News­let­ter-Marketing stellt für viele Un­ter­neh­men eine ex­zel­len­te Mög­lich­keit dar, den Kontakt zu Kunden und In­ter­es­sen­ten her­zu­stel­len oder auf­recht­zu­er­hal­ten. Doch viel zu häufig werden die Rund­brie­fe, die ei­gent­lich in erster Linie in­for­mie­ren sollen, zweck­ent­frem­det. Sie enthalten oft mehr Werbung als Wis­sens­wer­tes, was zur Folge hat, dass viele Empfänger News­let­ter im E-Mail-Postfach als nervig und über­flüs­sig empfinden. Dabei ist es mit einem klaren Konzept und aus­sa­ge­kräf­ti­gen Inhalten gar nicht so schwer, News­let­ter zu erstellen, die nicht nur Marketing-Zwecken dienen, sondern von den Usern auch gerne gelesen werden.

Die Grund­la­gen eines er­folg­rei­chen News­let­ters

Was genau einen er­folg­rei­chen News­let­ter ausmacht, hängt zunächst von der Branche ab, in der Sie sich bewegen: Als Betreiber eines On­line­shops zum Beispiel können Sie – im Gegensatz etwa zu einem Verein – Ihre Produkte durchaus stärker in den Vor­der­grund rücken. Um die richtige Balance zwischen In­for­ma­ti­ons- und Wer­be­cha­rak­ter zu finden, empfiehlt es sich, zu­al­ler­erst ein um­fas­sen­des Konzept für Ihren News­let­ter zu er­ar­bei­ten. De­fi­nie­ren Sie die Ziel­grup­pe sowie den Zweck des Rund­briefs. Überlegen Sie, wie Sie Ihren News­let­ter so gestalten, dass er nicht nur im Postfach Ihrer Adres­sa­ten landet, sondern auch deren Interesse weckt. Darüber hinaus sollten Sie sich mit folgenden Aufgaben befassen:

  • Finden Sie ein passendes und an­spre­chen­des Layout für Ihren News­let­ter.
  • Schaffen Sie einen über­sicht­li­chen und in­ter­es­san­ten Aufbau.
  • Kreieren Sie span­nen­den und in­for­ma­ti­ven Content.
  • Ermitteln Sie den perfekten Zeitpunkt für den Versand Ihres Rund­briefs.
  • Ana­ly­sie­ren Sie Ihre Le­ser­schaft mithilfe ent­spre­chen­der Tools.

Aus­führ­li­che­re Tipps und In­for­ma­tio­nen zu den Mög­lich­kei­ten des News­let­ter-Mar­ke­tings finden Sie in unserem Ratgeber.

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Darum ist guter Inhalt so wichtig

Wenn Sie eine gute Strategie ent­wi­ckelt und Er­kennt­nis­se über die Ziel­grup­pe und den optimalen Ver­sand­zeit­punkt gewonnen haben, bildet das die Grund­ba­sis Ihres News­let­ter-Marketing-Erfolgs. Ein modernes Layout und die Analyse Ihrer Leser durch leis­tungs­star­ke News­let­ter-Tools sind zwar ebenso ein­fluss­rei­che Faktoren, bleiben aber wir­kungs­los, wenn Sie die ent­schei­den­de Kom­po­nen­te – den Content – ver­nach­läs­si­gen. Sie müssen davon ausgehen, dass Sie nicht nur mit bran­chen­spe­zi­fi­schen News­let­tern kon­kur­rie­ren, sondern prin­zi­pi­ell mit allen anderen News­let­tern, die im Postfach der Empfänger landen. Viele davon werden mit schlich­ten oder eleganten, viel­leicht sogar eigens kreierten Templates punkten. Selten wird jedoch die not­wen­di­ge Zeit für an­spruchs­vol­le Inhalte in­ves­tiert – zum Leidwesen der Kunden. Hoch­wer­ti­ge Texte und Bilder bieten daher die beste Mög­lich­keit, das Interesse an Ihrem News­let­ter zu steigern und sich außerdem von anderen Un­ter­neh­men positiv ab­zu­gren­zen.

Was guten News­let­ter-Content aus­zeich­net

Wie für das Grund­kon­zept Ihres Rund­briefs sollten Sie auch für die Aus­ar­bei­tung der Inhalte genügend Zeit ein­kal­ku­lie­ren. Suchen und planen Sie Themen lang­fris­tig, aber auch unter Be­rück­sich­ti­gung aktueller Er­eig­nis­se, damit Sie den Lesern stets einen Mehrwert bieten können. Mit einer guten Struk­tu­rie­rung er­leich­tern Sie ihnen außerdem das Erfassen des Inhalts. Auf die folgenden Aspekte kommt es an, wenn Sie passende und wir­kungs­vol­le Inhalte für Ihren News­let­ter erstellen möchten:

Stil und Aufbau

Behalten Sie immer im Hin­ter­kopf, dass Sie die Rund­brie­fe für Ihre Leser schreiben. Es ist wichtig, dass Sie den richtigen Ton treffen. Machen Sie dem User deutlich, dass Sie Experte auf Ihrem Gebiet sind, aber schließen Sie ihn nicht durch Fach­wör­ter oder zu komplexe Sach­ver­hal­te aus. Je ver­ständ­li­cher Sie die Texte Ihrer News­let­ter schreiben, desto größer ist die Wahr­schein­lich­keit, dass sie gelesen werden, und umso mehr Vertrauen bauen Sie bei Ihren Kunden auf. Glei­cher­ma­ßen bedeutsam ist der Aufbau Ihrer News­let­ter-Mail. Struk­tu­rie­ren Sie Ihren Content, indem Sie sinnvolle Über­schrif­ten und Absätze einbauen. Eine gute Glie­de­rung ist wichtig für den ersten Eindruck und er­leich­tert es Ihren Kunden, die Inhalte zu erfassen.

Bilder

Fotos und Grafiken stellen einen einfachen Weg dar, um Ihren News­let­ter optisch zu ver­fei­nern. Mit hoch­wer­ti­gen Fotos können Sie den per­sön­li­chen Bezug zu Ihrem Un­ter­neh­men bzw. Ihren Produkten oder Dienst­leis­tun­gen oftmals we­sent­lich direkter her­stel­len als mit Worten. Zu­sätz­lich lockern Bilder lange Text­pas­sa­gen auf. Achten Sie al­ler­dings immer darauf, dass Sie die Rechte an den ver­wen­de­ten Bildern besitzen bzw. darauf, dass Sie diese nutzen dürfen.

Umfang

Un­ab­hän­gig davon, ob Sie einen Text oder ein Bild in­te­grie­ren möchten, sollten Sie darauf achten, dass Sie den Rahmen des News­let­ters nicht sprengen. Ihr Ziel sollte es sein, eine li­mi­tier­te Anzahl kleinerer Text­blö­cke und Bilder zu einem stimmigen Ge­samt­kon­strukt zu­sam­men­zu­fas­sen. Besitzen Sie einen Blog, bietet es sich bei­spiels­wei­se an, dort ver­öf­fent­lich­te Beiträge in Ihrem News­let­ter in kurzer Zu­sam­men­fas­sung mit wei­ter­füh­ren­dem Link zu prä­sen­tie­ren. Ähnlich verhält es sich mit In­fo­gra­fi­ken: Stellen Sie in Ihrem Rundbrief einen Auszug vor und verlinken Sie auf die voll­stän­di­ge Grafik. Damit Ihr News­let­ter schnell geladen wird und nicht im Spam­fil­ter landet, sollten Sie zudem immer auch auf die Da­tei­grö­ßen achten.

Op­ti­mie­rung für alle Geräte

Was für Websites gilt, gilt auch für News­let­ter: Die Zeiten, in denen alle An­ge­le­gen­hei­ten auf Desktop-PCs erledigt wurden, sind vorbei. Viele Nutzer rufen ihre E-Mails re­gel­mä­ßig auf dem Tablet oder Smart­phone ab, was es umso wichtiger macht, ihren News­let­ter so zu gestalten, dass er auch auf mobilen Geräten optimal angezeigt wird. Falsche Zei­len­um­brü­che und riesige Bilder, die nur auf großen Monitoren angesehen werden können, ver­rin­gern das Interesse der Kunden und ver­mit­teln einen un­pro­fes­sio­nel­len Eindruck. Lesen Sie Weiteres hierzu in unserem Ratgeber über News­let­ter-Templates.

In­ter­es­san­te und relevante Themen

Zwei Aspekte spielen hin­sicht­lich der The­men­wahl eine besondere Rolle: der per­sön­li­che Bezug zu Ihrem Un­ter­neh­men und die Relevanz für den Leser. In­ter­es­san­te kleine Ge­schich­ten, Anekdoten oder aus­sa­ge­star­ke Zitate eignen sich exzellent für die Ein­lei­tung Ihres News­let­ters und machen Lust auf mehr. Inwieweit Sie Ihre Produkte oder Ihren Dienst direkt zum Thema des News­let­ters machen, sollten Sie in­di­vi­du­ell abwägen. Allgemein empfiehlt es sich, maximal ein Fünftel Werbung im Rundbrief un­ter­zu­brin­gen. Sie können dies als Maßangabe für jeden einzelnen News­let­ter nehmen oder Sie de­kla­rie­ren bei­spiels­wei­se jede fünfte Ausgabe als Werbe-News­let­ter. Elegante Mög­lich­kei­ten, Ihre Produkte indirekt ein­zu­bin­den, eröffnen sich zu­sätz­lich durch Ra­batt­ak­tio­nen oder Ge­winn­spie­le. For­mu­lie­ren Sie zum Schluss eine in­ter­es­san­te, aus­sa­ge­kräf­ti­ge Be­treff­zei­le für Ihren Rundbrief. Bedenken Sie immer, dass Ihre E-Mail-Adresse und der Inhalt des Betreffs oftmals die einzigen Elemente sind, die Empfänger dazu ver­an­las­sen, Ihren News­let­ter zu öffnen.

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