WordPress kostenlos nutzen: Welche Optionen gibt es?

Da er quelloffen ist, ist der Code des beliebten Content-Management-Systems WordPress kostenlos nutzbar und individuell veränderbar. Auch andere Optionen wie die baukastenähnliche Variante wordpress.com sind kostenfrei nutzbar – wenn auch mit Einschränkungen. Welche Kosten prinzipiell rund um eine WordPress-Website anfallen können, erfahren Sie hier.

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Warum WordPress an sich kostenlos ist

Der Originalcode von WordPress wird unter einer Open-Source-Lizenz angeboten und kann auf WordPress.org von jedem kostenlos heruntergeladen und anschließend beliebig verändert und genutzt werden. Das Lizenzmodell – WordPress verwendet GPLv2 – erlaubt es beispielsweise Agenturen den Code für Kundenprojekte zu verwenden und die fertige WordPress-Lösung kostenpflichtig zu verkaufen. Nutzen Sie den Code, um eine eigene WordPress-Website zu erstellen, gelingt das nahezu kostenlos. „Nahezu“, weil für einige Dinge wie das Hosting auf jeden Fall Kosten anfallen, selbst wenn der Open-Source-Code an sich kostenfrei ist.

WordPress-Website erstellen: Kostenlos mit dem WordPress.com-Baukasten

Auf der von WordPress-Entwickler Auttomatic betriebenen Seite WordPress.com werden verschiedene Komplettpakete für WordPress angeboten. Mit dem „Free“-Paket können Sie eine WordPress-Seite erstellen, die komplett kostenlos ist – allerdings nur mit erheblichen Einschränkungen: So können Sie weder eine individuelle Domain wählen noch Einstellungen am Code und Design vornehmen. Zudem ist der Support eingeschränkt und es wird WordPress-Werbung auf Ihrer späteren Website eingeblendet. WordPress auf diese Weise kostenlos zu nutzen, ist also nur dann zu empfehlen, wenn Sie einen einfachen privaten WordPress-Blog erstellen möchten.

Wollen Sie die Werbung ausblenden, eine individuelle Domain verwenden und umfangreichere Funktionen, Plugins und Themes nutzen, ist die Entscheidung für ein kostenpflichtiges Paket von Nöten. Diese starten bei 4 Euro im Monat – die teuerste Lösung ist das E-Commerce-Paket für 45 Euro im Monat. Um aber wirklich alle Möglichkeiten und Vorteile von WordPress ausschöpfen zu können, empfiehlt es sich immer, den frei verfügbaren WordPress-Code zu nutzen.

Die folgende Tabelle fasst das WordPress.com-Angebot zusammen, gibt die maximalen Spannen bei den Paketen an und ab wann eine Funktion gegeben ist. Dem gegenüber steht die Nutzung des Originalcodes, bei dem es einige obligatorische und optionale Kosten gibt, die wir in den nachfolgenden Abschnitten noch weiter erläutern werden.

 

WordPress.com

WordPress.org

Domain

0 – 45 Euro/Monat

.de-Domains ab 1 Euro/Monat

Webspace

bis 3 GB kostenlos, danach ab 4 Euro/Monat

ab ca. 4 Euro/Monat für 50 GB

Themes

ab 8 Euro/Monat

kostenlos und kostenpflichtig

Plugins

ab 25 Euro/Monat

kostenlos und kostenpflichtig

Werbung durch WordPress

ab 4 Euro im Monat werbefrei

keine

E-Commerce

ab 45 Euro/Monat

kostenlos und kostenpflichtig

WordPress: Kostenlose Aspekte im Überblick

Erstellen Sie eine WordPress-Seite auf Basis des Open-Source-Codes, sind – neben dem Code selbst – folgende Aspekte kostenlos erhältlich bzw. nutzbar:

  • Themes
  • Plugins
  • Support
  • Aktualisierungen

Kostenlose Themes

Im offiziellen WordPress-Theme-Verzeichnis gibt es über 8.000 kostenlose Designvorlagen, mit denen Sie das Aussehen Ihres Projekts gestalten können. Freiwillige und professionelle Entwickler arbeiten ständig an neuen Themes, die vor der Veröffentlichung ausführlich auf Qualität und Sicherheit geprüft werden. Neben den kostenlosen WordPress-Themes gibt es auch kostenpflichtige Vorlagen.

Kostenlose Plugins

Ganz ähnlich verhält es sich mit Plugins: Über 50.000 Funktionserweiterungen werden kostenlos im offiziellen Verzeichnis angeboten – qualitäts- und sicherheitsgeprüft. Auch hier wächst das Angebot stetig, da Entwickler und Agenturen Ihre Lösungen hier mit anderen teilen. Je nach Komplexität und Entwickler können aber auch WordPress-Plugins kostenpflichtig sein.

Kostenlose Updates

Sowohl WordPress selbst als auch Themes und Plugins werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Diese Aktualisierungen werden Ihnen im Admin-Bereich Ihres WordPress-Projekts angezeigt und können von Ihnen kostenlos installiert werden. Bei kostenpflichtigen Themes und Plugins können unter Umständen auch für die Aktualisierung Kosten anfallen.

WordPress-Support kostenlos nutzen

Bei WordPress wird der Community-Gedanke großgeschrieben: Tausende Entwickler rund um die Welt beschäftigen sich mit dem Code selbst, schreiben Plugins und Themes und nutzen Foren, um sich auszutauschen. Hier finden sie auch zu nahezu jedem WordPress-Thema Hilfe – völlig kostenlos.

Tipp

Vertiefen Sie Ihr WordPress-Wissen mit den folgenden Ratgebern:

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Wann bei WordPress welche Kosten anfallen

Nachdem Sie nun die Möglichkeiten kennen, WordPress kostenlos zu nutzen, werfen wir einen Blick auf die wichtigsten WordPress-Kosten. Dabei unterscheiden wir zwischen Funktionen bzw. Leistungen, die Sie kaufen müssen, und Arbeitsstunden für die Umsetzung, beispielsweise von Optimierungen. Letzteres können Sie wahlweise selbst übernehmen oder von Entwicklern oder Agenturen umsetzen lassen. Die wichtigsten Kostentreiber sind:

  • Hosting und Domain
  • Installation und Einrichtung
  • Themes und Plugins
  • Performance- und Suchmaschinenoptimierung
  • Wartung

Hosting und Domain Ihrer WordPress-Seite

Wenn Sie den kostenlosen WordPress-Code nutzen, benötigen Sie einen Webserver, auf dem der Code abgelegt wird. Bei Hosting-Anbietern finden Sie meist verschiedene Pakete, die eine oder mehrere Websites hosten, Webspace in unterschiedlichen Größen anbieten und teilweise sogar weitere Leistungen wie eine kostenlose Domain oder ein SSL/TLS-Zertifikat enthalten. Sind die letzten beiden Punkte nicht inbegriffen, müssen bzw. können Sie beides extra kaufen. Hosting-Angebote beginnen im Schnitt ab 4 Euro im Monat, Domains kosten monatlich zwischen wenigen Cent und mehreren Euros. Die beliebte Domainendung .de gehört beispielsweise zu den teureren Angeboten.

Domain-Check
  • .de
  • .com
  • .info
  • .berlin
  • .blog
  • .
Tipp

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WordPress installieren und einrichten

Kümmern Sie sich selbst um die Installation und Einrichtung, ist WordPress in diesem Punkt theoretisch kostenlos – es sei denn, Sie versehen auch Ihre Arbeitszeit mit einem monetären Wert. Geübte Anwender brauchen für die initiale Einrichtung rund einen halben Tag – je nachdem, ob und wie viele Plugins bereits integriert werden sollen und um welchen Website-Typ es sich handelt. Ein einfacher WordPress-Blog ist natürlich schneller eingerichtet als ein Webshop. Je nach Stundensatz berechnen Freelancer und Agenturen für diesen ersten Schritt um die 500 bis 1.000 Euro.

Sinnvoll ist außerdem die Investition in einige Stunden Arbeit rund um die Themen Sicherheit und DSGVO. Für beides gibt es Plugins und (textliche) Vorlagen, WordPress erlaubt darüber hinaus aber auch noch eine Reihe von Feineinstellungen, mit denen Sie sich ebenfalls einige Stunden beschäftigen sollten.

Themes und Plugins

Obwohl tausende Themes und Plugins für WordPress kostenlos verfügbar sind, kann sich der Erwerb von kostenpflichtigen Erweiterungen, gerade wenn es um sehr komplexe Designs und Funktionen geht, rentieren. Viele Plugins sind außerdem in einem dualen Modell verfügbar: Kostenlos in der Basisvariante und bezahlpflichtig in der Premium-Version mit mehr oder komfortableren Möglichkeiten. Bezahlt wird entweder einmalig zu Beginn oder in Form eines jährlichen Abos. Die Preise reichen von einigen Euros bis hin zu mehreren hunderten, wobei letzteres die Ausnahme ist.

Performance- und Suchmaschinenoptimierung

Reduzieren Sie Ladezeiten und andere performancerelevante Metriken gezielt bzw. beauftragen Sie einen Profi damit, kostet dies ebenfalls eine Menge Zeit bzw. Geld. Auch in diesem Bereich gibt es verschiedene (kostenlose) Plugins, aber auch deren Konfiguration nimmt eine Menge Zeit in Anspruch. Suchmaschinenoptimierung sollte ebenfalls berücksichtigt werden: Das SEO-Plugin Yoast für WordPress ist kostenlos erhältlich, weitere Optimierungen sind oftmals manuell möglich und bedeuten entsprechend zeitlichen Aufwand.

Wartung Ihrer WordPress-Website

Sollten Sie es sich nicht selbst zutrauen, WordPress und die verwendeten Themes und Plugins auf dem neuesten Stand zu halten, können Sie Freelancer oder Agenturen damit beauftragen: Je nach Umfang kosten Wartungspakete zwischen 200 Euro im Jahr und rund 50 Euro im Monat. Im besten Fall kümmern sich die Profis auch um regelmäßige Backups und bereinigen beispielsweise Caches und Datenbanken.

Tipp

Lassen Sie sich von neuen Ideen für Websites inspirieren und finden Sie heraus, was eine Website tatsächlich kostet.

Zusammengefasst können Sie mit mindestens 60 Euro im Jahr für Hosting und Domain plus einige hundert Euro für die Wartung Ihrer Website (sofern Sie einen externen Profi damit beauftragen) rechnen. Initial beginnen die Kosten für die Einrichtung und Umsetzung einer einfachen WordPress-Seite durch Profis bei rund 1.000 bis 2.000 Euro – mit viel Luft nach oben.

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Fazit: Wann und wie Sie WordPress kostenlos nutzen

Um WordPress komplett kostenlos nutzen zu können, müssen Sie sich für das Free-Paket von WordPress.com entscheiden. Die Einschränkungen der Funktionen und Gestaltungsmöglichkeiten sind allerdings so erheblich, dass sich dieser Weg nur in ganz seltenen Fällen lohnt. Wenn Sie mehr als einen privaten Blog betreiben möchten, sollten Sie mit dem frei verfügbaren WordPress-Code eine Website erstellen. Das ist zwar nicht ganz kostenlos, wenn Sie aber auf komplett freie Plugins und Themes setzen, einen günstigen Hosting-Anbieter inklusive Domain-Paket finden und viele Einrichtungsschritte selbst umsetzen, fallen nur wenige zusätzliche Kosten für Ihr Projekt an.


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