WordPress.com vs. WordPress.org: Was eignet sich besser für Ihre Website?

Die Entscheidung, ob WordPress.com oder .org besser für die eigenen Zwecke geeignet ist, hängt vor allem von den eigenen Ansprüchen ab. Während die .com-Variante benutzerfreundlicher ist, überzeugt die .org-Version durch mehr Flexibilität.

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WordPress.org vs. WordPress.com auf einen Blick

 

WordPress.com

WordPress.org

Installation

Einfach

Anspruchsvoller

Handling

Einfach

Anspruchsvoller

Plugins und Themes

Begrenzte Auswahl

Große Auswahl

Sicherheit

Automatische Wartung und Updates

Manuelle Wartung und Updates

Kosten

Mehrere Pläne

Kostenlos

Hosting und Domain

Enthalten

Nicht enthalten

SEO

Eingeschränkt

Freie Auswahl

Monetarisierung

Eingeschränkt

Freie Auswahl

E-Commerce

Entsprechender Plan

Freie Auswahl

WordPress.com oder .org? So finden Sie die richtige Lösung

Was WordPress ist, wissen die allermeisten, denn das beliebteste CMS der Welt und wird für zahlreiche Websites und Onlineshops verwendet. Das eine WordPress gibt es dabei allerdings nicht. Für Nutzerinnen und Nutzer stellt sich vor allem die Frage, ob Sie WordPress.com oder .org verwenden möchten. Beides sind Plattformen, die die WP-Mechanik nutzen und dabei helfen, eine Website zu erstellen. Um Ihnen die Suche nach der richtigen Lösung für Ihre Zwecke zu erleichtern, machen wir den großen Vergleich und stellen Wordpress.com vs. WordPress.org gegenüber.

Was ist WordPress.com?

WordPress.com gehört zu Automattic, einem Unternehmen aus San Francisco, das auch hinter WooCommerce, Simplenote, Tumblr und Jetpack steht. Automattic bietet für WordPress.com verschiedene Tarifmodelle und auch eine kostenlose Option. Je nach Modell bekommen Sie dafür einen Website-Builder, Hosting, eine Domain und automatische Wartung. Auch Updates und WordPress-Backups werden für Sie übernommen. Sie selbst steuern das Ganze über ein Dashboard und behalten so bei Bedarf alles im Blick. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, auf einige sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige WordPress-Themes und WordPress-Plugins zurückzugreifen. Die verwaltete und daher sehr benutzerfreundliche Plattform basiert dabei auf der Software von WordPress.org.

Die Vorteile von WordPress.com

  • Unterschiedliche Tarifmodelle und eine kostenlose Option
  • Einfaches Handling
  • Automatische Sicherung und Wartung
  • Hosting ist integriert

Die Nachteile von WordPress.com

  • Deutlich geringere Möglichkeiten für die Monetarisierung
  • Die kostenlose Option bietet nur wenige Themes und Plugins
  • In der kostenlosen Variante wird Werbung platziert, auf die Sie keinen Einfluss haben und von der Sie nicht profitieren
  • Tiefergehende Analysetools sind nur in kostenpflichtigen Optionen verfügbar
  • Bedingt für E-Commerce und Membership-Websites geeignet

Was ist WordPress.org?

WordPress.org ist die ältere Lösung und teilt einige Aspekte mit WordPress.com. Die Nutzung von WordPress.org ist kostenlos. Als Open-Source-Plattform ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, Software zu downloaden und zu verändern oder selbst neue Programme bereitzustellen. Die .org-Version bietet zahlreiche Plugins und Themes, mit denen eine Website individualisiert und optimiert werden kann. Die Hauptarbeit übernehmen bei WordPress.org, anders als bei WordPress.com, die Nutzerinnen und Nutzer selbst. Das bedeutet eine große Unabhängigkeit, erfordert allerdings auch deutlich bessere Kenntnisse der Abläufe. Hosting und die Domain sind zudem kostenpflichtig.

Die Vorteile von WordPress.org

  • Kostenlos und Open Source
  • Deutlich mehr Flexibilität
  • Mehr Möglichkeiten für die Monetarisierung
  • Eignet sich auch für E-Commerce und Membership-Websites

Die Nachteile von WordPress.org

  • Höherer Arbeitsaufwand
  • Domain und Hosting sind nicht inbegriffen
  • Updates und Backups müssen manuell installiert werden
Tipp

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WordPress.com vs. WordPress.org im direkten Vergleich

Vorab sei gesagt: Die Antwort auf die Frage, wer das Duell WordPress.org vs. .com für sich entscheiden kann, hängt von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren ab. Beide Optionen haben Stärken und Schwächen, Gemeinsamkeiten und gravierende Unterschiede, die sie für verschiedene Anwendungszwecke prädestinieren. Ob nun also WordPress.com oder .org die richtige Wahl für Ihre Erfordernisse ist, erkennen Sie am besten, wenn Sie die beiden direkt miteinander vergleichen.

Installation

Bei der Installation gibt es im Vergleich WordPress.com vs. WordPress.org einen klaren Sieger: Wie erwähnt punktet die .com-Variante mit einem besonders einfachen Handling. Das beginnt bereits am Anfang: Mit wenigen Klicks setzen Sie Ihre Website auf und werden durch alle notwendigen Schritte geführt. Das ist bei WordPress.org deutlich anders. Hier müssen Sie nicht nur die Software installieren, sondern auch das Hosting und die Domain kaufen. Auch für diese Variante gibt es detaillierte Ratgeber; der Aufwand ist vor allem für Menschen, die zum ersten Mal eine eigene Website erstellen, dennoch deutlich größer.

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Benutzerfreundlichkeit

Dieser Eindruck setzt sich im weiteren Verlauf fort. Die Benutzerfreundlichkeit ist ein großer Vorteil von WordPress.com. Zwar ähneln sich die Dashboards beider Optionen, der etwas geringere Funktionsumfang von WordPress.com macht die Plattform aber insgesamt ein wenig benutzerfreundlicher. Das gilt natürlich auch für die automatisierte Wartung und die Backups. WordPress.org fordert von Nutzerinnen und Nutzern mehr Eigenleistung, bietet dafür aber höhere Flexibilität. Insgesamt sind beide Varianten aber relativ benutzerfreundlich aufgebaut.

Plugins und Themes

Die Frage WordPress.com oder .org ist im Bereich der Anpassungsmöglichkeiten schnell beantwortet: Für die .org-Variante sind tausende Themes und Plugins erhältlich. Nicht alle sind kostenlos und es gibt auch Angebote, die nicht empfehlenswert sind, die Auswahl ist dennoch riesig und erlaubt es Ihnen, Ihre Website voll und ganz auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden. Diese Runde WordPress.org vs. WordPress.com geht ganz klar an die ältere Variante. WordPress.com bietet zwar einige hundert kostenlose Themes und weitere zum Kauf, vor allem in der freien Version ist die Auswahl aber vergleichsweise klein. Ähnlich sieht es bei jenen Plugins aus, die nicht vorinstalliert sind.

Sicherheit

In der Vergangenheit gab es immer mal wieder Lecks bei WordPress, die meistens durch veraltete Software hervorgerufen wurden. In diesem Punkt sorgt WordPress.com im Vergleich zu WordPress.org für ein besseres Gefühl. Da Updates und Backups automatisiert sind, ist auch das Sicherheitsrisiko geringer. Bei der .org-Variante müssen Sie diese Aufgaben zwar selbst übernehmen, Sie erhalten allerdings auch Erinnerungen, sobald Updates zur Verfügung stehen und übernehmen diese dann meist mit einem Klick. Um Sicherheitsmechanismen wie HTTPS oder SSL-Zertifikate müssen Sie sich ebenfalls selbst kümmern; WordPress.com hingegen übernimmt diese Aufgabe für Sie.

Kosten

Auch wenn WordPress.org selbst kostenlos ist, müssen Sie Geld in eine Website investieren und Hosting sowie den Domain-Namen kaufen. Die Preise variieren dabei je nach Anbieter. Dazu können Kosten für Themes oder Plugins entstehen, wenn Sie nicht ausschließlich auf die freien Optionen zurückgreifen. Zwar hat auch WordPress.com einen kostenlosen Plan, dieser bietet allerdings nur sehr begrenzte Möglichkeiten und fügt ein WordPress-Branding hinzu. Es gibt darüber hinaus verschiedene kostenpflichtige Pläne, die je nach Leistung und Einsatzzweck auch teurer werden können. Insgesamt ist daher WordPress.com im Vergleich zu WordPress.org meistens kostenintensiver.

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SEO

Die Suchmaschinenoptimierung ist besonders für kommerzielle Websites extrem wichtig. WordPress ist in diesem Bereich grundsätzlich eine gute Lösung, aber das Duell WordPress.org vs. .com kann die .org-Variante in diesem Fall für sich entscheiden. Denn diese erlaubt den unkomplizierten Einsatz zahlreicher Plugins und Analysetools wie Google Analytics. Das ist bei WordPress.com nur ab der teureren Premium-Variante möglich. Zwar gibt es auch bei den anderen Plänen vorinstallierte Tools für SEO, volle Kontrolle haben Sie allerdings nur bei WordPress.org.

Monetarisierung

Auch im Bereich der Monetarisierung punktet WordPress.org im Vergleich zu WordPress.com mit mehr Flexibilität. Einschränkungen bei Ads oder Affiliate-Links gibt es nicht. Das ist bei der .com-Variante anders: Der kostenlose Plan erlaubt keine eigene Werbung, und auch die kostenpflichtigen Optionen sind deutlich stärker reglementiert.

Tipp

Schritt für Schritt zur eigenen Website: IONOS hilft Ihnen bei der WordPress-Installation und führt Sie leicht verständlich durch die gesamte Einrichtung. Auf Wunsch können Sie auch danach von Managed WordPress profitieren.

E-Commerce

E-Commerce-Optionen bieten zwar beide Kontrahenten, WordPress.com lässt sich diese Möglichkeit allerdings bezahlen. Mit einem E-Commerce-Plan können Sie auch Plugins wie WooCommerce nutzen oder Ihren Shop ausbauen. All das bietet WordPress.org ebenfalls. Hier haben Sie aber die nahezu freie Auswahl zwischen zahlreichen freien und kommerziellen E-Commerce-Plugins.

Fazit: WordPress.com vs. WordPress.org hat keinen klaren Sieger

Im direkten Vergleich WordPress.com vs. WordPress.org kann letzteres in vielen Kategorien punkten. Ist der Wettkampf also klar entschieden? Nein. Stattdessen kommt es darauf an, welche Ansprüche Sie an eine Website stellen. Flexibilität und Kosten sprechen klar für die .org-Variante, in Sachen Benutzerfreundlichkeit kann allerdings die .com-Version deutlich Boden gutmachen. Während sich der kostenlose Plan von WordPress.com kaum für professionelle Websites eignet, bekommen Sie über die kommerziellen Pläne eine sichere und voll funktionale Onlinepräsenz für Ihre Zwecke.

Tipp

WordPress bietet seinen Nutzerinnen und Nutzern unzählige Facetten. Im Digital Guide erklären wir Ihnen alle Besonderheiten: Hier lernen Sie, wie Sie eine WordPress-Seite erstellen, WordPress schneller machen, WordPress zurücksetzen oder sich die WordPress-Version anzeigen lassen. Auch die passenden WordPress-Blog-Themes für zahlreiche Erfordernisse finden Sie hier. Erfahren Sie außerdem, wie sich WordPress im CMS-Vergleich schlägt.


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