Sie haben ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, um in WordPress CSS zu be­ar­bei­ten. Neben Än­de­run­gen im Theme oder über den Cus­to­mi­zer stehen auch zahl­rei­che emp­feh­lens­wer­te Plugins zur Auswahl.

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Wofür wird in WordPress CSS genutzt?

Neben vor­ge­fer­tig­ten WordPress Themes und Templates bietet WordPress mit CSS ein besonders wichtiges und nütz­li­ches Werkzeug, das es Ihnen erlaubt, Ihre Website voll und ganz nach Ihren Vor­stel­lun­gen zu gestalten. CSS (Cascading Style Sheets) ist für das Design eines On­line­auf­tritts gedacht und er­mög­licht die Anpassung von Layout, Farben und Ty­po­gra­fie.

Warum ist es wichtig, in WordPress CSS zu be­ar­bei­ten?

Es kann aus ver­schie­de­nen Gründen wichtig und emp­feh­lens­wert sein, das CSS in WordPress zu be­ar­bei­ten. Während Sie Inhalte mit HTML festlegen, sorgt CSS dafür, dass diese Inhalte Be­su­che­rin­nen und Besuchern auch in an­spre­chen­der Form prä­sen­tiert werden. Schon aus diesem Grund lohnt es sich CSS zu lernen.

Neben den rein optischen Vorteilen haben Sie mit CSS aber auch die Mög­lich­keit, Ihre Seite re­spon­si­ve zu machen und so für ver­schie­de­ne Devices zu op­ti­mie­ren. Be­ar­bei­ten Sie in WordPress das CSS, funk­tio­niert dies dank der WordPress Themes ver­gleichs­wei­se einfach und vor allem risikoarm.

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Welche Mög­lich­kei­ten gibt es, um in WordPress CSS zu be­ar­bei­ten?

Sie haben ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, um Ihr WordPress CSS zu be­ar­bei­ten. Am ein­fachs­ten ist es, wenn Sie direkt mit dem Cus­to­mi­zer arbeiten oder ergänzen. Dabei sind viele Ar­beits­schrit­te bereits fest­ge­legt und die Be­ar­bei­tung folgt somit festen Regeln. Wenn Sie sich bereits besser mit WordPress auskennen und Ihrer Website ein komplett in­di­vi­du­el­les Design geben möchten, können Sie auch Be­ar­bei­tun­gen direkt im WordPress Theme durch­füh­ren. Diese Methode ist an­spruchs­vol­ler, bietet Ihnen dafür aber auch die meisten Frei­hei­ten. Der Mittelweg sind ver­schie­de­ne WordPress Plugins, mit denen Sie Ihr WordPress CSS be­ar­bei­ten und anpassen können. Hierbei variieren Optionen und Schwie­rig­keits­grad je nach Anbieter.

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WordPress CSS im Theme anpassen

Wenn Sie direkt über Ihr Theme WordPress CSS be­ar­bei­ten möchten, sollten Sie im Vorfeld unbedingt ein Child-Theme anlegen. Dies ist ei­ner­seits die sicherste Methode und ver­hin­dert an­de­rer­seits, dass auf­wen­di­ge Än­de­run­gen durch eine Ak­tua­li­sie­rung des Themes wieder gelöscht werden. Die wich­tigs­ten An­pas­sun­gen führen Sie im Style­sheet selbst durch, mit dem Sie CSS in HTML einbinden. Darauf können Sie am ein­fachs­ten über Ihr Dashboard zugreifen. Zu­sätz­li­che Programme oder Editoren sind dafür nicht notwendig. Es ist aber auch möglich Än­de­run­gen per FTP vor­zu­neh­men.

Über das Dashboard

Um über Ihr Dashboard das WordPress CSS zu be­ar­bei­ten, gehen Sie vor wie folgt:

  1. Erstellen Sie zunächst ein Backup Ihrer WordPress Website. So ver­hin­dern Sie, dass Fehler zu einer Störung Ihres gesamten On­line­auf­tritts führen. Auch ein Child Theme sollten Sie spä­tes­tens jetzt erstellen.
     
  2. Loggen Sie sich nun im Backend ein.
     
  3. Die Datei, die Sie suchen, nennt sich style.css. Dies ist Ihr Style­sheet. Sie finden die Datei unter „Design“ und „Theme-Datei-Editor“ im Menü.
     
  4. Es öffnet sich nun ein Popup-Fenster, das Sie davor warnt, direkte Än­de­run­gen an Dateien vor­zu­neh­men. Wenn Sie ein Child Theme und ein Backup erstellt haben, können Sie hier al­ler­dings ohne Bedenken zustimmen.
     
  5. Nun können Sie das CSS be­ar­bei­ten. Achten Sie al­ler­dings darauf, dass die meisten Ver­än­de­run­gen global sein werden. Sie editieren somit nicht nur einen be­stimm­ten Bereich, sondern jede Seite und Un­ter­sei­te, die diesen Bereich enthält. Möchten Sie nur eine bestimmte Un­ter­sei­te be­ar­bei­ten, so müssen Sie dies zunächst festlegen.

Über einen FTP-Client

Auch wenn Sie keinen Zugang zum Theme Editor haben oder diesen nicht nutzen möchten, können Sie in WordPress das CSS be­ar­bei­ten. Dafür benötigen Sie eine FTP-Ver­bin­dung zu Ihrer Website.

  1. In­stal­lie­ren Sie dazu einen FTP-Client.
     
  2. Loggen Sie sich nun mit Ihren Zu­gangs­da­ten in den FTP-Client ein.
     
  3. Ihr Style­sheet finden Sie im Ordner „wp-content“. Dort befindet sich ein Un­ter­ord­ner mit dem Namen Ihres Themes und darin wiederum die Datei style.css.
     
  4. Klicken Sie die Datei mit rechts an und wählen Sie „View/Edit“ aus, um Än­de­run­gen vor­zu­neh­men.
     
  5. Wenn Sie Ihre Be­ar­bei­tung ab­ge­schlos­sen haben, speichern Sie die Datei und laden sie wieder auf den Server hoch.
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WordPress CSS über den Cus­to­mi­zer editieren

Wenn Sie in­di­vi­du­el­le An­pas­sun­gen vornehmen und diese Än­de­run­gen direkt über­prü­fen möchten, ist der Cus­to­mi­zer eine sehr gute Mög­lich­keit. Hierbei können Sie auf ein Child Theme ver­zich­ten und auch eine Ak­tua­li­sie­rung des Themes löscht Ihre Fort­schrit­te nicht. Lediglich wenn Sie ein neues Theme verwenden, kann es sein, dass Ihre Än­de­run­gen nicht über­nom­men werden. Die Ar­beits­schrit­te sehen bei dieser Methode fol­gen­der­ma­ßen aus:

  1. Erstellen Sie auch in diesem Fall zunächst ein Backup, um even­tu­el­le Ausfälle zu ver­hin­dern.
     
  2. Loggen Sie sich nun im Backend ein.
     
  3. Den Cus­to­mi­zer finden Sie unter „Design“ in der linken Leiste.
     
  4. Wenn Sie nun nach unten scrollen können Sie dort auf die Option „Zu­sätz­li­ches CSS“ klicken.
     
  5. Dadurch öffnet sich eine Ober­flä­che, auf der Sie Ihren Code eingeben können. Durch die Live-Vorschau sehen Sie in Echtzeit, wie Ihre Än­de­run­gen des WordPress CSS später auf der Website aussehen werden. Der Cus­to­mi­zer weist Sie dazu auf even­tu­el­le Fehler im Code hin.
     
  6. Wenn Sie mit Ihrer Be­ar­bei­tung zufrieden sind, können Sie die Än­de­run­gen speichern, ver­öf­fent­li­chen oder die spätere Ver­öf­fent­li­chung planen.

Bedenken Sie, dass auch beim Cus­to­mi­zer die Än­de­run­gen für alle Un­ter­sei­ten über­nom­men werden, sofern Sie nicht aus­drück­lich nur bestimmte Seiten auswählen.

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Plugins für die Be­ar­bei­tung von WordPress CSS

Gerade um das Risiko zu mi­ni­mie­ren, dass bei einem Wechsel des Themes auch sämtlich Än­de­run­gen im CSS ver­lo­ren­ge­hen, kann die Nutzung eines Plugins emp­feh­lens­wert sein. Es gibt mitt­ler­wei­le ver­schie­de­ne Tools, die sich dafür eignen und teilweise auch kostenlos er­hält­lich sind. Im Folgenden stellen wir Ihnen ein paar besonders gute Plugins vor.

Simple Custom CSS

Spit­zen­rei­ter der Plugins, die Sie nutzen können, um schnell und einfach in WordPress das CSS zu be­ar­bei­ten oder Ihr eigenes CSS hin­zu­zu­fü­gen, ist ver­mut­lich Simple Custom CSS. Der Name ist hier Programm, gerade wenn es um die Ein­rich­tung und Nutzung geht. In diesen Bereichen ist das Plugin sehr einfach und dadurch schnell zu erlernen. Der Nutzen ist groß, hat Simple Custom CSS doch keine negativen Aus­wir­kun­gen auf die Leistung und punktet unter anderem mit Feh­ler­prü­fung und Syntax-Her­vor­he­bung. Außerdem funk­tio­niert das Plugin mit allen gängigen Themes.

CSS Hero

CSS Hero kostet $ 29 pro Jahr und überzeugt als sehr um­fang­rei­che und trotzdem be­nut­zer­freund­li­che Lösung. Möchten Sie das CSS in WordPress ganz nach eigenen Vor­stel­lun­gen gestalten und anpassen, ist diese Lösung eine Über­le­gung wert. Än­de­run­gen lassen sich live verfolgen und die in­di­vi­du­el­len Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten sind besonders viel­fäl­tig. Für kleinere Än­de­run­gen ist dieses Tool daher si­cher­lich zu um­fang­reich, wenn Sie aber viele Details exakt anpassen möchten, liegen Sie mit CSS Hero richtig. Das Plugin ist mit vielen Themes kom­pa­ti­bel.

Tipp

Plugins ver­ein­fa­chen die Arbeit mit WordPress und fügen zu­sätz­li­che Funk­tio­nen hinzu. Im Digital Guide können Sie sich über Plugins mit un­ter­schied­lichs­tem Nutzen in­for­mie­ren:

Site­O­ri­gin CSS

Falls Sie auf der Suche nach einer schlan­ke­ren Lösung für spo­ra­di­sche An­pas­sun­gen sind, ist Site­O­ri­gin CSS eine gute Wahl. Das Plugin bietet Ihnen die Mög­lich­keit, zu einem visuellen Editor zu wechseln und dadurch Än­de­run­gen ohne Code vor­zu­neh­men. Das ist gerade für Anfänger und An­fän­ge­rin­nen eine Über­le­gung wert. Auch Site­O­ri­gin CSS funk­tio­niert mit zahl­rei­chen Themes.

WP Add Custom CSS

WP Add Custom CSS bietet ähnliche Vorzüge wie Simple Custom CSS, führt die Idee al­ler­dings noch ein Stück weiter. Das Plugin lässt Sie nicht nur einfach das CSS be­ar­bei­ten, sondern erlaubt auch die genaue Auswahl einzelner Seiten und Un­ter­sei­ten. So werden Än­de­run­gen nicht global durch­ge­führt, sondern nur an aus­ge­wähl­ten Stellen. Dies wird durch eine kleine Metabox erreicht, die Sie zu­sätz­lich zum ei­gent­lich Edi­tier­bild­schirm nutzen können.

Fazit: WordPress CSS einfach be­ar­bei­ten

Für kleinere An­pas­sun­gen und große sti­lis­ti­sche Ent­schei­dun­gen glei­cher­ma­ßen sind die ver­schie­de­nen Tools für die Arbeit mit dem WordPress CSS wichtig und notwendig. Gerade bei größeren Ein­grif­fen lohnt sich ein Plug-in, möchten Sie aber lediglich Schriften oder Farben ändern, können Sie auch das Theme direkt oder den Cus­to­mi­zer nutzen, um WordPress CSS zu be­ar­bei­ten.

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