Nach dem Erstellen einer WordPress-Seite gilt es, sich um das Such­ma­schi­nen-Ranking der Website zu kümmern. Dabei spielt eine struk­tu­rier­te Da­ten­über­sicht als so genannte Sitemap der WordPress-Website eine wichtige Rolle. Um darin genau die Daten zu speichern, die für Such­ma­schi­nen relevant sind, empfiehlt sich die Nutzung eines Plugins.

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Zur WordPress-Sitemap auf einen Blick

  • Einloggen ins WordPress-Backend
  • Im Dashboard „Plugins > In­stal­lie­ren“ auswählen
  • Zum Beispiel „XML Sitemap Generator for Google“ in das Suchfeld eingeben
  • Plugin in­stal­lie­ren und dann ak­ti­vie­ren
  • In­halts­ty­pen, Zeiträume und die Datei robots.txt anpassen
  • WordPress-Sitemap bei Such­ma­schi­nen hin­ter­le­gen
Tipp

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HTML vs. XML Sitemap in WordPress

Zwei Arten von Sitemaps sind für eine Website von Bedeutung:

Eine HTML-Sitemap listet alle Inhalte als über­sicht­lich struk­tu­rier­tes, lesbares Ver­zeich­nis von an­klick­ba­ren Links aller Seiten und Posts auf – fast wie eine Art Ersatz für das Hauptmenü einer Website. Dafür ver­wend­ba­re Plugins gestatten das Sortieren sowie Ein- oder Aus­schlie­ßen von Beitrags- und/oder Sei­ten­in­hal­ten nach ver­schie­de­nen Kriterien. Für eine komplett an­pass­ba­re HMTL-Sitemap muss meist die kos­ten­pflich­ti­ge Variante des be­tref­fen­den WordPress-Plugins erworben werden.

Die XML-Sitemap ist das emp­foh­le­ne Format zur Dar­stel­lung der hier­ar­chi­schen Struktur einer Website, nicht nur unter WordPress. Die Website wird dadurch besser für Such­ma­schi­nen durch­such­bar, die so genannte Craw­la­bi­li­ty steigt. XML steht als Abkürzung für „Ex­ten­si­ble Markup Language“ und besteht aus einer Textdatei, die sowohl von Menschen als auch ma­schi­nell von allen bekannten Web­brow­sern lesbar ist.

Hinweis

Einen tieferen Einblick in den Aufbau und die Be­stand­tei­le der Datei sitemap.xml gibt der Rat­ge­ber­ar­ti­kel „Sitemap.XML“.

Das kann WordPress: Die interne Sitemap

Seit der WordPress-Version 5.5 erzeugt das Content Ma­nage­ment System eine eigene Sitemap, die unter

http://example.org/wp-sitemap.xml

abrufbar ist. Diese Sitemap listet alle In­for­ma­tio­nen über die WordPress-Website auf. Mit dabei sind viele Dateien wie zum Beispiel die Liste der re­gis­trier­ten User, Ka­te­go­rien, diverse Archive oder Schlag­wör­ter oder Bil­der­ga­le­rien. Diese sind für Such­ma­schi­nen weniger relevant oder sogar nach­tei­lig und können beim Durch­su­chen (Crawlen) einer Website zu Fehl­in­ter­pre­ta­tio­nen und un­er­wünsch­ten Such­ergeb­nis­sen führen. Es liegt also nahe, nur solche In­for­ma­tio­nen in die Sitemap ein­zu­bin­den, die für Such­ma­schi­nen wichtig sind.

Welche Inhalte sollten in einer Sitemap zu­sam­men­ge­fasst werden und wie geht das am ein­fachs­ten? Dazu exis­tie­ren ver­schie­de­ne WordPress-Plugins mit un­ter­schied­li­chen Her­an­ge­hens­wei­sen, die den Nutzer bei den Ent­schei­dun­gen der auf­zu­neh­men­den Inhalte un­ter­stüt­zen. Dazu gehören unter anderem:

  • Yoast SEO
  • Rank Math
  • Simple Sitemap (erzeugt eine HTML-Sitemap)
  • Better WordPress Google XML Sitemaps
  • XML Sitemap Generator for Google

Anhand des Plugins XML Sitemap Generator for Google zeigen wir Ihnen, wie Sie die Sitemap Ihrer WordPress-Website optimal auf­be­rei­ten und für Such­ma­schi­nen wie Google oder Bing zur Verfügung stellen.

Wie in­stal­liert man das WordPress-Sitemap-Plugin?

Loggen Sie sich als Admin in das Backend der WordPress-Website ein und rufen Sie dort den Menüpunkt „Plugins > In­stal­lie­ren“ auf. In das Suchfeld rechts über dem Plugin-Ver­zeich­nis tragen Sie den Namen der Er­wei­te­rung ein: „XML Sitemap Generator for Google“. Das Plugin erscheint in der Er­geb­nis­über­sicht, und es ist sofort erkennbar, ob es mit der aktuell ver­wen­de­ten WordPress-Version kom­pa­ti­bel ist.

Mit einem Klick auf „Jetzt in­stal­lie­ren“ und nach­fol­gen­dem „Ak­ti­vie­ren“ gelangt das Plugin ins WordPress-Backend und erzeugt unter „Ein­stel­lun­gen“ einen eigenen Eintrag mit der Be­zeich­nung „XML Sitemap“. Die Admin-Ober­flä­che des Plugins erscheint aus­schließ­lich in Englisch, un­ab­hän­gig von der im Backend ein­ge­stell­ten Sprache.

Wie werden Inhalte für die WordPress-Sitemap definiert?

Das Plugin erzeugt die Sitemap der WordPress-Webseite sofort und verändert diese erzeugte Sitemap immer wieder neu mit ge­ge­be­nen­falls ver­än­der­ten Ein­stel­lun­gen be­zie­hungs­wei­se nach Ablauf der in der Admin-Ober­flä­che des Plugins ein­ge­stell­ten Zeiträume.

Die „Output urls“ (!) können even­tu­el­le Konflikte mit anderen Plugins ver­ur­sa­chen. Sie lassen sich hier verändern. Alle anderen Ein­stel­lun­gen nimmt man ent­spre­chend dem Charakter der Website vor. Mit dem Anklicken von „Au­to­ma­ti­cal­ly ping Google / Bing (MSN & Yahoo) daily“ muss man sich um Ak­tua­li­sie­run­gen der ein­ge­reich­ten WordPress-Sitemap(s) nicht mehr manuelle kümmern.

Rechts neben den Ein­stel­lun­gen befindet sich das kleine Feld „Sitemap related urls“, von denen aus mit einem Klick gleich die erzeugten Er­geb­nis­se angesehen werden können. Das ist hilfreich, um sich den optimalen Ein­stel­lun­gen je nach Typ der Website an­zu­nä­hern. Darunter sind die Links zu den Such­ma­schi­nen auf­ge­lis­tet, bei denen die WordPress-Sitemap ein­ge­reicht werden sollte.

Im Admin-Bereich „Sitemap defaults“ kann fest­ge­legt werden, ob das Datum einer Da­tei­er­stel­lung oder -mo­di­fi­zie­rung in der Sitemap erscheint (1). Der Bereich „Page/area“ gestattet das Ein- oder Aus­schlie­ßen (2) de­fi­nier­ter Be­stand­tei­le der WordPress-Website in die erzeugte Sitemap. Diese Ent­schei­dung hängt si­cher­lich vom Inhalt oder von der Ziel­grup­pe der Website ab. Eine News-Website oder ein Blog wird si­cher­lich die „Post Page“ ein­schlie­ßen und diese wahr­schein­lich viel häufiger zum Update anbieten (3), als ein einfaches Fir­men­por­trät ohne große in­halt­li­che Än­de­run­gen. Bei der „Relativen Priorität/Relative priority“ kann man den Vor­schlä­gen des Plugins folgen.

Im Feld „robots.txt“ lassen sich unter anderem bestimmte Bereiche der Website vom Such­ma­schi­nen-Crawling aus­schlie­ßen. Im Beispiel wurden zwei WordPress-Ver­zeich­nis­se und die von WordPress selbst erzeugte Sitemap vom Crawling aus­ge­schlos­sen. Diese Dateien und Ver­zeich­nis­se sind dadurch nicht „weg“, sondern werden lediglich von den Such-Bots nicht be­rück­sich­tigt. Bitte lesen Sie dazu auch unseren aus­führ­li­chen Rat­ge­ber­bei­trag zur der WordPress-robots.txt.

Alles fertig? Dann nicht vergessen, alle Än­de­run­gen oder Einträge ab­schlie­ßend mit „Än­de­run­gen speichern“ zu sichern.

Wie gelangt die WordPress-Sitemap zu Google & Co.?

Die WordPress-Sitemap sollte nun noch bei den wichtigen Such­ma­schi­nen re­gis­triert werden. Dazu wird für jede ein separates Konto benötigt. Den ge­ne­rel­len Überblick für die wich­tigs­ten Such­ma­schi­nen gibt es im Ratgeber Website anmelden. Das hier vor­ge­stell­te Plugin „XML Sitemap Generator for Google“ bietet die Links dorthin direkt in der Admin-Ober­flä­che an.

Was Google & Co. letztlich (nach einiger Zeit) von der per WordPress-Sitemap ein­ge­reich­ten Website auf­ge­nom­men haben, lässt sich ganz einfach mit folgendem Eintrag im Suchfeld der je­wei­li­gen Such­ma­schi­ne über­prü­fen:

site:example.org

Es werden alle in­di­zier­ten Inhalte auf­ge­lis­tet. Mit diesen In­for­ma­tio­nen kann eine Sitemap (immer wieder) an die Be­dürf­nis­se der Website angepasst werden.

Im Digital Guide finden Sie weitere WordPress-SEO-Tipps und Emp­feh­lun­gen für geeignete WordPress-SEO-Plugins.

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