Das Upload-Limit von Dateien bei WordPress liegt für ge­wöhn­lich bei 4 bis 128 MB und stellt die Ser­ver­ef­fi­zi­enz sicher. Dieser Grenzwert kann auf un­ter­schied­li­che Weisen erhöht werden: Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Web­hos­ting-Anbieter auf, passen Sie die Kon­fi­gu­ra­ti­ons­wer­te in der php.ini- oder user.ini-Datei an oder wählen Sie einen der anderen Wege.

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WordPress-Upload-Limit: De­fi­ni­ti­on und Umfang

Das WordPress-Upload-Limit legt die maximale Größe von Dateien fest, die Sie auf Ihrer WordPress-Website hochladen können. Es liegt in der Regel zwischen 4 und 128 MB und ist abhängig von dem Provider, den Sie für Ihre WordPress-Seite aus­ge­wählt haben. Bei IONOS beträgt die Default-Ein­stel­lung für das Upload-Limit bei­spiels­wei­se 64 MB. Den exakten Grenzwert finden Sie im Backend Ihrer WordPress-Website. Die Upload-Be­gren­zung existiert, weil große Dateien zum Timeout und im schlimms­ten Fall zum Absturz eines Servers führen können. Sie dient also dazu, die Leis­tungs­fä­hig­keit zu bewahren, und ver­hin­dert, dass (cy­ber­kri­mi­nel­le) User und Userinnen diese be­ein­träch­ti­gen.

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WordPress-Upload-Limit erhöhen: Wann und aus welchem Grund?

Es ist sinnvoll, das stan­dar­di­sier­te Upload-Limit in WordPress zu erhöhen, wenn Sie Dateien hochladen möchten, die zu groß ausfallen. Dazu kann es beim Aufbau von Websites kommen, die über hoch­auf­lö­sen­de Fotos, längere Videos und Ähnliches verfügen sollen. Vor allem Fo­to­gra­fen, die Ihre Fotos online verkaufen möchten, legen Wert darauf, Bilder in optimaler Qualität hoch­zu­la­den.

Anleitung: So prüfen und erhöhen Sie Ihr WordPress-Upload-Limit

WordPress-Upload-Limit prüfen

Wie erwähnt lässt sich der Grenzwert hoch­lad­ba­rer Dateien im WordPress-Backend her­aus­fin­den. Tippen Sie hierzu auf „Medien“ und „Datei hin­zu­fü­gen“. Unterhalb des Uploaders steht die maximale Da­tei­grö­ße für Uploads. In unserem Fall beträgt diese 128 MB. Wird diese über­schrit­ten, dann erscheint folgende Feh­ler­mel­dung: „[Datei-Name] über­schrei­tet das Upload-Limit für diese Website.“

Ein weiterer Weg zur Über­prü­fung des WordPress-Upload-Limits führt über „Werkzeuge“ und „Website-Zustand“. Dort werden Ihnen im Bericht unter dem Punkt „Medien-Hand­ha­bung“ alle wichtigen In­for­ma­tio­nen auf­ge­lis­tet, auch die maximale Da­tei­grö­ße.

Tipp

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WordPress-Upload-Limit erhöhen

Wenn Sie das Upload-Limit von WordPress steigern möchten, stehen Ihnen mehrere Mög­lich­kei­ten zur Auswahl, die Ihnen noch gleich im Detail vor­ge­stellt werden:

  • Support Ihres Web­hos­ting-Anbieters kon­tak­tie­ren
  • Upload-Limit bei einer WordPress-Multisite erhöhen
  • Be­ar­bei­tung der php.ini-Datei
  • Auf die PHP-Optionen im cPanel zugreifen

Support Ihres Web­hos­ting-Anbieters kon­tak­tie­ren

Die ein­fachs­te Methode, mit der sich Ihr WordPress-Upload-Limit erhöhen lässt, sieht die Kon­takt­auf­nah­me mit Ihrem Hoster vor. Diese kann je nach Anbieter te­le­fo­nisch, per Mail, Chat oder Kon­takt­for­mu­lar erfolgen. Es empfiehlt sich, dabei direkt das ge­wünsch­te Upload-Limit zu nennen. Über­prü­fen Sie die Größe der Dateien, die Sie hochladen möchten, und machen Sie den Wert davon abhängig. IONOS bietet seinen Kunden eine um­fang­rei­che Kon­takt­sei­te an.

Upload-Limit bei einer WordPress-Multisite erhöhen

Falls Sie eine WordPress-Multisite führen – also ein Netzwerk aus diversen WordPress-Websites –, dann können Sie das Upload-Limit für das ganze Netzwerk anpassen. Öffnen Sie dazu die Ein­stel­lun­gen in Ihrem WordPress-Backend und rufen Sie die Netzwerk-Ein­stel­lun­gen auf. Darin haben Sie die Option „Maximale Da­tei­grö­ße eines Uploads“, in deren Feld Sie Ihr ge­wünsch­tes WordPress-Upload-Limit eintragen können. Achten Sie darauf, den Wert in Kilobyte anzugeben (z. B. 200000 KB für 200 MB) und Ihre Än­de­run­gen zu speichern.

Tipp

Sie sind mit Ihrem mo­men­ta­nen Web­hos­ting-Anbieter nicht zufrieden? In diesem Fall empfiehlt es sich, eine WordPress-Migration in Betracht zu ziehen. Führen Sie den Ser­ver­um­zug entweder manuell oder mithilfe eines Plugins durch. Auch ein WordPress-Domain-Umzug ist schnell in die Wege geleitet.

Be­ar­bei­tung der php.ini-Datei

Eine weitere Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei, die sich nutzen lässt, ist die php.ini oder user.ini-Datei, die Sie ggf. erst über FTP oder SSH erstellen müssen. Um welche der beiden Dateien es sich in Ihrem Fall handelt, hängt nicht zuletzt von Ihrem Ser­ver­pro­vi­der ab. Die php.ini-Datei ist die Datei, in der alle Ein­stel­lun­gen von PHP definiert werden. Es kann durchaus sein, dass Ihr Hoster diese globale Datei für Än­de­run­gen gesperrt hat. In diesem Fall können Sie die Datei user.ini nutzen, um Än­de­run­gen vor­zu­neh­men. Falls vorhanden, finden Sie sowohl die php.ini- als auch die user.ini-Datei im Haupt­ver­zeich­nis Ihrer Website. Innerhalb der Dateien werden Ihnen folgende Kon­fi­gu­ra­tio­nen (eventuell mit anderen Werten) auf­ge­lis­tet:

upload_max_filesize=128M;
post_max_size=128M;
memory_limit=1024M;

Passen Sie die beiden erst­ge­nann­ten Werte an, um Ihr WordPress-Upload-Limit zu erhöhen, und speichern Sie am Ende Ihre Än­de­run­gen.

Auf die PHP-Optionen im cPanel zugreifen

Falls Sie das Kon­fi­gu­ra­ti­ons­tool cPanel verwenden, steht Ihnen ein weiterer Weg offen, wie Sie Ihr WordPress-Upload-Limit erhöhen können. Suchen Sie dafür erst nach „PHP-Version wählen“ und wählen Sie an­schlie­ßend die PHP-Optionen aus. Nun müssen Sie nur noch die im vor­he­ri­gen Abschnitt erwähnten Kon­fi­gu­ra­ti­ons­wer­te anpassen und Ihre Än­de­run­gen speichern.

Tipp

Die Er­stel­lung einer WordPress-Seite ist in wenigen Schritten voll­bracht. Jedoch kann es immer zu un­er­war­te­ten Problemen bzw. Fehlern kommen. Diese sind dank des WordPress-Debug-Modus zwar schnell gefunden, doch nicht immer genauso rasch behoben. Daher bietet es sich an, eine Test­um­ge­bung zu schaffen – eine so­ge­nann­te WordPress-Staging-Seite. Außerdem sollten Sie re­gel­mä­ßig ein Backup Ihrer WordPress-Website erstellen.

Fazit

Wer sehr große Dateien auf WordPress hochladen möchte, die das Upload-Limit über­schrei­ten, kann auf diverse Methoden zugreifen, um dieses zu erhöhen. Der ein­fachs­te Weg führt über den Support Ihres Web­hos­ting-Anbieters. An­dern­falls können Sie selbst die ge­wünsch­ten Kon­fi­gu­ra­ti­ons­wer­te festlegen. Personen, die z. B. einen WordPress-Blog planen, der über hoch­auf­lö­sen­de Fotos, lange Videos und Co. verfügen soll, werden mit großer Wahr­schein­lich­keit das WordPress-Upload-Limit erhöhen müssen.

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