In WordPress lassen sich Videos über die Mediathek, per URL/Embed-Funktion, per Ein­bet­tungs­code oder mithilfe von Plugins einfügen. Die Un­ter­schie­de liegen vor allem darin, wo das Video gehostet wird, wie einfach die Ein­bin­dung ist und wie viele zu­sätz­li­che An­pas­sungs- oder Kom­fort­funk­tio­nen zur Verfügung stehen.

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In WordPress Videos einbinden: Diese Mög­lich­kei­ten gibt es

Setzen Sie bei der Ver­wal­tung Ihres Web­pro­jekts auf WordPress, können Sie Videos auf ver­schie­de­ne Art und Weise einbinden. Im ersten Schritt ist dabei zu ent­schei­den, ob Sie den Video-Content auf dem eigenen Webspace oder bei einem externen Dienst­leis­ter hosten möchten:

  1. Wollen Sie die volle Kontrolle behalten, können Sie Videos über die WordPress-Mediathek bzw. den Video-Block hochladen und in Ihre Seite einfügen. Dabei werden die Dateien in Ihrer WordPress-Me­di­en­ver­wal­tung ge­spei­chert und in der Regel über Ihr Hosting aus­ge­lie­fert.
  2. Möchten Sie Videos lieber extern be­reit­stel­len, können Sie Inhalte von Platt­for­men wie YouTube oder Vimeo meist einfach per URL oder über passende Ein­bet­tungs­funk­tio­nen in Ihre Website, Ihren Blog oder Ihren Shop in­te­grie­ren.
  3. Wer Videos nicht nur einbetten, sondern auch gleich ver­schie­de­ne Zu­satz­funk­tio­nen mit diesen ver­knüp­fen möchte, findet in WordPress-Video-Plugins die passende Option. Solche Er­wei­te­run­gen er­leich­tern nicht nur die Ein­bin­dung, sondern er­mög­li­chen je nach Plugin auch Video-Galerien, Slider, da­ten­schutz­freund­li­che­re Ein­bet­tun­gen oder Per­for­mance-Op­ti­mie­run­gen.
Hinweis

Wollen Sie die Mög­lich­keit der in­te­grier­ten Mediathek nutzen, um in WordPress Videos ein­zu­bin­den, sollten Sie immer die Per­for­mance Ihres Web­pro­jekts im Auge behalten. Zu große oder zu viele Vi­deo­da­tei­en können La­de­zei­ten, Band­brei­te und Ser­ver­res­sour­cen deutlich belasten. Für um­fang­rei­che Video-Inhalte sind externe Vi­deo­platt­for­men, ein CDN oder spe­zia­li­sier­te Video-Hosting-Lösungen meist die bessere Wahl.

So funk­tio­niert die WordPress-Video-Ein­bin­dung

Die Mediathek ist sinnvoll, wenn das Video Ihnen gehört und direkt auf Ihrem eigenen Webspace liegen soll. Für extern gehostete Videos, etwa auf YouTube oder Vimeo, empfiehlt sich in den meisten Fällen die direkte URL-Ein­bet­tung: Sie fügen einfach den Link in einen passenden Block ein, und WordPress erledigt den Rest au­to­ma­tisch. Der Ein­bet­tungs­code ist der auf­wän­di­ge­re Weg und kommt vor allem dann infrage, wenn Sie zu­sätz­li­che Ein­stel­lun­gen wie einen festen Start­punkt im Video oder den er­wei­ter­ten Da­ten­schutz­mo­dus benötigen, die über die einfache URL-Ein­bet­tung nicht steuerbar sind.

WordPress: Video einfügen über die WordPress-Mediathek

Das Video wird dabei in der Me­di­en­ver­wal­tung Ihres WordPress-Projekts ge­spei­chert und an­schlie­ßend über den Video-Block in eine Seite oder einen Beitrag eingefügt.

Schritt 1: Öffnen Sie den Me­di­en­be­reich per Klick auf die Schalt­flä­che „Medien“ im linken Sei­ten­me­nü:

Bild: WordPress: Medien-Schaltfläche
Über die Schalt­flä­che Medien gelangen Sie in die Mediathek

Schritt 2: Klicken Sie an­schlie­ßend der Reihe nach auf „Me­di­en­da­tei hin­zu­fü­gen“ und „Datei auswählen“. Nun können Sie den Spei­cher­ort der ge­wünsch­ten Vi­deo­da­tei angeben und be­stä­ti­gen, um den Upload in die Mediathek zu starten. Al­ter­na­tiv ziehen Sie den Clip einfach per Drag-and-drop in den dafür vor­ge­se­he­nen Bereich (ge­stri­chel­te Linien):

Bild: WordPress-Mediathek: Dialogfeld für den Datei-Upload
Die WordPress-Mediathek bietet nicht nur Platz für Videos, sondern auch für andere Mul­ti­me­dia-Inhalte wie Bilder oder Musik.

Schritt 3: Öffnen Sie nun die WordPress-Seite, der Sie das Video hin­zu­fü­gen möchten, und klicken Sie auf das Plus-Zeichen, um einen neuen Block hin­zu­zu­fü­gen.

Bild: WordPress: Button „Block hinzufügen“
WordPress erlaubt Ihnen über die Funktion „Block hin­zu­fü­gen“ ein Video in Ihre Seite zu in­te­grie­ren.

Schritt 4: Scrollen Sie zur Rubrik „Medien“ und wählen Sie den Eintrag „Video“ aus, um der Seite einen Block für Video-Content hin­zu­zu­fü­gen. In diesem Block klicken Sie nun auf „Mediathek“. WordPress öffnet die Übersicht der ver­füg­ba­ren Videos, wobei Sie das ge­wünsch­te Video einfach per Links­klick auswählen können. Erweitern Sie das Element wahlweise um Metadaten wie Titel, Be­schrif­tung und Be­schrei­bung und binden Sie das Video schließ­lich per Klick auf den „Auswählen“-Button in Ihr WordPress-Projekt ein.

Bild: WordPress-Dialog „Medium wählen oder hochladen“
Wahlweise können Sie auch in diesem Fenster eine neue Datei zur Mediathek hin­zu­fü­gen.

Das Video ist nun in Ihre WordPress-Seite ein­ge­bun­den. Bei Bedarf können Sie es wie jeden anderen Content-Block an eine beliebige andere Stelle bewegen bzw. mit anderen Elementen aus­tau­schen.

WordPress: Videos einbinden via Ein­bet­tungs­code

Wer sich den Upload von Videos in den eigenen Webspace und dadurch eine Menge Spei­cher­platz und Re­chen­power sparen möchte, kann seinen Video-Content auch auf einer Vi­deo­platt­form wie YouTube oder Vimeo hochladen. Dort haben Sie dann die Mög­lich­keit, einen Ein­bet­tungs­code (auf Englisch: Embed-Code) abzurufen, mit dessen Hilfe Sie das jeweilige Video in Ihr WordPress-Projekt einbinden können. Je nach Aus­rich­tung und Typ Ihrer Website können Sie auf diese Art natürlich auch Videos von anderen Nutzern in Ihre Website einfügen – vor­aus­ge­setzt, diese Personen besitzen die Rechte für den Inhalt und haben die Videos für die Öf­fent­lich­keit frei­ge­ge­ben.

Um ein YouTube-Video (bei anderen Platt­for­men un­ter­schei­det sich die Vor­ge­hens­wei­se natürlich etwas) per Embed-Code hin­zu­zu­fü­gen, gehen Sie wie folgt vor:

Schritt 1: Öffnen Sie auf der Plattform, auf der das Video gehostet wird, die Funktion zum Teilen oder Einbetten.

Bild: YouTube: „Teilen“-Button
Auf YouTube befindet sich der Button zum Teilen direkt unter dem Video

Schritt 2: Wählen Sie die Option „Einbetten“ aus, um zu den Ein­bet­tungs­op­tio­nen zu gelangen. Dort können Sie es nun entweder die Stan­dard­ein­stel­lun­gen bei­be­hal­ten oder den Embed-Code anpassen. Zum einen haben Sie die Mög­lich­keit, einen in­di­vi­du­el­len Start­punkt fest­zu­le­gen, ab dem das ein­ge­bun­de­ne Video später au­to­ma­tisch starten soll („Starten bei“). Zu­sätz­lich empfiehlt es sich, den er­wei­ter­ten Da­ten­schutz­mo­dus zu ak­ti­vie­ren: Dadurch wird das Video über die Domain youtube-nocookie.com statt youtube.com geladen, was die Da­ten­über­tra­gung beim Sei­ten­auf­ruf reduziert. Ab­schlie­ßend klicken Sie auf „Kopieren“.

Hinweis

Der er­wei­ter­te Da­ten­schutz­mo­dus von YouTube ist da­ten­schutz­freund­li­cher als die Stan­dard­ein­bet­tung, aber allein nicht aus­rei­chend für eine voll­stän­di­ge DSGVO-Kon­for­mi­tät. Auch im No-Cookie-Modus werden beim Sei­ten­auf­ruf und beim Abspielen des Videos Ver­bin­dun­gen zu Google-Servern aufgebaut und dabei per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten über­tra­gen.

Bild: YouTube-Menü zum Video-Einbetten
YouTube-Menü zum Video-Einbetten

Schritt 3: Rufen Sie nun im WordPress-Backend die Seite auf, in die Sie das Video einbinden möchten. Legen Sie den Block „In­di­vi­du­el­les HTML“ an und fügen Sie dort den Ein­bet­tungs­code aus Ihrer Zwi­schen­ab­la­ge ein.

Bild: WordPress: Video einbinden via Code
Über die Funktion „Vorschau“ können Sie anzeigen lassen, wie das Video auf der Website aussieht.

Schritt 4: WordPress fügt das Video nun au­to­ma­tisch im gewohnten Format ein. Per Klick auf „Vorschau“ können Sie sich das Resultat testweise anschauen.

WordPress: Video per URL einbinden

Die ein­fa­che­re und modernere Al­ter­na­ti­ve zum Ein­bet­tungs­code ist die direkte URL-Ein­bet­tung:

  • Schritt 1: Kopieren Sie die URL des Videos direkt aus der Adress­leis­te Ihres Browsers oder über die Teilen-Funktion der je­wei­li­gen Plattform.
  • Schritt 2: Öffnen Sie im WordPress-Backend die Seite oder den Beitrag, in den Sie das Video einbinden möchten. Klicken Sie auf das Plus-Symbol, um einen neuen Block hin­zu­zu­fü­gen, und suchen Sie nach „YouTube“ oder „Vimeo“ – je nachdem, auf welcher Plattform Ihr Video gehostet wird. Al­ter­na­tiv funk­tio­niert auch der all­ge­mei­ne Block „Einbetten“.
  • Schritt 3: Fügen Sie die kopierte URL in das Ein­ga­be­feld des Blocks ein und be­stä­ti­gen Sie mit „Einbetten“. WordPress erkennt den Link au­to­ma­tisch und bindet das Video direkt in Ihre Seite ein.
Bild: YouTube Block im Gutenberg-Editor
Der YouTube Block im Gutenberg-Editor
Hinweis

Vor­aus­set­zung für die YouTube-URL-Ein­bin­dung ist, dass das Video öf­fent­lich zu­gäng­lich ist und der Anbieter bzw. die An­bie­te­rin das Einbetten erlaubt. An­dern­falls zeigt WordPress eine Feh­ler­mel­dung an oder wandelt die URL lediglich in einen Link um.

WordPress: Video per Plugin einfügen

Wenn Sie Videos in WordPress nicht nur einfügen, sondern auch um zu­sätz­li­che Funk­tio­nen erweitern möchten, lohnt sich der Einsatz eines Video-Plugins. Solche Er­wei­te­run­gen bieten je nach Lösung prak­ti­sche Extras wie in­di­vi­du­el­le Player-Ein­stel­lun­gen, Video-Galerien, Slider, Vor­schau­bil­der, Pop-ups oder da­ten­schutz­freund­li­che­re Ein­bin­dun­gen externer Platt­for­men. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn Sie mehrere Videos auf Ihrer Website prä­sen­tie­ren oder die Dar­stel­lung stärker an Ihr Design anpassen möchten.

Die In­stal­la­ti­on erfolgt einfach über das dafür vor­ge­se­he­ne Menü:

Schritt 1: Rufen Sie im linken Sei­ten­me­nü des WordPress-Backends die Rubrik „Plugins“ auf und klicken Sie auf den Menüpunkt „Plugin hin­zu­fü­gen“.

Bild: Plugins-Bereich im WordPress-Backend
Der Plugins-Bereich im WordPress-Backend

Schritt 2: In die Such­leis­te (oben rechts) können Sie nun ein be­lie­bi­ges Schlag­wort eintippen, um nach dem passenden WordPress-Video-Plugin zu suchen. Für einen groben Überblick geben Sie bei­spiels­wei­se einfach den Such­be­griff „Video“ ein:

Bild: Ansicht verfügbarer Video-Plugins im WordPress-Backend
Ansicht ver­füg­ba­rer Video-Plugins im WordPress-Backend

Schritt 3: Haben Sie sich für eine Er­wei­te­rung ent­schie­den, klicken Sie in der ent­spre­chen­den Kachel auf den Button „Jetzt in­stal­lie­ren“. Nach der In­stal­la­ti­on können Sie das Plugin direkt über die nun prä­sen­tier­te „Ak­ti­vie­ren“-Schalt­flä­che an­schal­ten:

Bild: WordPress-Plugins: Buttons zum Installieren und Aktivieren
Zur Video-Ein­bet­tung über WordPress-Plugins müssen Sie diese lediglich in­stal­lie­ren und ak­ti­vie­ren.

Schritt 4: Wahlweise können Sie die Er­wei­te­rung nun über das Untermenü „In­stal­lier­te Plugins“ ansteuern. In den meisten Fällen erscheint al­ler­dings eine in­di­vi­du­el­le Schalt­flä­che im Sei­ten­me­nü des Backends, wie bei dem hier gewählten Beispiel-Plugin „Html5 Video Player“ von bPlugins.

Bild: Installierte Plugins im WordPress-Backend
Er­wei­te­run­gen managen Sie im Bereich „In­stal­lier­te Plugins“ oder im eigenen Menü der je­wei­li­gen Er­wei­te­rung.
New call-to-action

Die besten WordPress-Video-Plugins im Überblick

Plugins stellen nicht nur für erprobte WordPress-Nutzende, sondern auch für Neulinge im Umgang mit dem CMS eine gute Option dar, in WordPress Videos ein­zu­bin­den und den Mehrwert des eigenen Projekts zu erhöhen. Im Nach­fol­gen­den haben wir einige der besten Er­wei­te­run­gen für das Hin­zu­fü­gen und Ma­nage­ment von Videos in WordPress für Sie zu­sam­men­ge­tra­gen.

WP YouTube Lyte

WP YouTube Lyte ist ein WordPress-Plugin, das YouTube-Videos leis­tungs­freund­li­cher einbindet. Statt den voll­stän­di­gen YouTube-Player sofort zu laden, zeigt es zunächst nur eine schlan­ke­re Vorschau an. Der ei­gent­li­che Player wird erst gestartet, wenn Be­su­chen­de auf das Video klicken. Dadurch können sich Ladezeit und Seiten-Per­for­mance deutlich ver­bes­sern, besonders wenn mehrere YouTube-Videos auf einer Seite ein­ge­bun­den sind. Zu­sätz­lich bietet das Plugin Funk­tio­nen für re­spon­si­ve Dar­stel­lun­gen, lokale Vor­schau­bil­der und eine da­ten­schutz­freund­li­che­re Ein­bin­dung.

Für den vollen Funk­ti­ons­um­fang benötigt WP YouTube Lyte einen YouTube-API-Key. Ohne diesen arbeitet das Plugin ein­ge­schränkt: Vi­deo­ti­tel, be­schrei­ben­de Metadaten und Playlist-Vor­schau­bil­der werden dann nicht geladen. Den API-Key erstellen Sie kostenlos in der Google Developer Console und tragen ihn an­schlie­ßend in den Plugin-Ein­stel­lun­gen ein.

Bild: WP YouTube Lyte im WordPress-Editor
Das Menü von WP YouTube Lyte im WordPress-Backend

Embed Plus for YouTube

Embed Plus for YouTube erweitert WordPress um zahl­rei­che Funk­tio­nen für die Ein­bin­dung von YouTube-Inhalten. Neben einzelnen Videos lassen sich auch Playlists, Kanäle, Live­streams und Shorts in­te­grie­ren. Zu­sätz­lich bietet das Plugin ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten zur Anpassung von Dar­stel­lung, Per­for­mance und Da­ten­schutz und eignet sich damit vor allem für alle, die YouTube-Videos nicht nur einfach einbetten, sondern um­fang­rei­cher steuern möchten.

Bild: Embed Plus im WordPress-Editor
Embed Plus im WordPress-Editor

Me­taS­li­der Pro

Me­taS­li­der Pro eignet sich vor allem dafür, Videos in Slider, Slide­shows oder Ka­rus­sells ein­zu­bin­den. Das kos­ten­pflich­ti­ge Plugin un­ter­stützt Videos von Platt­for­men wie YouTube und Vimeo sowie lokale Vi­deo­da­tei­en und externe Quellen. Damit ist es besonders nützlich, wenn Videos nicht einzeln, sondern als Teil einer visuell an­spre­chen­den Prä­sen­ta­ti­on auf der Website er­schei­nen sollen.

Bild: MetaSlider im WordPress-Backend
Me­taS­li­der im WordPress-Backend

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