Ein IT-Sys­tem­haus bietet neben Software- und Hard­ware­pro­duk­ten auch IT-Kom­plett­lö­sun­gen an und stellt eine Brücke zwischen Endkunden und Her­stel­ler dar. Un­ter­neh­men, die auf eine leis­tungs­fä­hi­ge, sichere IT-Land­schaft an­ge­wie­sen sind, können sich auf die IT-Lösungen von Sys­tem­häu­sern verlassen. Diese passen sich aktuellen Ver­än­de­run­gen der IT-Branche an und halten Ihre Systeme auf aktuellem Stand.

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IT-Sys­tem­haus: De­fi­ni­ti­on

Ein IT-Sys­tem­haus wird auch IT-Managed Service Provider (MSP) genannt und oft mit regulären IT-Dienst­leis­tern gleich­ge­setzt. Tat­säch­lich geht das Leis­tungs­spek­trum moderner Sys­tem­häu­ser weit über die Ein­rich­tung und das Angebot von Software und Hardware hinaus. Man definiert IT-Sys­tem­häu­ser gemeinhin als IT-Un­ter­neh­men, die zu­sätz­lich zu Soft­ware­pro­duk­ten und separater Hardware auf­ein­an­der ab­ge­stimm­te, be­triebs­fer­ti­ge IT-Allround-Lösungen für Un­ter­neh­men bieten.

Das bedeutet, dass ein IT-Sys­tem­haus nicht nur passende IT-Kom­po­nen­ten für Ihr Un­ter­neh­men be­reit­stellt, sondern sich nach der Ein­rich­tung auch um die weitere Funk­ti­ons­fä­hig­keit kümmert, Updates erledigt und bei IT-Problemen Ihr per­sön­li­cher An­sprech­part­ner bleibt. Je nachdem, ob Un­ter­neh­men über eine eigene IT-Abteilung verfügen und nur einzelne IT-Prozesse abgeben wollen oder ob sämtliche IT-Aufgaben aus­ge­la­gert werden müssen, passt sich das Leis­tungs­spek­trum des IT-Sys­tem­hau­ses an Kun­den­be­dürf­nis­se an.

Der Wandel des IT-Sys­tem­hau­ses erklärt

Die IT-Branche wandelt sich und mit ihr die Aufgaben und Zu­stän­dig­kei­ten eines IT-Sys­tem­hau­ses. War ein klas­si­sches IT-Sys­tem­haus in erster Linie IT-Anbieter und Lieferant, so wandelt sich das Selbst­ver­ständ­nis von Sys­tem­häu­sern zu einem Rundum-IT-Service für Un­ter­neh­men. Da die heutige Ge­schäfts­welt ohne leis­tungs­fä­hi­ge IT-Systeme nicht mehr denkbar ist, sind mehr und mehr Firmen auf eine optimale IT-In­fra­struk­tur an­ge­wie­sen und zum Großteil von ent­spre­chen­den be­glei­ten­den Service-Angeboten abhängig. Statt sich also auf die Lieferung von IT-Systemen und Hardware-Kom­po­nen­ten zu be­schrän­ken, dient ein IT-Sys­tem­haus heute als IT-Voll­aus­stat­ter, -Betreuer und -An­sprech­part­ner. Traten IT-Dienst­leis­ter früher nach dem Break/Fix-Prinzip auf den Plan, indem sie von Un­ter­neh­men bei Sys­tem­aus­fäl­len zu Hilfe gerufen wurden, so nutzen in­zwi­schen viele Firmen ein kom­plet­tes IT-Out­sour­cing.

Hinweis

Moderne IT-Sys­tem­häu­ser ori­en­tie­ren sich vielfach an der „In­for­ma­ti­on Tech­no­lo­gy In­fra­struc­tu­re Library“ (ITIL). Der Leitfaden bietet IT-Dienst­leis­tern Hinweise im Umgang mit Kunden und ist in­zwi­schen in ver­schie­de­nen Versionen ver­öf­fent­lich worden. Dabei wird auch großer Wert auf Kom­mu­ni­ka­ti­on und Zu­sam­men­ar­beit gelegt. Weitere In­for­ma­tio­nen zu dem Thema finden Sie in unseren ent­spre­chen­den Artikeln:

Welche Leis­tun­gen bietet ein IT-Sys­tem­haus?

Die Leis­tun­gen eines Sys­tem­hau­ses hängen von den An­for­de­run­gen und Wünschen des Kunden ab. Die Kern­auf­ga­be ist im Grunde immer gleich: Un­ter­neh­men dabei un­ter­stüt­zen, eine optimal auf­ein­an­der ab­ge­stimm­te, moderne und hoch­si­che­re IT-In­fra­struk­tur zu im­ple­men­tie­ren und zu pflegen. Welche konkreten Aufgaben hier enthalten sind, hängt vom Portfolio und der Spe­zia­li­sie­rung des IT-Anbieters ab.

Neben der In­stal­la­ti­on von IT-Kom­plett­lö­sun­gen bietet ein IT-Sys­tem­haus folgende Leis­tun­gen an:

  • IT-Not­fall­hil­fe und Support: Kommt es zu einem Netzwerk- oder Ser­ver­aus­fall wenden sich Un­ter­neh­men an das IT-Sys­tem­haus und können Probleme sofort aus der Distanz ana­ly­sie­ren lassen oder eine gründ­li­che Feh­ler­ana­ly­se und -behebung vor Ort ver­ein­ba­ren.
  • Managed Services und Mo­ni­to­ring: Zur Prä­ven­ti­on von IT-Notfällen und Si­cher­heits­lü­cken führen IT-Sys­tem­häu­ser eine Analyse des un­ter­neh­mens­in­ter­nen IT-Systems durch. Darauf aufbauend erstellen sie eine IT-Strategie und ver­schie­de­ne Si­cher­heits­maß­nah­men. Hier können Mo­ni­to­ring-Software-Lösungen und Cloud-Dienste wie Cloud Disaster-Recovery zum Einsatz kommen, um Ausfälle vor­zu­beu­gen oder Daten zu retten.
  • IT-Si­cher­heit: Mit re­gel­mä­ßi­gen Be­las­tungs- und Si­cher­heits­test prüfen Sys­tem­häu­ser die Si­cher­heit von Com­pu­ter­sys­te­men und in­te­grie­ren das Ma­nage­ment von Anti-Virus-Software, au­to­ma­ti­schen Backups und Firewalls.
  • Wartung und Update: Um im­ple­men­tier­te Software und Hardware auf dem neusten Stand zu halten und höchste Si­cher­heit zu ga­ran­tie­ren, kümmert sich ein IT-Sys­tem­haus auf Distanz oder vor Ort um die Wartung der Systeme.
  • IT-Beratung: Un­ter­neh­men, denen der Überblick über Neue­run­gen in der IT-Branche fehlt, stehen IT-Sys­tem­häu­ser in Be­ra­tungs­ge­sprä­chen zur Seite, um Op­ti­mie­rungs­po­ten­ti­al in der un­ter­neh­mens­in­ter­nen IT auf­zu­zei­gen.
  • Anpassung be­stehen­der An­wen­dun­gen: Verfügen Un­ter­neh­men bereits über Software-An­wen­dun­gen z.B. ERP- oder CRM-Lösungen, so helfen Sys­tem­häu­ser dabei, An­wen­dun­gen effizient an die Kun­den­be­dürf­nis­se an­zu­pas­sen und Mit­ar­bei­ter ein­zu­ar­bei­ten.
  • Ein­rich­tung und Ver­wal­tung von Netz­werk­diens­ten: Für rei­bungs­lo­se Ge­schäfts­pro­zes­se kommt es auf leis­tungs­fä­hi­ge Netz­werk­diens­te an. Sys­tem­häu­ser richten geeignete Netz­werk­diens­te für Kunden ein und kümmern sich um die Ver­wal­tung.
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Vorteile eines IT-Sys­tem­hau­ses

Vor allem für Un­ter­neh­men, die über keine oder nur über eine kleine IT-Abteilung verfügen, bieten IT-Sys­tem­häu­ser enorme Vorteile. Mit einem um­fas­sen­den IT-Service op­ti­mie­ren sie Ge­schäfts­pro­zes­se, die Si­cher­heit von Firmen- und Ge­schäfts­da­ten sowie die Ge­fah­ren­ab­wehr und -prä­ven­ti­on.

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • Robuste, moderne IT-In­fra­struk­tur, in der Software- und Hardware-Kom­po­nen­ten auf­ein­an­der ab­ge­stimmt und optimal im­ple­men­tiert sind
  • Ein­rich­tung von PC-Ar­beits­plät­zen, Te­le­fon­diens­ten, Servern und Netz­werk­diens­ten
  • Zu­ver­läs­si­ger IT-Support bei Fragen und Problemen
  • IT-Not­fall­hil­fe im Fall von Cy­ber­an­grif­fen, um Angreifer ab­zu­weh­ren, Malware zu be­sei­ti­gen und Daten zu retten oder wie­der­her­zu­stel­len
  • Umstieg auf sichere Cloud-Dienste, um E-Mails und Ge­schäfts­da­ten bei­spiels­wei­se ver­schlüs­selt und lang­fris­tig zu ar­chi­vie­ren
  • Re­vi­si­ons­si­che­re Backups gemäß recht­li­cher Da­ten­schutz­an­for­de­run­gen
  • Auf Un­ter­neh­men zu­ge­schnit­te­ne Dienste und Leis­tun­gen, die günstiger sind als der Aufbau einer eigenen IT-Abteilung
Tipp

Die Aufgaben und Leis­tun­gen von Sys­tem­häu­sern wandeln sich. Wichtig ist es also für Un­ter­neh­men, in­for­miert zu bleiben und sich einen Überblick über Sys­tem­häu­ser zu ver­schaf­fen. Das White Paper Sys­tem­haus 4.0 bietet um­fas­sen­de In­for­ma­tio­nen zu den wich­tigs­ten Fragen.

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