si­che­rung möglich
Kompakter Download Keine Ver­schlüs­se­lungs­funk­ti­on
Fazit

Dri­veImage XML 2.60 fehlen wichtige Funk­tio­nen wie Backup-Schemata für Teil­si­che­run­gen und eine Ver­schlüs­se­lungs­mög­lich­keit, die bei anderen Freeware-Anbietern längst zum Standard gehören.

Aomei Backupper Standard 4.0.4

Das Image-Tool Backupper aus dem Hause Aomei steht Pri­vat­nut­zern und ge­werb­li­chen Anwendern in der Version AB Standard 4.0.4 als Freeware mit ein­ge­schränk­tem Funk­ti­ons­spek­trum zur Verfügung. Wer er­wei­ter­te Backup-Features benötigt oder Server-Daten sichern möchte, kann zu den kos­ten­pflich­ti­gen Editionen AB Pro­fes­sio­nal oder AB Server greifen. Darüber hinaus stellt AOMEI mit Backupper Tech­ni­ci­an und Tech­ni­ci­an Plus zwei Versionen der Imaging-Software direkt für Dienst­an­bie­ter zur Verfügung. Die Software un­ter­stützt die Be­triebs­sys­te­me Microsoft Windows XP, Vista, 7, 8, 8.1 und 10 bzw. Windows Server 2003, 2008 (R2), 2012 (R2), 2016. Der Erwerb einer Dau­er­li­zenz be­inhal­tet neben einem le­bens­lan­gen Update-Service den kos­ten­lo­sen Upgrade auf nach­fol­gen­de Produkt-Versionen.

Bereits in der kos­ten­lo­sen Version bietet die Imaging-Software alle grund­le­gen­den Funk­tio­nen, die für ein pro­fes­sio­nel­les Backup benötigt werden:

  • Image-basierte System-Backups
  • Backups aus­ge­wähl­ter Fest­plat­ten, Par­ti­tio­nen, Ordner oder Dateien
  • In­kre­men­tel­le und dif­fe­ren­ti­el­le Da­ten­si­che­rung
  • Backup-Zeitpläne
  • Tool zum Klonen von Fest­plat­ten und Par­ti­tio­nen
  • Echtzeit-Syn­chro­ni­sa­ti­on
  • E-Mail-Be­nach­rich­ti­gung
  • Kom­pres­si­on
  • Ver­schlüs­se­lung

Der Erwerb der Nut­zer­li­zen­zen AB Pro­fes­sio­nal und AB Server erweitert das Funk­ti­ons­spek­trum um Tools zum Klonen ganzer Systeme, zum Zu­sam­men­füh­ren von Images und zum au­to­ma­ti­schen Löschen nicht mehr be­nö­tig­ter Backups. Darüber hinaus stellen die kos­ten­pflich­ti­gen Pro­dukt­ver­sio­nen mit Universal-Restore ein Tool zur Verfügung, das es Anwendern er­mög­licht, das Image eines Systems auf einem anderen Rechner mit ab­wei­chen­der Hardware wie­der­her­zu­stel­len.

Weitere Profi-Features sind eine kom­man­do­zei­len­ge­stütz­te Bedienung, er­eig­nis­ge­steu­er­te Backup-Schemata, ein Da­tei­fil­ter sowie das Tool PXE-BOOT (Preboot Execute En­vi­ron­ment), das es erlaubt, mehrere Rechner im Netzwerk über dieselbe Image-Datei zu booten.

Während Lizenzen für die Editionen AB Pro­fes­sio­nal und AB Server pro Gerät erworben werden, sichern sich Un­ter­neh­mer mit den Lizenzen AB Tech­ni­ci­an bzw. AB Tech­ni­ci­an Plus das Recht, Aomei Backupper auf beliebig vielen Computer bzw. Servern im Betrieb zu in­stal­lie­ren. Darüber hinaus bieten die auf den Un­ter­neh­mens­ein­satz aus­ge­rich­te­ten Soft­wareedi­tio­nen er­wei­ter­te Funk­tio­nen für die Be­reit­stel­lung und Ver­tei­lung von Images im Netzwerk (Image De­ploy­ment).

In der Standard Edition punktet Aomei Backupper mit einer in­tui­ti­ven Be­nut­zer­ober­flä­che in an­spre­chen­dem Design.

Um ein Backup zu erstellen, wählen Sie eine der fünf Backup-Optionen: Sys­tem­si­che­rung, Fest­plat­ten­si­che­rung, Par­ti­ti­ons­si­che­rung, Da­tei­si­che­rung oder Da­tei­syn­chro­ni­sie­rung.

Wenn Sie keine be­nut­zer­de­fi­nier­ten Backup-Stra­te­gien umsetzen möchten, erfolgt die Da­ten­si­che­rung in zwei Schritten:

  • Schritt 1: Wahl der Da­ten­quel­le.
  • Schritt 2: Wahl des Ziel­me­di­ums

Jedes Backup lässt sich in­di­vi­du­ell benennen.

Neben einer Da­ten­si­che­rung auf lokalen und per Netzwerk an­ge­bun­de­nen Spei­cher­ge­rä­ten er­mög­licht Aomei Backupper Standard 4.0.4 auch eine Da­ten­si­che­rung in der Cloud. Un­ter­stützt werden prin­zi­pi­ell alle Cloud-Storage-Anbieter (bei­spiels­wei­se Google Drive, Dropbox, Amazon Drive, OneDrive). Vor­aus­set­zung ist jedoch, dass sich der On­line­spei­cher als Laufwerk im Da­tei­sys­tem einbinden lässt.

Darüber hinaus bietet Aomei Backupper Standard die Mög­lich­keit, er­wei­ter­te Backup-Optionen und Zeitpläne zu de­fi­nie­ren.

Über die Schalt­flä­che Optionen gelangen Sie in die Backup-Settings. Hier verfassen Sie bei Bedarf einen Kommentar zum je­wei­li­gen Backup und nehmen Ein­stel­lun­gen zu Ver­schlüs­se­lung und Kom­pres­si­on sowie zur Auf­tei­lung von Image-Dateien und der Backup-Methode vor.

Aomei Backupper nutzt den AES-Ver­schlüs­se­lungs­al­go­rith­mus.

Um den Spei­cher­platz­be­darf von Image-Dateien zu re­du­zie­ren, bietet Backupper die drei Kom­pres­si­ons­gra­de: None, Normal und High an.

In der Stan­dard­ein­stel­lung sichert Backupper lediglich belegte Sektoren des Da­tei­sys­tems. Auf Wunsch lassen sich jedoch auch exakte Abbilder erstellen, bei denen die aus­ge­wähl­te Fest­plat­te oder Partition Sektor für Sektor kopiert wird.

Wie Dri­veImage XML nutzt Backupper die VSS-Technik. Al­ter­na­tiv stellt das Image-Tool eine Aomei-Interne Backup-Tech­no­lo­gie zur Verfügung, die es er­mög­licht, Daten ohne Un­ter­bre­chung oder Neustart des Systems zu sichern.

Ein Klick auf Schedule (Zeitplan) öffnete die Zeit­plan­ein­stel­lun­gen der Imaging-Software. Hier de­fi­nie­ren Sie au­to­ma­ti­sche Backup-Prozesse und wählen unter „Advanced Settings“ (Er­wei­ter­te Ein­stel­lun­gen) die ge­wünsch­te Backup-Strategie.

Zwar lassen sich mit Backupper auch in­kre­men­tel­le und dif­fe­ren­zi­el­le Images erstellen, die Freeware bietet dabei jedoch weniger Ge­stal­tungs­frei­raum als das ebenfalls kos­ten­lo­se Kon­kur­renz­pro­dukt Paragon Backup & Recovery 16 Free.

Anwender, die er­wei­ter­te Backup-Schemata anlegen möchten, müssen auf die kos­ten­pflich­ti­ge Pro­fes­sio­nal-Edition upgraden.

Ein Klick auf „Start Backup“ setzt die Da­tei­si­che­rung in Gang. Der Fort­schritt des Backups lässt sich auf der Sta­tus­an­zei­ge verfolgen.

Auch Aomei Backupper Standard bietet Ihnen die Mög­lich­keit, ein boot­fä­hi­ges Not­fall­me­di­um auf Linux-Basis oder als WinPE-Disk zu erstellen – wahlweise auf CD bzw. DVD, auf einem USB-Spei­cher­ge­rät oder als ISO-Datei.

Vorteile Nachteile
Freeware (auch für ge­werb­li­che Nutzung) Ober­fläch­li­che Do­ku­men­ta­ti­on
Sicherung und Wie­der­her­stel­lung ganzer Fest­plat­ten oder einzelner Dateien Die deutsche Sprach­aus­ga­be der Be­nut­zer­ober­flä­che ist feh­ler­haft (au­to­ma­ti­sche Über­set­zung)
Sehr über­sicht­li­che, intuitive Be­nut­zer­ober­flä­che In der kos­ten­lo­sen Version stehen Anwendern nur vor­ge­ge­be­ne Backup-Schemata zur Verfügung
Kom­pres­si­on
Ver­schlüs­se­lung
Fazit

Kom­for­ta­bler als mit Aomei Backupper kann man ein Image mit einer Freeware nicht erstellen. Die Standard-Edition lässt jedoch er­wei­ter­te Ein­stel­lun­gen zum Backup-Plan vermissen. Pluspunkt: Die kos­ten­lo­se Lizenz schließt auch eine ge­werb­li­che Nutzung ein.

O&O DiskImage 11.0

Das Backup-Tool DiskImage des Berliner Soft­ware­un­ter­neh­mens O&O steht Anwendern in den Produkt-Editionen Pro­fes­sio­nal, Work­sta­tion und Server zur Verfügung. Die Software un­ter­stützt alle gängigen Microsoft-Be­triebs­sys­te­me ab Windows Vista bzw. Windows Server 2008 – sowohl in der 32- als auch in der 64-Bit-Version. Alle Editionen lassen sich 30 Tage kostenlos und ohne Re­gis­trie­rung testen. Wer das Image-Tool über die Testphase hinaus nutzen möchte, benötigt pro Gerät eine kos­ten­pflich­ti­ge Dau­er­li­zenz. Un­ter­neh­men kommt O&O mit Vo­lu­men­li­zen­zen und Starter-Kits entgegen.

In der Pro­fes­sio­nal-Edition bietet O&O DiskImage 11.0 alle re­le­van­ten Funk­tio­nen, die Anwender für eine um­fas­sen­de Sicherung eines Einzel-PCs benötigen:

  • Image-basierte Backups
  • Da­tei­ba­sier­te Backups
  • In­kre­men­tel­le und dif­fe­ren­zi­el­le Da­ten­si­che­rung
  • 1-Klick-Sicherung: Sicherung des gesamten Rechners auf Knopf­druck
  • Such­funk­ti­on für Images
  • ISO-Dateien als Laufwerk einbinden
  • Tool zum Klonen von Fest­plat­ten und Par­ti­tio­nen
  • Hot-Imaging
  • Un­ter­stüt­zung des Volume Shadow Copy Service (VSS)
  • Bare Metal Restore mittels WinPE-basiertem Boot­me­di­um
  • Steuerung über die Kom­man­do­zei­le
  • Machine In­de­pen­dent Restoring (MIR): Wie­der­her­stel­lung auf ab­wei­chen­der Hardware
  • Kom­pres­si­on (LZNT 1 oder BZIP2)
  • Mehr­stu­fi­ge Ver­schlüs­se­lung
  • Volle Scripting-Un­ter­stüt­zung

Die auf den Un­ter­neh­mens­ein­satz zu­ge­schnit­te­nen Editionen Server und Work­sta­tion erweitern das Funk­ti­ons­spek­trum der Imaging-Software um Tools für eine zentrale Netz­werk­ver­wal­tung.

  • Pro­dukt­über­grei­fen­de Ma­nage­ment­kon­so­le
  • Tools für Fern­in­stal­la­ti­on und Kon­fi­gu­ra­ti­on
  • Er­wei­ter­tes Scripting-Interface
  • Aus­führ­li­che Logging-Funk­tio­nen

Die Be­nut­zer­ober­flä­che von O&O DiskImage ist schlicht und an­spre­chend. Eine Übersicht aller Grund­funk­tio­nen findet der Benutzer bereits auf der Start­sei­te der Anwendung. In diesem Punkt un­ter­schei­det sich O&O DiskImage nur un­we­sent­lich von Kon­kur­renz­pro­duk­ten wie Acronis True Image 2017 oder Aomei Backupper 4.04. Al­lein­stel­lungs­merk­mal hingegen ist das 1-Klick-Image, mit dem sich das gesamte System bequem per Kopfdruck sichern lässt. O&O empfiehlt diese Funktion bei­spiels­wei­se für das erste Backup eines Systems.

Auf Wunsch erstellen Sie mit O&O DiskImage Spei­cher­ab­bil­der des ganzen Systems, einzelner Fest­plat­ten oder aus­ge­wähl­ter Par­ti­tio­nen.

Al­ter­na­tiv dazu lassen sich Backups aus­ge­wähl­ter Dateien oder Ordner anlegen.

Der Imaging-Prozess wird entweder manuell gestartet oder als so­ge­nann­ter „Job“ (Aufgabe) angelegt. Im Rahmen eines Backup-Jobs de­fi­nie­ren Sie au­to­ma­ti­sier­te Backups. Dadurch sorgen Sie dafür, dass re­gel­mä­ßig Da­ten­si­che­run­gen erstellt werden. Was die Häu­fig­keit betrifft, können Sie folgende Ein­stel­lun­gen vornehmen:

  • einmalig
  • täglich
  • ein oder mehrmals die Woche

Darüber hinaus un­ter­stützt O&O DiskImage er­eig­nis­ge­stütz­te Backup-Stra­te­gien:

  • bei Ver­bin­dungs­auf­bau zu einem be­stimm­ten Gerät
  • bei Sys­tem­start
  • bei Be­nut­zer­an­mel­dung

Bei der Kon­fi­gu­ra­ti­on der Imaging-Optionen hebt sich O&O DiskImage durch so­ge­nann­te Backup-Profile von der Kon­kur­renz ab. Anwendern stehen mit Default, Express, Mul­ti­me­dia und Archive vier vor­de­fi­nier­te Profile zur Verfügung, darüber hinaus bietet die Imaging-Software die Mög­lich­keit, in­di­vi­du­el­le Ein­stel­lun­gen zu Imaging-Methode, Kom­pres­si­on und Ver­schlüs­se­lung als be­nut­zer­de­fi­nier­tes Profile zu speichern.

Voll-Backups lassen sich mit O&O DiskImage in drei Varianten durch­füh­ren:

  • Nur benutzte Sektoren: Nur belegte Sektoren werden kopiert.
  • Fo­ren­sisch: O&O DiskImage erzeugt ein exaktes Sektoren-Abbild des Quell­lauf­werks.
  • Direkt fo­ren­sisch: O&O DiskImage erzeugt ein exaktes Sektoren-Abbild des Quell­lauf­werks. Dabei werden die Daten über eine tief­lie­gen­de Sys­tem­schnitt­stel­len aus­ge­le­sen. Direkt fo­ren­si­sche Backups er­mög­li­chen die Sicherung ver­schlüs­sel­ter Daten.

Al­ter­na­tiv haben Anwender die Mög­lich­keit, lediglich die Daten zu sichern, die seit dem letzten Voll- oder Teil­back­up neu hin­zu­ge­kom­men sind oder geändert wurden.

Als Ziel­me­di­en un­ter­stützt O&O DiskImage interne Fest­plat­ten (HDD, SSD), externe Fest­plat­ten via USB- oder Firewire (HDD, SDD), Netz­lauf­wer­ke, RAID-Systeme sowie FTP/FTPS. Über eine native Brenn­funk­ti­on speichern Anwender Images bei Bedarf auf CD, DVD oder Blu-ray. Darüber hinaus un­ter­stützt O&O DiskImage virtuelle Fest­plat­ten (VHD), die im Rahmen von Microsoft Virtual PCs (VPC) zum Einsatz kommen.

Wurde ein Backup gestartet, lässt sich der Fort­schritt über eine Zu­stands­an­zei­ge verfolgen.

Ist der Backup-Prozess ab­ge­schlos­sen, zeigt O&O DiskImage eine Zu­sam­men­fas­sung der aus­ge­führ­ten Aktion an.

Bei Bedarf erstellen Sie auch mit O&O DiskImage ein WinPE-basiertes Not­fall­me­di­um auf CD, DVD oder einem USB-Spei­cher­ge­rät. Oder Sie speichern ein Ret­tungs­sys­tem als ISO-Datei auf dem ge­wünsch­ten Ziel­me­di­um.

Von anderen Imaging-Tools hebt sich O&O DiskImage dadurch ab, dass bereits in der Pro­fes­sio­nal-Edition alle Vor­aus­set­zun­gen für eine skript­da­tei-basierte Be­fehls­ver­ar­bei­tung gegeben sind. Dies er­mög­licht Anwendern, komplexe Backup-Schemata als Skripte zu de­fi­nie­ren. Ein kos­ten­lo­ses White­pa­per zum Be­fehls­in­ter­pre­ter des Image-Tools stellt O&O im Do­ku­men­ta­ti­ons­be­reich zur Software bereit.

Tipp

Der Be­fehls­da­tei­in­ter­pre­ter von O&O DiskImage bietet Anwendern einen ex­pli­zi­ten Zugriff auf Fest­plat­ten, Par­ti­tio­nen und Image-Dateien und sollte nur von er­fah­re­nen Nutzern verwendet werden. Bei her­kömm­li­cher Bedienung beugt das Soft­ware­de­sign un­be­dach­ten Nut­zer­ak­tio­nen durch Warn­hin­wei­se und Be­stä­ti­gungs­auf­for­de­run­gen vor. Fehler bei der skript­da­tei-basierten Be­fehls­ver­ar­bei­tung können gra­vie­ren­de Aus­wir­kun­gen und im schlimms­ten Fall einen Da­ten­ver­lust zur Folge haben.

Vorteile Nachteile
Sicherung und Wie­der­her­stel­lung ganzer Fest­plat­ten oder einzelner Dateien Keine kos­ten­lo­se Version
Er­eig­nis­ge­stütz­te Backups O&O DiskImage steht nur unter Microsoft Windows zur Verfügung
Fo­ren­si­sche Backups ver­schlüs­sel­ter Fest­plat­ten oder Par­ti­tio­nen Die Sprache der Be­nut­zer­ober­flä­che lässt sich nicht im Programm ein­stel­len: Jede Sprach­ver­si­on setzt eine ei­gen­stän­di­ge In­stal­la­ti­on des Image-Tools voraus
Kom­pres­si­on
Ver­schlüs­se­lung
skript­da­tei-basierte Be­fehls­ver­ar­bei­tung
Fazit

O&O DiskImage Pro­fes­sio­nal 11.0 ist ein Image-Tool mit großem Funk­ti­ons­spek­trum, das er­fah­re­nen Anwendern dank skript­da­tei-basierter Be­fehls­ver­ar­bei­tung erlaubt, komplexe Backup-Szenarien um­zu­set­zen.

Imaging-Tools – die be­lieb­tes­ten Produkte im Vergleich

Wir möchten Ihnen die Auswahl der passenden Imaging-Software für Ihr System und den je­wei­li­gen Ein­satz­zweck er­leich­tern. Im Folgenden haben wir daher alle vor­ge­stell­ten Image-Tools hin­sicht­lich ihrer we­sent­li­chen Funk­tio­nen in einer Ver­gleichs­ta­bel­le ge­gen­über­ge­stellt.

Acronis True Image 2017 Acronis Backup 12.5 Paragon Backup & Recovery 16 Clo­ne­zil­la Live
Sprache Deutsch Englisch Japanisch Russisch Ita­lie­nisch Spanisch Ko­rea­nisch Chi­ne­sisch Polnisch Tsche­chisch Nie­der­län­disch In­do­ne­sisch Por­tu­gie­sisch Deutsch Englisch Japanisch Russisch Fran­zö­sisch Ita­lie­nisch Spanisch Ko­rea­nisch Chi­ne­sisch Polnisch Tsche­chisch Ungarisch Dänisch Nie­der­län­disch Türkisch Por­tu­gie­sisch Deutsch Englisch Fran­zö­sisch Ita­lie­nisch (Jede Sprach­ver­si­on setzt eine ei­gen­stän­di­ge In­stal­la­ti­on voraus) Deutsch Englisch Spanisch Ka­ta­la­nisch Fran­zö­sisch Ita­lie­nisch Japanisch Por­tu­gie­sisch Russisch Slo­wa­kisch Türkisch Chi­ne­sisch
Li­zenz­mo­dell Dau­er­li­zenz (1, 3 oder 5 Rechner) Jahres-Abon­ne­ment (1, 3 oder 5 Rechner) Abon­ne­ment für 1, 2 oder 3 Jahre Un­be­fris­te­te Lizenz Free Edition kos­ten­pflich­ti­ge Ein­zel­platz­li­zenz Freie Software (GNU General Public License (GPL) Version 2)
un­ter­stütz­te Systeme Windows: Windows XP SP3 (32 Bit) Windows 7 SP1 Windows 8 Windows 8.1 Windows 10 Windows Home Server 2011 OS X/macOS: OS X 10.9.5 (Mavericks) OS X 10.10.5 (Yosemite) OS X 10.11.6+ (El Capitan) macOS 10.12 (Sierra) Windows: Windows 10, 8/8.1, 7 Windows Vista Windows XP Pro­fes­sio­nal SP3 (x86, x64) Windows Server 2016 Windows Server 2012 (R2), 2008 (R2), 2003 (R2) Windows Small Business Server 2011, 2008, 2003 (R2) Windows Mul­ti­Point Server 2012, 2011, 2010 Windows Storage Server 2012 (R2), 2008 (R2), 2003 Linux: Red Hat En­ter­pri­se Linux 4.x - 7.3 Ubuntu 9.10 - 16.04 Fedora 11 – 23 SUSE Linux En­ter­pri­se Server 10 – 12 Debian 4 - 8.5 CentOS 5.x - 7.3 Cloud­Li­nux 7, 7.1 ClearOS 5.x, 6.x, 7, 7.1 Oracle Linux 5.x - 7.3 OS X/macOS: OS X 10.8 – 10.12 Mo­bil­ge­rä­te-Be­triebs­sys­te­me: iOS 8 oder höher Android 4.1 oder höher Cloud: Microsoft 365-Post­fä­cher Amazon Web Services EC2-Instanzen Microsoft Azure-VMs Windows: Windows 10 Windows 8/8.1 Windows 7 Alle Be­triebs­sys­te­me werden als 32-Bit- oder 64-Bit-Version un­ter­stützt Windows: alle OS X/macOS: Intel-based Mac OS GNU/Linux : alle Andere: FreeBSD NetBSD OpenBSD Minix VMWare ESX Chrome OS/Chromium OS Alle Be­triebs­sys­te­me werden als 32-Bit- oder 64-Bit-Version un­ter­stützt
Boot-Medium Ret­tungs­me­di­um als CD, DVD, USB-Spei­cher­me­di­um oder ISO-Datei Windows-PE-, linux- oder mac-basiertes Ret­tungs­me­di­um als CD, DVD, USB- Spei­cher­me­di­um oder ISO-Datei Windows-PE-Ret­tungs­me­di­um als CD, DVD, Blu-ray Disc, USB- Spei­cher­me­di­um oder ISO-Datei Ret­tungs­me­di­um als CD, DVD oder USB PXE
Un­ter­stütz­te Da­tei­sys­te­me FAT16/32 NTFS ext2/ext3/ext4 ReiserFS Linux Swap exFAT HFS+ FAT16/32 NTFS HPFS ReFS ext2/ext3/ext4 ReiserFS3 Reiser4 XFS JFS Linux Swap ReFS NTFS (v1.2, v3.0, v3.1) FAT16/FAT32 ext2/ext3/ext4 Linux Swap HFS+ FAT12/FAT16/FAT32 NTFS ext2/ext3/ext4 ReiserFS Reiser4 XFS JFS Btrfs, F2FS NILFS2 HFS+ UFS Minix VMFS3/VMFS5
Un­ter­stütz­te Schnitt­stel­len und Spei­cher­me­di­en Windows: HDDs (Hard Disk Drives) SSD (Solid State Drives) Per Netzwerk an­ge­bun­de­ne Spei­cher­ge­rä­te (NAS) FTP-Server CD-R/RW DVD-R/RW, DVD+R (ein­schließ­lich Double-Layer DVD+R), DVD+RW, DVD-RAM BD-R, BD-RE USB 1.1 / 2.0 / 3.0 eSATA FireWire (IEEE-1394) PC-Kar­ten­spei­cher­ge­rä­te OS X/macOS: Interne Laufwerke (HDD, SSD, RAID) USB-Laufwerke FireWire-Laufwerke Thun­der­bolt Netzwerk-Freigabe, NAS Standard-Edition: Lokale Laufwerke auf Basis von SATA, SCSI, IDE, RAID Netzwerk-Spei­cher­ge­rä­te wie NAS-Systeme auf Basis von SMB, NFS, iSCSI, FC Wech­sel­lauf­wer­ke wie ZIP, Rev, RDX Externe Fest­plat­ten und SSDs auf Basis von USB 3.0/2.0/1.1 und IEEE1394/Firewire Acronis Cloud Storage In der Advanced-Edition zu­sätz­lich: Band­lauf­wer­ke, Au­to­loa­der und Band­bi­blio­the­ken (inkl. Me­di­en­ver­wal­tung und Barcode-Un­ter­stüt­zung) Windows: HDDs SSDs AFDs (advanced format drives) Per Netzwerk an­ge­bun­de­ne Spei­cher­ge­rä­te (NAS) FTP-Server CD-R/RW DVD-R/RW, DVD+R/DVD/RW, DVD+/-R (DL) BD-R/BD-RE Windows Storage Spaces Parallel ATA (IDE) Serial ATA (SATA) External SATA (eSATA) SCSI, iSCSI Alle RAID-Level von SCSI-, SATA- und IDE-Con­trol­lern RAID (Hardware-RAIDs) IEEE 1394 (FireWire) USB 1.0/2.0/3.0 PC-Kar­ten­spei­cher­ge­rä­te UEFI Interne und externe Fest­plat­ten USB 2.0 Firewire SATA FTP-/Windows-/Samba- Freigabe
Un­ter­stütz­te Par­ti­ti­ons­ta­bel­len MBR (Master Boot Record) GPT (GUID-Par­ti­ti­ons­ta­bel­le) MBR GPT MBR GPT MBR GPT
Backup in die Cloud Nur im Abo-Modell inklusive Cloud-Speicher (Plus und Premium) Bei Erwerb der Dau­er­li­zenz (Essential) wird ein zu­sätz­li­ches Cloud-Add-on benötigt Ja Nein Nein
Backup für Mo­bil­ge­rä­te Smart­phones und Tablets mit Android 4.1 (oder höher) iPhone, iPad oder iPod mit iOS 8.x (oder höher) Smart­phones und Tablets mit Android 4.1 (oder höher) iPhone, iPad oder iPod mit iOS 8.x (oder höher) Nein Nein
Remote-Backup Ja Nein Nein Nur in der Server-Edition (Clo­ne­zil­la SE)
Social-Media-Backup Nur für Windows-PCs im Jahres-Abon­ne­ment Ja Nein Nein
Ver­schlüs­se­lung 256-Bit-AES-Ende-zu-Ende-Ver­schlüs­se­lung 256-Bit-AES-Ende-zu-Ende-Ver­schlüs­se­lung Nein Ver­schlüs­se­lung der Image-Datei via ecryptfs (AES-256-Ver­schlüs­se­lung)
Kom­pres­si­on Ja Ja Ja Ja
Un­ter­stütz­te Backup-Typen Image-basierte Backups File-Level-Backups Image-basierte Backups File-Level-Backups Image-basierte Backups File-Level-Backups Image-basierte Backups
Un­ter­stütz­te Backup-Pro­ze­du­ren Voll-Backups Dif­fe­ren­zi­el­le Backups In­kre­men­tel­le Backups Voll-Backups Dif­fe­ren­zi­el­le Backups In­kre­men­tel­le Backups Voll-Backups Dif­fe­ren­zi­el­le Backups In­kre­men­tel­le Backups Voll-Backups
Au­to­ma­ti­sche Backups Ja Ja Ja Nein
Anti-Ran­som­wa­re Ja (nur im Premium-Abo) Ja Nein Nein
Backup-Au­then­ti­fi­zie­rung Ja (nur im Premium-Abo) Ja Nein Nein
Updates kos­ten­lo­se Pro­dukt­up­dates (un­be­grenzt nur bei Abon­ne­ment) kos­ten­lo­se Upgrades auf neue Versionen (un­be­grenzt nur bei Abon­ne­ment) kos­ten­lo­se Pro­dukt­up­dates kos­ten­lo­se Pro­dukt­up­dates
Support Live-Chat-Service te­le­fo­ni­scher Kun­den­dienst Do­ku­men­ta­ti­on inklusive Online-Hilfe für Mac und PC Rund-um-die-Uhr-Support (24x7) Support für die kos­ten­lo­se Free-Edition nur über das Support-Forum Be­zahl­ver­si­on inklusive Gratis-Support Nut­zer­fo­rum Mailing-Listen
Dri­veImage XML 2.60 Aomei Backupper Standard 4.0.4 O&O DiskImage 11.0
Sprache Englisch Englisch Deutsch Fran­zö­sisch Chi­ne­sisch Japanisch Deutsch Englisch eine fran­zö­si­sche Version ist in Planung (Jede Sprach­ver­si­on setzt eine ei­gen­stän­di­ge In­stal­la­ti­on voraus)
Li­zenz­mo­dell kos­ten­lo­se Private Edition kos­ten­pflich­ti­ge Com­mer­cial Edition für 5, 10, 20, 50 oder 100 Nutzer (inklusive Support und Updates für ein Jahr) AB Standard (kostenlos) AB-Pro-Lizenz für 3,4 oder 6 Rechner (kos­ten­pflich­tig) AB-Server-Lizenz für 1,2 oder 5 Server (kos­ten­pflich­tig) AB Tech­ni­ci­an und Tech­ni­ci­an Plus für den Un­ter­neh­mens­ein­satz O&O DiskImage 11 Pro­fes­sio­nal-Edition für 1 oder 3 Rechner (kos­ten­pflich­tig) O&O DiskImage 11 Server-Edition für einen Server (kos­ten­pflich­tig) O&O DiskImage 11 Work­sta­tion-Edition für einen Rechner (kos­ten­pflich­tig)
un­ter­stütz­te Systeme Windows XP Windows Vista Windows 7 Windows 8 Windows 10 Windows Server 2003 AB Standard/Pro/Tech­ni­ci­an: Windows XP Windows Vista Windows 7 Windows 8/8.1 Windows 10 AB Server/Tech­ni­ci­an Plus: zu­sätz­lich Microsoft Windows Server 2003 Microsoft Windows 2003 R2 Microsoft Windows Server 2008 und 2008 Microsoft Windows Server 2008 R2 Microsoft Windows Home Server (WHS) 2011 Windows Small Business Server (SBS) 2011 Microsoft Windows Server 2012 Microsoft Windows Server 2012 R2 Alle Be­triebs­sys­te­me werden als 32-Bit- oder 64-Bit-Version un­ter­stützt Pro­fes­sio­nal-Edition/Work­sta­tion-Edition: Windows Vista Windows 7 Windows 8 Windows 10 Server-Edition: Windows Server 2008 Windows Server 2008 R2 Windows Server 2012 Windows Server 2012 R2 Windows Server 2016 Alle Be­triebs­sys­te­me werden als 32-Bit- oder 64-Bit-Version un­ter­stützt
Boot-Medium Microsoft-Windows-PE-basiertes Boot­me­di­um (CD, DVD oder USB-Stick) Live-CD, DVD oder USB Microsoft-Windows-PE-basiertes Boot­me­di­um (CD, DVD, USB-Stick, ISO-Datei) Aomei PXE Boot Tool (nur AB Tech­ni­ci­an und AB Tech­ni­ci­an Plus) Microsoft-Windows-PE-basiertes Boot­me­di­um (CD, DVD, USB-Stick oder ISO-Datei)
Un­ter­stütz­te Da­tei­sys­te­me FAT 12/16/32 NTFS FAT 16/32 NTFS ext2/ext3 FAT 16/32 NTFS
Un­ter­stütz­te Schnitt­stel­len und Spei­cher­me­di­en Den un­ter­stütz­ten Da­ten­for­ma­ten ent­spre­chend for­ma­tier­te Fest­plat­ten USB SATA Interne und externe HDDs Interne und externe SSDs USB-Laufwerke Dynamic Disk Hardware RAID NAS VM-Systeme DIE SATA SCSI Als Laufwerk ein­ge­bun­de­ne Cloud-Apps Interne Fest­plat­ten (HDD, SSD) Externe USB- oder Firewire-Fest­plat­ten CD/DVD, Blu-ray Netz­lauf­wer­ke RAID Virtual PC Disks (VHD)
Un­ter­stütz­te Par­ti­ti­ons­ta­bel­len MBR MBR GPT MBR GPT
Backup in die Cloud Nein Ja (Cloud-Speicher muss über Dritt­an­bie­ter bezogen und als Laufwerk ein­ge­bun­den werden) Nein
Backup für Mo­bil­ge­rä­te Nein Nein Nein
Remote-Backup Nein Ja (nur in den Editionen AB-Pro­fes­sio­nal, Server, Tech­ni­ci­an und Tech­ni­ci­an Plus) Ja (nur in der Edition O&O DiskImage 11 Server)
Social Media Backup Nein Nein Nein
Ver­schlüs­se­lung Ja Ja LZNT1 (Standard) oder bzip2
Un­ter­stütz­te Backup-Typen Image-basierte Backups Image-basierte Backups File-Level-Backups Image-basierte Backups File-Level-Backups
Un­ter­stütz­te Backup-Pro­ze­du­ren Voll-Backups Voll-Backups Dif­fe­ren­zi­el­le Backups In­kre­men­tel­le Backups Voll-Backups Dif­fe­ren­zi­el­le Backups In­kre­men­tel­le Backups
Au­to­ma­ti­sche Backups Ja Ja Ja
Anti-Ran­som­wa­re Nein Nein Nein
Backup-Au­then­ti­fi­zie­rung Nein Nein Nein
Updates Updates nur bei Erwerb der kos­ten­pflich­ti­gen Com­mer­cial Edition Minor-Updates werden kostenlos zur Verfügung gestellt Major-Updates sind kos­ten­pflich­tig Minor-Updates werden kostenlos zur Verfügung gestellt Major-Updates sind kos­ten­pflich­tig
Support Support nur für die Com­mer­cial Edition Kos­ten­lo­ser Support per Mail Support via E-E-Mail und Telefon
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