Webseiten sind nicht statisch, sondern verändern sich aus den ver­schie­dens­ten Gründen. Damit all Ihre Inhalte stets er­reich­bar bleiben, Besucher nicht plötzlich in einer Sackgasse landen und auch die gängigen Such­ma­schi­nen Sie nicht ver­se­hent­lich igno­rie­ren, ist eine Domain-Wei­ter­lei­tung bei WordPress wichtig. Hier erklären wir Ihnen, wie Sie ein WordPress-Redirect ein­rich­ten, welche Mög­lich­kei­ten es dafür gibt und warum dies so wichtig ist.

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Wozu ist ein Redirect bei WordPress wichtig?

Am ein­fachs­ten ist die Wich­tig­keit eines Redirects bei WordPress erklärt, indem man aufzeigt, was ohne diese Ein­rich­tung passieren würde. Ist eine Seite oder ein Beitrag nämlich nicht mehr online und ein Nutzer klickt dennoch entweder auf die ent­spre­chen­de URL oder auf eine Ver­lin­kung, landet er auf einer Feh­ler­sei­te. Das hin­ter­lässt einen un­pro­fes­sio­nel­len Eindruck und führt außerdem oft auch dazu, dass der Besucher abspringt. Auch auf das all­ge­mei­ne Ranking wirken sich nicht auf­find­ba­re Seiten negativ aus.

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301-Wei­ter­lei­tung bei WordPress

Die Lösung ist eine 301-Wei­ter­lei­tung für Ihre WordPress-Seite. Ist diese Wei­ter­lei­tung für eine Seite ein­ge­rich­tet, die entweder gelöscht wurde oder umgezogen ist, sendet der Server dem Browser den HTTP-Status-Code 301, der dazu führt, dass eine neue, vorher fest­ge­leg­te Seite auf­ge­ru­fen wird. Diese neue Seite ist entweder der gesuchte Beitrag unter einer neuen URL, ein ver­gleich­ba­rer Artikel, die Ar­ti­kel­über­sicht oder die Start­sei­te Ihrer On­line­prä­senz. Nutzer finden so also ihr Ziel oder bleiben zumindest auf Ihrer Website.

Wann benötigen Sie eine Wei­ter­lei­tung bei WordPress?

Es gibt ver­schie­de­ne Si­tua­tio­nen, in denen eine Wei­ter­lei­tung bei WordPress notwendig ist. Zum einen können Seiten veraltet oder über­flüs­sig sein und dadurch gelöscht werden. Sucht dann ein Nutzer aber aus­ge­rech­net diese URL, sollte er nicht auf einer Feh­ler­sei­te landen. Fast noch wichtiger ist ein WordPress-Redirect, wenn der Inhalt nach wie vor aktuell, der be­tref­fen­de Beitrag al­ler­dings umgezogen und unter einer neuen URL zu finden ist. Das passiert bei­spiels­wei­se, wenn Sie Ihre Seite um­struk­tu­rie­ren oder die WordPress-Domain wechseln. In solchen Fällen hilft die Wei­ter­lei­tung bei WordPress dem Nutzer, den gesuchten Beitrag ohne Umwege zu finden.

Doch auch wenn die Seite weder gelöscht noch im engeren Sinne ver­scho­ben wird, ist manchmal ein WordPress-Redirect nötig. Wenn Sie nämlich ein SSL-Zer­ti­fi­kat erwerben und Ihre Website von HTTP auf HTTPS umstellen, ist die alte URL nicht mehr er­reich­bar. Damit der dortige Inhalt auch weiterhin abrufbar ist, muss eine Wei­ter­lei­tung zur neuen WordPress-Seite statt­fin­den. Die Um­stel­lung auf HTTPS bei WordPress ist für jeden Website-Betreiber emp­feh­lens­wert, da das Zer­ti­fi­kat die Surf­si­cher­heit der Besucher erhöht und sich außerdem positiv auf das Ranking auswirken kann.

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Wei­ter­lei­tung bei WordPress manuell ein­rich­ten

Sie haben ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, um einen Redirect bei WordPress anzulegen. Der di­rek­tes­te Weg führt über die .htaccess-Datei. Diese Methode ist im Prinzip nicht schwierig, zur Si­cher­heit sollten Sie al­ler­dings zunächst ein Backup anlegen. Da Sie den Code Ihrer Seite verändern, führt ein Fehler sonst im schlimms­ten Fall dazu, dass die Website nicht mehr oder nur noch ein­ge­schränkt er­reich­bar ist. Sobald Sie ein Backup erstellt haben, sind die weiteren Ar­beits­schrit­te wie folgt:

  1. Zuerst loggen Sie sich über FTP auf Ihrem Webserver ein.
     
  2. Dort öffnen Sie die .htaccess-Datei im Haupt­ver­zeich­nis der WordPress-In­stal­la­ti­on. Sollten Sie die Datei nicht finden, müssen Sie zu­sätz­lich die Option „ver­steck­te Dateien anzeigen“ auswählen.
     
  3. Möchten Sie die komplette Domain wei­ter­lei­ten, weil Sie z. B. auf eine neue URL um­ge­stie­gen sind, geben Sie folgenden Code in die .htaccess-Datei ein. Dadurch führen auch sämtliche Un­ter­sei­ten au­to­ma­tisch zur neuen Domain.
RewriteEngine On
RewriteBase /
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^(www\.)?alte-website\.de$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ http://www.neue-website.de/$1 [R=301,L]

Möchten Sie bei WordPress eine 301-Wei­ter­lei­tung für einen bestimmte Artikel durch­füh­ren, funk­tio­niert das nach einem ähnlichen Prinzip. Der Code sieht hier aus wie folgt:

redirect /alter-beitrag https://neue-website.de/neuer-beitrag
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WordPress-Redirect mit Plugin durch­füh­ren

Falls Sie al­ler­dings keine Er­fah­run­gen mit dem Code der Seite haben oder schlicht das Risiko nicht eingehen möchten, dass die Wei­ter­lei­tung schief­geht, gibt es bei WordPress auch Plugins für einen Redirect. Die über­sicht­li­che Be­nut­zer­ober­flä­che sorgt nicht nur dafür, dass Sie die Wei­ter­lei­tung zur neuen WordPress-Seite mit wenigen Klicks her­stel­len können, sondern trägt auch zur Feh­ler­ver­mei­dung bei. Zwei besonders beliebte und emp­feh­lens­wer­te Plugins sind Re­di­rec­tion und Simple 301 Redirects. Wie diese funk­tio­nie­ren, erklären wir Ihnen hier jeweils Schritt für Schritt.

Re­di­rec­tion

  1. Zuerst in­stal­lie­ren Sie das WordPress-Plugin für den Redirect und ak­ti­vie­ren es.
     
  2. Nun finden Sie das Plugin im Dashboard unter „Werkzeuge“ und „Re­di­rec­tion“.
     
  3. Um eine Wei­ter­lei­tung auf die neue WordPress-Seite vor­zu­neh­men, tragen Sie unter „Source URL“ die alte Seite ein und dann unter „Target URL“ die neue.
     
  4. Nun klicken Sie auf „Add re­di­rec­tion“. Steuert ein Nutzer nun die alte URL an, wird er au­to­ma­tisch auf die neue Seite, die Ar­ti­kel­über­sicht oder die Start­sei­te wei­ter­ge­lei­tet – je nachdem, welche Wei­ter­lei­tung Sie ein­ge­rich­tet haben.

Simple 301 Redirects

  1. Auch hier in­stal­lie­ren Sie zunächst das WordPress-Plugin Simple 301 Redirects und ak­ti­vie­ren es.
     
  2. Jetzt finden Sie das Plugin unter „Ein­stel­lun­gen“ und dann „301 Redirects“.
     
  3. Das Plugin bietet Ihnen zwei Ein­ga­be­mög­lich­kei­ten. Unter „Request“ geben Sie die alte URL ein, unter „De­sti­na­ti­on“ die neue. Wichtig ist dabei, dass Sie bei „Request“ die relative URL ohne Domain angeben. Also statt "https://alte-website.de/alter-beitrag" lediglich /alter-beitrag.
     
  4. Wenn Sie eine Wei­ter­lei­tung ein­ge­rich­tet haben, erscheint au­to­ma­tisch eine zu­sätz­li­che Zeile, sodass Sie beliebig viele Redirects auf neue WordPress-Seiten anlegen können.

Fazit: WordPress-Redirects sind ein Muss

An Redirects für WordPress führt also ei­gent­lich kein Weg vorbei. Schließ­lich möchten Sie, dass all Ihre Inhalte auch noch gefunden werden, wenn Sie eine neue Domain verwenden. Am ein­fachs­ten ist die Wei­ter­lei­tung bei WordPress in jedem Fall mit einem Plugin. Die Nutzung der gängigen Anbieter ist sehr intuitiv, und auch mehrere Redirects sind damit schnell angelegt.

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